Die Tops & Flops des Filmjahres 2012


Das Jahr 2012 ist seit einigen Stunden Geschichte, höchste Zeit also für einen filmischen Jahresrückblick. In diesem Jahr kurz und schmerzlos, denn ich sammle weder statistische Daten über meine Filmsichtungen (also wie oft Kino, wie oft BD/DVD, wie oft PV und wie oft regulär) noch habe ich in diesem Jahr allzu viel zu erzählen. Festgehalten sei nur, dass ich leider viel zu viel nicht gesehen habe und auch nicht mehr nachholen konnte. Ich bin mir sicher, dass zumindest die Top 10 doch ein klein wenig anders aussähe, hätte ich das noch geschafft nachzuholen, was ich wollte, u.a. The Raid und The Cabin in the Woods.

Ich muss mich bei einigen Filmen auch deutlich zurückhalten, denn ihr offizieller deutscher Starttermin (Kino, TV, Video) – das ist die übergeordnete Referenz – ist erst in diesem Jahr. Sehr schade finde ich es auch, dass ich nur sehr, sehr wenige Dokus in diesem Jahr gesehen habe, obwohl wirklich einige spannende Projekte umgesetzt worden sind (Kollege Flo war dahingehend ziemlich fleißig). Nichtsdestotrotz ein recht guter Jahrgang, würde ich mal behaupten wollen.

Natürlich war unter all den guten Filmen auch wieder eine Menge an Sondermüll. Ich hätte es nie für wirklich gehalten, dass mal ein Cronenberg in meiner Flop 10 landet, aber 2012 hat er es leider geschafft. Doch selbst Cronenbergs nerviges Finanzkrisen-Geschwurbel konnte noch getoppt werden – und zwar von den schlimmsten zweieinhalb Stunden, die ich seit Jahren in einem Kinosaal verbracht habe (wenn auch in einem sehr schönen Wiener Kino). Der wirkliche Abschaum hält sich allerdings in Grenzen, ich habe nicht allzu viele unsägliche Filme gesehen, sondern vielmehr einen ganzen Haufen an mediokren Streifen (gut, fragt sich nun was 'besser' ist).

Das Kinojahr 2013 verspricht bisher viel Gutes, und bisher kann ich schon sagen, dass Thomas Vinterbergs Jagten und Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty ganz heiße Kandidaten für die Top 10 2013 sind – aber bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg durch dunkle Säle und Stapel von blau umrandeten Cases.

Flop 10

10. The Dark Knight Rises (einfach weil es wohl die größte Enttäuschungen des Jahres war)

09. Taken 2

08. [REC]³ Génesis

07. Hostel: Part III

06. The Rum Diary

05. Piranha 3DD

04. Dark Tide

03. Bad Ass

02. Cosmopolis

01. Margaret

Top 10

10. Haywire

09. Skyfall

08. Warrior

07. Forces spéciales

06. Magic Mike

05. Killer Joe

04. Project X

03. Shame

02. Miss Bala

01. The Deep Blue Sea

Runners-Up: 50/50, Beauty Day, Universal Soldier: Day of Reckoning, Kill ListTake Shelter, The Myth of the American Sleepover, Nuit blanche


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Christophs Flop 10 des Kinojahres 2011


An dieser Stelle die Flop 10 des Kinojahres 2011 von Christoph Gumpert

Das Jahr 2011 ist zu Ende und die gesamte Internetgemeinde ist fleißig am Listen-Erstellen. Wir lieben Listen einfach. Die größten Politikskandale, die peinlichsten Promifotos, die süßesten Tiervideos auf Youtube … Alles Erdenkliche muss in Rangfolge gebracht werden. Zeit auch für mich einmal einen Blick auf das Kinojahr 2011 zu werfen und meine persönlichen Top- und Flop-Filme des Jahres aufzulisten. Berücksichtigt werden hierbei jeweils nur Filme, die im Jahr 2011 einen deutschen Kinostart hatten.

Zunächst hole ich aus zu dem, was immer am meisten Spaß macht, zum großen Rundumschlag gegen die Crème de la kotz, den Abschaum, den letzten Dreck, der es irgendwie auf die deutschen Leinwände geschafft hat. Filme, welche die Bezeichnung Film gar nicht verdienen. Filme, die reine Zeitverschwendung sind. Filme, bei denen man sich fragen muss, wer überhaupt auf die Idee kommen könnte so eine Scheiße zu produzieren. Filme, vor denen dringend gewarnt sei, die man sich allenfalls antun sollte, wenn man masochistische Neigungen hat (oder einfach keinen Filmgeschmack, darüber lässt sich ja bekanntlich streiten).

Zugegeben, nicht alle Filme auf dieser Liste sind unterirdisch, was entweder daran liegt, dass das Kinojahr einfach nicht so viele extrem schlechte Filme zu bieten hatte, vermeintliche Flops dann doch irgendwie nicht so schlecht waren (z.B. Transformers 3), oder ich einfach nur Glück hatte und mir nicht jeden Mist antun musste. Demnach nicht wundern, wenn Filme, die es mit Sicherheit auf die Flopliste geschafft hätten, beispielsweise Happy New Year oder Twilight 4.1 (ich weigere mich vehement!), auf der Flopliste vermisst werden müssen. Jetzt aber ran ans Eingemachte!

Platz 10: Conan

Ein Paradebeispiel dafür, dass Remakes in aller Regel keine gute Idee sind. Die Neufassung des Films, der Arnold Schwarzenegger seinerzeit über Nacht zum Star machte, ist ein einziger Rohrkrepierer. Das man hier kein oscarreifes Drehbuch erwarten sollte, versteht sich von selbst, allerdings darf man auch bei einer zweckhaften Handlung erwarten, dass sie in sich schlüssig ist. Statt dessen gibt es hier Logik- und Storylöcher ohne Ende und Spannung kommt zu keinem Zeitpunkt auf (allein schon, da alle Gegner von Conan mit Leichtigkeit niedergemäht werden, was auch nie so unterhaltsam ist wie es ein könnte). Da hätte man an Stelle von Jason Momoa auch einfach einen großen Stein durchs Bild rollen lassen können, mehr schauspielerische Fähigkeiten brauchts hier nicht.

Platz 9: Die Relativitätstheorie der Liebe

Olli Dittrich. Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt das einfach so stehen zu lassen. Mit Olli Dittrich kann ich einfach nicht, vor allem dann nicht, wenn er gleich fünf (!) Rollen im selben Film spielt. Katja Rieman übrigens ebenfalls. Letztere beweist immerhin Wandlungsfähigkeit und ist teilweise kaum zu erkennen. Allerdings zeichnen sich die fünf Liebesgeschichten vor allem durch Belanglosigkeit aus und das bei zehn überzogenen, nervtötenden Charakteren. Kaum erträglicher Schwachsinn.

Platz 8: Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten

Cash-Cows soll man melken, so lernt man im Wirtschaftsstudium. Daher kann man es den Machern dieser lustlosen und unnötigen Fortsetzung aus dieser Sicht nicht verübeln, dass sie eben das getan haben. Solange die Leute kommen (und sie kamen in Scharen, weltweit hat der Film etwas über 1 Milliarde Dollar eingespielt), wird es auch noch weitere Fortsetzungen geben. Leider ist von Abenteuer nicht mehr viel zu spüren: eine Actionsequenz auf zugefrorener Themse wurde aus Kostengründen gestrichen, aus selbigen Gründen muss man auch weitgehend auf Hochseeaction verzichten und statt dessen dackeln die unterforderten Darsteller in einer unspannenden Story durch irgendwelche tropischen Wälder. Langeweile pur und da Regisseur Rob Marshall nicht mit der dritten Bilddimension umzugehen weiß, wirkt der Film, trotz Einsatz echter 3D-Kameras, optisch genauso platt wie inhaltlich.

Platz 7: Die drei Musketiere

Der Film ist optisch hübsch gemacht, soviel kann man ihm zu Gute halten. Es ist aber auch schwer, die Sehenswürdigkeiten meiner Heimatstadt Würzburg (die Residenz spielt das Louvre, die Alte Mainbrücke führt nach Paris, die Festung Marienberg ist der Tower von London) schlecht aussehen zu lassen. Diese optischen Schauwerte sind dann aber auch das einzige, was den Film erträglich macht. Das Drehbuch ist nämlich unter aller Sau! Alexandre Dumas würde weinen, könnte er sehen, wie sein Roman hier vergewaltigt wird. Die Lächerlichkeiten sind endlos: da werden Strafzettel an Pferde gehängt, überlange Dialoge über Modetrends geführt und Modernisierungsversuche (Luftschiffe!) gehen komplett nach hinten los. Dummerweise ist die Handlung viel zu sehr auf die Frau des Regisseurs, Milla Jovovich, zugeschnitten, die aus Milady de Winter eine Schwerter schwingende, im Kugelregen Gänge entlangrutschende Action-Lady macht. Man hätte den Film also auch Resident Evil 5 – Back to the Middle Ages nennen können. So schafft Frau Jovovich es mit ihrem nichtexistenten Talent den Film komplett im Alleingang zu ruinieren während ihre viel talentierteren Kollegen keine Chance haben eine sehenswerte Leistung auf die Leinwand zu bringen. Christoph Waltz wusste wohl als einziger auf was er sich da einließ und hatte anscheinend seinen gut bezahlten Spaß.

Platz 6: Honey 2

Ich habe generell nichts gegen Tanzfilme, Honey 2 bietet jedoch noch weniger Handlung als seine Genrekollegen und noch weniger von ungefähr allem was einen Tanzfilm ausmacht. Dafür gibts aber eine saftige Gratisladung Klischees. Die Charaktere sind flacher als ein Blatt Papier, das Drama oberflächlich und bei den Dialogen rollt es dem Zuschauer die Zehennägel hoch. Wäre vielleicht noch erträglich, wenn es wenigstens gute Tanzsequenzen gäbe, aber auch hier Fehlanzeige. Hilfloses, lächerliches, anscheinend unchoreographiertes Rumgehampel in einer überlangen (110 verdammte Minuten!), offenbar sehr billigen Produktion.

Platz 5: Red Riding Hood

Eine moderne Fassung von Rotkäppchen mit Horrorelementen? Klingt eigentlich gut, aber nicht wenn man die Regisseurin von Twilight ans Ruder lässt! Dann bekommt man nämlich einen unfreiwillig komischen Pseudo-Twilight-Klon in dem die Horrorelemente einfach fehl am Platz wirken. Dass dieser Schwachsinn aus der Feder des Autors von Orphan stammt, tut richtig weh. Die viel zu talentierte Amanda Seyfried irrt in einer platten Dreiecksbeziehungshandlung hin und hergerissen zwischen ihren beiden ach so gutaussehenden Dorftrotteln ziellos durch ein billiges Studio-Set. Als Zuschauer schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen und konzentriert sich dann auf die Frage, wie eigentlich Gary Oldman auf die blöde Idee gekommen ist, bei so etwas mitzumachen.

Platz 4: Kein Mittel gegen die Liebe

Eine Kate Hudson Komödie in der Kate Hudsons Figur Marley so gar keine Lust auf Liebe hat! Wie das wohl weitergehen mag kann sich jeder denken. Nun ja, nicht ganz, denn auf so eine schlechte Story kommt man als Normalsterblicher spontan gar nicht. Denn Marley hat Darmkrebs. Und dann trifft sie auf einer Wolke Gott in Form von Whoopie Goldberg. Drei Wünsche hat sie frei, kommt aber nicht auf die naheliegende Idee, sich einfach den Darmkrebs wegzuwünschen! Nein, nach zwei belanglosen Wünschen hat sie nichtmal eine Idee für ihren dritten Wunsch. Ab dann sind wir in der Kate Hudson Komödie nach Schema F, die realitätsfern und viel zu fröhlich vor sich hinkrebst. Blödes Wortspiel, ich weiß. Ein fürchterlich schlechter Film und ein Schlag ins Gesicht für jeden, der schon einemal wirklich mit Krebs zu tun hatte.

Platz 3: Der letzte Tempelritter

Nicolas Cage sucht sich seine Projekte anscheinend anhand der Dicke der Drehbücher aus. In diesem Fall dürfte es wohl auf einem Bierdeckel geliefert worden sein. Ein als Hexe verdächtigtes Mädchen muss von A nach B geschippert werden, zwischendurch greifen ein paar Wölfe an und über eine lädierte Holzbrücke müssen wir ja auch noch. Ach ja, wir brauchen noch einen Twist, irgendwas worauf keiner kommt. Die Dialoge improvisiert ihr dann einfach nach Gefühl, Hauptsache es sind ein paar One-Liner dabei. So oder so ähnlich dürfte das ausgesehen haben, fertig ist ein stinklangweiliges Mittelalter-Mystery-Roadmovie, dem man seine 40 Millionen Dollar Budget zu keinem Zeitpunkt ansieht und an dessen Ende man sich als Zuschauer schlicht verarscht fühlt.

Platz 2: Atemlos

Die spannendste Frage in Atemlos ist, wann denn eigentlich Taylor Lautner oberkörperfrei zu sehen ist. Zu dumm, dass sich diese Frage schon nach fünf Minuten in Luft auflöst. Alternativ kann man sich dann mit der Frage beschäftigen, ob die irritierenden Augenbrauen von Hauptdarstellerin Lily Collins vielleicht in Wahrheit aus einer einzigen, dicken, großen Augenbraue zurechtrasiert wurden (ich sage ja!). Und was macht eigentlich Sigourney Weaver da? In jedem Fall sollte man sich auf keinen Fall Gedanken über den Plot machen, der zum kollektiven Haare-Raufen animiert. Spätestens als man sich zur Übergabe eines digitalen Dokuments in einem Sportstadium trifft muss man als Zuschauer resignierend das Hirn und am besten gleich den ganzen Film abschalten. Ein inkompetent zusammengeflicktes Debakel, das kein noch so guter Schauspieler retten könnte, schon gar nicht Teenie-Schmacht-Schwarm Taylor Lautner.

Platz 1: Kottan ermittelt: Rien ne va plus

Die Gurke des Jahres geht in diesem Jahr nach Österreich. Ich kenne die Serie, auf der dieser 'Film' basiert, nicht und nach Sichtung desselben will ich sie auch gar nicht sehen. So eine, gelinde gesagt, gequirrlte Scheiße ist mir selten im Kino untergekommen. Völlig abstruse Parodie (?) eines Krimis, in der ein Schneeballsystemspiel tödliche Folgen hat. Die sowieso schon unterirdische Darstellerriege wird von einem absolut fehlbesetzten Robert Stadlober sogar noch überboten. Hier reiht sich eine bescheuerte Albernheit an die nächste und jeder Ansatz einer womöglich angedachten Satire, beispielsweise der Polizeiapparat als sperriger, auf Migranten ballernder Roboterklotz, ist völlig platt und misslingt bereits im Ansatz. Optisch ist das Ganze billigst eingefangen und scheint von einem Praktikanten am Heimrechner mit Hilfe von Freeware-Tools zusammengebastelt worden zu sein. Merkwürdige Playback-Musiknummern und ein vom Himmel Wiens auf die Straße herunterkackender Mops runden den negativen Gesamteindruck gekonnt ab. A gonz großa Schmarrrrn, man kann kaum in Worte fassen, wie abgrundtief schlecht dieses fast zweistündige Machwerk ist!


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Die Flop 10 des Kinojahres 2011


Und schon wieder ist das Jahr rum. Nun, nicht ganz, denn morgen ist ja auch noch ein Tag, der Tag. Bevor ich an Silvester meine Top 10 des Kinojahres 2011 präsentieren werde, will ich Euch heute als Einstimmung meine persönlichen Flop 10 zeigen – die 10 Filme, die mir in diesem Jahr am meisten Schmerzen bereitet haben. Knapp die Hälfte davon habe ich auf der Berlinale gesehen, weshalb ich meine erste Berlinale auch nicht unbedingt als eine allzu gute werten würde.

Hier zeigte er seine hässliche Fratze, der sozialkritische, ach so besserwisserische, dabei aber nur gängige Klischees ausbeutende Gutmenschen-Film (so nennen ich ihn jetzt einfach mal), der dabei so schrecklich nichtssagend ist und die Nerven eines jeden halbwegs denkenden Menschen auf die Probe stellt. Das ist genau jene Kategorie Film, die man Freitag Abend im ZDF unter dem Deckmantel aspekte pusht, denn immerhin sollte sich der Bildungsbürger hier ja angesprochen fühlen – das gilt mindestens für die ersten vier Platzierungen.

Die anderen Platzierungen fallen nicht unbedingt in diese Kategorie, sondern sind einfach nur schlecht. So werde ich auch in zehn Jahren noch nicht verstehen, was an Bridesmaids so lustig sein soll oder was an der Asi-Exploitation Winter's Bone so sehenswert sein soll. An Confessions stellte ich hohe Erwartungen, da er bereits Mitte des Jahres sehr viele positive Stimmen für sich gewinnen konnte, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte.

Bei den beiden Runners-up bin ich mir zumindest bei Trash Humpers nicht ganz sicher, ob das nun Ultrakunst war (auch so ein Wort, das dieses Jahr die Runde unter den Filmleuten gemacht hat) oder einfach nur totale Scheiße. Sicher ist jedenfalls, dass ich nicht nur einmal die Vorspultaste gedrückt hielt, was nicht gerade für Ersteres spricht. Wer wenn nicht wir ist dabei in die vorhin genannte ZDF-aspekte-Kategorie einzuordnen.

Einerseits bin ich froh, dass ich The Green Lantern nicht gesehen habe, andererseits habe ich die Blu-ray hier liegen, konnte mich aber nicht dazu durchringen ihm den Vorrang vor X-Men: First Class zu geben. Dem Trailer nach wäre er aber mit ziemlicher Sicherheit auch auf der Liste gelandet; ziemlich weit vorne sogar. In jedem Falle aber bin ich froh, dass es in diesem Jahr dann doch meist mediokre statt schlechte Filme waren, die ich gesehen habe. Mal sehen, was das 2012 auf uns zukommt.

Hier also die Liste: (ausführliche Erläuterungen erspare ich mir, da die meisten ja wissen, wo man mehr darüber findet.)

10. Bad Teacher

09. Bridesmaids

08. London Boulevard

07. Winter's Bone

06. The Beaver

05. Confessions (Kokuhaku)

04. Yelling to the Sky

03. Almanya – Willkommen in Deutschland

02. Pina

01. The Future

Runners-up: Trash Humpers, Wer wenn nicht wir


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Die Tops & Flops des Kinojahres 2010


Und schon wieder ist das Jahr zu Ende. Ein eher durchwachsenens für den Film, möchte ich mal meinen. Wie auch bereits im vergangenen Jahr konnten Dokus viel Raum einnehmen und machen fast die Hälfte meiner Top 10 Liste dieses Jahres aus. Vielleicht ist es in Zeiten von Comicverfilmungen und Remakes ja genau diese Suche nach Authentizität, auf die man sich nur allzu gern begibt. Wie auch im letzten Jahr habe ich leider viel zu viel verpasst, weil es entweder keine Pressevorführungen gab oder ich schlichtweg keine Zeit (und Muse) fand regulär ins Kino zu gehen. Allen voran wäre hier Jackass 3D zu nennen, der wohl sicher auf der Liste gelandet wäre … ja hätte ich ihn denn gesehen. Andererseits bin ich mit meiner Liste aber auch sehr zufrieden – die Nummer 1 stand nach der ersten Sichtung bereits fest, die zweite war dann nur noch affirmativ (zumal es sich um eine digitale Projektion handelte). Ich will nicht lange um den heißen Brei reden, hier meine Top 10 des Jahres 2010 – dieses Mal ganz ohne Kommentar, eine reine Auflistung, denn die Kritiken (oder Kurzkommentare) dazu finden sich ja recht schnell:

10. Not Quite Hollywood: The Wild, Untold Story of Ozploitation!

09. The Young Victoria

08. Harry Brown

07. The Expendables

06. An Education

05. Anvil! The Story of Anvil

04. Restrepo

03. Brothers at War

02. Monsters

01. The Social Network

Runners Up: The Messenger, Crazy Heart, Enter the Void, The American, The Blind Side, The Last Exorcism, The Bad Lieutenant: Port of Call – New Orleans

***

Eine generelle Entdeckung des Jahres waren vor allem die Mad Men, deren dritter Season ich nun entgegen fiebere und die in Zeiten von 3D und sonstigem Technikwahn so herrlich old fashioned daherkommt, dass ich sie 2010 so genießen konnte, wie es 2007 wohl nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls zu erwähnen ist die kleine Retrospektive zu Errol Morris' drei ersten Dokumentationen, von denen The Thin Blue Line gleichzeitig auch den besten Film markiert, den ich in diesem Jahr gesehen habe. Ebenfalls ein Film, der in diesem Jahr erst entdeckt wurde und wohl noch lange nachwirken wird, ist die australische Perle Long Weekend, die mich ziemlich beeindruckt hat (Not Quite Hollywood sei Dank). Auch Dominik Grafs Im Angesicht des Verbrechens muss an dieser Stelle natürlich genannt werden – selten hat mich etwas im TV so gefesselt wie diese deutsche Ausnahmeproduktion.

Es gab allerdings nicht nur viel zu sehen in diesem Jahr, sondern auch zu hören. Ilan Eshkeris wundervoll-melancholischer Score zu The Young Victoria beispielsweise, der zusammen mit Hans Zimmers Score zu The Pacific den diesjährigen Höhepunkt in Sachen Ohrenschmaus markiert. In Sachen Magic Moments sind dieses Jahr primär zwei Momente zu nennen: zum einen die Clubszene aus The Social Network, die nicht nur unglaublich authentisch daherkommt, sondern einen selbst so dermaßen in Partystimmung bringt, dass man am liebsten gleich aus dem Saal raus und in den Club reinrennen würde. Auch der andere Moment 2010 hat mit Musik zu tun – nämlich jene Szene aus Restrepo, in der die Soldaten für einen kurzen Moment alles um sich herum vergessen und zu Eurodance-Mucke ihre Kameraden antanzen.

***

Kommen wir also zu den etwas schlechteren Filmen dieses Jahres – wobei das noch recht mild ausgedrückt ist, denn einige von ihnen waren wirklich zum Foltern geeignet, so weh taten sie. Bei der Nummer 1 musste ich auch hier nicht lange grübeln und man fragt sich einmal mehr, was bei den Japanern eigentlich anders läuft, dass sie solche Stinker wie Shock Labyrinth 3D raushauen, der zu allem Übel auch noch auf einem Themenpark basiert (wait, what …?). Hier also die Flop 10 des Jahres – inklusive Blockbusterrepräsentanten:

10. Jud Süß – Film ohne Gewissen

09. Exit Through the Gift Shop

08. Inception

07. Predators

06. Kick-Ass

05. Survival of the Dead

04. Machete

03. Legion

02. Amer

01. Shock Labyrinth 3D (Senritsu meikyû 3D)

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Auf ein gutes Filmjahr 2011! Und erneut ein herzliches Dankeschön an Tilo Hensel, der auch in diesem Jahr wieder für die tolle Collage verantwortlich zeichnet. Viele der genannten Filme sind übrigens auch via Videoload online verfügbar.


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Das Kinojahr 2009: Die schlechtesten Filme des Jahres


Bevor auch ich endlich meine Top 10 des noch laufenden Kinojahres veröffentliche, will ich natürlich erst einmal mit den Flop 10 des Kinojahres 2009 beginnen.

Ich muss gestehen, so einfach war es gar nicht, die schlechtesten Filme des Jahres zu küren, denn ich kann mich gar nicht daran erinnern, wirklich so viele schlechte Filme gesehen zu haben. Zum einen, weil ich potentiellen Stinkern gezielt aus dem Weg gegangen bin (auch auf DVD/BD), und zum anderen wohl deshalb, da ich außerhalb der Pressevorführungen kaum eine Vorstellung besucht habe – und die PVs wähle ich meist weise. Vielleicht also nicht wirklich die schlechtesten Filme des Jahres, aber zumindest jene, die mir 2009 am wenigsten zusagten.

10. The Reader

Selten solch einen verlogenen Kitsch gesehen. David Kross spielt gut, ja, Winslet wegen mir auch, aber das, was sie spielen ist einfach ärgerlich. War ja klar, dass er im Ausland wieder gut ankommt, sind ja auch Nazis dabei – und die Schuldfrage mal wieder. Oh Gott, lass' es bitte endlich mal aufhören, dieses verlogene Vergangenheitskino, das so kalkuliert ist, wie es nur sein kann.

09. Angels & Demons

Sagen wir es so: er ist deutlich erträglich als sein Vorgänger. Auch der Soundtrack gehört mit zum Besten, was ich in diesem Jahr gehört habe. Leider reißt es die Musik selbst aber nicht raus, und so bleibt unterm Strich eine weitere Verschwörungsphantasie, die doch selbst den hartnäckigsten Verschwörungstheoretikern lächerlich vorkommen dürfte, oder? Immerhin vertragen sich am Ende Wissenschaft und Kirche, das ist immerhin mehr als der Plottwist zu bieten hat. // Meine Besprechung

08. Terminator Salvation

Die Action stimmt ja größtenteils, aber wenn man dieses Sequel in Verbindung mit dem Franchise bringt, dann fängt man sich doch ziemlich schnell an zu ärgern. Aber es hat auch etwas Positives, denn ohne den Film hätte es auch Bales Ausraster nicht gegeben, und der hat mir in diesem Jahr sehr viel Freude bereitet. // Meine Besprechung

07. 2012

Uns-Roland haut mal wieder auf den Putz, dass gleich die ganze Welt untergeht. Was in der ersten Hälfte noch nach guter Comedy aussieht, entwickelt sich ab der zweiten Hälfte zu einem kitschig-widerlichen Ökoactioner, der dümmer und trivialer kaum sein könnte. Roland, Du tust Deiner Heimat uns Schwaben mit solchen Filmen wirklich keinen Gefallen, glaube mir.

06. X-Men Origins: Wolverine

Ich glaube langsam, dass ich einfach zu alt für so was bin. Comichelden, Action satt, aber dazwischen 90 Minuten gähnende Langeweile. Für pubertierende Jugendliche, die im Klassenzimmer wieder neuen Gesprächsstoff haben wollen, reicht es vielleicht, aber ich kann so was langsam echt nicht mehr sehen. Hatte ein, zwei schöne Momente, aber den Rest kann man doch vergessen – genau so wie die damalige Berichterstattungssperre. Manche lernen es einfach nie. // Meine Besprechung

05. Zack and Miri Make a Porno

Ich mag Kevin Smith, gar keine Frage. Chasing Amy wird für immer einen Ehrenplatz bei mir einnehmen und auch seine anderen Werke konnten mich stets entzücken. Mit seinem Jüngsten ist ihm aber nicht weniger als ein gewaltiger Griff ins Klo gelungen, denn alles, was er uns hier zeigt, wirkt wie die allerletzte Resteverwertung, der krude Humor ist nur noch peinlich und sowieso sitzen die Lacher nur in wenigen Fällen wirklich. Zu oft da gewesen, langsam aber sicher nervt deine Schiene, Kevin.

04. Righteous Kill

Wo wir gerade bei Plottwists sind: wollen die beiden uns eigentlich auf den Arm nehmen!? Das war ja das lahmarschigste, was ich seit langer, langer Zeit gesehen habe. Pacino und De Niro sollten langsam wirklich lieber an ihre Pension denken, statt so was zu produzieren. Immerhin hat De Niro in diesem Jahr mit What Just Happened gezeigt, dass er es hin und wieder doch noch kann. Aber das ist einfach zu wenig.

03. The Spirit

Ich kenne Will Eisners Vorlage nicht, aber ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie mit Millers knallbuntem Nonsens viel gemein hat. Wo Slapstick auf coole Action treffen soll, versagt der Film auf ganzer Linie, da kann auch die zugegeben tolle Optik nicht mehr allzu viel retten.

02. The Unborn

Sneak, klar. Der Film ging noch keine 30 Minuten, da meinte meine Begleitung schon zu mir, dass es sicher wieder mit Nazis und geheimen Experimenten zu tun habe. Als dann die Auflösung kam, konnten wir fast nicht mehr vor lachen, und das lag nicht nur am Plot um geheime Naziexperimente, sondern vielmehr an den weniger Angst einflößenden als vielmehr saukomischen Visagen, die es hier zu bewundern gibt. Aalglatter PG-13-Teen-Horror eben, was soll man mehr dazu sagen?

01. Year One

Der hat sich den ersten Platz aber auch so was von verdient! Sneak, die Zweite. Nach knapp 30 Minuten meinte meine Begleitung, dass wir doch auch gehen könnten, es sei doch eh ein Mist. Ich erwiderte, dass ich dafür bezahlt habe und es ja nur noch besser werden könne. Pustekuchen. Das nächste Mal höre ich wirklich darauf, wenn eine Begleitung gehen will. Vier Euro hin oder her, aber das, was Raimis uns hier vor den Latz knallt ist ein Verbrechen. Ich hätte mich nach jedem flachen Witz wirklich selbst ohrfeigen können, unglaublich, das! Und wenn man dann noch bedenkt, dass der Projektor abschmierte, so dass ich die erste Viertelstunde zwei Mal sehen musste – nein, das war wirklich das schlimmste Kinoerlebnis in diesem Jahr, der schlimmste Film sowieso. Vielleicht sogar das Mieseste, was die Dekade hervorgebracht hat.


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Filmischer Jahresrückblick 2008: Tops & Flops


Und schon wieder ist ein Jahr rum. Kinder, wie schnell das mittlerweile doch geht. Es war nicht nur ein erlebnisreiches Jahr, sondern für den Film auch ein wirklich guter Jahrgang. Dank Pressevorführungen, Sneak Previews und Festivals brachte ich es in diesem Jahr auf mehr als 100 Filme im Lichtspielhaus. Einige Perlen sind mir jedoch entgangen, aber dank DVD oder neuerdings sogar Blu-ray ließ sich das ja nachholen. So machte ich erst in den letzten beiden Wochen eine Reise nach Frankreich, besuchte den Chefredakteur eines großen Modemagazins und fuhr anschließend nach Irland, wo ich mich verliebte. Doch empfand ich auf dieser Reise nicht nur Liebe, denn spätestens als es in den Irak ging, wo sich laut eines großen New-Hollywood-Regisseurs nur ungebildete und psychisch angeknackste GIs finden, mutierten die Schmetterlinge im Bauch zu einem Hass, der aber nicht jenen GIs entgegen schlug, sondern dem Regisseur, den ich für viele seiner Filme aber immer noch sehr schätze.

Die meiste Zeit verweilte ich jedoch im alten Europa, in Kinos, die ich mittlerweile wie meine Westentasche kenne. Und dennoch gab es einige Momente, in denen ich mich nicht als Zuschauer in einem großen Saal fühlte, sondern vielmehr als Teil des Lichtspieles. So floh ich in New York vor einer gigantischen Echse, die aus dem Nichts auftauchte, dafür aber umso unberechenbarer war. Ich war in der texanischen Einöde, die mir den Sand in die Augen trieb und die mich großen Durst verspüren ließ. Schließlich fand ich mich auch noch in einem Familienkeller, der auf den ersten Blick zwar schön modern aussah, sich irgendwann aber als Folterkammer für junge Frauen entpuppte. Schmerzen, die man keinem wünscht. Doch das alles war nichts gegen eine Gruppe von Frauen im mittleren Alter, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begingen und von Den Haag bis heute nicht dafür belangt wurden. Im Folgenden mein ausführlicher Reisebericht.

Top 10

10. Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street

Ich habe davor nicht ein einziges Musical gesehen, aber nach Burtons Inszenierung eines der bekanntesten durchaus Lust darauf bekommen. Der Plot ist klasse, das setting noch viel mehr, die Darsteller durch die Bank weg großartig. Muss man auf der großen Leinwand gesehen haben!

09. Låt den rätte komma in

Neben dem Film mit der Fledermaus und jenem mit dem großen Monster wohl der Hypefilm der Bloggosphäre. Und das Beste: er wird diesem durchaus gerecht. Tomas Alfredsons Film um Sexualität, Pubertät und Seelenverwandtschaft führt seine verschiedenen Themenkomplexe so gut zusammen wie nur wenige andere Genrehybride.

08. There Will Be Blood

Ein Musterbeispiel dafür, was man allein mit Musik und dazu passenden Bildern alles erreichen kann. Ich bin mir sicher, dass der Film auch ohne einen einzigen Dialog der gleiche wäre, nämlich eine audiovisuelle Erfahrung, die man nur selten macht. P.T. Andersons Film auf der großen Leinwand gesehen zu haben ist ebenfalls ein absolutes Muss!

07. Grace Is Gone

Eine Geschichte so einfach wie rührend. Hinzu kommt, dass der Film so gut wie keine Beachtung fand, was angesichts seiner Qualitäten schlichtweg unverständlich ist. Egal, was man vom Krieg im Irak halten mag, es sind tapfere Männer und Frauen, die für unsere Freiheit bisweilen ihr Leben geben und eine ganze Familie für immer verändern. Ganz großer kleiner Film.

06. Zoo

Doku über Männer, die durch kein gesellschaftliches Raster fallen, aber dennoch einem äußerst unkonventionellen Hobby nachkommen, nämlich der Pferdeliebe. Was exploitativ klingt, gestaltet sich im Film selbst als nahezu anti-exploitativ, auch wenn es nicht völlig gelingt, neutral an das Sujet heranzutreten. Optisch großartig und einem Errol Morris zum Verwechseln ähnlich, was nur weiter für ihn spricht.

05. Le scaphandre et le pappilon

Zwar nicht ganz so gut und intensiv wie Mar adentro, aber vor allem narrativ und kinematografisch ein absolutes Highlight. Amalric liefert eine Paraderolle ab wie einst Bardem. Hinzu kommt ein Max von Sydow, der das Pathos nahezu allein schultert. Man mag es am Ende kaum glauben, dass das Ganze auf realen Ereignissen basiert

04. Standard Operating Procedure

Errol Morris macht das, zu dem De Palma mit seinem Film nicht im Stande war: er blickt hinter den Tellerrand. Die Doku erzählt die ungeschminkte, bisweilen harte Realität, die hinter den Folterfotos von Abu Ghraib steckt und zeigt, dass ein Bild meist doch weniger sagt als tausend Worte. Danny Elfman liefert die Musik zu den intensiven Bildern, auf deren Optik Morris mittlerweile ein Patent anmelden kann.

03. The Dark Knight

Wurde eigentlich schon alles zu gesagt, deshalb mache ich es kurz: politisches Blockbustercomickino mit großem Subtext und dem besten Score des Jahres.

02. Once

Es ist nicht nur die Tatsache, dass man den Film gar nicht nicht mögen kann, sondern auch jene, dass ich eine ganz persönliche Geschichte mit dem Film verbinde. Es vergeht zudem kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal "If You Want Me" höre.

01. No Country for Old Men

Ja, wie ich bereits im Februar prophezeite ist der erste Coen dieses Jahres auch gleichzeitig der beste des Jahres. Selten war ein Thriller spannender, rauer und erbarmungsloser als dieses Katz-und-Maus-Spiel zweier großartiger Darsteller.

Runner Ups: Martyrs, Wall-E, Rambo, Cloverfield, In Bruges, [Rec], Into the Wild

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Flop 10 2007: Filme

Da die Feiertage einem ja immer etwas Zeit lassen, war ich heute mal fleißig und habe meine Flops des Kinojahres fein säuberlich aufgelistet. Viel Spaß (wenn man den dabei überhaupt haben kann) beim hoffentlichen Umschiffen dieser Film.

10. Next (Lee Tamahori, USA 2007)

Okay, der Film hat eine ultraheiße Jessica Biel, aber wenn selbst die nichts mehr retten kann, dann muss alles andere wirklich auf unterstem Level agieren, was das Ganze, allen voran Cage, auch tut.

09. Smokin' Aces (Joe Carnahan, USA/UK/Frankreich 2006)

Gewaltverherrlichender, pseudocooler Thriller, der so selten dämlich ist, dass man wirklich nur ganz wenigen Szenen überhaupt etwas abgewinnen kann. Kein Wunder wollte Ben Affleck in dem Film so früh sterben.

08. The Contract (Bruce Beresford, USA/Deutschland 2006)

Hmm, Morgan Freeman scheint wohl langsam das Geld auszugehen, dass er in solchen Gurken mitwirkt. Überhaupt nicht spannender, total unrealistischer Thriller auf TV-Niveau.

07. Epic Movie (Jason Friedberg, Aaron Seltzer, USA 2007)

Okay, ich gebe es ja zu, einige Sachen waren doch recht amüsant, auch wenn der Großteil für die Tonne ist. Dass der Film zwei Regisseure braucht, sagt dabei eigentlich schon alles.

06. The Invasion (Oliver Hirschbiegel, USA 2007)

Dass es nicht gut gehen kann, wenn man ein und denselben Film das vierte Mal verfilmt, zeigt THE INVASION des deutschen Oliver Hirschbiegels eindrücklich. Trotz den guten Darstellern, die aber sichtlich gelangweilt sind, läuft nahezu alles schief. Man vergebe es dem guten Oliver aber, denn dafür hat er ja auch gute Filme gemacht.

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