Trailer zu Rodriguez' & Millers 'Sin City: A Dame to Kill For'

Fast ein Jahrzehnt hat es gedauert, nun ist Sin City: A Dame to Kill For endlich da – zumindest erst mal der Teaser Trailer der erneuten Kooperation zwischen Robert Rodriguez und Frank Miller. Der sieht gar nicht mal schlecht aus, auch wenn ich mir nicht allzu viel erhoffe. Den Ersten halte ich immer noch für deutlich überschätzt. US-Kinostart ist am 22. August, hierzulande dann wohl auch um diesen Dreh rum.

(Via F5)


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'Silent Night': Trailer zum 'Silent Night, Deadly Night' Remake

Und noch einer dieser '80s-Horror-Filme, die ein Remake erfahren. Dieses Mal hat es Silent Night, Deadly Night von 1984 'getroffen', den ich hier zusammen mit dem Sequel im Regal, aber bis heute nicht gesehen habe (meine Version hat ein komisches Wasserzeichen, das mich nach wenigen Minuten zum Abschalten forcierte). Das Remake nennt sich nur Silent Night und hat immerhin Malcolm McDowell an Bord, der dann aber auch schon der einzige 'große' Name ist. Der Trailer sieht jedenfalls recht ordentlich aus, viele Dutch Angles und der eine oder andere Farbenrausch, das gefällt schonmal. US-Start ist am 30. November, ab 04. Dezember dann auch schon auf Blu-ray und DVD zu haben. Hierzulande dann wohl nächstes Jahr DTV (siehe A Very Harold & Kumar 3D Christmas).


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Problemlösung wie bei Muttern: 'Mother's Day'


So weit ist es mit dem Horror-Remake-Wahn also schon gekommen: Hollywood dreht Remakes von Troma-Klassikern. Das klingt in der Tat fast schon nach Realsatire, denn dass beim Remake eines Filmes aus der Charly-Kaufman-Schmiede ein auf Hochglanz polierter Film bei rauskommt war ja eigentlich abzusehen. Das Remake sieht dann auch aus wie nahezu jedes andere Horror-Remake der letzten Jahre: Es beinhaltet Menschen aus dem Katalog, ist in Videoclipästhetik gefilmt und hat bis auf einige Eckpunkte nicht mehr allzu viel mit dem Original gemein. Nun ist Darren Lynn Bousman aber kein Regisseur, für den das Horrorgenre Neuland wäre. Und genau das merkt man dem Film auch an, denn so routiniert die Neuauflage von Mother's Day auch ist, so viele Überraschungen bietet sie doch. Denkt man den Verlauf des Filmes ob seiner Exposition – die zugegebenermaßen reichlich uninspiriert wirkt – noch vorhersagen zu können, überrascht Bousman immer wieder mit einigen Einfällen, die das Rad zwar nicht neu erfinden, aber vor allem in ihrer Härte durchaus überraschen. Da wäre als Erstes sicherlich Rebecca De Mornay zu nennen, die vollkommen in ihrer Rolle aufgeht und die fiese sadistische Mutter eindrucksvoll mimt. Einerseits ist sie die durchaus attraktive, sorgsame Mutter mit guten Manierismen, andererseits ist sie aber auch ein diabolisches Wesen, das seine Kinder mit keinem anderen teilen möchte. Die Interaktion zwischen Mutter und ihren Kindern ist Bousman ohnehin recht interessant gelungen, denn auf Mutter hören die Brüder und Schwestern nicht etwa nur, weil sie stets einen Plan zu haben scheint, nein. Sie hören primär auf sie, das sie die Kinder ihre ganze Erziehung lang ausgenutzt und für ihre Zwecke missbraucht hat.

Dies wird am deutlichsten bei Lydia (Deborah Ann Woll), die nie so etwas wie Zuneigung oder Liebe erfahren hat, da sie von ihrer Mutter stets an der kurzen Leine gehalten wurde, was Jungs oder Hautzeigen angeht. Es sind alles kaputte Seelen, die wohl nie so geworden wären, hätten sie nicht diese furchtbare Mutter gehabt, die sie heute noch verehren. Zugegeben, Mother's Day will hier vielschichtiger und psychologischer sein, als er letztlich ist. Und dennoch will der Film immer wieder, dass man sich auf ebenjene Ebene bewegt und über die Konstellation Mutter-Kinder nachdenkt. Dies mag wohl auch ein Grund sein, weshalb die Gewalteinlagen nicht immer selbstzweckhaft wirken. Natürlich sind einige von ihnen nur um ihrer Selbstwillen vorhanden, viele Ideen, die Bousman hat, gehen aber auch auf. So schafft er beispielsweise zusätzliche Spannung, wenn er zwei harmlose Passantinnen dazu bringt, sich mit einem Messer gegenseitig zu töten – wer von den beiden überlebt, kommt frei … Diese Einlagen kommen so plötzlich und überraschend, dass sie nicht nur der Brutalität wegen unangenehm sind. Bisweilen mischt sich sogar etwas Humor unter die Gewalt, der ebenso gut funktioniert, weil ähnlich unerwartet. Das Setting trägt dazu wesentlich bei, denn bei einer großen Gruppe von potentiellen Opfern wie in Mother's Day, kann man nicht nur davon ausgehen, dass es viele von ihnen erwischen wird, sondern auch, dass es dabei recht abwechslungsreich von statten gehen muss. Und dabei bedient sich Bousman nicht etwa Saw-Mechanismen – was natürlich nahe liegen würde –, sondern spielt gekonnt mit der Erwartungshaltung des Zuschauer. Einige von ihnen werden verschont, andere erwischt es erst kurz vor Schluss.

Das Einzige, was man Mother's Day vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass auch sein Ende so seelenlos daherkommt wie die Exposition. Das mag zu einem guten Teil natürlich der Sequel-Politik geschuldet sein, zum anderen ist es aber etwas, was wir in unzähligen anderen Horrorfilmen jüngeren Datums gesehen haben – und damit etwas, bei dem Bousman doch wieder in alte Muster zurück fällt. Andererseits ist die Laufzeit von fast zwei Stunden – und da fällt er verglichen mit vielen Remakes wieder aus der Reihe – ein weiteres Indiz dafür, dass Bousman eine wirklich positive Überraschung gelungen ist, denn größere Durststrecken hat Mother's Day keine. Und auch die Spannung hält sich auf konstant hohem Level. Mother's Day ist daher sicherlich zu den besseren Horror-Remakes der letzten Zeit zu zählen. Bousmans Film ist nicht nur kurzweilig, sondern auch schön fies. Und Rebecca De Mornay in der Rolle der Mutter wird noch lange nachwirken.

Erscheint in X-Rated


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Trailer zum 'Mother's Day' Remake


Dass es irgrendwann auch den Troma-Klassiker Mother's Day treffen würde, war ja nur eine Frage der Zeit. Heute wurde dann auch der erste Trailer zu Mother's Day veröffentlicht (FLV, mäßige Qualität), der gewöhnlicher und langweiliger kaum sein könnte – die nervenden Teens, die schnellen, selbstzweckhaften Schnitte, usw. Aber immerhin eine gute Möglichkeit für mich, das Original endlich mal nachzuholen. Eind deutscher Kinostart steht noch nicht fest.

(Via Dread Central)


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