Die örtliche Videothek hat noch nicht ausgedient


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Ich muss gestehen, dass ich noch immer ein großer Fan von Videotheken bin. Ja, und das in Zeiten von Streaming, Cloud und VOD. Sicher, zu einem großen Teil mag es auch an der einfachen Tatsache liegen, dass ich viele dieser Angebote nicht wirklich nutzen kann, weil meine Internetleitung nicht wirklich schnell ist. Zum anderen liegt es daran, dass es in Deutschland einfach noch keine wirklich guten Angebote gibt. Wo bleibt beispielsweise Netflix, der Dienst, der in Nordamerika schon nicht mehr aus dem Alltag von Filmfans wegzudenken ist. Was würden deutsche Filmfreunde nicht dafür geben, auch nur ein annährend so gutes Angebot wie Netflix zu haben? Klar, man kann auch all die Blu-rays und DVDs kaufen, die man sehen will, aber mal ehrlich, wer macht das denn bitteschön oder hat die nötige Kohle dazu. Und nur weil ich einen aktuellen Film im Kino verpasst habe, muss ich ihn ja noch lange nicht im Regal stehen haben. Denn bei vielen weiß ich auch vorher, dass sie mir nur kurzweiligen Spaß bereiten werden – wenn überhaupt.

Am liebsten gehe ich deshalb noch immer in die örtliche Videothek, die nicht mal 10 Kilometer entfernt ist. Zwar bezahlt man hier für einen Film von heute auf morgen fast vier Euro, aber dafür kann man ihn gleich mitnehmen und muss nicht ewig auf ihn warten, wie es bei Online-Videotheken wie beispielsweise Lovefilm der Fall ist. Aber auch die Online-Videotheken sind nicht schlecht, auch, weil es oft Gutscheine für sie gibt. Besagtes Lovefilm habe ich bereits getestet und war eigentlich ganz zufrieden. Wenn ich Samstagabend aber nichts vorhabe und Lust auf einen bestimmten Film habe, dann ist es eben immer noch optimaler, wenn ich schnell in die Theke fahre und ihn mitnehme (wenn nicht alle Kopien entliehen sind, was gar nicht so selten vorkommt). Auch in Zukunft wird die örtliche Videothek also nicht verschwinden – das hoffe ich zumindest, sondern eben durch ihr Online-Pendant ergänzt. Das beste aus beiden Welten quasi.


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Ein kleiner Testbericht zur Onlinevideothek Lovefilm


Als ich vor einigen Jahren ein Probeabo beim damals frisch gegründeten Onlineverleih Lovefilm abschloss, war ich gespannt, was das werden würde. Komme ich letzten Endes billiger davon als bei meiner örtlichen Videothek (Vidirent), die immerhin 3,80 EUR für einen (aktuellen) Film von Heute auf Morgen will? Es war nicht ganz leicht zu beantworten, denn ich schaffte nicht gerade viele DVDs im Monat, was zu einem nicht gerade geringen Teil an Lovefilm selbst lag. Die Geschwindigkeit, mit der die Onlinevideothek ihre Filme verschickte, ließ doch zu wünschen übrig – obwohl ich mich mit dem Einwurf in den Postkasten stets beeilte. Wie sieht es also heute, einige Jahre nach dem Start und großen kommerziellen Durchbruch von Lovefilm, aus? Dank Katarina von sonic grape durfte ich von Dezember bis Februar Lovefilm erneut kostenlos testen, dieses Mal sogar in der Flatrate-Version. Und was soll ich sagen? Ja, es hat sich doch etwas getan bei Lovefilm, denn die Versandzeiten sind nun kaum mehr mit denen in den Anfängen zu vergleichen.

So schaffte ich es dann auch im Monat auf gut vier DVDs/Blu-rays, wobei das eigene 'Gucktempo' natürlich auch eine Rolle spielt (und bei mir ist dieses sehr gering). Die Auswahl ist im Großen und Ganzen deutlich besser als in meiner örtlichen Videothek, sogar kleinere Dokus bietet Lovefilm in seinem Programm an. Zur Verfügbarkeit aktueller Titel kann ich jedoch nichts groß sagen, denn ich konzentrierte mich während meiner Testphase primär auf ältere Titel (Stichwort 'Klassiker nachholen'). Besserungsbedarf besteht aber definitiv noch in einer Sache, nämlich der Sauberkeit der DVDs/BDs samt Hüllen. Was ich hier bisweilen geliefert bekam, ließ dann doch sehr zu wünschen übrig – verkratzte Scheiben, kaputte Plastikhüllen und einmal sogar ein ziemlich dreckiger Postumschlag, den ich so kaum anfassen wollte. Die von mir getestete Flatrate kostet normalerweise 11,99 EUR im Monat und erlaubt eine DVD/Blu-ray zu Hause zu haben. Ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man auf mindestens vier bis fünf DVDs/BDs im Monat kommt.


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Onlinevideothek Lovefilm einen Monat kostenlos testen


Ich kenne das Problem selbst sehr gut: die nächste Videothek ist mindestens 15km entfernt, hat horrende Preise und die Auswahl an Kopien ist auch nicht gerade die größte. Onlinevideotheken wie Lovefilm haben das erkannt und davon profitiert nich nur Lovefilm, sondern auch der Kunde. Derzeit bietet Lovefilm ein einmonatiges Probeabo an, mit bis zu 4 DVDs, die man sich im Monat ausleihen darf. Wer wie ich also noch bis Jahresende einige Filme nachholen möchte, der schaut am besten vorbei.


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