Irak Doku 'Brothers at War' ab 12.01. auf DVD

Der von mir in diesem Jahr am sehnlichsten erwartete Film, Brothers at War, hat es auch in den Staaten leider nur auf Stützpunkte und in ganz wenige Kinos geschafft. Die von Gary Sinise produzierte Doku erscheint nun aber am 12. Januar 2010 in den USA auf DVD. Zwar ist dies zu spät, um es eventuell in meine diesjährigen Top Filme 2009 zu schaffen, aber ich bin erstmal überglücklich, dass es ihn endlich zu sehen gibt. Der Film gestaltet sich auch deshalb so interessant, da er den Folgen des Einsatzes im Irak auf den Grund geht, was die Kriegserfahrung mit den Männern und Frauen, Familien und Freunden, angestellt hat – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. An der Eberhard-Karls-Universität Tübingen habe ich vor einigen Semestern ein Seminar besucht, das Milblogs untersucht, in denen die Soldaten Ähnliches berichten.
Johanna Roering, M.A., die das Seminar leitete, untersucht die Darstellung von Krieg in Film und anderen (neuen) Medien in ihrer Dissertation und hat zu ihren bisherigen Seminaren – u.a. auch zu dem von mir besuchten – Wikis angelegt, die die Arbeiten der Studenten dokumentieren und einige interessante Einsichten in diesen Themenkomplex geben. Mein Essay über 'Pathos in Milblogs' wird in den nächsten Monaten weiter ausformuliert und auf den modernen US-amerikanischen Kriegsactionfilm angewandt. Jake Rademacher und dem Film kann man übrigens auf Twitter und Facebook folgen. Zuletzt sei auch noch auf Five for Fighting verwiesen, dessen Sänger John Ondrasik den wunderschönen Titelsong zum Film geschrieben hat.
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