'Inglorious Bastards' DVD Review


Es wird einem wohl erst bewusst, dass Quentin Tarantinos Inglourious Basterds so gar nichts gemein mit der vermeintlichen Vorlage hat, wenn man Enzo G. Castellaris Inglorious Bastards (Quel maledetto treno blindato) gesehen hat. Streng genommen teilen sich die beiden Filme ja nicht einmal den Titel, denn Tarantino versah seinen absichtlich mit mehreren Schreibfehlern. Die einzige gemeinsame Schnittmenge bleiben die Titelgebenden Helden – oder besser gesagt Anti-Helden. Castellaris Film ist dabei sicherlich nicht zaghafter in der Präsentation seiner 'verwegenen Hunde'. Kriegsgefangene, die keinen Respekt keinen, keine Befehlskette, nur sich selbst und ihre eigenen Interessen und Vorteile. Bereits in der Eröffnungssequenz wird uns dieser dreckige Haufen eindrucksvoll präsentiert. Weniger, weil die Protagonisten so große Persönlichkeiten haben, als vielmehr wegen dem unglaublichen Aufwand, den Castellari hier aufzeigt, in dem er dutzende Gebäude und Militärvehikel buchstäblich auffährt, die in solch einem europäischen B-Movie durchaus für Aufsehen sorgen können.

Leider ist dies nicht den ganzen Film über der Fall, denn besonders gegen Ende bekommt man immer mehr Modelle zu sehen, die in die Luft fliegen, eine Frage des Budgets, sicherlich, aber etwas besser hätte das alles doch aussehen können. Und dennoch tut dies Inglorious Bastards keinen Abbruch, denn dafür knallt es an allen Ecken und Kanten, kaum eine ruhige Minute offeriert uns Castellari, wenn seine Bastarde einmal in Fahrt gekommen sind. Die deutschen Bösewichter sind irgendwann nur noch Schießbudenfiguren, die in größerer Anzahl zu Boden gehen als Laub im Herbst. Sicherlich mit am interessantesten an dieser ganzen Chose ist sicherlich die Darstellung der Deutschen, die doch deutliche Unterschiede macht. Selbst solch ein Verhältnisweise kleiner Film wie Inglorious Bastards ist interessant hinsichtlich der Erinnerungskultur der NS-Zeit. Einmal mehr wird hier die Schuld nicht bei der Wehrmacht gesucht, sondern (hier) primär bei der SS – und natürlich Partei und Führung.

Raimund Harmstorfs Charakter hat dann schließlich auch keine Lust mehr auf diesen Krieg, er sieht ihn als verloren, will nur noch seine Kameraden retten und hilft deswegen auch den Amerikanern. Am deutlichsten wird diese Einstellung sicherlich, wenn er einem SS-Offizier, der die amerikanischen Kriegsgefangenen sofort exekutieren lassen möchte, entgegnet: "Die Wehrmacht hat keinen solchen Befehl erhalten!", darauf erwidert der Obersturmbannführer nur: "Scheiß auf die Wehrmacht, das sind doch keine Soldaten!". Später im Film, als ein anderer SS-Offizier gerade dabei ist, die Bastarde zu verhören, und er schließlich von den anderen Bastarden überwältigt wird, fängt die Kamera noch ein Close-Up seines Hutes ein, der den Totenkopfschädel der SS zeigt … Es wäre sicherlich nicht uninteressant, diesen Aspekt weiter zu untersuchen, auch, weil er sich in Tarantinos 'Remake' quasi fortsetzt, wenn auch auf etwas andere Art und Weise.

Leider schwächelt der Film bei all diesen interessanten Aspekten jedoch etwas, allen voran in der Mitte, wenn auf einmal französische Widerständler auf einen kleinen Liebesplot treffen und es in Richtung Zugepisode geht, der es deutlich an einem Spannungsbogen fehlt – stattdessen wird geschossen und geschossen und geschossen, so dass man irgendwann doch etwas gelangweilt auf die Uhr schaut. Der Ruhm, den Inglorious Bastards vor allem im Zuge von Tarantinos Film genießt, sei ihm aber allemal gegönnt. Dass dieser allerdings auch zu nicht gerade kleinen Teilen auf dem Cover der Neuauflage von Koch Media basieren dürfte, ist kein Geheimnis. Das Cover, gestaltet im Tarantinoesken Design, dürfte wohl den einen oder anderen Käufer zum Grübeln bringen, ob er da nun das Original oder das Remake in den Händen hält. Die DVD an sich ist gelungen, der Film wie auch bei der Erstauflage in ungeschnittener Fassung vorhanden und mit einigen netten Extras.

Unter anderem ein Gespräch zwischen Quentin Tarantino und Enzo G. Castellari, das jedoch wegen Tarantinos Rhetorik recht schwer zu ertragen ist, da er immer wieder wie ein Fanboy klingt und zu schnell spricht – Tarantino eben. Als weitere Extras gibt es schließlich Trailer und ein Making-Of zum Film, das immerhin eine Dreiviertelstunde umfasst. Ob sich der Umstieg auf die Neuauflage wegen des Tarantino-Gespräches jedoch lohnt, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Jedenfalls ist die Neuauflage günstiger zu bekommen als die Erstauflage – die hatte aber auch noch keinen FSK-Aufkleber, den man hier leider nicht durch ein Wendecover umgehen kann. Die DVD von Koch Media ist seit 21. August im Handel erhältlich.


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Der wahre kinematografische 'Untergang' des Dritten Reichs


Es gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.

Natürlich tobt sich Tarantinos Neuer auch in Exploitationgefilden aus, keine Frage, das zeigen aber weniger die beiden genannten Akteure und ihre Überzeichnung, als vielmehr die Historizität, denn hier endet der Krieg schon im Jahre 1944, ohne die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches. Wobei man auch hier schon wieder, wäre man spitzzüngig, zu Recht behaupten könnte, dass es Der Untergang da ja auch nicht allzu ernst nahm, trotz der Zusammenarbeit mit diversen historischen Instituten. Das einzige, was für ein reines Exploitationkino fehlt, ist der Sex – wobei, den gibt es ja in Form von Goebbels "Ausrutscher". Ansonsten ist alles dabei, allen voran die Gewalt, die jedoch erstaunlich selten wirklich selbstzweckhaft daherkommt. Am meisten beutet Tarantino dann sowieso das Talent seiner deutschen Darsteller aus. Statt in einem weiteren deutschen TV-Schmonzes verbraten zu werden, leben allen voran natürlich Christoph Waltz, aber auch August Diehl und Daniel Brühl so richtig auf, als hätte man sie um den ewigen Schatten erleichtert, der deutsche Schauspieler bei ebendieser Thematik doch stets begleitet. Und sie haben ja auch allen Grund aufzuspielen, losgelöst von all dem deutschen Erinnerungskino, das, man kann es nicht oft genug betonen, in den meisten Fällen unehrlicher nicht sein könnte.

Natürlich ist es unmöglich einen Film mit dieser Thematik zu machen, der nicht wertend ist, da allein die Inszenierung des für dieses Kino stellvertretenden Der Untergang schon wertend ist, aber ein SS-Offizier, der in aufkommenden Nebelschwaden hingerichtet wird (die Rede ist von Thomas Kretschmanns SS-Gruppenführer Hermann Fegelein), weil er die NS-Führung davon überzeugen wollte, dass der Krieg bald zu Ende sei, ist schlichtweg unakzeptabel, zumal er ein linienteuer Nazischerge war. Alle gehen sie in tiefen Kitsch getränkt unter, und stets sind wir Zeuge dabei. Nur beim Führer natürlich nicht, der darf hinter verschlossenen Türen sterben. Allein diese Mystifizierung, die auch Georg Seeßlen in seinem Buch über Tarantinos Inglourious Basterds anspricht, zeigt die ganze Widerwärtigkeit, die doch in Der Untergang und Konsorten steckt. Bei Tarantino müssen all die bösen Schergen selbstverständlich auch ins Gras beißen, die Nazijagd ist schließlich der Hauptplot des Filmes, nur geschieht dies hier sang- und klanglos, wenn beispielsweise ein hoher Gestapo-Mann zuerst seine Hoden weggeschossen bekommt und dann einfach im Chaos oder besser gesagt Schnittgewitter des Drunter und Drüber untergeht. So ergeht es dann schließlich auch der gesamten Führungsriege, der keine Nebelschwaden zur Seite stehen, keine aufspielende Musik und keine nachdenklich stimmende Stille nach dem Höhepunkt.

Sie alle verbrennen, das Gesicht des angeblich Schwächeren vor Augen, Hitlers Gesicht nur noch ein einziger Brei, durchsiebt von unzähligen Kugeln – kein Märtyrertum, keine Heroisierung, nur ein Auftrag, der erfolgreich zu Ende gebracht wurde. Gleich danach geht es dann auch buchstäblich weiter mit der Geschichte. Wie singt Zarah Leander dann im Film auch so schön? "Davon geht die Welt nicht unter", wäre ja noch schöner. Bei allem Beifall, dem man Tarantino allein dafür schon geben möchte, verfällt aber auch er etwas in die typische Hollywoodkiste, bei der die Täter stets die Partei (Goebbels, Hitler), SS (Landa), Gestapo (Hellstrom) und SD sind. Die Wehrmacht kommt dabei stets fast völlig unbefangen davon. Dies sieht man am besten natürlich am Beispiel vom Schützen Fredrick Zoller (Daniel Brühl) oder Wilhelm, einem einfachen Soldaten, der gerade Vater geworden ist und eigentlich nur nach Hause zu seinem Sohn will. Vor allem Zoller macht eine Entwicklung durch, die ihm gegen Ende durchaus eine Katharsis zukommen lässt. Vom hilflosen Wehrmachtssoldaten, der die Stellung seiner Kameraden nicht preisgeben möchte und daraufhin von den Basterds zu Brei geschlagen wird, ganz zu schweigen. Hier ist kein großer Unterschied zu deutschen period pieces auszumachen, was an und für sich nicht weiter schlimm ist, da die Schuldfrage der Wehrmacht und ihrer Partizipation an Kriegsverbrechen noch immer nicht ganz klar definiert ist, aber es fällt zumindest auf.

All diese Zusammenhänge dürften aber nicht nur für den Verlauf der deutschen Erinnerungskultur von Interesse sein, sondern vor allem auch für den deutschen Film und die deutsche Medien im Allgemeinen. Waren es doch stets mediale Ereignisse wie die Serie Holocaust, die Bücher von Günther Grass und Jörg Friedrich, die für eine große öffentliche Diskussion und Auseinandersetzung gesorgt haben. Auch das trifft zumindest bis zu einem gewissen Grad auf Tarantino und seinen Film zu. Man schaue sich nur einmal das heuchlerische deutsche Plakat an, in dem natürlich das Hakenkreuz fehlt, weil es weder – wie auf einem anderen zu sehen – von einem Messer durchstochen wird, noch dezent im Hintergrund zu sehen ist. Es ist blutverschmiert, exakt das, was es schließlich auch präsentierte, aber das haben die Verantwortlichen wohl wieder nicht verstanden oder einfach nur nicht verstehen wollen. Immerhin dürfte es ja sowieso als großer Schritt gesehen werden, dass man bei uns Making-Ofs mit gut gelaunten deutschen Darstellern sieht, die große Namen tragen und sich nun für solch einen Film engagieren und die Werbetrommel rühren. Sicherlich ist es auch dem Namen Tarantino selbst zu verdanken, dass der Film hier so großen Anklang findet und es endlich normal werden lässt, dass auch deutsche Größen in solchen "darf-man-so-etwas-überhaupt-Filmen" mitwirken.

Und auch wenn es bereits erste Stimmen gibt, die am Film viel auszusetzen haben (ja, Eli Roth hat wirklich keine Ahnung, wie Filme in den 40ern aussahen), unter anderem beispielsweise die Kapitelstruktur, die mehr aufgezwängt wirke als passend oder die dialoglastigkeit ankreiden (haben die schon mal einen Tarantino gesehen?), so ist es der Film selbst, der Tarantino hoch anzurechnen ist, der nicht nur ein Kapitel deutscher (Film-)geschichte zu Ende bringt oder besser gesagt zu Grabe trägt, sondern auch historisch so viel ehrlicher ist als ebendiese (kurz gesagt: man merkt, dass Tarantino fast zehn Jahre am Drehbuch schrieb). Natürlich sollte man bei alledem nicht vergessen, dass Inglourious Basterds auch hervorragendes Schauspielkino ist – und das nicht nur wegen eines hervorragenden Christoph Waltz (hier hat endlich der richtige Österreicher eine Hauptrolle), sondern auch wegen eines Til Schweigers, der – wie die anderen eben auch – endlich sein wahres Schauspieltalent unter Beweis stellen kann, nämlich das griesgrämige Dreinschauen, das einer gewissen Komik alles andere als entbehrt. Inglourious Basterds ist so viel, so detailreich, so ehrlich und vor allem so gut, dass er in Tarantinos Filmografie einen besonderen Platz einnehmen sollte. Gegen diesen Film wirken all seine anderen Werke fast schon wie postmoderne Ego- und Zitatemasturbation. Auch wenn der Begriff so ausgelutscht ist wie der deutsche WWII-Schmonzes, Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk. (10/10)

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Bibliographie

Bösch, Frank. Film, NS-Vergangenheit und Geschichtswissenschaft. Oldenbourg 2007.
Heer, Hannes. Hitler war's. Die Befreiung der Deutschen von ihrer Vergangenheit. Berlin
2005.


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'Nation's Pride': Fake Trailer zu Eli Roths Beitrag


Dass Eli Roth neben einer Rolle in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds auch noch den Film-im-Film Nation's Pride (Stolz der Nation) übernehmen würde, war ja schon lange bekannt. Nun ist der (Fake) Trailer zum Film (MOV, gute Qualität), um den sich Tarantinos Film wiederum dreht, da und er sieht fuckin' great aus! Die Optik, der Schnitt, das daraus resultierende Pathos – Roth hält den Amerikanern den Spiegel vor, denn im Prinzip ist ein Saving Private Ryan auch nichts anderes als ein Propagandafilm … wie eben Nation's Pride.

(Via I Heart Pluto)


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'Inglourious Basterds': Internationaler Trailer


Im Prinzip der gerade mal eine Woche alte Trailer mit etwas neuem Material. Nichtsdestotrotz macht der internationale Trailer (480p/720p/1080p) einmal mehr großen Spaß. Auch der französische Trailer kann sich sehen lassen.


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»Yes, yes, yes!« Neuer 'Inglourious Basterds' Trailer


War im ersten Trailer zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds von Christoph Waltz – der für seine Rolle in Cannes ausgezeichnet wurde – und Mike Myers noch nichts zu sehen, so haben sie nun im neuen Trailer (720p) einen ersten kleinen Auftritt. Auch wird einiges vom Plot preisgegeben, so beispielsweise die Filmpremiere von Fredrick Zollers (Daniel Brühl) Film oder das doppelte Spiel Bridget von Hammersmarks (Diane Kruger). Warum kann nicht heute schon der 20.08. sein?


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'Inglourious Basterds': Trailer Sneak Peek


Sie sind da, die ersten bewegten Bilder zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds. Zwar sind es nur wenige Ausschnitte aus einer Sneak Peek des Trailers (High-Res, 720p), aber heute Abend schon soll der erste Teaser im TV seine Premiere feiern (und dann ist es ja sowieso nur eine Frage von Sekunden, bis das Ganze auf YouTube zu sehen ist). Das, was man sieht, sieht jedenfalls schon mal richtig gut aus – Eurotrash made by Tarantino.

Edit [11.02.] Hier nun der 'richtige' Teaser (MP4, abgefilmte Qualität) – besser als nichts, vorallem weil YouTube ja derzeit alles Material löschen lässt. Und ja, ich weiß, hier muss noch ordentlich aufgeräumt werden. Und da ist er nun, der offizielle Teaser Trailer in HD (480p/720p/1080p).


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'Inglourious Basterds': Zwei erste Bilder zu Tarantinos Neuem


Nachdem der Cast zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds nun endlich aufgestellt sein dürfte, sind nun endlich die ersten beiden offizielle Bilder zum Quasiremake aufgetaucht. Neben einem zufrieden dreinschauenden Brad Pitt als jüdisch-amerikanischem Offizier, zeigt das zweite Bild einige Wehrmachtsoffiziere beim Trinken und Spielen. Leider lässt sich aber nicht ganz erkennen, um wen es sich auf dem Bild handelt. Der Rechte sieht Matthias Schweighöfer verdächtig ähnlich, der Mann, der ihm gegenüber sitzt Sebastian Koch. Zwar listet die IMDb die beiden nicht, aber da sowieso jeder halbwegs prominente Deutsche im Film mitzuspielen scheint, würde es mich nicht wundern. Das kann ja was werden.


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Tarantinos 'Inglorious Bastards' schon 2009?

Wie Quentin Tarantino in einem Interview in Cannes verlauten ließ, scheint sein kommendes Projekt, das Remake des Euroklassikers Quel maledetto treno blindato, Inglorious Bastards, endlich in die Gänge zu kommen: "The next movie I'm doing is my WWII movie Inglorious Bastards. I actually just finished the first draft of the script and when I go home I'll be finishing it up… and if all goes well (…) I will be here 2009 at Cannes with my war film INGLORIOUS BASTARDS!!!" (/Film)

Das klingt ja alles (sehr) schön und gut, aber ob er damit wirklich schon nächstes Jahr in Cannes sein wird!? Ins Kino wird der Film dann wohl sowieso erst 2010 kommen, aber wenn er gerade mal mit dem ersten Drehbuchentwurf fertig ist? Nun gut, die Dreharbeiten zu Bond 22 starteten auch erst im Frühjahr diesen Jahres, daran soll es also nicht liegen. Ich denke sowieso, dass Tarantino eine jener Personen ist, die, wenn sie sich in ein Projekt verliebt haben, ohne Pause daran arbeiten (wobei er daran ja jetzt schon wer weiß wie lange arbeitet – oder es zumindest plante). Wenigstens gibt mir das noch etwas Zeit, das Original endlich mal zu sichten…


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