P.I. Jr.: Erster Trailer zum 'Veronica Mars' Kinofilm

Seit Jahren wurde er angekündigt, dann lag er immer wieder auf Eis. Nach der gigantisch erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne im letzten Jahr ist nun endlich der erste Trailer zu Veronica Mars da. Es erfreut durchaus, die ganzen alten Bekannten wieder zu sehen, auch wenn ich mir noch etwas unsicher bin, ob es noch funktioniert nach all den Jahren, Nichtsdestotrotz freue ich mich als großer Fan der Serie auf den Film. US-Start von Veronica Mars ist auch schon am 14. März.


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Red Band Trailer zur Comedy Anthology 'Movie 43'

Der Trailer für die Comedy Anthology Movie 43 mit insgesamt 11 RegisseurInnen macht gerade die Runde und bekommt wohl auch deshalb so viel Aufmerksamkeit, da es sich um einen Red Band Trailer handelt. In verschiedenen Episoden geben sich u.a. Elizabeth Banks, Hugh Jackman, Emma Stone, Naomi Watts und Kate Winslet ein komödiantisches Stelldichein, das mir dann doch etwas zu viel des Guten ist. Vieles davon taugt vielleicht in einem SNL- oder Funny or Die-Sketch, aber schon die zweieinhalb Minuten sind mir zu viel. Besser wie Epic Movie oder Date Movie sieht es dann aber doch aus … US-Start ist am 25. Januar 2013.

(Via The Playlist)


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Gewinnt ein Poster und die Ghost Face Maske zu 'Scream 4'


Dieser Post ist bis zum 20. Oktober sticky. Alles Neue findet sich darunter.

Wes Cravens Scream 4 war eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Pünktlich zu Halloween erscheint Scream 4 am 20. Oktober auf DVD und Blu-ray (Amazon-Partnerlink). Zum Start habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für Euch. In Zusammenarbeit mit Universal verlose ich nämlich ein Paket zum Film, bestehend aus Poster und einer Ghost-Face-Maske, wie man sie aus den Filmen kennt – also ein Paket, mit dem Ihr Halloween gebührend feiern könnt. Was Ihr tun müsst, um das Paket zu gewinnen? Nennt mir in den Kommentaren ganz einfach Euren Lieblingsteil der Reihe. Zeit habt Ihr dafür allerdings nicht allzu lange, nämlich nur bis Donnerstag, 20. Oktober, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 21. Oktober Aus. Schluss. Vorbei. Random.org hat einen Gewinner gezogen, nämlich drallex. Herzlichen Glückwunsch, drallex. Und allen anderen danke ich wieder mal für ihre Teilnahme. Das nächste Gewinnspiel startet in Kürze, also immer schön dabei bleiben.


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Meta-Meta-Meta-Diegetisch: 'Scream 4'


"Texas Chainsaw Massacre, House of Wax, The Hills Have Eyes, Last House on the Left, A Nightmare on Elm Street, My Bloody Valentine, …!" schreit sie ins Telefon, obwohl der Killer am anderen Ende der Leitung die Frage nach welchem Remake noch nicht einmal zu Ende gestellt hat. Es kommt einem vor, als würde sie eine halbe Ewigkeit lang alle Remakes der letzten Jahre aufzählen – und das sind nicht gerade wenige. Die finale Frage des Killers ist dann auch die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dies ist nur ein kurzer Moment aus Scream 4, der den gesamten Film dann aber auch hervorragend auf den Punkt bringt: Cravens vierter Teil der Serie ist – wie bereits seine Vorgänger – ein einziger Kommentar zum Horrorkino und zur Popkultur der Gegenwart. Während Craven 1996 noch postmodernes Terrain betrat und schon damals ein besseres Zitatekino ablieferte als es Tarantino je gelungen ist, scheint Scream 4 nun so etwas wie die Apotheose der gesamten Reihe zu sein. Der Film ist nicht nur der selbstreferentiellste Teil der Reihe, sondern vor allem auch der klügste der Reihe. Es gab wohl kaum einen Horrorfilm in den letzten Jahren (es waren ja fast nur Remakes, wie der Film selbst richtig anmerkt), der so spitzzüngig nicht nur mit einem ganzen Genre, sondern auch mit einer ganzen Generation abrechnet. Und dabei muss Cravens Film noch nicht einmal an Spannung oder Humor einbüßen. Er funktioniert gerade weil er sich aller Genrekonventionen bedient, dabei aber stets auch augenzwinkernd kommentiert.

Die Handlung ist dann auch recht schnell erzählt: 10 Jahre nach den letzten Vorfällen in Woodsboro kehrt Sidney Prescott (Neve Campbell) in ihre alte Heimat zurück, wo sie ganz besonders warm empfangen wird … Bis es zu diesem Wiedersehen mit Sidney kommt, präsentiert uns Craven aber erst einmal eine Exposition, an die man sich noch lange erinnern wird. Sie führt all das, für das Scream steht nicht nur ad absurdum, sondern ist dabei so klug, aber auch spannend inszeniert, dass allein diese Exposition Bände spricht. Allein diese ersten zehn Minuten sind dabei interessanter als ein Großteil all der Hochglanz-Remakes vergangener Jahre. Ohnehin ist Scream 4 auch auf rein optischer Ebene ein Kommentar zum Horrorfilm. Statt auf Hochglanz und extreme Farbfilter, von denen man in jedem zweiten Horrorstreifen geradezu erschlagen wird, zu setzen, sieht Scream 4 auch im Jahre 2011 aus als wäre er in den 90ern gedreht worden – mal grobkörnig, mal sogar etwas farblos, aber niemals auf Artifiziell getrimmt. Ein Problem, das vor allem den Remakes inhärent ist, versuchen sie doch nicht etwa die meist grimmige Farbästhetik des Originals zu imitieren oder zumindest zu huldigen, sondern diese durch eine Videoclipästhetik (viele der Remake-Regisseure stammen ja aus ebenjener Branche) komplett zu ersetzen. Als einzig positives Beispiel in jüngerer Zeit wäre wohl das Remake von I Spit on Your Grave zu nennen. Ferner stellt der Film den 'Katalogmenschen', die er zweifelsohne hat, Charaktere wie Dewey (David Arquette) oder die beiden Filmnerds entgegen, die ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Sowieso darf man bei Scream 4 nicht davon ausgehen, dass Wes Craven auch nur irgendetwas dem Zufall überließ. Wenn er Figuren wie Kirby (Hayden Panettiere) oder Olivia (Marielle Jaffe) braungebrannt und ohne ein Gramm zu viel auf den Rippen ins Spiel bringt, dann sind diese stets als Kommentar zu sehen – sei es nun auf den Schönheitswahn Hollywoods oder als Seitenhieb auf die Erwartungshaltung des Zuschauers (nein, es gibt keine nackten Brüste zu sehen). Die Erwartungshaltung ist ein Leitmotiv, mit dem Craven immer und immer wieder geschickt umzugehen weiß: Wird der vermeintlich tote Killer noch einmal aufstehen? Muss es auch hier einen großen Plottwist geben? Und warum macht vieles eigentlich nur bedingt oder gar keinen Sinn? Hier ist natürlich großes Schweigen angesagt, denn jedes weitere Wort wäre zu viel des Guten und würde dem 'jungfräulichen' Zuschauer viel Freude nehmen. Und dennoch kann man sich dessen gewiss sein – der Trailer nimmt ja bereits einiges vorweg beziehungsweise macht die Richtung klar –, dass Craven auch hier einerseits gewissen Konventionen unterliegt, nicht aber ohne diese dadurch zu persiflieren. Die heutige Generation kennt sich aus im Horrorfilm, sie kennt die Regeln, die Topoi und scheint vom monotonen Genretreiben sichtlich gelangweilt. Kein Wunder also, dass heute nicht etwa ein Klassiker im TV flimmert, während sich man einen gemütlichen Abend macht, sondern ein moderner Horrorfilm, der wiederum ebenfalls eine Satire auf das Genre ist.

Doch Craven belässt es mit all seinen Meta-Spielchen nicht etwa nur beim Genre(ästhetischen)-Kommentar, sondern lässt es sich nicht nehmen auch auf die Popkultur anzuspielen. Die heutige Generation Highschooler lässt sich via Facebook und Co. auf undurchsichtige Freundschaften ein, spielt mit Hilfe von Apps grenzwertige Scherze und filmt sich zudem gerne. Etwas, das nicht nur in der Filmwelt hin und wieder zum Problem wird. Dass es aber nicht etwa zu ernst wird, sondern die diegetische Welt uns stets auch einen Lacher abringen kann, dafür sorgt nicht gerade wenig Humor, der auch im vierten Teil wieder zu finden ist. Scream 4 ist vielleicht sogar der humorvollste Teil der Reihe, zeigt er doch auch einmal mehr, dass Filme wie Scary Movie bereits 1996 obsolet waren. Es bedurfte wohl auch deshalb einem Film wie Scream 4, denn auch nach drei Filmen haben dies nicht allzu viele begriffen. "The first rule of remakes: don't fuck with the original!" meint eine der Protagonistinnen, und sie bringt einen weiteren wichtigen Aspekt damit erneut auf den Punkt. Craven hat zwar nur bedingt ein Remake gedreht, aber selbiges dürfte auch für Sequels gelten. Und mit dem dritten Sequel ist Craven ein außerordentlicher Film gelungen, der noch lange nachwirken wird. 15 Jahre nach dem Original einen solchen Film auf die Beine zu stellen, das muss Craven erst einmal jemand nachmachen. Um es wie Ghostface auf einen einzigen Satz zu reduzieren: Scream 4 ist einer der wichtigsten und größten Horrorfilme des 21. Jahrhunderts. (9/10)


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Neuer Trailer zu Wes Cravens 'Scream 4'


Nach dem vor einigen Monaten der erste Teaser Trailer zu Wes Cravens Scream 4 veröffentlicht wurde, gibt es nun den ersten richtigern Trailer (FLV, mäßige Qualität) (480p/720p/1080p) zum Sequel mit massig neuem Material (hoffentlich auch bald in HD, Post wird dann aktualisiert)! Das sieht wirklich richtig gut aus! Einen deutschen Starttermin gibt es aber leider immer noch nicht.

(Via ComingSoon.net)


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Slasher 2.0: 'Scream 4' Teaser Trailer


Da ist er dann auch endlich mal, der erste Teaser Trailer zu Wes Cravens Scream 4 (480p/720p/1080p) (FLV, mäßige Qualität). Zwar ist auch die Qualität dieses Trailers nicht allzu berauschend, aber bis zum Trailer in HD dürfte es nur noch wenige Tage dauern. Schön, den ganzen alten Cast wiederzusehen, der durch neues Personal wie Kristen Bell oder Anna Paquin ergänzt wurde. Auch der selbstreflexive Ansatz scheint interessant werden zu können. Start in den Staaten ist am 15. April 2011.


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Product Placement in Rom: 'When in Rome' Trailer


Rom ist ohne Frage eine der schönsten Städte der Welt, eine unerschöpfliche Quelle von Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Kein Wunder also, dass es sich als setting für eine RomCom perfekt eignet. Dieses Mal dürfen sich Kristen Bell und Josh Duhamel in Rom finden, doch davor steht ihnen natürlich so einiges im Weg. Ja, der Trailer zu When in Rome (480p/720p/1080p) brachte mich das eine oder andere Mal zum Lachen, aber irgendwie geht das Product Placement am Ende ja wohl gar nicht – kein Wunder ist der Trailer so groß und stolze dreieinhalb Minuten lang … Ich weiß nicht so recht, der Cast liest sich natürlich gut, aber ich glaube, dann doch lieber nochmal den When in Rome der Olsens. Deutscher Kinostart ist am 08.04.2010.


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'Fanboys': Neuer Trailer zum Skywalker Ranch Heist


Eigentlich sollte Fanboys ja bereits Mitte November auf DVD und Blu-ray erscheinen, aber bis dato hat sich noch nichts getan. Es wird wohl ewig das Sorgenkind der Weinsteins und der Aufreger der Fanboys bleiben. Hier jedenfalls der neue Trailer.

(Via The Movie Blog)


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'Fanboys': Trailer zum nerdigen Sorgenkind der Weinsteins


Zusammen mit Bryan Singers Valkyrie ist Fanboys wohl eines der größten Sorgenkinder der jungen Filmgeschichte. Unzählige Male verschoben, ein anderes Ende und viel Ärger mit den Fanboys selbst.  Wie das AHT aber berichtet, wird der Film, dessen Trailer gerade druckfrisch auf dem virtuellen Tresen gelandet ist (480p/720p/1080p), aber am 18.11. endlich seine Veröffentlichung finden, nämlich auf Blu-ray (und wohl auch DVD). Zum Trailer selbst: nerdig, nerdiger, am nerdigsten, Fanboys


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CSI: Hawaii

Forgetting Sarah Marshall
(Nicholas Stoller, USA 2008)
Kino

Ein guter Film sollte ein kohärentes Ganzes sein. Klingt einfach, ist für viele Regisseure aber eine Hürde, die es erst einmal zu überwinden gilt, das zeigt mittlerweile fast jeder zweite Film, der jede Woche in die Lichtspielhäuser kommt. Was also, wenn der Film als Ganzes zwar nur durchschnittlich ist, hier und da aber Momente vorweisen kann, die sich vom Rest ob ihrer Genialität abheben? Bei Komödien ist es sowieso immer so eine Sache, denn eine Komödie, die ohne Pointen und Lacher auskommt, ist bereits nahezu zum Scheitern verurteilt. Forgetting Sarah Marshall ist einer ebendieser Filme respektive Komödien, die zwar nicht permanent zum Lachen veranlassen, aber dennoch mit einigen humoristischen Highlights aufwarten. Auch wenn Judd Apatow hier weder Regie, noch Drehbuch zu verantworten hat, so trägt der Film seine Handschrift dennoch überdeutlich. Es ist nämlich nicht nur eine R-Rated-Comedy, die durch ihn erst das Licht der Erfolgswelt erblickten, sondern auch eine Komödie, die ihre recht ernste Thematik trotz äußerst losem Mundwerk und explizitem Kamerafokus nur selten aus den Augen verliert – ganz in der Tradition von Knocked Up, Superbad und Co.

Die Konstante, die all diese Filme gemeinsam haben, ist Jonah Hill, dessen homophiler Charakter aber viel zu viel Zeit eingeräumt bekommt, Zeit, die dieser aber alles andere als verdient. Zeuge dieses Problems wird man im Laufe des Film aber leider noch häufiger, denn in Forgetting Sarah Marshall gibt es ein halbes Dutzend Szenen, die sich nicht auf die Protagonisten konzentriert, sondern vielmehr auf Sidekicks, die zudem nur selten bis gar nicht amüsant sind. Dass zu viele Sidekicks für eine Komödie nicht gesund sind, das hat ja bereits Fool's Gold eindrucksvoll gezeigt… Sowieso ist Stollers Film viel zu unausgegoren, narrativ inkohärent und schlichtweg zu lang (was ein generelles Problem der Apatow'schen Komödien zu sein scheint). Das Hauptproblem ist dabei der genannte Fokus, der viel zu häufig wechselt und viel zu viele, äußerst unnötige Nebenschauplätze erschließt. Selten hat man in einer Komödie eine solch hohe Dichte von Charakteren beobachtet, die zudem jede für sich den Anspruch erheben, von Relevanz zu sein. Da wundert es dann auch nicht, dass die letzte Szene vor dem Abspann das absolute Highlight des Films markiert, wartet sie doch mit einem Cameo Jason Batemans auf, der sich selbst – im Gegensatz zu Hill – herrlich selbst persifliert (dito William Baldwin).

Diese Szene, die zusätzlich auch so herrlich subversiv gen Hollywood blickt, ist einer dieser Momente, wegen denen sich Stollers Film, der von Hauptdarsteller Jason Segel geschrieben wurde, allein schon lohnt. So pubertär und infantil das auch klingen mag, so reiht sich auch Segels Penis in diese Momente ein, ist die Situation, in denen dies geschieht, doch herrlich skurril und, ja, richtig lustig (Fight Club lässt grüßen). Ansonsten hat es Forgetting Sarah Marshall mit richtig großen und häufigen Kalauern nicht so, denn dafür ist er bisweilen einfach zu klischeehaft und latent rassistisch. Darstellertechnisch brilliert vor allem Jason Segel, dessen pure Präsenz bereits für den einen oder anderen Lacher sorgt. Ganz im Gegensatz zu Kristen Bell, die ich in Veronica Mars zwar sehr schätzte, hier aber als unglaublich nervtötend (gut, das liegt natürlich auch an ihrer Figur, ergo: mission accomplished) und darstellerisch äußerst monoton empfand. Von der restlichen Besetzung, die dämlich debil nach Stereotypen gerade zu schreien scheint, ganz zu schweigen.

Andererseits spricht dieses Manko aber auch für Jason Segel, der mir vorher nie wirklich ein Begriff war, und der schon hier zeigt, wie genial er doch sein kann. Das Draculamusical, das er extra für den Film geschrieben hat, ist nicht nur ungemein liebevoll und detailverliebt ("Die, die, die!" – ein Ohrwurm!), sondern legte auch den Grundpfeiler für den kommenden Muppetsfilm, bei dem Segel Regie führen soll – und wer würde sich dafür besser eignen als er? Mit Forgetting Sarah Marshall hat er sich jedenfalls ins Bewusstsein 'gespielt', denn ich bin mir sicher, dass es um ihn nicht ruhiger werden wird, im Gegenteil. Jonah Hill hingegen darf einen großen Schritt zurücktreten, Apatow-Vitamin-B hin oder her. (6.5/10)


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