Sex, Gewalt & Lederhandschuhe: Trailer zum Neo-Giallo 'Tulpa'

Erinnert mich etwas an Argentos Stinker La terza madre, macht aber dennoch Lust auf mehr. Regisseur Federico Zampaglione scheint mit Tulpa den Giallo wiederbeleben zu wollen: Sex, Gewalt und ein maskierter Killer mit Lederhandschuhen. Gedreht wurde standesgemäß in Rom. Informationen zu einem Kinostart oder dergleichen gibt es leider noch nicht, aber ich werde Tulpa definitiv im Auge behalten.

(Via Celluloid Carnage)


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Doku 'German Grusel' in der arte Mediathek

Gestern abend zeigte arte im Rahmen einer Edgar-Wallace-Themennacht die Doku German Grusel, die den Edgar-Wallace-Filmen auf den Grund geht und sich mit dem deutschen Horrorfilm beschäftigt. Filmwissenschafler Tim Bergfelder und Komiker Oliver Kalkofe kommen darin zu Wort – ja es gibt sogar ein Auftritt von Umberto Lenzi! Die Doku hat nämlich nicht nur die deutschen Edgar-Wallace-Filme zum Gegenstand, sondern erstreckt sich sogar bis zu den verwandten italienischen Gialli (und es wird natürlich Goblin gespielt). Ich habe die Doku gestern leider nur nebenher geschaut, daher auch viel verpaßt wie beispielsweise den Lenzi-Auftritt. Doch was wäre arte ohne seine Mediathek, in der man die Doku in voller Länge anschauen kann? Drüben bei Movies & Sports gibt es zudem noch eine schöne Zusammenfassung eines Fans und Kenners.


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Neo-Giallo, die Zweite: 'Los ojos de Julia' Trailer

Letztes Jahr gab es einen Film, über den beim Stichwort 'Neo-Giallo' alles sprachen: Amer. Lobeshymnen gab es überall zu lesen, ich für meinen Teil war enttäuscht wie nichts. Doch der Neo-Giallo scheint eine neue Chance bei mir zu bekommen, denn gerade habe ich bei Kollege Schwanenmeister Los ojos de Julia entdeckt, von dem er total verzückt ist. Passenderweise liefert er auch noch gleich den Trailer zum von Guillermo del Toro produzierten Film mit, der in der Tat durchaus was hermacht. In seiner Heimat Spanien lief er bereits, ob und wann er hierzulande zu sehen sein wird, dürfte wohl noch in den Sternen stehen.


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Festival Trailer zum französischen Neo-Giallo 'Amer'


Vor etwas mehr als einem Monat erschien bereits ein Teaser Trailer zum französischen Neo-Giallo Amer. Der nun veröffentlichte Festival Trailer (MP4, gute Qualität, aber nicht entzerrt) zeigt etwas mehr, unterlegt mit typischen Gialloklängen, sorgt er für eine tolle Atmosphäre – und dafür, dass ich ihn endlich sehen will.

(Via DVDnarr.com)


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Französischer Neo-Giallo (?) 'Amer' Trailer


Der Trailer zu Amer (FLV, gute Qualität) sieht zumindest nach einer Art Neo-Giallo aus, hat er doch typische Elemente wie die Farbgebung oder die Musik eines Giallos. Auch das ziemlich klasse aussehende Poster verstärkt diesen Eindruck weiter. Hier einige Worte zum Inhalt:

"Ana is confronted to Body and Desire at three key moments of her life. Her carnal search sways between reality and colored fantasies becoming more and more oppressive. A black laced hand prevents her from screaming. The wind lifts her dress and caresses her thighs. A razor blade brushes her skin, where will this chaotic and carnivorous journey leave her?"

Amer lief u.a. in Montréal, Stiges und Málaga ziemlich erfolgreich und konnte bei allen drei Preise abräumen. Französischer Kinostart ist der 03. März.

(Via DVDnarr.com)


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Neuer, offizieller Trailer zu Argentos 'Giallo'


Ganz wie der erste Trailer zu Dario Argentos Giallo leider wieder mit monotonem Kommentar aus dem Off, aber immerhin mit massig neuem Material. Ja, der neue, offizielle Trailer (FLV, mäßige Qualität) haut micht nicht gerade vom Hocker, zu generic kommt das alles daher, zu – vor allem farblich – unspektakulär. Dennoch freue ich mich irgendwie auf einen neuen Argento, hoffentlich bei uns auch im Kino zu sehen (Fantasy Filmfest, anyone?).

(Via DVDnarr.com)


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'Giallo': Trailer zu Argentos neuem … Giallo


Da ist er nun also, der Trailer zu Dario Argentos Giallo (Direktlink, mäßige Qualität), dessen erste Bilder ja nicht gerade allzu berauschend aussahen. Die ersten bewegten Bilder hingegen sehen recht gut aus und machen definitiv Lust auf mehr, auch wenn die Erzählerstimme aus dem Off nie so genervt hat wie hier. Und nach La Terza madre kann es mit Argento eigentlich auch nur noch Berg auf gehen, oder?

[Via peter-noster.de]


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'Giallo': Neue Bilder & Poster zum Argento Giallo


Ich weiß wirklich noch nicht, was ich von Argentos neuem, Giallo, halten soll. Einerseits erfreut es mich, dass er sich wieder dem Genre zuwendet, das er so maßgebend geprägt hat. Andererseits habe ich aber große Angst, dass er das Ganze wieder mal in den Sand setzt. Große Hoffnung macht mir vorallem das Poster zu Giallo nicht, ganz im Gegenteil – wenn das sein Ernst ist, dann gute Nacht, Giallo. Die neuen Bilder, die er auf seine Homepage geladen hat, sehen hingegen schon deutlich besser aus und machen nach dem ersten offiziellen Bild zum Film dennoch irgendwie Lust.


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»Who wants to eat the girl?«

La Terza madre
(Dario Argento, USA/Italien 2007)
DVD

… und damit ist Argentos Karriere nun endgültig am Ende. Zumindest wenn es um den Giallo geht, den er einst so meisterhaft beherrschte. Wobei, wenn ich noch einmal richtig drüber nachdenke: Bereits Masters of Horror: Pelts hat gezeigt, dass Argento auch vom 'normalen' Horrorfilm so gut wie keine Ahnung hat. Mit nackten Frauenbrüsten scheint er es zu haben, und auch Gore und Splatter kann er nach wie vor inszenieren – auch wenn die Effekte in Mother of Tears mehr nach 70er als nach Gegenwart aussehen. Das macht hier aber gar nichts, denn so schlecht Argentos Film in nahezu allen Belangen auch sein mag, so viel taugt er doch als B-Movie. Alles, wirklich alles ist hier von der allerbilligsten Sorte. Die bereits erwähnten Goreeffekte, die CGI (Sarahs Mutter!), das Drehbuch und vor allem die Darsteller, die sich offensichtlich kein Bein ausreißen. Scheint also so, als könne man in der Checkliste für ein B-Movie alles abhaken. Halt! Udo Kier, der bereits eine kleine Rolle im Quasivorgänger Suspiria – es grenzt ja nahezu an Blasphemie, die beiden Filme in einem Atemzug zu nennen, geschweige denn zu verbinden – hatte, eine kleine Rolle zu geben, bringt schon mal mindestens zwei Pluspunkte, erst recht wenn man ihm dann auch noch solch einen spaßigen Abgang spendiert.

Ja, mit Mother of Tears kann man auch seinen Spaß haben, vorausgesetzt man denkt einfach 90 Minuten mal nicht darüber nach, dass er das ist, was er ist. Argentos Film eignet sich aus genannten Gründen nämlich auch hervorragend als Komödie. Nicht etwa, weil alles so cheesy ist, sondern weil er das einfach nicht ernst meinen kann. Und selbst wenn sich auch kein intendiertes comic relief ausmachen lässt, so bricht man spätestens dann in Lachen aus, wenn Argento eine Hexe Light von einem männlichen Hexerich mit einer langen Eisenstange penetrieren lässt, die ihr wenige Momente später den Tod bringt. Bevor es aber so weit ist, wird sie erstmal noch von der Madre abgeschleckt, sodass jetzt, nach der lesbischen Liebesszene, endgültig klar ist, welch homophile Tendenzen Argento hier eingebaut hat. Die junge rechte Hand des guten Helfers (schon wieder vergessen, wie dieser heißt, aber das ist hier so wichtig wie die Berichterstattung über den in China umgefallenen Sack Reis heute Mittag), die optisch klischeehafter nicht hätte gezeichnet sein können, ist dabei sicherlich die Spitze des Eisbergs. Von den verrückten 80's-Teen-Fönfrisurhexen ganz zu schweigen.

Doch auch das Thema Masochismus hat es Dario wohl angetan. Einmal im Hauptquartier in Rom angekommen, wird man Zeuge einer Orgie, die schmerzhafter kaum sein könnte (sowohl für die Protagonisten als auch den Rezipienten). Das zeigt, dass Argento trotz des Verlusts seines Talents – man denke daran, je höher die Position, desto größer die Fallhöhe – dennoch das ein oder andere Ass im Ärmel hat. Schade, dass er dieses jedoch nicht öfter ausspielt, denn am Ende bleibt Mother of Tears nur ein weiterer Horrorstinker aus der Motten- respektive DTV-Kiste, denn einen großen Release wurde seinem Film außer in seiner Heimat nirgendwo zuteil (wenn auch nur gekürzt). (4/10)


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'Giallo': Erste Bilder zu Argentos neuem Giallo

La Terza madre (Mother of Tears) habe ich noch immer nicht gesehen, weshalb ich mir auch kein Urteil anmaßen will, aber der allgemeine Tenor sieht den Untergang des argento'schen Abendlandes darin ja endgültig – Masters of Horror: Pelts hat das ja auch schon angedeutet. Umso interessanter – naja, wie man's nimmt -, dass Argento an einem neuen Giallo arbeitet, der den schlichten Titel Giallo trägt. In der Hauptrolle: Adrien Brody (nachdem andere abgesprungen sind – Zufall?), der ein entführtes Model suchen soll: "When American model Celine is kidnapped off the streets during fashion week in Milan and put through a series of terrifying, humiliating and painful ordeals, her sister Linda desperately recruits Inspector Enzo Lavia to find Celine before she suffers the same awful fate as the other beautiful victims…" (IMDb) Die ersten drei Bilder zum Film – okay, vielmehr production stills – finden sich bei ShockTillYouDrop.com. Man darf gespannt sein, was der einstige Meister des Genres da aus dem Hut zaubert…


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