Tony Scott Retro: 'The Last Boy Scout'


Das ist vor allem viel Shane Black und wenig Tony Scott. Nur selten scheinen Scotts Trademarks durch, am ehesten noch in den Actionszenen. The Last Boy Scout ist keinesfalls ein schlechter Film, im Gegenteil. Nur ist er eben nicht unbedingt als ein Film von Tony Scott wahrnehmbar; zudem steht Scott das 'Ernste' doch deutlich besser zu Gesicht als eine Buddy-Actioncomedy (was ja schon in Beverly Hills Cop II deutlich zu sehen war). Der Film fußt zu 75% auf Shane Blacks Drehbuch, für die restlichen 25% brauchte man dann noch einen Regisseur, der sein Handwerk versteht und der vor allem auch Ahnung von Action hat. Und da wundert es nicht, dass Scott der go-to-guy war. Neben Blacks Einfluss trägt das Ganze natürlich auch Joel Silvers Handschrift, mit dem Scott hier das erste Mal zusammenarbeitete. Ansonsten muss man sagen, dass The Last Boy Scout ziemlich gut gealtert ist, denn auch wenn er von Filmnerds bis heute zu Tode zitiert wurde, stimmen die action set pieces, sowie das Timing noch immer.


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Trailer zur 'The Tillman Story' Doku


Hier ein Trailer, der mich deutlich mehr beeindruckt als jener zu The Green Hornet. Die Doku The Tillman Story von Amir Bar-Lev, der bereits mit My Kid Could Paint That eine klasse Doku ablieferte, untersucht die Geschichte Pat Tillmans, der 2002 seine Football-Karriere an den Nagel hing um ein Army Ranger zu werden:

"Pat Tillman gave up his professional football career to join the Army Rangers in 2002 and became an instant symbol of patriotic fervor and unflinching duty. But the truth about Pat Tillman is far more complex, and ultimately far more heroic, than the caricature created by the media. And when the government tried to turn his death into war propaganda, they took on the wrong family. From her home in the Santa Cruz mountains, Pat’s mother, Dannie Tillman, led the family’s crusade to reveal the truth beneath the mythology of their son’s life and death." (The Documentary Blog)

Der Trailer (480p/720p/1080p) erscheint zwar etwas reißerisch, ist allen voran ob seines Sujets aber äußerst spannend. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Tillman schlägt einen millionenschweren NFL-Vertrag aus, um nach 9/11 der Army beizutreten. Kurze Zeit später wird er dann auch noch durch Friendly Fire getötet. Charlotte vom Documentary Blog war nach der Sundance-Premiere begeistert. Ich hoffe auf eine schnelle DVD-Veröffentlichung, denn nach Deutschland dürfte es The Tillman Story wohl kaum schaffen.


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