Filmzitate sind mehr als nur Worte für die Leinwand


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Es gibt so viele Filme, die großartig sind oder zumindest nachhaltig wirken – wegen was genau auch immer. Oftmals sind es aber nicht nur Story, Darsteller und Optik, sondern vor allem auch die Dialoge. Jeder kann mindestens aus einer Handvoll Filme zitieren, denn viele von uns übernehmen nicht nur ganze Sätze oder Dialoge, sondern auch den ganzen Habitus. Daher kommt wohl auch der Spruch, ob das Leben die Kunst imitiert oder die Kunst das Leben. Polizisten oder Soldaten zitieren Actionfilme, Junggesellen-Gruppen Komödien und Pärchen Liebesfilme – jeder hat das eine oder andere Filmzitat, das ihn schon das ganze Leben oder zumindest eine ganze Zeit lang begleitet. Ich für meinen Teil ’zitiere’ sehr gerne aus meinen Lieblingsfilmen wie Casablanca oder Trois couleurs: Rouge. Oftmals ist das, was da aus der Feder eines Drehbuchautors stammte, einfach so nah an der Realität, dass es ein bisweilen pathetischer oder satirischer Spruch besser aus den Punkt bringt als die eigenen Worte.

Besonders Freunde der Literatur dürften an Dialogen ihre Freude haben – und dementsprechend an dialoglastigen Filmen, die ja nicht selten auch Adaptionen von Büchern oder Theaterstücken sind. Websites wie die IMDB oder http://www.magicofword.com/filmzitate sind auch deshalb so beliebt, weil sie die unzähligen Zitate auflisten, die man aus Filmen und Serien kennt. Und irgendjemand muss diese ja mal zu Papier gebracht haben, weshalb diese Seiten immer auch mit einer Menge Arbeit verbunden sind. Diese Seiten sind aber nicht nur eine große Wissensquelle für all jene, die nach einem bestimmten Zitat aus einem bestimmten Film oder einer bestimmten Serie suchen, sondern auch für all jene, die einfach nur mal etwas lesen wollen und sich dabei gerne inspirieren lassen. Man kann sich nämlich nicht nur von Filmen berieseln lassen, wie so mancher denkt, sondern auch hervorragend neue Inspirationen mitnehmen.


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Tödliche Inspiration: 'The Raven' Blu-ray Review


Vielen großen Künstlern der Menschheitsgeschichte wird irgendwann ein Biopic zuteil. Egal ob Maler, Musiker oder Schriftsteller, meist hatte diese Person auch ein Leben voller Höhen und Tiefen, das sich für eine Verfilmung geradezu anbietet. So auch im Falle des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, der die Kriminal-, Horror- und Science-Fiction-Literatur nachhaltig prägte. Über seinen mysteriösen Tod im Jahre 1849 gibt es bis heute viele Theorien, keine davon ist jedoch bewiesen. Poe bietet sich also allein aus diesem Grund schon als filmische Figur an, von seinen vielen spannenden Werken ganz zu schweigen. Die beiden Drehbuchautoren Ben Livingston und Hannah Shakespeare (sic!) hatten für The Raven also eine ganze Fülle an Material, das sie leider nicht zu nutzen wissen. Dabei ist das Setting von James McTeigues Film eigentlich recht spannend: Ein Killer, der zu Poes Lebzeiten die Inspiration für seine Serienmorde aus dessen Stories nimmt – und später sogar versucht anderen Figuren der Weltliteratur aufzulauern. Das riecht sogar nach der einen oder anderen Meta-Ebene, aber nein, stattdessen wandert The Raven auf bekannten Pfaden.

Die Umsetzung dieser Prämisse ist nämlich bestenfalls medioker. Zu keinem Zeitpunkt will der Funke wirklich überspringen, vielmehr greift McTeigues Film auf jene Zutaten zurück, die einem fast schon zum Halse rauhängen. Viel Krimi, wenig Mystery und eine gehörige Portion Gore, die bei Poe zwar dazugehört, hier aber eher an Torture Porn à la Saw erinnert. Das Kritikerzitat auf dem Blu-ray-Cover bringt es ausnahmsweise auf den Punkt: 'Saw trifft auf Sherlock Holmes'. Aber auch die durchaus vorhandenen Parallelen zu Guy Ritchies Sherlock Holmes werten The Raven nicht auf, im Gegenteil. Vieles wirkt schlichtweg abgekupfert, man stellt Poe ein love interest zur Seite, um seiner Figur die entsprechende Motivation zu geben, sich der Suche nach dem Killer anzuschließen. Diese erinnert dann auch eher an mittelmäßige Kriminalgeschichten mit finalem (aber lahmem) Twist, die eher einem procedural gleichen als einer spannenden, originären Killerhatz. Man merkt es dem Film durchaus an, dass McTeigue versucht, wenigstens auf visueller Ebene noch das meiste aus dem schwachen Drehbuch rauszuholen, aber auch das reicht nicht zu einem gelungenen Thriller. Dabei gibt es vor allem viele Reminiszenzen an seinen V for Vendetta, klar.

Dabei versucht man anfangs sogar noch die ambivalente Figur des A.E. Poe interessant zu gestalten, in dem man ihn als arroganten, von sich bis zur Unkenntlichkeit selbst überzeugten Säufer darstellt, der unter seinen Mitmenschen nicht gerade viele Fans hat. John Cusack verkörpert diesen Poe ziemlich gut, und auch der restliche Cast weiß durchaus zu gefallen, allen voran Luke Evans als distinguierter Ermittler. Gegen Ende gibt es dann noch einmal einen kurzen schönen Moment, wenn der Killer nach Paris reist und nach Poe nun auch Jules Verne heimsucht, von dem er ebenfalls ein großer Fan ist. Das war es dann aber auch schon, denn mehr bringt das Drehbuch dann einfach nicht zustande. Die Credits sind jedenfalls noch erwähnenswert, gehören sie doch zu den schönsten, die ich in diesem Jahr gesehen habe, was aber wohl als allerletztes auf Livingston und Shakespeares Kappe gehen dürfte. Schade, das Ganze bot doch wirklich so viel Potential. (6/10)

Die Blu-ray von Universum Film erscheint morgen (Amazon-Partnerlink) und macht leider auch keine allzu gute Figur. Die Schärfe fehlt durchgehend und ein starkes Rauschen, insbesondere in den (vielen) dunklen Szenen, ist deutlich wahrnehmbar. Der Ton hingegen ist sehr ordentlich geworden und macht in entsprechenden Szenen ordentlich Druck. Dir Räumlichkeit ist insgesamt recht gut. Bei den Extras kann die Scheibe ebenfalls punkten, denn neben vielen Featurettes gibt es auch noch entfernte und erweiterte Szenen, Trailer und ein Wendecover (das im Jahr 2012 leider immer noch nicht selbstverständlich ist).


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Humor, Literatur und Politik beim Literaturasyl


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Literatur gehört zur Kultur wie Musik und Kunst. Sie wäre aus der Menschheitsgeschichte gar nicht mehr wegdenkbar, allein deshalb schon nicht, weil wir irgendwann alle zu Legasthenikern werden würden oder vieles an Kultur verloren gehen würde. Dabei ist es ganz egal, in welchem Medium man Literatur findet – ob auf dem guten alten Papier mit Einband oder als digitales E-Book auf dem papierlosen E-Book-Reader. Hauptsache man tut etwas für die Bildung. Oder für die Unterhaltung. Oder für die Arbeit. Ganz egal, was der Grund ist, Literatur ist vielseitig. Ebenso vielseitig ist auch das Humor, Literatur und Politik Blog. Hier geht es nicht nur um Literatur, sondern auch um kostenlose Spiele, Witze, Videos, Bücher und sogar um Politik. Die Seite ist dabei wie ein gewöhnliches Blog aufgebaut und hat den jeweils neuesten und aktuellsten Beitrag ganz oben auf der Seite. Durch diesen Aufbau kann man einzelne Artikel natürlich auch kommentieren – denn was wären Literatur oder vor allem Politik ohne Diskussionen?

Die obere Leiste hilft ferner bei der Navigation, denn so kann man beispielsweise direkt alle Artikel einer Kategorie aufrufen ohne sich minutenlang auf der Seite orientieren zu müssen. Aktuell finden sich in der Humor-Kategorie beispielsweise die allseits beliebten 'Deine Mutter Witze', die sich einfach nicht tot kriegen lassen und vor allem bei der Jugend äußerst beliebt sind. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, der hat natürlich auch die Möglichkeit, Fan der Facebook-Seite zu werden, die bereits über 300 Fans zählt. Und wenn wir schon beim Thema Spiele sind – ebenfalls ein Themenkomplex, dem sich literaturasyl.de verschrieben hat -, der Macher des Blogs ist auch Admin von Mahjong Shanghai. Das sei nur am Rande für all diejenigen erwähnt, die mal wieder Lust verspüren, sich mit Spielen die Zeit zu vertreiben. Es müssen ja nicht immer nur Solitär oder Snake oder gar Videospiele sein. Etwas geistige Herausforderung braucht man schließlich immer und überall.


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Trailer zum Edgar Allen Poe Film 'The Raven'


Der erste Trailer zu James McTeigues The Raven ist da (480p/720p/1080p) und sieht gar nicht mal über aus. Dabei ist der Film nicht etwa eine Nacherzählung von Edgar Allen Poes wohl bekanntestem Werk The Raven, sondern vielmehr ein Film über Poe. Schreckliche Morde halten die Polizei auf Trab, die nach den Geschichten E.A. Poes umgesetzt wurden – und Poe wird schließlich unmittelbar involviert. Man sieht jedenfalls sehr viel V for Vendetta und Sleepy Hollow im Trailer, was für McTeigue und seinen Film spricht. Start in den Staaten ist am 09. März 2012.


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Russell Crowe meets Ridley Scott meets 'Robin Hood' Trailer


Ich weiß gar nicht, wie viele Verfilmungen der Geschichte um Robin Hood es bereits gibt. Egal ob Comedy oder Actiondrama, die Figur dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Dennoch nimmt sich Ridley Scott des Stoffes erneut an, natürlich mit Russell Crowe in der Hauptrolle, liegt ja auch irgendwie nahe, oder? Der erste Trailer (480p/720p/1080p) sieht jedenfalls eher mäßig aus, bietet nichts, was man so nicht schonmal anderswo oder auch bei Scott selbst gesehen hat. Der Cast liest sich dennoch sehr gut. Die Musik stammt vom deutschen Marc Streitenfeld, einem weiteren Zimmer-Zögling, das macht doch Freude. Deutscher Kinostart ist am 13. Mai 2010.


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