Gewinnt 2×2 Kinotickets zum Biopic 'Yves Saint Laurent'


Morgen startet in den deutschen Kinos ein ganz besonderes Schmankerl für alle Fashion-affinen Kinogänger: Jalil Lesperts Biopic zur französischen Modelegende Yves Saint Laurent. Yves Saint Laurent, so der einfache aber aussagekräftige Titel des Films begleitet den eigensinnigen Modeschöpfer bei all seinen Höhen und Tiefen, die er über die Jahre durchzustehen hatte, bevor er im Jahre 2008 in Paris starb. Pünktlich zum Kinostart verlose ich deshalb in Kooperation mit SquareOne Entertainment 2×2 Kinotickets für Yves Saint Laurent.

Alles, was Ihr tun müsst, um eines der Ticketpaare zu ergattern, ist mir in den Kommentaren ganz einfach Eure größte Modeikone zu nennen und den Post via Button auf Facebook zu liken. Zeit habt Ihr dafür bis Mittwoch, 23. April, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück und viel Spaß im Kino!

Update, 28. April Tut mir leid, dass ich erst jetzt zur Auslosung komme (die bei drei Teilnehmern ja auch nicht spannend ist): Gewonnen haben ISAR_bella und Tina Kreuzer. Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Auf dass nächstes Mal wieder ein paar mehr teilnehmen!


Tags , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gewinnt drei Blu-rays des Torture Porns 'Red Nights'


Red Nights (Les nuits rouges du bourreau de jade) ist eine französisch-belgisch-kantonesische Koproduktion, die sich in Hong Kong zur berühmt-berüchtigten Riege der CAT-III-Schocker zählen darf. Die Mischung aus Erotikthriller und Torture Porn mit Carrie Ng in der Hauptrolle – bekannt aus der Naked Killer-Reihe -, war bereits in Sitges (wo es den Preis für den besten Soundtrack gab), Stockholm und dem deutschen Cinestrange Festival zu sehen und erscheint am 22. Februar auf Blu-ray und DVD. Passend dazu verlose ich in Kooperation mit AL!VE drei Blu-rays des Filmes.

Alles, was Ihr dafür turn müsst, ist bis Sonntag, 10. Februar, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen, in dem Ihr mir Euren Lieblings-Horrorfilm nennt. Gerne könnt Ihr den Beitrag auch bei Equilibrium auf Facebook liken und Fan werden! Außerdem könnt Ihr auch twittern: Gewinnt drei RED NIGHTS Blu-rays bei @EquilibriumBlog http://bit.ly/XgNBmD

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Leser mit deutscher Postadresse – da der Film ab 18 Jahren freigegeben ist, müssen die Gewinner eine Kopie ihres Ausweises vorzeigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 11. Februar Ich beglückwünsche Atanjeo, Erin und Pixelaffe zu jeweils einer Blu-ray des Filmes. Allen anderen danke ich für's Mitmachen! Die nächste Verlosung kommt bestimmt.


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Pariser Premierenpublikum sieht 'Life of Pi' im Rettungsboot

Das deutsche Filmmarketing ist nicht gerade sonderlich kreativ – man denke nur an die vielen 'tollen' deutschen (Bei-)Titel, die ausländische Filme spendiert bekommen. Und auch bei Pressevorführungen oder Premieren ist es schon das höchste der Gefühle, wenn es im Sommer ein BBQ und im Winter Glühwein und Plätzchen gibt. Andere Länder, andere Sitten. Zum Kinostart von Ang Lees Life of Pi hat sich Fox France für ein Special Screening nämlich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die Vorführung fand im Piscine Pailleron, einem Pariser Schwimmbad, in dem die Gäste den Film von Rettungsboten aus sahen – ganz stilecht mit Rettungsweste. Das nenne ich mal eine gelungene Aktion! In Deutschland wird es so etwas wohl eher nicht geben, denn hierzulande ist man dann ja doch etwas bieder. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, liebe Verleiher! Mehr zum etwas anderen Screening im Video.

(Via Digitale Leinwand)


Tags , , , , , , , , , , ,

Vereint im Tod: 'Und erlöse uns nicht von dem Bösen' DVD Review


Dass Mädchen irgendwann in ein Alter kommen, in dem sie gegen Lehrer, Eltern und jedwede sonstige Obrigkeit ankämpfen und rebellieren, ist völlig normal. Dass sie langsam Seiten an ihrem Körper entdecken, die ihnen davor noch nicht bekannt waren, ebenfalls. So ergeht es auch den beiden katholischen Inernatsschülerinnen Anne (Jeanne Goupil) und Lore (Catherine Wagener), die langsam aber sicher in dieses Alter kommen, die Pubertät. Nachts beobachten sie die Schwester, die sich hinter einem Vorhang entkleidet und bewundern ihre Silhouette, nur um kurz darauf, wenn diese aus dem Raum ist, in Büchern zu blättern, die nicht gerade für junge Mädchen gedacht sind. Heimlich, still und leise, unter der Bettdecke mit Taschenlampe. Schnell hüpft Lore noch zu Anne ins Bett, um das Erlebnis zu teilen. Noch klingt es danach, als würde es sich um das völlig normale Verhalten von Teenagern handeln. Noch. Denn die besten Freundinnen, die nichts und niemand trennen kann, beginnen schon bald, den Bogen zu überspannen.

Aus den anfänglichen Scherzen wird schnell bitterer Ernst. Zwar nicht für die beiden Mädchen, die aus gutem Hause kommen und sich eigentlich um nichts sorgen müssen, aber gerade deshalb herrscht in ihnen wohl diese Leere, die sie dazu bringt, dem Katholizismus im Rahmen einer satanische Zeremonie abzuschwören. Mit Religion verbinden die beiden ebenjene Langeweile, die ihr Leben bis dato prägte. Internat, Speisen mit den Eltern, dann der Kirchenbesuch. Und immer muss man darauf achten, sich richtig zu benehmen und Gott und den Eltern zu gefallen. Selbst zu Hause im Schloss – Anne ist die Tochter eines Grafen – ist die Kirche, sprich die leidige Schule, das Internat, omnipräsent. Eines Sonntags predigt der Pfarrer in der Kirche über die Fleischeslust und vermittelt eindringlich, dass man sich dieser nicht hingeben solle. Das weckt natürlich das Interesse bei den beiden jungen Damen, die gerade dabei sind, diese zu entdecken …

So sind sich die beiden auch nicht zu schade, sich gegenseitig Rollen zuzuweisen, die für die eine deutlich unangenehmer ist als für die andere. Lore ist dafür zuständig, die Männer um den Verstand zu bringen und sie mit ihrem Körper zu locken, während Anne die Fäden in der Hand hält und ihren teuflischen Plan weiter plant. Was man anfangs noch als pubertäre Späße abtun kann, entwickelt sich schnell zu einem sadistischen und zynischen Spiel um Macht (die beiden sind sich nämlich bewusst, dass ihnen ob ihrer Stellung eigentlich niemand etwas kann, zumal sie ihre eigenen Eltern um den Finger gewickelt haben), das alsbald die ersten Opfer mit sich bringt. Und auch der Zuschauer ist ob so viel Böswilligkeit, die in Und erlöse uns nicht von dem Bösen (Mais ne nous déliverez pas du mal) durchaus schockiert und wird nicht selten an die beiden Damen aus Tausendschönchen (Sedmikrásky) erinnert, die einen ähnlichen Plan verfolgten. Die Revolution findet einmal mehr im Kleinen statt.

Don't Deliver Us from Evil, so der internationale Titel, hatte bei Erscheinung vor 40 Jahren selbstverständlich für viel Aufsehen gesorgt. Sofort wurde der Film in seiner Heimat Frankreich verboten, was auch aus heutiger Sicht nicht weiter verwundert. Es ist nicht nur die Böswilligkeit und die Blasphemie, die die beiden Mädchen feiern, sondern vor allem auch die visuelle 'Kraft', die Regisseur Joël Séria seinem Film verleiht, in dem er auch nicht davor zurückschreckt, zwei Vergewaltigungen zu zeigen, die die beiden Mädchen absichtlich heraufbeschworen haben. Séria zeichnet einerseits ein dunkles, böses Bild der Gesellschaft – allen voran der Männer, die hier reine Lustmolche sind –, verzichtet andererseits aber auch nicht auf eine gehörige Portion schwarzen Humors. Spätestens wenn das Publikum bei der Theateraufführung im Internat laut klatscht, während das ganze Treiben von Anne und Lore seinen traurigen Höhepunkt findet, wird deutlich, dass Séria genau weiß, wie er sein (prüdes) Publikum ärgern kann.

Es sind auch jene Momente, wie der Kuss zwischen den Nonnen oder die etwas andere Verabschiedung eines Hausgastes, die nahelegen, dass Und erlöse uns nicht von dem Bösen ein Wegbereiter für die in den 70ern so populär gewordene Nunsploitation war. Hinzu kommt, dass man heute wohl auch eine etwas andere Wahrnehmung der Zustände im Internat hat, nach all dem, was in den letzten Jahren über katholische Internate zu Tage gefördert wurde … Sérias Film ist ein bedeutendes Stück Euro-Cult-Cinema, mit dessen deutscher Veröffentlichung Bildstörung wieder mal Pionierarbeit geleistet hat. (7.5/10)

Bildstörung hat Und erlöse uns nicht von dem Bösen nur auf DVD und nicht auf Blu-ray veröffentlicht (Amazon-Partnerlink), was wohl Sinn ergibt, schaut man sich die Qualität der Scheibe an. Sicherlich liegt es am Quellmaterial, aber das ist leider die qualitativ schlechteste Veröffentlichung von Bildstörung, die ich bis dato gesehen habe. Das Bild ist selbst für DVD-Verhältnisse eine mittelschere Katastrophe. Sogar die Untertitel sind extrem pixelig und trüben den Eindruck weiter. Der Ton hingegen ist in Ordnung, ebenso die Extras, die aus interessanten Interviews bestehen. Das gilt auch für das Booklet, das in gewohnter Qualität daherkommt. Nur das Cover, das bereits in Foren für kritische Stimmen sorgte, ist schlichtweg grausam. Hier hätte man sich besser am Cover der US-Scheibe orientiert. Allein des Filmes wegen aber eine bedeutende Veröffentlichung.


Tags , , , , , , , , , ,

Sprachkurse in Frankreich: Sprachreisen mit Esprit!


Hierbei handelt es sich um ein Sponsored Post

Sprachkurse in Frankreich stehen auf der Beliebtheitsskala ganz oben: Nirgendwo lernt man die melodische Sprache unserer westlichen Nachbarn motivierter, inspirierter und effektiver als dort, wo sie seit jeher „in aller Munde“ ist. Die frisch erworbenen Französisch-Kenntnisse lassen sich hier noch am selben Tag in der Praxis erproben und trainieren – z.B. beim Shoppen, im Restaurant oder bei einem ausgedehnten Marktbummel. Die neuen Vokabeln und Grammatikformen verbinden sich im Gedächtnis mit unvergesslichen Urlaubserlebnissen und lassen sich später leicht wieder abrufen.

Erfahrene Reisevermittler wie z. B. Sprachdirekt arbeiten eng mit renommierten Sprachschulen in attraktiven französischen Städte zusammen – in der glamourösen Hauptstadt Paris, im lebhaften Lyon an den Ufern von Rhône und Saône, in der quirligen, traditionsreichen Universitätsstadt Montpellier und in der mondänen Mittelmeer-Perle Nizza. Die ausgezeichnet ausgebildeten Lehrkräfte an den Sprachschulen von Sprachdirekt sind französische Muttersprachler und gehen individuell auf die Vorkenntnisse und Lernziele jedes Teilnehmers ein.

Exzellente Sprachschulen in idealer Lage von Paris, Nizza, Lyon und Montpellier

Von der Sprachschule in Paris aus erreicht man in wenigen Gehminuten beliebte touristische Attraktionen wie den Louvre und Nôtre Dame. In Lyon hat man es nicht weit zur pittoresken Altstadt mit Weltkulturerbe-Status. Nur einen Katzensprung ist es von der Sprachschule in Nizza zu den berühmten Traumstränden der Côte d'Azur. Und in Montpellier locken gleichzeitig die attraktive Cité, das nahe gelegene Meer und die blühenden Landschaften des Languedoc.

Während eines Sprachkurses in Frankreich ist auch für die komfortable Unterbringung bestens gesorgt: Zur Auswahl stehen zahlreiche luxuriöse Hotels, moderne Residenzen und bewährte, freundliche Gastfamilien. À bientôt!

Mehr Informationen zu Sprachreisen nach Frankreich finden Sie bei:

Sprachdirekt GmbH
Schwanthalerstraße 5
80336 München

info@sprachdirekt.de
www.sprachdirekt.de


Tags , , , , , , , , , ,

Pascal Laugier macht nun Mainstream: 'The Tall Man' Trailer

Eigentlich hieß es ja, dass sich der französische Horror-Spezi Pascal Laugier, der mit Martyrs einen der größten Horror-Kracher der letzten Jahre abgeliefert hat, an ein Hellraiser-Remake wagen würde. Daraus ist leider nichts geworden und stattdessen scheint er nun einen auf Mainstream zu machen. Der Trailer zu The Tall Man mit Jessica Biel in der Hauptrolle sieht nämlich weder sonderlich originell, noch spannend aus. Leider. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich mich täusche und der Film anders ist, als es der Trailer vermuten lässt! Französischer Kinostart ist am 05. September.

(Via DVDnarr.com)


Tags , , , , , , , ,

Der etwas andere Clubabend: 'Sleepless Night' Blu-ray Review


Es ist schon immer wieder erstaunlich und enttäuschend zugleich, wenn man auf unsere Nachbarn gen Westen schaut, die Franzosen. Immer, wenn man einen französischen Film sieht, fragt man sich, warum dieser deutlich besser aussieht als 95 Prozent aller deutschen Produktionen. Am Geld liegt es sicher nicht, denn wie viel die Filmförderungen hierzulande locker machen, überrascht immer wieder aufs Neue. Man schaut voller Neid nach Frankreich, freut sich, nur um spätestens dann wieder enttäuscht zu sein, wenn man die Besucherzahlen in Deutschland sieht und einmal mehr die neueste Til-Schweiger-Produktion an der Spitze findet. Nahtlos in die Reihe der beeindruckenden französischen Produktionen (die natürlich auch viel Mist produzieren, gerade im Horrorgenre), kann sich nun auch Frédéric Jardins Sleepless Night (Nuit blanche) einreihen, der es hierzulande – und das lässt einen dann fast noch mehr verzweifeln – nur zu einer direkten Videoveröffentlichung gebracht hat. Dabei wurde er bereits in Toronto von Kritikern wie Peter Sciretta über den Klee gelobt. Buzz, der auch für mein großes Interesse am Film verantwortlich zeichnete. Und in der Tat, Sleepless Night bringt frischen Wind ins Genre, auch wenn er das Rad nicht neu erfindet.

Die Prämisse des Filmes ist schnell erklärt: Zwei Cops überfallen einen Drogentransport und lassen das Koks mitgehen. Das gefällt Drogenboss Marciano (Serge Riaboukine) natürlich so gar nicht, weshalb er kurzerhand den Sohn (Samy Seghir) von Cop Vincent (Tomer Sisley) entführt. Will Vincent seinen Sohn zurück, muss er nur das Koks in Marcianos Club bringen. Vincent macht sich auf den Weg, trotz der internen Ermittlungen, die gegen ihn und seinen Kollegen laufen. Es wartet ein etwas anderer Clubabend auf ihn … Jardins Film hätte man gut und gerne auch 24: The Movie nennen können, der es bis heute nicht über Ankündigungen hinaus geschafft hat. Sleepless Night holt nämlich alles aus seiner Prämisse heraus und schafft mit dem relativ engen Raum, auf den er sich konzentriert – 90 Prozent des Filmes spielen im Club – eine Atmosphäre, die man sonst nur aus der US-Serie kennt. Vincent schlüpft quasi in die Rolle von Jack Bauer und bedient sich alles und jedem, was ihm auch nur irgendwie nützlich erscheint (ferner finden sich auch hier massig soziopolitische Untertöne). Und die Zeit ist dabei weiß Gott nicht sein einziger Feind.

Während sich alle um ihn herum amüsieren, gerät Vincent sehr schnell ins Schwitzen und sein eigentlich recht ausgeklügelter Plan geht schon kurz nach Betreten des Clubs schief. Er hat gerade seinen Wagen geparkt und läuft Richtung Eingang, wo der Türsteher auf ihn wartet – er hat also noch keinen Fuß in den Club gesetzt und schon weiß man, dass hier gleich die Hölle los sein wird. Sowohl im figurativen, als auch im buchstäblichen Sinne. Genau hier setzt der Film an und offenbart seine Stärken. Dann zum Beispiel, wenn Vincent in diesem einzigen, großen clusterfuck auch noch eine Clubgängerin vor einem Vergewaltiger retten muss und diese ihm als Dank dafür nicht mehr von der Seite weicht. Im hide and seek-Szenario kommt ihm das aber gerade gelegen, kann er sich so doch unter das Partyvolk mischen und während dessen seine nächsten Schritte planen. Es wäre allerdings vermessen, noch mehr Details des Plots preiszugeben, denn gerade in seiner extremen Wendigkeit und seinem hohen Tempo liegt die Stärke des Filmes. Dabei driftet er nur selten in gängige Genreklischees ab.

Sleepless Night punktet ohnehin nicht damit, was er erzählt, sondern damit wie er es erzählt. Da wackelt dann auch mal die Kamera in schlimmster Shaky-Cam-Manier, nur um uns etwas später wunderschöne Kamerafahrten zu zeigen, die uns zu einem Clubgast werden lassen (eine Gruppe deutscher Mädels ist ohnehin im Club). Man fühlt sich nicht selten an Carpenters Assault on Precinct 13 und andere Filme erinnert, die ihren Plot in begrenzten Räumlichkeiten ansiedeln und damit enorm an der Spannungsschraube drehen. Mit einem Budget von gerade mal 2.5 Millionen Euro (zum Vergleich: Keinohrhasen hat zwei Millionen Euro mehr gekostet) ist Frédéric Jardin ein extrem spannender und frischer Actionthriller gelungen, an dem eigentlich nur Birol Ünel und das CGI-Blut stören. Bleibt nur zu hoffen, dass Sleepless Night nicht in den (Videotheken-)Regalen versauert, sondern das Publikum findet, das er verdient. (8.5/10)

Die Blu-ray aus dem Hause Sunfilm ist seit gestern im Handel erhältlich (Amazon-Partnerlink) und kann technisch durchaus beeindrucken. Das Bild liefert gute Schwarzwerte und auch die wenigen Szenen zur Tageszeit sind ziemlich ordentlich. Der französische DTS-HD-Ton (mit deutschen Untertiteln) steht dem Bild in nichts nach und liefert eine sehr ordentliche Performance. Wenn es knallen soll, knallt es, die Dialoge sind dabei stets hervorragend verständlich. Bei den Extras hat man leider extrem gespart, denn hier findet sich nur der Trailer. Gerade bei solch einem Film wären Hintergrundinfos zu den Dreharbeiten im Club und den hunderten von Statisten sicherlich sehr interessant gewesen.


Tags , , , , , , , , , , ,

Frankreichs Entführung der Landshut: 'The Assault' Trailer

1994 kapern islamische Terroristen eine Air France-Maschine mit 227 Passagieren an Bord. Deren einzige Chance ist die Anti-Terror-Einheit GIGN (Groupe d'Intervention de la Gendarmerie Nationale), quasi das französische Pendant der GSG9. The Assault (L'assaut) zeichnet diese schrecklichen 48 Stunden nun nach, in denen es um Leben und Tod ging. Die Geschichte und vor allem der Trailer, der in kühlem grau gehalten ist, erinnern nicht von ungefähr an die Entführung der Landshut im Jahre 1977, bei der die frisch gegründete GSG9 ihre Feuertaufe erlebte. In Frankreich kam der Film bereits vor einem Jahr in die Kinos, in den Staaten ist es am 06. April so weit (limited).

(Via Filmstalker)


Tags , , , , , , , , , , , , ,

Abel Ferrara verfilmt den Strauss-Kahn-Fall mit Depardieu!


Was lese ich da gerade bei den Kollegen von Twitch!? Abel Ferrara arbeitet aktuell an der Verfilmung des Dominique Strauss-Kahn-rape-Falls – und wer soll DSK spielen? Genau, Gérard Depardieu, der Mann, der auseinandergeht wie Hefeteig. Depardieu äußerte sich nun wie folgt zur Rolle:

"'Because I don't like him, I'll do it,' said Depardieu to Swiss Radio Television (RTS). Having said that, the actor then went to town on both Strauss-Kahn and also almost everybody in France. 'I think he's a little like all of the French, a bit arrogant. I don't like the French very much…He's very French, arrogant and smug, so he's playable.'"

Ebenfalls mit an Bord ist Isabelle Adjani, die in die Rolle von DSKs Ehefrau Anne Sinclair schküpfen wird. Na, wenn das mal nicht absolut Lust auf mehr macht! Ich weiß, die News ist nicht mehr ganz frisch, aber besser spät als nie, ne?


Tags , , , , , , , , , ,

Trailer zum französischen Thriller 'Sleepless Night'

Toronto, immer wieder Toronto. Noch bis zum 18. September zeigt das TIFF die derzeit zumindest von mir heiß ersehntesten Film für den Rest des Jahres (viele davon werden es wohl erst im nächsten Jahr zu uns schaffen). Die letzten Filme, deren Trailer ich hier vorgestellt habe und die ich nun mit dem Trailer zu Frédéric Jardins Thriller Sleeples Night (Nuit blanche) ergänzen will. Nachdem der Film für /Film-Chef Peter Sciretta "one of the best contained action thriller in years" ist, habe ich mir den knapp vier Minuten langen Trailer mal angeschaut (normalerweise bin ich ja äußerst skeptisch bei solch langen 'Trailern', aber der hier lohnt wirklich). Das sieht in der Tat ziemlich groß aus – erst recht, wenn ich Sciretta weiter lese, der den Film für eine Mischung aus Die Hard, 24 und Taken bezeichnet. Hach, TIFF – können wir dich gegen die Berlinale eintauschen? Birol Ünel ist übrigens auch mit von der Partie. Frankreich-Start ist am 16. November.


Tags , , , , , , , , , , ,