»I'm a cop!«


Irgendwie bin ich heute darauf gekommen, warum auch immer. Vielleicht lag es am Soundtrack, in den ich wieder mal reinhörte (Anspieltipp: 'Salute') oder einfach nur an der Stimmung, die ruhige und verregnete Sonntage so mit sich bringen. Jedenfalls kam mir Infernal Affairs (無間道) in den Sinn, einer meiner Lieblinge, einer, wenn nicht sogar der beste, asiatische Film. Seine Größe zu beschreiben und zu fassen, habe ich bisher nicht auch nur annähernd versucht. Deshalb darf hier in nächster Zeit (erstmal muss die Blu-ray endlich bestellt werden) also mit einer – hoffentlich – ausführlichen Essay Besprechung gerechnet werden, die zumindest meinen Dank für diesen Film in angemessener Weise widerspiegeln soll.

"Who wants to be like ex-cadet Yan!?"

"I do."


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Kurz mal abgehakt # 22

Rambo – ein zweites Mal im Kino gesehen und noch immer von den Socken. Es steckt hier einfach so viel unter der Oberfläche, was man angesichts der furiosen 80er-Atmosphäre schnell mal zu vergessen scheint. Ein mehr als würdiger Abschluss der Reihe. (9-10/10)

Infernal Affairs (無間道) – was hier als erstes aufkommt, ist natürlich etwas Negatives. Dies ist jedoch nicht dem Film zuzuschreiben, sondern der Tatsache, dass ich seit Scorseses Remake immerzu an dieses denken muss, wenn ich Infernal Affairs schaue. Dabei wirkt die amerikanische Version zwar immer wieder um Welten schlechter als das kantonesische Original, aber die Bilder des letztjährigen Oscars (inklusive Versprecher aus dem Off) kann ich einfach nicht verdrängen. Aber vielleicht hat das Ganze auch etwas Gutes, zeigt es doch meine große emotionale Bindung zum Film. "Ich will mit ihm tauschen." – es fällt mir schwer, die Tränen zurückzuhalten (was beim Amerikaner nicht anders war, nur waren es eine andere Art von Tränen…). (10/10)

‘Infernal Affairs’

Deliverance – oha, eine der größten Enttäschungen seit Jahren! Hatte etwas im Stile von The Texas Chain Saw Massacre erwartet, zumindest in Sachen Atmosphäre. Bekommen habe ich aber einen Sonntagsausflug, der sich für jede Einstellung ewig viel Zeit lässt, nur um dann zu enden, wenn er gerade in Fahrt kommt. Keine Frage, die Aufnahmen sind sehr schön, ordentlich durchkomponiert und mit klasse Darstellern besetzt (so jung hatte ich Voight noch nie gesehen), nur hat mich das Ganze kaum miteinbezogen – nicht einmal beim Übergriff empfand ich groß etwas. Irgendwie fehlten mir Hintergrund (was den Film für andere aber wohl gerade deshalb so interessant machen dürfte) und ein Spannungsbogen. Vielleicht hatte ich nach all den positiven Stimmen auch einfach nur zu hohe Erwartungen an Boormans Film gestellt. (6/10)


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