Sponsored Video: Fox lehrt mit 'Wayward Pines' das Fürchten

Wenn man im Kino sitzt, ist das immer etwas Besonderes. Oder zumindest etwas deutlich anderes als Zuhause. Man ist (meist) in Gesellschaft, es ist sehr dunkel – zumindest wenn dann der Hauptfilm beginnt – und alles ist irgendwie größer und deshalb auch beeindruckender. Das sind ja auch ebenjene Gründe, weshalb wir überhaupt ins Filmtheater gehen, statt alles in den eigenen vier Wänden zu schauen – oder? Sich eine bestimmte Location für Marketing-Maßnahmen zunutze zu machen, ist vor allem in den letzten Jahren immer beliebter geworden, ist es doch meist ein Setting, in das sich jeder gut hineinversetzen kann; egal ob man selbst dabei war oder sich das Ganze lediglich im Netz ansieht. Das dachte sich auch Fox und hat deshalb Kinobesucher in einem vollen Kinosaal das Fürchten gelehrt, um seine neue Serie Wayward Pines zu promoten. Dabei kennt das Setting jeder: Es ist noch nicht allzu dunkel, die Trailer und Spots laufen noch. Noch kann man tuscheln oder sein Mobiltelefon checken. Was die allermeisten aber nicht kennen dürften: Wenn es dann auf einmal sehr gruselig und absurd wird …

Erst fängt das Bild an zu stocken – etwas, das wohl jeder hasst, wenn er nicht gerade wenig Geld für einen Kinobesuch berappt hat –, dann spricht eine Stimme zu den Besuchern und fordert sie auf, Dinge zu tun, die ihnen vielleicht nicht ganz geheuer erscheinen. Den Rest des viralen Stunts sollte man sich am besten selbst anschauen, denn ein Blick lohnt allemal. Ich persönlich weiß ja nicht, ob ich gerne dabei gewesen wäre oder nicht. Einerseits ist es cool, andererseits lehrt es einem aber auch das Fürchten … Karin Zipperling, Marketing Director Fox, meint dazu jedenfalls: "Entertainment erlebbar machen, das ist Marketing bei Fox. Der Seriensender zieht in diesem Fall nicht nur die Zuschauer am Fernseher (…) in seinen Bann, sondern auch Kinobesucher. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion gehen wir als Ergänzung zu unseren klassischen Marketingmaßnahmen auf bzw. vor die große Leinwand."

Die damit beworbene Serie Wayward Pines startete bereits am 14. Mai zeitgleich auf den Fox Fernsehsender in 125 Ländern. Damit ist es der größte zeitgleiche Serienstart in der Geschichte der TV-Serien. Nicht schlecht, Fox! Die Mini-Serie von Horror- und Atmo-Spezialist M. Night Shyamalan besteht aus zehn jeweils einstündigen Episoden und handelt von einem Secret Service-Agenten (Matt Dillon), der in das kleine, beschauliche Wayward Pines kommt, um nach zwei seiner Kollegen zu suchen, die hier verschollen sind. Und man kann es sich wohl denken, dass dieses idyllische Kaff nicht ohne Geheimnisse ist, die ihm das Leben nicht gerade einfach machen … Ebenfalls mit von der Partie sind Juliette Lewis sowie Melissa Leo. Wayward Pines ist jeden Donnerstag um 21.00 Uhr auf Fox zu sehen.

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Offizieller Trailer zu 'The Hangover Part II'


Nach dem ersten Teaser Trailer zu The Hangover Part II ist jetzt endlich auch der offizielle Trailer draußen (480p/720p/1080p), der ganz nett ausschaut – vor Lachen vom Stuhl falle ich aber ganz sicher nicht. Start in Deutschland ist der 02. Juni.


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Teaser Trailer zu 'The Hangover Part II'


Und da ist er auch endlich, der erste Teaser Trailer zu The Hangover Part II. Teaser Trailer der übleren Sorte, denn außer Kritikerzitaten zum Ersten und den laufenden Herren Cooper, Galifianakis und Helms gibt es eigentlich nichts zu sehen. Sei's drum, dürfte jetzt ja auch nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der erste richtige Trailer erscheint. Und so gut war The Hangover dann ja ohnehin nicht … Deutscher Start ist am 02. Juni.

(Via /Film)


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Two and a Half Men: 'Due Date'


Während es um Judd Apatow immer ruhiger wird, lässt es Todd Phillips so richtig krachen. Nach seinem letztjährigen Erfolg The Hangover, bringt Phillips vor dem Sequel, das im kommenden Jahr in die Kinos kommt und schon jetzt für Schlagzeilen sorgt, mal noch schnell ein weiteres Starvehikel unter. Due Date setzt dabei ganz und gar auf seine beiden Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – sowohl Downey Jr. und Galifianakis selbst, als auch ihre Figuren. Da ist zum einen Peter Highman (Robert Downey Jr.), erfolgreicher Architekt und Familienmensch, der gerade sein erstes Kind erwartet. Auf der anderen Seite findet sich der etwas stehengebliebene Möchtegern-Schauspieler Ethan Tremblay (Zach Galifianakis), der sein Glück in Hollywood versuchen will. Dieses Setting verspricht dann natürlich auch jede Menge Raum für Zoten, Witze und sonstige Widerlichkeiten, an die man sich in den letzten Jahren ja irgendwie auch schon gewöhnt hat. Phillips hat dieser Art von Humor mit seinen Filmen ohnehin auch selbst den Weg geebnet, wenn nicht sogar geöffnet. Neben allerlei Wortwitz und Situationskomik, die größtenteils auf Downey Jr.s Kappe gehen, ist Galifianakis natürlich der Mann fürs Grobe, im wahrsten Sinne des Wortes. Da kommt es dann auch schon mal vor, dass wir ganz im Geiste der Teeniekomödie onanierende Hunde sehen, die lediglich das nachahmen, was ihr Herrchen ihnen vormacht.

Diese Art von Brachialhumor hält sich in Due Date allerdings in Grenzen, denn Phillips hat sich seit seinen Teeniekomödien-Tagen durchaus weiterentwickelt und führt das fort, mit dem sein Bruder im Geiste, nämlich Apatow, angefangen hat. Due Date zitiert sich fleißig durch die Popkultur und hantiert bei einigen Kalauern schon mal mit Facebook ("I've got 90 friends on Facebook!") oder Craigslist ("I found her on Craigslist."). Eine Art Humorbasis, die derzeit vermehrt in der jüngeren Komödie Verwendung findet. Natürlich dürfen dabei auch die Cameos nicht fehlen, die hier zwar nicht wirklich welche sind, aber das war ja auch schon bei The Hangover nicht der Fall, sah man Mike Tyson doch schon im Trailer (ich glaube ja, dass der Mel-Gibsons-Gossip über sein Cameo im Sequel eine geschickte Marketingstrategie ist). Im Falle von Due Date macht es aber gleich doppelt so viel Spaß, denn selbst für kleinste Rollen sind sich Darsteller wie RZA, Juliette Lewis, Jamie Foxx oder der fantastische Danny McBride – hier wieder mal in einer saukomischen Rolle – nicht zu schade. All dies sind Elemente, die durchaus darüber hinwegtrösten, dass Phillips jüngste Comedy doch auch etwas redundant daherkommt. Die verkorkste und ungleiche Beziehung zwischen den beiden Männern wird bis zuletzt ausgeschlachtet, obwohl die Prämisse der beiden 'Freunde', die wie Wasser und Feuer sind, ab einem gewissen Zeitpunkt längst gesättigt ist.

Das Problem nicht nur von Due Date, ist die Tatsache, dass man die Regeln der Komödie mittlerweile auswendig aufsagen kann. Von Beginn an ist es dem Zuschauer daher bewusst, dass das ungleiche Paar am Ende zusammenfinden wird – bis dahin gilt es aber noch einige Hindernisse und Zwischenfälle zu überwinden, die den Bogen immer weiter spannen müssen. Leider setzt Phillips dabei nicht immer auf Qualität, sondern vielmehr auf Quantität. Downey Jr. und Galifianakis geraten dabei von einer prekären Situation in die nächste, leider ist dabei eine unglaubwürdiger als die andere, was an sich nicht das Problem ist, wäre da nicht diese forcierte over-the-topness. Sicherlich, bei Galifianakis, der sich jüngst in Bill Mahers Talkshow einen Joint anzündete, weiß man nie, was kommt. Es dürfte aber auch bei dieser, Phillips' Muse, nur eine Frage der Zeit sein, bis sie das gleiche Schicksal erfährt wie Apatows Muse Seth Rogen – sie hat ihren Zenit überschritten … Da ist Galifianakis in Due Date glücklicherweise zwar noch nicht angekommen – allein das Ende des Filmes macht so einiges wieder wett, nein, mehr als das -, aber wenn er immer der stereotype Nerd und Zurückgebliebene bleibt, dann wird es sich irgendwann rächen. Umso gespannter darf man wohl auf The Hangover 2 sein.

Due Date hat seine Schwächen, allen voran darin, dass er gewohnten Genremustern folgt und die Spritzigkeit eines Old School oder Road Trip vermissen lässt (natürlich dürfen auch die ernsteren Töne nicht fehlen). Andererseits wartet der Film aber auch mit einigen Überraschungen auf, die man nach dem sehr belanglosen Trailer nicht erwartet hätte. Das Duo Downey Jr. und Galifianakis harmoniert dabei überraschend gut und versprüht zudem einen gewissen Charme. Nach den 100 Minuten ist der kurzweilige Spaß dann aber auch schon wieder vorbei. Denn außer dem Ende und der sarkastischen Breitseite gegen Hollywood bietet Due Date nichts, was einem wirklich in Erinnerung bliebe. (6/10)


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