Sponsored Video: Bullock vs. McCarthy – 'Taffe Mädels' Trailer

Auch wenn mir der deutsche Titel zu The Heat, Taffe Mädels, nicht wirklich gefällt – erst recht nicht in dieser Schreibweise -, muss ich sagen, dass mich der Trailer ziemlich positiv überrascht hat. Nicht, dass ich großer Bullock- oder McCarthy-Fan wäre, Gott behüte!, aber die beiden zusammen in solch einem Plot ist dann doch nicht ganz uninteressant. Sandra Bullock und Melissa McCarthy spielen in der Actionkomödie ein ungleiches Ermittler-Paar, das gezwungen ist zusammenzuarbeiten, um einem Drogendealer das Handwerk zu legen. Das Problem dabei: Keiner von beiden hatte je einen Partner an seiner Seite – geschweige denn einen Freund … Regie führt Comedy-Spezi Paul Feig, der sich in den letzten Jahren durchaus einen Namen auf diesem Gebiet gemacht hat. Neben McCarty und Bullock sind noch Marlon Wayans und Michael Rapaport mit an Bord.


Mein Interesse hängt natürlich auch mit dem R-Rating von The Heat zusammen, denn gerade in den letzten Jahren gab es doch einige durchaus gute Komödien, die etwas stärker auf die Kacke den Putz gehauen haben! Und selbst nach dem katastrophalen Bridesmaids will ich Feig noch eine Chance geben. Und dann dürfte der Film ja auch noch für den einen oder anderen interessant werden, der sich mit Gender Studies beschäftigt … Taffe Mädels a.k.a. The Heat ist ab dem 04. Juli in den deutschen Kinos zu sehen.

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Gewinnt Blu-rays und Poster zum Horrorstreifen 'American Mary'


Heute erscheint eines der ersten Horror-Highlights 2013 auf Blu-ray und DVD. Die Rede ist von Jen und Sylvia Soskas American Mary, der auch auf den diesjährigen Fantasy Filmfest Nights zu sehen war. Darin geht einer jungen Medizinstudentin das Geld fürs Studium aus, weshalb sie kurzerhand beschließt sich fortan als Chirurgin in der Unterwelt zu verdingen … Nip/Tuck meets Cronenberg meets asiatische Sickos, brachte ich es in meiner Besprechung auf den Punkt. Wer auf frisches Horrorkino mit Gender-Subtext steht, der hat nun die Chance American Mary fürs Heimkino zu gewinnen. Ich verlose in Kooperation mit Universal nämlich zwei Blu-rays und zwei Poster zum Film.

Alles, was Ihr tun müsst, um eines der beiden Pakete gewinnen zu können, ist bis Mittwoch, 03. April, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen und das Gewinnspiel via Button zu liken. Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Leser – da der Film ab 18 Jahren freigegeben ist, müssen die Gewinner eine Kopie ihres Ausweises vorzeigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück & ein frohes Osterfest!

Update, 04. April Danke für Eure rege Teilnahme! Random.org hat die beiden Gewinner ermittelt: Paule und Clausy dürfen sich jeweils über eine Blu-ray und ein Poster freuen. Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Allen anderen danke ich fürs Mitmachen!


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Die selbsternannte Halbgöttin in rot: 'American Mary'


Sie gelten als Halbgötter in weiß. Ärzte genießen nicht nur in Deutschland von allen Berufsgruppen das höchste Ansehen, und in der Tat, es ist auch einer der wichtigsten Berufe, die es überhaupt gibt. Arzt zu sein ist für viele weniger ein Beruf als vielmehr eine Berufung. Arzt ist dabei keinesfalls gleich Arzt, denn einige Fachrichtungen genießen einen besseren Ruf als andere – auch unter den Ärzten selbst. Der Chirurg steht dabei dem Selbstverständnis vieler an der Spitze der Ärztezunft. So sieht es auch die junge Medizinstudentin Mary (Katharine Isabelle), die unbedingt Chirurgin werden will, auch wenn sie etwas chaotisch organisiert ist. Dies ist aber auch der Tatsache geschuldet, dass sie ihre Studiengebühren nur mit Müh und Not zusammenkratzen kann. Eines Tages erhält sie einen folgenschweren Anruf: ihr wird kein Kredit mehr gewährt. Um ihr Studium, für das sie sogar ihre kranke Mutter in Osteuropa zurückgelassen hat, doch fortsetzen zu können, braucht sie eine neue Einnahmequelle. Sie heuert in einer Stripbar an – doch deren Besitzer benötigt erstmal Marys medizinische Kenntnisse. Schon bald taucht Mary immer tiefer in ein äußerst dunkle Welt ein, die mit dem Eid des Hippokrates nicht mehr vereinbar ist …

Jen und Sylvia Soska, zwei kanadische Zwillingsschwestern, haben mit ihrem zweiten Spielfilm American Mary ein äußerst dunkles und hartes Stück Horrorkino geschaffen. Wenn man sich ihren Film so ansieht, dann verwundert es einen auch nicht weiter, dass sich die beiden auch gerne 'Twisted Twins' nennen. In American Mary dekonstruieren sie nicht nur das fleckenlose Image der Chirurgen, sondern liefern einen äußerst ergiebigen Beitrag zum Gender-Diskurs im Horrorfilm. Bei den Twisted Twins ist der Beruf des Chirurgen ein von Männern dominierter. Männer, die teure Sportwagen fahren und die Arroganz auf ein völlig neues Level heben. Für sie sind ihre (todkranken) Patienten und deren Angehörige nur Schachfiguren, die bewegt werden müssen. Nach Dienstschluss treffen sie sich in geheimen Clubs und leben ihre Misogynität aus. Das sorgt bereits zu Beginn des Filmes für die eine oder andere Szene, bei der man ungläubig auf die Leinwand starrt, weil es einfach so absurd ist, was man dort gerade gesehen hat. Vom äußerst zynischen Humor der Halbgötter in weiß ganz zu schweigen. An der Männerwelt lassen die Twisted Twins hier weiß Gott kein gutes Haar.

Doch auch die Protagonistin selbst ist eine äußerst ambivalente Figur. Mary erweckt anfangs noch den Eindruck einer jungen Frau, die dem Druck dieser männerdominierten Welt durchaus gewachsen ist. Selbst ihrem Prof kann sie Paroli bieten. Doch auch sie wird immer mehr vom Schönheitswahn zerfressen – nicht durch sich selbst und ihren eigenen Körper, sondern durch die 'Schönheit' ihrer Patienten. American Mary führt uns nämlich in die krasse Welt der 'Body Modification' ein – und damit sind hier nicht etwa Tattoos und Piercings gemeint, sondern chirurgische Eingriffe, die einen Menschen noch einzigartiger machen als er ohnehin schon ist … Die Soska-Schwestern lassen dabei kein Detail aus und führen Charaktere ein, die nicht von ungefähr an äußerst schräge Auftritt aus Nip/Tuck erinnern. Für Mary sind diese Operationen in ihren eigenen vier Wänden irgendwann nicht mehr nur eine Einnahmequelle – das Studium hat sie ohnehin geschmissen -, sondern eine Berufung. Sie fühlt sich ihren Patienten und deren außergewöhnlichen Wünschen verpflichtet. Und auch sie bleibt dabei nicht unverändert, zumindest nicht in ihrem Inneren.

Der Plot selbst muss dabei etwas zurückstecken, so dass einem das Ganze nicht immer ganz kohärent erscheint. Flashbacks, die nicht nötig gewesen wären, werden ausgewalzt, während anderes viel zu sehr im Dunkel bleibt. Doch der Film wirkt ohnehin des Öfteren wie ein Sammelsurium aus WTF!?-Momenten und interessanten Ideen, die sich nicht in eine Rahmenhandlung pressen lassen (wollen). Daher fällt das alles auch nicht wirklich schwer ins Gewicht. American Mary ist nicht nur Psychothriller und Drama mit reichlich sleazigen Momenten und Figuren, sondern vor allem auch Körperhorror. Die Soska-Schwestern haben mit American Mary wie zwei Chirurginnen einen Film mit vielen Horror-Versatzstücken erschaffen, der irgendwo zwischen Cronenberg, Nip/Tuck und asiatischen Sickos einzuordnen ist. Vor allem ist American Mary aber ein äußerst erfrischendes Stück Horrorkino und eines der ersten Highlights im noch jungen Filmjahr. (8.5/10)

'American Mary' wird auf den diesjährigen Fantasy Filmfest Nights zu sehen sein und erscheint am 28. März auf Blu-ray und DVD.


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Böse Mädchen: 'Girls Against Boys' Trailer

Männer gegen Frauen, Frauen gegen Männer, der ewige Kampf der Geschlechter. Natürlich ist dieses ewige Kräftemessen auch Thema in diversen Filmen, allen voran dem Rape 'n' Revenge-Subgenre. Girls Against Boys von Austin Chick (sic!) greift diese Thematik ebenfalls auf, und wie der erste Trailer deutlich macht, findet er auch deutlich anleihen bei diversen Rape 'n' Revenge-Klassikern. Der Trailer macht jedenfalls einen ziemlich interessanten Eindruck. Das ist nach American Mary schon der zweite Filme 2013 mit Gender-Thematik, der mich ziemlich neugierig gemacht hat. Und auch das alternative Poster untermauert diese Vorfreude. US-Start ist am 01. Februar. Hierzulande war der Film bereits im letzten Jahr auf dem Fantasy Filmfest zu sehen.

(Via /Film)


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Wenn Mädchen spielen …


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Immer dasselbe mit den Jungs. Vor, während und nach der Pubertät haben sie nichts Besseres zu tun als stunden-, oft tagelang vor Konsole oder PC zu sitzen und rum zu ballern, anstatt sich um die wichtigen Dinge im Leben zu kümmern. Dieses jedem vertraute Klischee wurde jetzt vom Games-Report 2011 des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) deutlich widerlegt. Heute sind laut Profilstudie 'Gamer in Deutschland', die bereits im Juli letzten Jahres veröffentlicht wurde, 44 Prozent der Spieler, das entspricht 10 Millionen Deutschen, weiblich.

Doch nicht nur das. Die in Deutschland an PC, Heim- oder mobilen Konsole spielende Person ist im Durchschnitt nicht mehr pubertär, sondern 31 Jahre alt. Wenn Mädchen spielen, dann spielen also oft … Frauen. Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen der von der GfK befragten 25.000 Personen waren von den bis 9 Jahre alten Befragten 45 Prozent Spieler (oder Spielerinnen), von 10 bis 19 Jahre ebenfalls 45 Prozent, von 20 bis 29 Jahre 46 Prozent, von 30 bis 39 Jahre 40 Prozent, von 40 bis 49 Jahre immerhin noch 30 Prozent und erst ab 50 Jahren 'nur noch' 14 Prozent Spieler.

Der Grund für den hohen Anteil der Frauen am Spielgeschehen liegt nicht zuletzt an neuen Spielkonzepten, die in die Produktionsfirmen Eingang gefunden haben, darunter vor allem Bewegungs-, Musik- und Tanzspiele. Die GfK-Studie unterschied auch nach Haushaltstyp. Demnach werden in 47 Prozent aller Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren digitale Spiele gespielt. Wenn Frauen spielen, spielen also oft Mütter. In diesen Zusammenhang passt eine weitere Zahl, die das vernetzte Spielen im Browser und in sozialen Netzwerken wie Facebook quantifiziert. Hier liegt der Anteil der Frauen sogar bei 51 Prozent. Neigen Frauen eher zum gemeinschaftlichen statt individuellen Spiel? Frauen haben ja eine stärkere soziale Ader als das männliche Geschlecht, kommunizieren mehr. Das ist hinlänglich bekannt. Und ein schönes Klischee.

Spiele-zone.de


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