Trailer zu Dante Lams HK Actioner 'The Viral Factor'

Dante Lams neuester Film The Viral Factor kommt am 20. Januar in die amerikanischen Kinos – u.a. mit Jay Chou und Nicholas Tse. Passend dazu hat der Verleih einen US-Trailer veröffentlicht, der sich mehr als nur sehen lassen kann. Bei uns dann wohl DTV.

(Via 24Framespersecond.net)


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The Final Destination: 'Accident' DVD Review


Es ist ein wenig ruhig geworden um den Hong-Kong-Thriller. Stand vor wenigen Jahren noch der großartige Infernal Affairs für den mehrfach Oscar-prämierten The Departed Modell, gab es in letzter Zeit zwar weiterhin gute, aber nur noch selten Beiträge, die aus der Masse herausstachen und eine wirkliche Chance hatten, auch im Westen bekannt zu werden. Wenn doch einmal ein Film auffällt, besteht eine nicht geringe Chance, dass der Name Johnny To mit ihm in Verbindung steht. To beweist mit seiner Produktionsfirma Milkyway immer wieder ein ausgezeichnetes Gespür für hervorragende Thriller, sei es nun als Regisseur (Running out of Time, Election, Exiled) oder, wie in diesem Fall, als Produzent.

Kwok-fai Ho (Louis Koo) ist der Kopf einer erfolgreichen Gruppe von Auftragskillern. Kopf im Sinne des Anführers, aber auch im Sinne des großen, detailversessenen Planers. Denn die Gruppe ist besonders deswegen erfolgreich, da die von ihnen ausgeübten Morde nicht als solche erkennbar sind. Stattdessen konstruiert Ho komplizierte Kettenreaktionen, die zu Unfällen führen, welche die Zielperson ohne direktes Zutun eines Killers zu Tode kommen lassen. Die Behörden schöpfen somit auch keinen Verdacht und kommen erst gar nicht auf die Idee, jemanden wegen des Mordes zu verfolgen. Bei einem dieser Einsätze verläuft das Geschehen alles andere als nach Plan.

Es kommt zu einem tragischen Unfall, der den Tod eines Team-Mitgliedes zur Folge hat. Ho, der selbst seine Frau bei einem Autounfall verloren hat, weiß, dass es sich tatsächlich nur um einen Unfall gehandelt haben könnte. Doch aufgrund seiner Tätigkeit weiß er ebenso, dass es auch durchaus eben kein unglücklicher Zufall gewesen sein könnte, der den Tod seines Kollegen verursacht hat, sondern ein gezieltes Attentat. Spätestens als er einen Einbruch in seine Wohnung am selben Tag feststellen muss, lässt ihn dieser Gedanke nicht los und er widmet fortan jede wache Minute der Aufklärung dieser möglichen Verschwörung.

Vor allem in Anbetracht der Tatsache dass asiatische Filmemacher gerne Thriller jenseits der zwei Stunden produzieren, ist Accident (Yi ngoi) mit 87 Minuten Laufzeit verhältnismäßig kurz geraten. Das ist in diesem Fall jedoch keinesfalls ein Nachteil. In seiner Kürze ist der Film dafür umso dichter gestaltet. Accident präsentiert sich mit einem hervorragend ausgearbeitetem Plot, der in der ersten Hälfte einen spannenden, urbanen Thriller darstellt, sich in der zweiten Hälfte aber in eine ganz andere Richtung entwickelt und fast schon zu einem Charakterstück mutiert. Dabei lockt er immer wieder auf falsche Fährten und entpuppt sich als deutlich vielschichtiger und weniger vorhersehbar, als es der erfahrene Zuschauer womöglich meint. Einzig einige wenige narrative Schwächen, Plausibilitätsprobleme und logische Unstimmigkeiten fallen negativ ins Gewicht. Spätestens jedoch mit dem Finale, das perfekter nicht hätte sein können, sind diese aber verzeihlich.

Besonders die zweite, sehr charakterbezogene Hälfte des Filmes verlangt einem Schauspieler viel ab. Louis Koo, einer der zurecht meistgefragtesten Darsteller Hong Kongs, liefert in seiner Darbietung des Kwok-fai Ho eine der besten, wenn nicht sogar die beste Leistung seiner bisherigen Karriere ab. Er beweist erneut seine gewaltige Vielseitigkeit und meistert den Spagat zwischen dem kalten, emotionslosen und analytisch vorgehenden Killer und einem zunehmend in Paranoia versinkenden Mann, mit dem der Zuschauer schließlich mitfühlen können sollte, ausgezeichnet. Für den Erfolg des Films ist das essenziell, denn letztlich ist Accident eine One-Man-Show. Louis Koo ist alleiniger Hauptdarsteller, der in nahezu jeder Szene zu sehen ist und so ist es, neben dem bis auf wenige Schwächen hervorragenden Skript, vor allem ihm zu verdanken, dass Accident dermaßen gut funktioniert.

Für Regisseur Soi Cheang (Love Battlefield, Dog Bite Dog) dürfte Accident der endgültige Durchbruch sein. Bereits die ausgezeichnete Eröffnungssequenz packt den Zuschauer und zieht in sogleich mitten in das Geschehen hinein. Die Detailversessenheit seiner Hauptfigur setzt Cheang auch in seiner Inszenierung um und überlässt nichts dem Zufall. Jedes Bild ist präzise gestaltet und glücklicherweise verzichtet er auf überstilisierte Hochglanz-Actionsequenzen, sondern inszeniert Accident mit zurückhaltendem Realismus.

Accident ist eine ausgewogene Mischung aus hervorragendem Thriller und tiefgründiger Charakterstudie und nach wenigen Höhepunkten des Hong-Kong-Thrillers der letzten Jahre ein dringend nötiger und zugleich erfrischender Beweis für die Leistungsfähigkeit des Filmstandorts. Hollywood darf sich hier ein Beispiel nehmen, denn Accident beweist, dass die guten, neuen Ideen noch lange nicht erschöpft sind. Accident ist in seiner nahezu perfekten Ausführung sicherlich kein Unfall, sondern ein seltener Glücksfall. (8.5/10)

Die DVD ist seit dem 21. Oktober im Handel (Amazon-Partnerlink) und kann hier technisch nicht beurteilt werden, da ein Presseexemplar vorlag.

- Kritik von Christoph Gumpert


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Teaser Trailer zum 'Naked Weapon' Sequel 'Naked Soldier'

Erinnert sich noch jemand an Naked Killer? Nein? Dann aber doch bestimmt an Naked Weapon, das sexy Actionvehikel mit Maggie Q. Im Prinzip haben die beiden Filme nichts miteinander zu tun, aber man erklärt sie nun – nachträglich – zu einer Trilogie, dessen Abschluss Naked Soldier sein soll, dessen Trailer gerade aufgetaucht ist. Dieses Mal leider ohne Maggie Q, aber dafür choreografiert von Corey Yuen und mit Hong-Kong-Altstar Sammo Hung. Es gibt noch nicht allzu viel zu sehen im Teaser, aber für so was bin ich eigentlich immer zu haben – wobei es schon weh tut, dass Maggie Q fehlt …

(Via Manifest)


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»I'm a cop!«


Irgendwie bin ich heute darauf gekommen, warum auch immer. Vielleicht lag es am Soundtrack, in den ich wieder mal reinhörte (Anspieltipp: 'Salute') oder einfach nur an der Stimmung, die ruhige und verregnete Sonntage so mit sich bringen. Jedenfalls kam mir Infernal Affairs (無間道) in den Sinn, einer meiner Lieblinge, einer, wenn nicht sogar der beste, asiatische Film. Seine Größe zu beschreiben und zu fassen, habe ich bisher nicht auch nur annähernd versucht. Deshalb darf hier in nächster Zeit (erstmal muss die Blu-ray endlich bestellt werden) also mit einer – hoffentlich – ausführlichen Essay Besprechung gerechnet werden, die zumindest meinen Dank für diesen Film in angemessener Weise widerspiegeln soll.

"Who wants to be like ex-cadet Yan!?"

"I do."


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'The Dark Knight': Hong Kong Banner

Okay, doch noch was zu The Dark Knight heute – und zwar das epische Banner aus Hong Kong, wo der Film anfangs auch spielen wird (beziehungsweise dienten die Wolkenkratzer Hong Kongs als Kulisse).

[Quelle: /Film]


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Kurz mal abgehakt # 22

Rambo – ein zweites Mal im Kino gesehen und noch immer von den Socken. Es steckt hier einfach so viel unter der Oberfläche, was man angesichts der furiosen 80er-Atmosphäre schnell mal zu vergessen scheint. Ein mehr als würdiger Abschluss der Reihe. (9-10/10)

Infernal Affairs (無間道) – was hier als erstes aufkommt, ist natürlich etwas Negatives. Dies ist jedoch nicht dem Film zuzuschreiben, sondern der Tatsache, dass ich seit Scorseses Remake immerzu an dieses denken muss, wenn ich Infernal Affairs schaue. Dabei wirkt die amerikanische Version zwar immer wieder um Welten schlechter als das kantonesische Original, aber die Bilder des letztjährigen Oscars (inklusive Versprecher aus dem Off) kann ich einfach nicht verdrängen. Aber vielleicht hat das Ganze auch etwas Gutes, zeigt es doch meine große emotionale Bindung zum Film. "Ich will mit ihm tauschen." – es fällt mir schwer, die Tränen zurückzuhalten (was beim Amerikaner nicht anders war, nur waren es eine andere Art von Tränen…). (10/10)

‘Infernal Affairs’

Deliverance – oha, eine der größten Enttäschungen seit Jahren! Hatte etwas im Stile von The Texas Chain Saw Massacre erwartet, zumindest in Sachen Atmosphäre. Bekommen habe ich aber einen Sonntagsausflug, der sich für jede Einstellung ewig viel Zeit lässt, nur um dann zu enden, wenn er gerade in Fahrt kommt. Keine Frage, die Aufnahmen sind sehr schön, ordentlich durchkomponiert und mit klasse Darstellern besetzt (so jung hatte ich Voight noch nie gesehen), nur hat mich das Ganze kaum miteinbezogen – nicht einmal beim Übergriff empfand ich groß etwas. Irgendwie fehlten mir Hintergrund (was den Film für andere aber wohl gerade deshalb so interessant machen dürfte) und ein Spannungsbogen. Vielleicht hatte ich nach all den positiven Stimmen auch einfach nur zu hohe Erwartungen an Boormans Film gestellt. (6/10)


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Die Nominierten der 27th Hong Kong Film Awards

Hong Kong Film AwardDerzeit redet ja jeder nur noch von den Oscars – acht Nominierungen für NO COUNTRY FOR OLD MEN, acht für THERE WILL BE BLOOD usw. usf. Doch auch Hong Kong – bis Anfang der 90er eine der größten Filmindustrien der Welt – vergibt demnächst wieder seine Oscars, nämlich die Hong Kong Film Awards. Am 13.04. werden diese zum 27. Mal vergeben und so wundert es auch nicht, dass – wie bei den Oscars – die Liste der Nominierten langsam überfällig war. In der wichtigsten Kategorie, nämlich dem besten Film des Jahres, streiten sich dieses Mal die folgenden Filme um die Trophäe:

THE WARLORDS (投名狀)
PROTÉGÉ (門徒)
THE POSTMODERN LIFE OF MY AUNT (姨媽的后現ä生活)
MAD DETECTIVE (神探)
EYE IN THE SKY (跟蹤)

Die komplette Liste mit allen Kategorien und Nominierten findet sich auf der offiziellen Homepage der Hong Kong Film Awards, die – zumindest in dieser Hinsicht – auch für Menschen verständlich ist, die kein Kantonesisch sprechen…

[Quelle: Mou Man Tai/HKFA]


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Nicht mit meinen Fans!

Warum Andy Lau einer meiner liebsten Darsteller ist? Deshalb…

[youtube L8G4chV1Us8]

Kaum wird ein Fan Andys von den Sicherheitskräften nicht mit Samthandschuhen angefasst, unterbricht der Gute doch tatsächlich sein Konzert um dem treuen Fan zu Hilfe zu eilen – selbst wenn er dafür von der Bühne springen muss und selbst Hand anlegen. Respekt, Andy! Die ganze Story kann man hier nachlesen. Danke an den AHT für den Hinweis.


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Woo meets To

Exiled (無極)
(Johnnie To, Hong Kong 2006)
DVD

ExiledFreundschat, für eine Sache sein Leben geben, für einen Freund, einen seiner besten. Schon John Woo kannte vor 20 Jahren kein anderes Thema. Es scheint ein wichtiges für die Asiaten zu sein, ein Thema, das alle betrifft. Würde ich mein Leben für einen Freund geben, denn ich seit meiner Kindheit kenne. Würde ich in den heroic bloodshed eingreifen? Für die Protagonisten aus Tos EXILED sind die Antworten dieser Fragen offensichtlich: ja, ja und ja. Trotz anfänglicher Bedenken, der Zusammenhalt, die gemeinsame Geschichte soll sie letzten Endes stärken und zu einem Band zusammenschweißen. Sie fünf sind Verstoßene, ungebildete Männer, die nichts weiter haben als ihre Erfahrung, ihre Waffen und sich selbst. Und trotz – oder gerade aufgrund – ihrer kriminellen Machenschaften (wobei, wirklich Unschuldige kommen durch sie direkt zumindest nicht ums Leben) sind sie uns so sympathisch. Sie sind einfach, kennen die Härte des Lebens und das Gesetz der Straße.

Mit EXILED hat To ein weiteres Highlight seines Schaffens (es sei jedoch angemerkt, dass mir PTU nicht viel geben konnte) auf die Beine gestellt, das sich vor Woo und Co. nicht im Geringsten zu verstecken braucht. Es ist genau diese Art von Film, die man die letzten Jahre nur noch aus Hong Kong zu sehen bekommt, wenn überhaupt. Es ist ein Actionfilm in Reinform, ohne unnötigen Schnickschnack, ohne Zeitlupen, entfremdende Bildfilter oder sonstigem Gedöns – einfach ein schönes Kugelballet, das zu jeder Sekunde nostalgische Gedanken weckt. Es ist aber auch tiefgehendes Drama mit einigen Anfällen von Humor, die nüchterner aber gleichzeitig auch lustiger nicht sein könnten (allen voran Simon Yam als schmieriger und herrlich fieser Gangsterboss). Den Charakteren und der Action wird gleichermaßen viel Zeit zugeschrieben, ohne dass eines von beidem auf der Strecke bleibt. Das benötigt Fingerspitzengefühl und Timing, zwei Dinge, die To sehr gut zu beherrschen scheint. Und trotz aller Parallelen zu Woo stellt er eine eigne Geschichte auf die Beine, eine, die trotz ihrer unzähligen Verwertungen nie langweilig wird.

Die Prämisse ist zutiefst menschlich und lobenswert, und gerade deshalb so intensiv. Ich weiß, dass diese Besetzung bereits in Tos THE MISSION (鎗火) zusammentraf, aber man kann sie nicht oft genug loben, die Harmonie und das Charisma, das von ihnen ausgeht. Es gibt den alten Hasen (Anthony Wong), den Anführer. Es gibt die Jungspunde (Francis Ng, Nick Cheung) und den, der nicht so recht hineinpassen will (Suet Lam), aber dessen Qualitäten dennoch keiner missen will. Sie wollen sich alle nicht missen, nicht einmal im Tod. (8/10)


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Kantonesische Poster zum neuen WKW

Filmz.ru hat zwei kantonesische Poster zu Wong Kar Wais MY BLUEBERRY NIGHTS aufgetrieben, die schöner nicht sein könnten. Gut, bei einem der beiden handelt es sich mehr um ein Banner als um ein Poster, was dem Ganzen jedoch kein Abbruch tut, im Gegenteil. Der Film startet am 24.01.2008, mein enthusiastisches Review findet sich hier.

My Blueberry Nights Poster My Blueberry Nights Poster


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