Trailer zum französischen Thriller 'Sleepless Night'

Toronto, immer wieder Toronto. Noch bis zum 18. September zeigt das TIFF die derzeit zumindest von mir heiß ersehntesten Film für den Rest des Jahres (viele davon werden es wohl erst im nächsten Jahr zu uns schaffen). Die letzten Filme, deren Trailer ich hier vorgestellt habe und die ich nun mit dem Trailer zu Frédéric Jardins Thriller Sleeples Night (Nuit blanche) ergänzen will. Nachdem der Film für /Film-Chef Peter Sciretta "one of the best contained action thriller in years" ist, habe ich mir den knapp vier Minuten langen Trailer mal angeschaut (normalerweise bin ich ja äußerst skeptisch bei solch langen 'Trailern', aber der hier lohnt wirklich). Das sieht in der Tat ziemlich groß aus – erst recht, wenn ich Sciretta weiter lese, der den Film für eine Mischung aus Die Hard, 24 und Taken bezeichnet. Hach, TIFF – können wir dich gegen die Berlinale eintauschen? Birol Ünel ist übrigens auch mit von der Partie. Frankreich-Start ist am 16. November.


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Sprachreisen finden mit Lingoschools


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Ginge man auf die Straße und würde die Deutschen nach ihren Fremdsprachenkenntnissen fragen, würde man wohl in 90 von 100 Fällen Englisch hören. Natürlich hat jeder, der nicht gerade in der alten DDR geboren wurde oder bereits ein gewisses Lebensalter erreicht hat, Englisch in der Schule gehabt. Doch Englisch sprechen und Englisch sprechen sind dann immer noch zwei Paar Schuhe. Doch wie peppt man seine Fremdsprachenkenntnisse wieder auf? Oder wie erlernt man gar eine ganz neue Fremdsprache? In dem man beispielsweise auf eine Sprachreise ins Ausland geht, wo man die Sprache unter den bestmöglichen Umständen kennen lernt, nämlich im Land der Muttersprachler. Warum nicht mal in die USA reisen und neben Kultur und Land auch die Sprache erlernen – denn Englisch ist nicht gleich Englisch. Es gibt mindestens so viele Dialekte und Variationen wie im Deutschen, wenn nicht sogar mehr. Wer nicht so weit will, dem steht ja immer noch die Sprachreise England zur Verfügung. Bereits hier dürften deutliche Unterschiede deutlich werden – denn die Amerikaner verstehen die Briten nicht immer – und vice versa.

Lingoschools hilft Ihnen dabei, die beste Sprachschule zu finden. Das Onlineportal vergleicht dabei unzählige Sprachschulen rund um die Welt. Dass Sprachschulen nicht immer ganz günstig sind, liegt in der Natur der Sache. Deshalb lohnt sich ein Vergleich, so dass sie letztlich den günstigsten, aber auch besten Anbieter für Ihre Sprachreise finden. Ganz einfach das Zielland und die Sprache in die Suchmaske eingeben und es kann losgehen. Viele der Schulen werden auf Lingoschools auch vorgestellt, so dass Sie sich ganz einfach einen ersten Überblick verschaffen können. Über 2.000 Bilder und Videos finden Sie auf den Seiten von Lingoschools. Bleibt eigentlich nur noch die Frage, wann es für Sie losgeht. Seine Sprachkenntnisse kann man immer verbessern – am besten allerdings in Verbindung mit einem kleinen Urlaub. Die Sprachreise Frankreich, oder doch lieber nach Spanien? Sie haben die Wahl.


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Jean Rollin stirbt im Alter von 72 Jahren


Gestern war es noch nicht ganz bestätigt, heute ist es die traurige Wahrheit: der französische Regisseur und Drehbuchautor Jean Rollin ist gestern im Alter von 72 Jahren gestorben. Ein wirklich sehr, sehr dunkles Jahr für den Film und seine Filmschaffenden. Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals von Rollins Les raisins de la mort hörte, der in Deutschland ja den reißerischen Titel Zombis geschändete Frauen/Foltermühle der gefangenen Frauen trägt, einer von Rollins bekanntesten Filmen. Ich dachte es handle sich um hervorragende Exploitation, doch was musste ich nach der Sichtung feststellen? Rollins Filme sind vielmehr meditativ anmutende Filme, die eine Schönheit in den phantastischen Film hineintragen, die ich so noch nirgendwo anders gesehen habe. Nun habe ich einen Grund mehr tiefer in sein Å’uvre einzutauchen … R.I.P. Jean.

Christian Keßlers Nachruf
Thomas Groh über Jean Rollin


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Zwischen den Zeilen: 'The Ghost Writer'


Reichlich Geplänkel im Vorfeld eines Film bringt vor allem immer eines: Publicity. Dabei spielt es meist eine untergeordnete Rolle, ob diese positiv oder negativ ausfällt. Im Falle von Roman Polanski trifft irgendwie beides zu. Die einen echauffierten sich über das Verhalten der Schweiz und der USA, die ihn vor einigen Monaten festnehmen ließen, andere sahen es nur allzu gerne, dass Polanski für seinen Fehler in den 70ern endlich zur Rechenschaft gezogen wurde (und irgendwie ja wieder doch nicht). Seinem neuen Film The Ghost Writer, der vor einigen Tagen auf der Berlinale seine Premiere feierte – gedreht wurde zu einem guten Teil immerhin in Berlin und Umgebung -, kann der Trubel um seine Person eigentlich nur von Nutzen sein. Er ist in aller Munde, sein Film wird auf der Berlinale gespielt, was will er mehr? Da wirkt es wie die ganze Geschichte um ihn selbst nicht verwunderlich, dass es sich um einen Verschwörungsthriller handelt, einen mit durchaus aktuellen Bezügen, brandaktuellen sogar. Während Tony Blair erst vor einigen Tagen Rede und Antwort in einem Ausschuss stehen musste, der sich mit der Irak-Invasion im Jahre 2003 beschäftigt, droht das gleiche auch dem ehemaligen britischen Ministerpräsidenten (Pierce Brosnan) in The Ghost Writer.

Dieser soll für Kriegsverbrechen, namentlich Folter und Waterboarding, verantwortlich zeichnen. Doch auch Adam Lang ist nicht dumm, hat er sich doch frühzeitig in die USA abgesetzt, als deren Marionette er ohnehin gilt. Im Film munkelt die Presse, dass er stets den Willen des Verbündeten USA durchgesetzt haben soll, deshalb auch alle Minister entlassen habe, die dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge waren. Nun droht im der Prozess, da lässt sich die Außenministerin – natürlich schwarz und ihrem realen Pendant wie aus dem Gesicht geschnitten – mit ihm im TV blicken, man muss dem Verbündeten ja beistehen. Dies ist nur ein Beispiel für Polanskis Parallelen zum aktuellen politischen Geschehen und ist anfangs sogar noch relativ interessant. Je weiter sich The Ghost Writer aber in seinem Plot verliert, desto klischeehafter kommt er aber auch daher. Da verbündet sich der Ghost Writer der Lang-Memoiren (Ewan McGregor) mit dessen ehemaligem Verteidigungsminister, eine Rüstungsfirma sponsert Langs Luxusleben und die CIA rekrutiert anscheinend britische Intellektuelle, wenn sie nicht gerade unbequeme Ghostwriter ins Jenseits befördert. Was reichlich abstrus klingt, ist es die meiste Zeit auch, sorgt aber auch dafür, dass das Ganze sein Spannungsborgen nicht verliert. Polanski gelingt es immer wieder den Spannungsbogen auf einem Niveau zu halten, dass man das Interesse nicht verliert, auch wenn die Parallelen zur Realität durch ebenjene Verhandlungsläufe schnell wieder relativiert werden.

Zumindest zu einem gewissen Grad ist dies aber auch der Besetzung zuzuschreiben, denn vor allem bei Kim Cattrall fragt man sich ziemlich schnell, was die Gute hier eigentlich zu suchen hat. Auch Pierce Brosnans britischer Ex-Premier wirkt in erster Linie vielmehr wie ein dauergrinsendes Model für Anzüge, weniger wie ein führender Staatsmann. Genau diese Eigenschaft macht ihn dabei jedoch zur perfekten Marionette, die außer der Schale nichts Eigenes zu bieten hat und deshalb von anderen gesteuert wird – allen voran seiner Frau (Olivia Williams). Das Problem ist aber auch hier, dass dies den durchaus ernsten Ton des Filmes, den er ja bereits mit seinem Setting festigen will, in die genau andere Richtung kehrt, so dass die politische Inszenierung, die der Film zur Schau stellt, wiederum auch stets als filmische Inszenierung wahrgenommen wird. Da spielt es dann auch keine Rolle, wie authentisch die Nachrichtenberichte mit den originalen Senderlogos gehalten sind. So ist man ab einem bestimmten Punkt kein Zuschauer dieses ganzen 'Politkabaretts' mehr, der über etwas mehr Einblick in die Situation verfügt als der Zuschauer, der das Ganze von zu Hause aus am Bildschirm verfasst, sondern begibt sich zusammen mit dem 'Ghost' auf Entdeckungsreise. Quasi die politische Version von The Da Vinci Code. Und auch hier kann das im besten Falle höchstens Hardcore-Verschwörungstheoretiker hinter dem Vorhang herlocken.

Mit The Ghost Writer ist Polanski, der vor fünf Jahren seinen letzten Film drehte, aber dennoch ein mehr als solider Thriller gelungen, der dank seiner Atmosphäre viel Boden gewinnen kann und dafür sorgt, dass man das Interesse so gut wie nie verliert. Ohnehin ist The Ghost Writer oftmals mehr Komödie als Thriller, das wird schon zu Beginn deutlich, wenn James Belushi den grimmigen Verleger mimt, der in diesem snobistischen London wie ein Fremdkörper wirkt. Gleiches gilt für den britischen Akzent, der jeden im Film sofort outet, und somit fast schon zum Running Gag mutiert (dito Ewan McGregor, der sich mehr als einmal über die schottische Herkunft der Langs lustig macht …). Doch auch dieser ist spätestens nach dem dritten Mal nicht mehr allzu lustig. Da sorgt dann schon eher Eli Wallach für ein breites Grinsen, der einen alten Inseleinwohner spielt, der als erster zwischen den Zeilen liest. Exakt dies hätte sich Polanski sowieso stärker zu Herzen nehmen sollen: den Zuschauer mehr zwischen den Zeilen lesen zu lassen. (7/10)


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Festival Trailer zum französischen Neo-Giallo 'Amer'


Vor etwas mehr als einem Monat erschien bereits ein Teaser Trailer zum französischen Neo-Giallo Amer. Der nun veröffentlichte Festival Trailer (MP4, gute Qualität, aber nicht entzerrt) zeigt etwas mehr, unterlegt mit typischen Gialloklängen, sorgt er für eine tolle Atmosphäre – und dafür, dass ich ihn endlich sehen will.

(Via DVDnarr.com)


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Französischer Neo-Giallo (?) 'Amer' Trailer


Der Trailer zu Amer (FLV, gute Qualität) sieht zumindest nach einer Art Neo-Giallo aus, hat er doch typische Elemente wie die Farbgebung oder die Musik eines Giallos. Auch das ziemlich klasse aussehende Poster verstärkt diesen Eindruck weiter. Hier einige Worte zum Inhalt:

"Ana is confronted to Body and Desire at three key moments of her life. Her carnal search sways between reality and colored fantasies becoming more and more oppressive. A black laced hand prevents her from screaming. The wind lifts her dress and caresses her thighs. A razor blade brushes her skin, where will this chaotic and carnivorous journey leave her?"

Amer lief u.a. in Montréal, Stiges und Málaga ziemlich erfolgreich und konnte bei allen drei Preise abräumen. Französischer Kinostart ist der 03. März.

(Via DVDnarr.com)


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Zombie Apokalypse in Frankreich: 'La horde' Trailer


Dass es in Frankreich öfter zu Bandenkriegen kommt, das weiß der Genrefreund schon länger, schaut man sich die Filme der Franzosen im Horrorgenre der letzten Jahre einmal an. Cops, Gangster und … Zombies, zumindest in La horde, dessen Trailer druckfrisch sogar noch etwas nach Blut zu riechen scheint (FLV, mäßige Qualität). Man darf gespannt sein, was die beiden Jungregisseure Dahan und Rocher da abliefern, das Bisherige macht auf jeden Fall schon mal Lust auf mehr. Französischer Kinostart ist der 10. Februar, dürfte hierzulande also was für die Fantasy Filmfest Nights werden.

(Via DVDnarr.com)


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Film in Perfektion


- "If I had to go to court … are there still judges like you?"
- "You won't go to court. Justice doesn't deal with the innocent."

"Perhaps you're the woman I never met."

Diese absolut perfekte Mis-en-scène, Irène Jacob, die zusammen mit Ingrid Bergman die ewige Leinwandgöttin bleibt, Zbigniew Preisners Motiv aus Dekalog – in der Tat, Film in Perfektion. Es war bitter nötig, diese Erfahrung wieder aufzufrischen. Mein ewiger Liebling.


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