Trailer zu Ridley Scotts 'Alien' Prequel 'Prometheus'

Für die, die ihn noch nicht gesehen haben: Der erste Trailer zu Ridley Scotts Prometheus. Mich haut er ja nicht gerade um (was soll diese blöde Titeleinblendung, die alle so toll finden?), aber da scheine ich wohl fast der einzige zu sein. Immerhin ist er gut besetzt. Deutscher Starts ist am 09. August 2012.


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'The Hurt Locker' und sein einsamer Besitzer


Es ist nichts Besonderes, dass politische Ereignisse, speziell Kriege, das Kino beeinflussen. Während seit 2003 der Krieg der Koalitionstruppen unter Führung der Amerikaner im Irak tobt, sprossen Filme über diese sowohl militärische, als auch kulturelle und religiöse Auseinandersetzung wie Pilze aus dem Boden. Meist waren es die jungen Soldaten, um die sich alles drehte, ihre Emotionen, Verluste und ihren Alltag. Ein Actionfilm wurde selten daraus, das Drama mit den obligatorischen Kriegsszenen dominierte und dominiert bis heute. Kathryn Bigelow nimmt sich das setting im Irak um einen Actionfilm zu drehen. Zumindest primär. Statt einer ganzen Kompanie zu folgen beschränkt sie sich auf gerade mal drei dramatis personae, die einem Bombenräumkommando angehören und für dessen Spezi Staff Sergeant James (Jeremy Renner) das alles nur ein einziges großes Machoabenteuer darstellt. Egal wie groß die Bombe, wie kurz der Timer, wie groß der Druck, er hat stets noch einen coolen Spruch auf den Lippen, der Tod kümmert ihn scheinbar kaum.

Bigelows The Hurt Locker ist im Kern vielleicht ein Actionfilm, insgesamt kann aber auch er sich den theatralischen, von Pathos durchtränkten, Sequenzen nicht ganz entziehen. Dies wird vor allem gegen Ende deutlich, wenn wir uns kurzzeitig nicht mehr im Irak, sondern in den Staaten befinden, wo das Leben James völlig überfordert. So männlich-machohaft und großspurig Bigelow Renners Charakter in den ersten 100 Minuten auch auslegen mag, so klein wirkt er doch in diesen Szenen. Da steht er vor dem Supermarktregal und soll für seine Familie Cornflakes kaufen. Nur welche? Im Irak hatte er eine geregelte Aufgabe: die Bombe zerstören, bevor sie ihn und zahlreiche Andere zerstört. Hier wird ihm die Masse, repräsentiert durch ein riesiges Regal voller Cerealien, aber erstmals bewusst, die Übermacht, der er gegenübersteht. Alles scheint irgendwie vertauscht worden zu sein, schnell merkt er, dass das zivile Leben nichts für ihn ist, da es ihn schlichtweg überfordert.

Seine Profession ist das Bombenentschärfen. Nichts anderes. Er ist vielleicht sogar auch ein schlechter Familienvater, lässt er seine Frau (Evangeline Lilly) und sein Kind doch irgendwie auch im Stich. Und doch nicht. Genau hier wird The Hurt Locker nämlich politisch, auch wenn es ihm fast zwei Stunden lang gelang, dies zu umgehen beziehungsweise zu vermeiden. Natürlich ließe sich darüber streiten, ob die einseitige Darstellung der Iraker und der Terroristen nicht doch auch politisch ist, aber irgendwie wohnt sie dem amerikanischen Kriegsfilm auch inne, oder (man braucht ja auch schließlich ein klar definiertes Feindbild, das hier aber in Ansätzen relativiert wird)? Sergeant James erkennt schließlich, dass es ihm hier in den Staaten, bei seiner Familie, zwar blenden geht, er aber nicht nur Probleme mit diesem Leben hat, sondern auch anderen ein solches Leben ermöglichen möchte, was sich wiederum in den beiden Kindern zeigt – seinem eigenen und dem irakischen, zu dem er eine Verbindung aufbaut, die ihn zusätzliche Kraft kostet. Vielleicht aber auch nicht, ist es gerade das Fußballspielen mit dem Jungen, das Sergeant James vom Alltag (etwas) ablenkt.

Dennoch bleibt der Eindruck eines altruistischen Motivs, das Bigelow natürlich sehr gerne präsentiert, zeigt es doch einmal mehr den (einsamen) guten Amerikaner, der sein letztes Hemd für die Anderen opfert. Und dennoch wird das wohl den wenigsten, die von der Welle von thematisch gleichen Irakkriegsfilmen erschlagen sind, sauer aufstoßen, ist es doch fast schon wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Auch, weil Bigelow durchaus auch kritische Töne anzuschlagen weiß. So macht ihr Film auch etwas Anderes ganz deutlich – nämlich die Tatsache, dass der Krieg und der damit verbundene Tod keine Dienstgrade oder soziale Schichten kennt, angedeutet in einer der emotionalsten Szenen des ganzen Filmes. Auch sind es die großen Namen des Casts, die hier mehr ein Cameo als eine echte Rolle haben. Das mag ökonomische Gründe haben, spielt aber angesichts der tollen Leistung eines Jeremy Renner, neben dem alle anderen, größeren Namen sowieso nur als blasse Schachfiguren auftreten, keine Rolle.

The Hurt Locker ist politisch – er ist aber auch hochspannend und bereichert das 'Subgenre' um einen weiteren, äußerst interessanten Aspekt. Es ist die ewige Geschichte des einsamen loners, der nichts als seine Berufung kennt (man beachte hierbei auch das massive Rauchen im Film), transportiert ins 21. Jahrhundert; in eine Zeit, die alles andere als berauschend ist, aber gerade deshalb solche Menschen wie Staff Sergeant James braucht – ein Westernheld im wilden Osten. (8/10)


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Die Apokalypse droht mal wieder: 'The Road' Trailer


Wie Endzeitfilme nicht aussehen sollten, das haben Doomsday und Babylon A.D. erst eindrucksvoll bewiesen. Es ist aber auch nicht gerade leicht, einen guten Film mit solch einem Sujet zu machen, wie auch zahlreiche andere Flops der letzten Jahre (und noch weiter hinaus) zeigten – erst recht, wenn man sich an Klassikern wie Mad Max messen lassen muss. Nun versucht sich also John Hillcoat, der immerhin für den tollen The Proposition verantwortlich zeichnet, an ebenjenem Sujet. The Road basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy (No Country for Old Men) und hinterlässt zumindest mit seinem Trailer (480p/720p/1080p) einen eher zwiespältigen Eindruck. Die Mischung aus Neo-Western, Actionfilm und Endzeitthriller scheint mir etwas zu überladen und daher auch etwas unausgegoren. Doch ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren.


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'The Hurt Locker': Neuer Trailer in HD


Nachdem es im Oktober letzten Jahres den ersten Trailer zu Kathryn Bigelows The Hurt Locker lediglich auf Italienisch und in sehr mäßiger Qualität zu bestaunen gab, wurde nun ein ordentlicher, sprich HD Trailer, veröffentlicht (480p/720p/1080p). Der neue Trailer ist nicht nur endlich in HD, sondern unterscheidet sich vom bisherigen auch ziemlich deutlich. Der Trailer lässt seine Stars außen vor und konzentriert sich auf Bombenspezi Jeremy Renner. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass einige nach diesem Trailer ob der vielen Zeitlupen negierend aufstöhnen werden, wobei ich für meinen Teil sehr angetan von diesen bin (klar, Bay lässt grüßen). Deutscher Kinostart ist jetzt der 13.08. Wer bis dahin nicht warten kann, der sollte zur BD oder DVD greifen, die in Italien bereits erschienen sind.


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'The Hurt Locker': Trailer zum neuen Kathryn Bigelow


Leider gibt es den Trailer zu Kathryn Bigelows Neuem, The Hurt Locker, aber nur auf Italienisch. Und auch wenn man so gut wie nichts versteht (es sei denn, man spricht natürlich Italienisch), so sieht der Trailer doch ziemlich gut aus. Nicht nur, weil er Action à la Bay zu bieten scheint, sondern auch wegen der Tatsache, dass sich die Besetzung ziemlich gut liest (u.a. Ralph Fiennes & Guy Pearce). Das Iraksetting tut dabei natürlich sein Übriges. Einen deutschen, geschweige denn amerikanischen Starttermin gibt es leider noch keinen, da der Film erst kürzlich auf dem Toronto International Film Festival (TIFF) zu sehen war, wo er auch recht positiv rezipiert wurde.


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