Channing Tatum spooft Van Dammes Epic Split Volvo Spot

Der 'Epic Split' Volvo Spot mit Jean-Claude Van Damme ist noch keine Woche alt und geht viral wie nix, da gibt es auch schon den ersten Spoof. Und zwar von niemand geringerem als Channing Tatum. Der dreht gerade das Sequel zu 21 Jump Street namens 22 Jump Street und macht seinen ganz eigenen Epic Split, aber seht selbst …

(Via /Film)


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Zahltag: 'Universal Soldier: Day of Reckoning' Blu-ray Review


Auf dem Fantasy Filmfest haben sich die Macher dafür entschuldigt ihn ins Programm genommen zu haben. Das Gros der Filmblogger hingegen feiert ihn als Meisterwerk, das sich nicht hinter Filmen von Kubrick, Cameron oder Lynch verstecken muss. Die Rede ist tatsächlich von John Hyams' Universal Soldier: Day of Reckoning, dem vierten Eintrag in die Reihe, die anno 1992 quasi von Roland Emmerich gestartet wurde und von der wohl keiner erwartet hätte, dass ausgerechnet der vierte Teil nahezu allerorts vielleicht nicht als Meisterwerk, wohl aber als starker Film bezeichnet werden würde. Doch in der Tat, Hyams' Film ist keinesfalls die DTV-Actionware mit Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren und Newcomer Scott Adkins (der schon in The Expendables 2 eine äußerst gute Figur machte), die man auf den ersten Blick erwarten könnte. Dafür ist er nämlich viel zu interessant und intensiv. Viel zu sehr. Das fängt mit der äußerst perfiden Kameraarbeit an und hört mit dem unfassbar physischen Spiel von Scott Adkins auf. Dazwischen? Verzweiflung, Hoffnung, Rachegelüste, Entrückung, und alles andere, was man auf einer Gefühlsachterbahn so durchlebt.

Universal Soldier: Day of Reckoning schließt nahtlos an Hyams' vorheriges durchaus ordentliches Werk Dragon Eyes an, hat man das Gefühl. Die Optik und narrativen Handkniffe scheint Hyams hier perfektioniert zu haben. Das Thema des gebrochenen Helden hebt er auf das nächste Level und hat mit Scott Adkins einen Darsteller gefunden, der um einiges charismatischer ist als noch Cung Le, der nichtsdestotrotz durch seine Physis überzeugen konnte. Adkins liefert eine Performance ab, die ihresgleichen sucht. Selten zuvor hat man solch ein intensiv physisches Spiel gesehen. Sein John ist kein Universal Soldier – er ist Ehemann und Vater, dem gleich zu Beginn in einer der intensivsten und härtesten Szenen, die man im letzten Jahr zu sehen bekommen hat, alles genommen wird. Wir werden komplett in seine Lage versetzt, wenn der Film uns bereits mit POV-Kamera begrüßt. Nein, John ist kein UniSol, sondern ein Mensch, dem alles, für das es sich lohnt zu leben, genommen wurde und der nur noch sich und seinen Körper – eine leere Schale – hat. Diesen kann er aber perfekt für das einsetzten, was ihm als einziges noch den Antrieb zu Leben gibt: Rache.

Es ist im Prinzip alles richtig, was bisher an lobenden Worten über Universal Soldier: Day of Reckoning geschrieben wurde. Es ist zweifelsohne eine äußerst intensive Seherfahrung, auf die man sich mit Hyams’ Film begibt. Man erkennt durchaus viele Parallelen beispielsweise zu Apocalypse Now – allen voran wenn John sich wie entrückt durch die 'grüne Hölle' fahren lässt. Und es ist Hyams auch sehr hoch anzurechnen, was er mit seinem Werk für den Actionfilm getan hat und hoffentlich auch noch tun wird (eine ähnliche Narration habe ich im Actiongenre lange nicht mehr gesehen). Das unantastbare Meisterwerk, das von vielen zudem noch zur Ultrakunst hochgejazzt wurde, ist er aber nicht. Doch das kann sich ändern, denn mit einer einzigen Sichtung von Universal Soldier: Day of Reckoning ist es bei weitem nicht getan. Wer das nicht erkennt, hat so gut wie gar nichts erkannt. Hyams’ Film ist nicht einfach nur ein Actionfilm mit einer Besetzung aus Veteranen und einem grandiosen Scott Adkins, sondern vielmehr auch eine Meditation über das menschliche Wesen an sich.

Wenn man eigentlich jubeln und gröhlen will, bleibt es einem im Halse stecken. Wenn man John auf die Schulter klopfen will, überrascht er einen mit dem Unvorhergesehenen. Die rohe und streckenweise absolut over the top-mäßige Gewalt kann man nicht bejubeln oder sonst irgendwie begrüßen. Wenn der Abspann schließlich einsetzt, fehlen einem bisweilen die Worte. So etwas ist natürlich großartig. Blut, Schweiß und Emotionen sind das, was man gerade knapp zwei Stunden durchlebt hat. Genau so wie John. Man will ihn am liebsten noch einmal sehen, versuchen (weiter oder überhaupt) zu verstehen, was man da gerade durchgemacht hat. Mit Universal Soldier: Day of Reckoning empfiehlt sich John Hyams jedenfalls als einer der interessantesten Action-Regisseure der Gegenwart. Und Scott Adkins als einer der intensivsten Action-Darsteller der Gegenwart. Puh! (8.5/10)

Planet Media Home Entertainment veröffentlich Universal Soldier: Day of Reckoning am 24. Januar auf Blu-ray (Amazon-Partnerlink, geschnittene Version). Die Bildqualität kann auf ganzer Linie überzeugen, denn der Schärfegrad ist durchweg sehr gut. Auch der Ton, der sowohl in Deutsch als auch auf Englisch in DTS-HD 5.1 vorliegt, kann überzeugen, denn er hat vor allem den nötigen Druck, von dem der Film profitiert. Extras wie der Trailer, Interviews mit Cast & Crew, sowie Bildern vom Set runden die technisch sehr gute Blu-ray ab.


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Day of Reckoning: 'Dragon Eyes' Blu-ray Review


John Hyams hat in den letzten Monaten für reichlich Aufsehen unter Cinephilen und Bloggern gesorgt. Sein Universal Soldier: Day of Reckoning ist seit seiner deutschen Premiere auf dem Fantasy Filmfest in aller Munde. Natürlich liest man vereinzelt auch negative Rezensionen, aber ein Großteil der 'Filmgelehrten' ist sich einig, dass das einer der besten Filme des Jahres ist. Doch bevor sich Hyams an den vierten Teil des Universal Soldier-Franchise machte, drehte er Dragon Eyes, der für die, die beide Filme bereits gesehen haben, wie eine Fingerübung für Universal Soldier: Day of Reckoning wirkt. Und in der Tat, obwohl ich lediglich die Trailer zu Universal Soldier: Day of Reckoning kenne, sieht man sofort, dass er ganz viel von dem hat, was man in Dragon Eyes zu sehen bekommt – und nein, damit meine ich keinesfalls nur Jean-Claude Van Damme. Dazu sollte man ohnehin gleich vorwegnehmen, dass JCVD eher eine Randfigur ist, auch wenn er groß auf dem Cover zu sehen ist. Seine Rolle ist auf das Wesentliche reduziert und dennoch von Bedeutung – wie der Film selbst.

Dragon Eyes liest sich wie ein beliebiger Crime-Thriller, der von Tarantino und Ritchie beeinflusst wurde: Gangs, die sich gegenseitig an die Wäsche wollen, ein charmanter alter Herr im Anzug (Peter Weller), der die Fäden in der Hand hält und gegen Ende kommen dann auch noch ein paar Russen, die wie Schwergewichts-Boxer aussehen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nun, vieles davon trifft in der Tat zu, doch Hyams verpackt das alles zu einem äußerst interessanten narrativen Ganzen, das sein Film doch schon wieder genug auf eigenen Beine steht. Bereits die Credits, die ein amerikanisches Schiff von Auto zeigen, an denen sich die Kamera nicht satt sehen kann, faszinieren auf eine ganz spezielle Art und Weise. Und so geht es dann auch weiter. Hyams erzählt seinen Film nicht etwa chronologisch, sondern mischt Zeit- und Plotebene miteinander wie es ihm gerade gefällt. Es wird schwer dem Film richtig zu folgen, obwohl eigentlich alles klar zu sein scheint: Hong (Cung Le) haut verschiedenen Banden aufs Fressbrett und wird später selbst zum Gejagten. Sogar die verschiedenen Banden werden mit Namenseinblendungen vorgestellt.

Doch der Plot rückt schnell ins Vergessen, denn eigentlich interessiert und nur noch, was es mir Hong, diesem Einzelkämpfer, der aus dem Nichts kommt, auf sich hat. Immer wieder sehen wir Flashbacks, die ihn zu einer äußerst tragischen Figur werden lassen und trotzt schlimmer Tat unsere Sympathien für ihn nur weiter stärken. Tiano (JCVD), mit dem er zusammen einsaß, hat ihm ein neues Leben gelehrt – und wie man in dieser Welt voller Gewalt besteht. Das alles scheint nicht nur für Hong eine einzige Bewährungsprobe zu sein, sondern auch für den Zuschauer. Dragon Eyes ist oftmals ziemlich meditativ, erzählt primär visuell und kommt einer Vision näher als einer kohärenten Geschichte, die wir von einem 'Kampffilm' erwarten. Cung Le ist sicherlich kein guter Darsteller, sondern vielmehr ein Betongesicht wie es viele seine Kollegen ebenfalls sind. Doch irgendwie will das hier perfekt passen, denn er weiß ja selber nicht so ganz, wie ihm nun eigentlich geschieht.

John Hyams' Dragon Eyes kein wirklich guter, aber ein verdammt interessanter Film, den Hyams da abgeliefert hat, der die Vorfreude auf seine jüngste Kollaboration mit JCVD, Lundgren und Adkins nur weiter verstärkt. Eine Art Vorspiel quasi. Eines steht aber auch jetzt, vor der Sichtung von Universal Soldier: Day of Reckoning, fest: Hyams sollte man im Auge behalten, denn ich kenne aktuell keinen anderen Regisseur, der harte Action und innere Konflikte (sprich 'Drama'), so gekonnt vereint wie er. (6.5/10)

Die Blu-ray von Universal erscheint am 29. November (Amazon-Partnerlink) und kann mit guter Bild- und Soundqualität überzeugen. Die Dialoge sind nicht zu leise, wie es oftmals das Problem ist, und auch in den Actionszenen knallt es ordentlich. Das Bild könnte noch ein klein wenig schärfer sein und einen besseren Schwarzwert bieten, ist ansonsten aber absolut in Ordnung. An Extras gibt es lediglich ein Behind the Scenes und eine Trailershow. Das ist nicht gerade viel. Dafür kommt der Film in Deutschland komplett ungeschnitten.


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Kick-Ass 'Universal Soldier: Day of Reckoning' Red Band Trailer

Am 30. November startet John Hyams' Universal Soldier: Day of Reckoning in den US-Kinos. Passend dazu wurde nun ein Red Band Trailer veröffentlicht, der … woah! … ist. Ich kann es so was von kaum erwarten! In Deutschland kommt Hyams' Film am 18. Dezember in die Videotheken und am 24. Januar in den Verkauf. Neben der geschnittenen Fassung wird es auch eine uncut Version geben, man kann also aufatmen!

(Via Cinefacts)


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Neuer Trailer zu 'Universal Soldier: Day of Reckoning'

Ich war nicht auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest in Stuttgart, weil ich erstens keine Zeit hatte und zweitens ohnehin nur ein, zwei Filme hätte sehen wollen. Einer davon war Universal Soldier: Day of Reckoning, der von denen, die ihn gesehen haben, als nichts Geringeres als ein Meisterwerk bezeichnet wird: "das hier ist ein in Stahl, Blut und Schweiß gebadeter Kunstfilm, ein dunkel fragmentarischer, epischer, verzweifelter, zerschossener Bastard, der fast zwei Stunden lang finstere Träume träumt von der Identität und ihrer Konstruiertheit, von der humanistischen Halluzination eines freien Willens und von der Möglichkeit einer Revolution. (…) ein furcht- und kompromissloses Meisterwerk, wie es in diesem Jahr wohl ohne Konkurrenz bleiben wird.." (Jochen Werner in der Splatting Image) Ein Grund, weshalb ich nun dermaßen pumped bin auf John Hyams' Film.

Der neue Trailer, der dem Ton des Filmes wohl nicht gerecht wird, darf man Werner und Co. glauben, verrät etwas mehr vom Plot und sieht natürlich hervorragend aus. Und auf Scott Adkins, der mir vor seiner bad-ass-Rolle in The Expendables 2 noch kein Begriff war, bin ich ohnehin sehr gespannt. Jetzt hoffe ich, der ihn auf dem FFF verpasst hat, nur, dass er ASAP auf Blu-ray erscheint – vor allem im Ausland, denn wenn man denen, die ihn gesehen haben, glauben darf, dann wird eine ungeschnittene Veröffentlichung hierzulande wohl eine Utopie bleiben.

(Via DVDnarr.com)


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Verlosung: Gewinnt tolle Fanpakete zu 'The Expendables 2'!


Heute finden sie allerorts statt, die Vorpremieren zu The Expendables 2, den ich jedem Actionfan nur ans Herz legen kann. Pünktlich zum deutschen Kinostart verlose ich in Kooperation mit Splendid Film zwei Fanpakete zum Film, die es – wie der Film selbst – ziemlich in sich haben. Die beiden Pakete bestehen nämlich jeweils aus einer The Expendables-DVD, einem Poster, einem T-Shirt und einer UFC Best of 2011-DVD – ein Paket voller Testosteron quasi. Um eines dieser Pakete gewinnen zu können, müsst Ihr nicht etwa Geiseln in Südostasien befreien, sondern lediglich einen Kommentar abgeben, in dem Ihr mir sagt, welcher der 'Entbehrlichen' Euer persönlicher Liebling ist.

Alternativ dazu könnt Ihr auch folgenden Tweet absetzen: Gewinnt Fanpakete zu THE EXPENDABLES 2 bei @EquilibriumBlog http://bit.ly/Ox4FoD #expendables2 Zeit habt Ihr dafür bis Dienstag, 04. September, 23.59 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Leser mit deutscher Postadresse – da der Film ab 18 Jahren freigegeben ist, müssen die Gewinner eine Kopie ihres Ausweises vorzeigen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück und einen actiongeladenen Kinobesuch!

Update, 05. September Wir haben zwei glückliche Gewinner! Random.org war wieder mal Glücksfee und hat sich für Gnislew und Nils entschieden. Ich wünsche Euch beiden viel Spaß mit Eurem Gewinn und danke allen anderen für ihre Teilnahme! Ein neues Gewinnspiel geht noch heute online …


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Das zweite Mal tat's auch noch weh: 'The Expendables 2'


Mit seinem Klassentreffen The Expendables hat Sylvester Stallone vor zwei Jahren vieles richtig, aber auch einiges falsch gemacht. Vom Multiplex-Mob, der ob der vermeintlichen Actionsause völlig verzückt war, mal ganz abgesehen (viele davon haben wohl keinen einzigen Lundgren- oder Roberts-Film gesehen), war das eine nette Idee, die in der Umsetzung allerdings leichte Schwächen offenbarte. Sicher, man freute sich einerseits wie ein Schnitzel, dass all diese Haudegen zusammengefunden haben, aber mit dem Ergebnis waren nicht wenige unzufrieden. Und in der Tat, auch wenn ich sehr großen Spaß mit den entbehrlichen Jungs hatte, so konnte ich die Kritik vieler Kollegen absolut nachvollziehen. Die Actionszenen waren viel zu schnell und modern geschnitten, der Humor ist nicht trocken und zynisch, sondern forciert, etc. pp. Als Sly schließlich ankündigte, dass es einen zweiten Teil geben würde und bekannt wurde, wer alles neu dazu stößt, war die Aufregung einmal mehr große – ebenso die Erwartungen. Mit Norris, aber noch mehr mit Van Damme hat man die Messlatte noch mal um einiges höher angesiedelt. Und um es gleich vorwegzunehmen: The Expendables 2 hält jedes Versprechen und macht all das richtig, was im Ersten noch nicht ganz rund lief.

Da ist zum Beispiel die zirka 15-minütige Pre-Credits-Sequenz, die es im ersten Teil auch gab, die hier aber mindestens drei Mal so viel Spaß macht – und vor allem rummst! Es wird keinerlei kostbare Zeit verschwendet, sondern wir werden sofort mitten ins Geschehen verfrachtet. In Südostasien scheint einer der Jungs gefangen worden zu sein. Sein Gesicht können wir nicht sehen, aber wir wissen schnell, dass er sich in einer misslichen Lage befindet, aus der er wohl gleich befreit wird. Nur wenige Momente später rollen die Expendables um Barney Ross (Stallone) und Lee Christmas (Statham) an – im wahrsten Sinne des Wortes mit schwerem Gerät. Was folgt ist eine famose Rettungsaktion, die den Testosteronspiegel schon ziemlich weit oben ansetzt. Natürlich ist es auch hier wieder ziemlich kontraproduktiv, wenn man nach physikalischen Gesetzen oder anderen vermeintlich 'unrealistischen' Momenten fragt – The Expendables 2 lebt von diesen Schauwerten, dieser over the topness, und erhebt gar nicht erst den Realitätsanspruch anderer Actioner wie zuletzt Act of Valor. Sowieso ist das ein Film, der sich an all jene (Männer) richtet, die auch mit dem schäbigsten B-Movie etwas anfangen können.

The Expendables 2 eröffnet also bereits mit einem gigantischen Knall – und verschießt dabei buchstäblich schon sein ganzes Pulver. Nein, auf gar keinen Fall, den auch wenn es nach dieser Exposition erst einmal etwas ruhiger zur Sache geht, bleibt Simon Wests Film ein Actioner, wie er im Buche steht. Liam Hemsworth, der neu zur Truppe gestoßen ist, sorgt für den einen oder anderen emotionalen Moment, der aber nie ins Kitschige abdriftet. Vielmehr dient seine Figur dazu, die Männer um Barney etwas tiefer zu analysieren, als dies noch im ersten Teil der Fall war. Nicht, dass sie plötzlich eine eigene Hintergrundgeschichte spendiert bekämen, aber es bleibt zumindest genug Zeit für das male bonding, das hier ohnehin ziemlich groß geschrieben wird. Dieses Mal sitzt man nämlich nicht nur beim Feierabendbier zusammen, sondern manchmal auch in einer ausweglos scheinenden Situation. Norris, Schwarzenegger und Willis spielen dabei eine untergeordnete Rolle, auch wenn besonders Schwarzenegger und Willis deutlich über ihre Cameos im Ersten hinaus kommen. Gerade bei Norris hätte man(n) sich aber etwas mehr Screentime gewünscht – zumal, und das sei verraten, sein Markenzeichen sowieso fehlt, denn es gibt von ihm leider keinen einzigen Roundhouse-Kick.

Und dennoch ist es erstaunlich, welch gute Figur Norris – immerhin der Dienstälteste der Jungs – immer noch macht. Ganz im Gegensatz zu Schwarzenegger, dem man jedes Jahr, das er als politischer Sesselpupser verbrachte, deutlich ansieht. Bei ihm ist die Magie irgendwie verpufft, was aber auch an seinen Onelinern liegt, die dann doch etwas zu viel des Guten und leider auch viel zu self-aware sind. Das Highlight des Filmes ist sowieso nicht Schwarzenegger, Norris oder Stallone, sondern ganz klar Van Damme, der hier einen so dämonisch-fiesen Bösewicht gibt, dass es einem fast schon kalt den Rücken runterläuft – wenn man nicht gerade eine Latte ob seiner Leistung hat. JCVD ist nicht nur unglaublich gut in Form (und das ohne Steroide), sondern hat diesen Blick, der böser ist als alle Expendables zusammen. Hinzu kommt einfach ein unglaublich guter Charakter, den er im Film mimen darf. Bereits bei seinem ersten Auftritt hinterlässt Van Damme nicht nur bei Barneys Team einen bleibenden Eindruck … Das Ganze mündet dann schließlich in einem Endkampf, der leider etwas zu kurz geraten ist, dafür aber die Männlichkeitsskala einfach mal sprengt und an gute alte Commando-Zeiten erinnert. Da wird dann auch einfach mal eine Viertelstunde lang einfach auf die bösen Buben draufgehalten, bis das Magazin streikt.

The Expendables 2 ist seinem Vorgänger in allen Belangen überlegen, weil er aus den Fehlern des Ersten gelernt hat, auch wenn er noch immer nicht alles vollkommen richtig macht. Der Humor könnte nach wie vor trockener und vor allem zynischer sein, das ganze Klassentreffen weniger in your face und noch ein klein wenig auf diese Pseudo-Coolness verzichten. Leider spritz größtenteils auch noch immer CGI-Blut – dafür setzt Stallone in Punkto Gewalt dieses Mal aber sehr stark auf Rambo. Vielleicht ist das aber auch einfach zu viel verlangt und nitpicking, denn meine Fresse, was rockt das Teil! Ich hätte nie und nimmer gedacht, dass Simon West in der Lage ist, so etwas auf die Beine zu stellen. Das ist nicht etwa Stallones Film, sondern ganz klar Van Dammes. Der und seine rechte Hand Scott Adkins trösten dann auch darüber hinweg, dass dieses Mal Gary Daniels und Stone Cold Steve Austin fehlen. Im Moment weiß ich jedenfalls nicht, wie das alles in einem möglichen dritten Teil noch toppbar wäre. (9.5/10)


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Das finale 'The Expendables 2' Poster sieht bescheiden aus


Das finale Poster zum Actionkracher The Expendables 2 ist da und sieht ziemlich scheiße bescheiden aus – fast schon wie das Poster zum dazugehörigen Asylum-Film … Aber gut, Poster sind ja schon lange nicht mehr so geil wie früher, wobei es auch aktuell sehr schöne Vertreter gibt. Kinostart ist am 30. August.

(Via Twitch)


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Explosiver 60 Sekunden TV Spot zu 'The Expendables 2'

Zum  Glück gibt es diesen Sommer doch noch einen Actionkracher auf den man sich freuen kann, nachdem G.I. Joe: Retaliation auf März 2013 verschoben wurde. Der explosive TV-Spot zu The Expendables 2 zeigt nicht unbedingt mehr als der zweite Trailer, macht in gerade mal einer Minute aber unbedingt Lust auf mehr – auch wenn mich das bisher Gezeigte noch immer nicht wirklich vom Hocker reißt. Das ändert sich bis zum Start am 30. August aber hoffentlich noch.

(Via The Playlist)


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Schwarzenegger im smart: Neuer 'The Expendables 2' Trailer

Gestern gab es eine Preview zum Trailer – wer braucht so was? -, heute ist er schon da. Der neue Trailer zu The Expendables 2 macht mir aber nicht nur Freude, denn er scheint so gut wie alles zu spoilern. Und wie Schwarzenegger die Tür des smart abreißt brachte mich zwar zum lachen, allerdings ist der Gag irgendwie the most obvious one. Egal, der Trailer legt dennoch ordentlich vor, wobei das Rating ja nach wie vor nicht eindeutig geklärt ist – ist er nun PG-13 oder doch R? In den kommenden Wochen dürften wir dann mehr wissen. Start ist nach wie vor am 30. August.

(Via Film Junk)


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