Neuer Fahrer, altes Prinzip: 'The Transporter Refueled'


Er rollt wieder – der Transporter! Doch dieses Mal sitzt nicht etwa Action-Held Jason Statham hinterm Steuer, sondern Newcomer Ed Skrein. Dieser hat zuletzt in seiner Rolle bei Game of Thrones geglänzt und sorgt nun für Actionkino vom allerfeinsten. Die Story von The Transporter Refueled basiert erneut auf den zuverlässigen und überpünktlichen Frank Martin, der sich bereits einen Namen als so genannter Transporter gemacht hat.  Sein Job ganz simpel – er fährt Dinge ans Ziel und kassiert dafür Cash, nicht zu verachten in seinem schicken Audi S8. Wären da nicht die ganz so ungefährlichen Ladungen …

Mit guter Action, rasanten Verfolgungsjagden und heißen Frauen bietet auch der neue Transporter dem Zuschauer Action für die Augen. Hauptdarsteller Ed Skrein wirkt zwar zunächst als eher milchbubiger Nachfolger von Jason Statham, allerdings legt er diese Rolle schnell ab. Mit seiner coolen und lässigen Art und seinem ganz bestimmten Charme, wickelt er die Frauen um den Finger und die Bösewichte um so manche Eisenstange. Und auch Franks Vater – gespielt von Ray Stevenson, der zuletzt in Rollen wie Thor: The Dark Kingdom zu sehen war -, zeigt in diesem Streifen auch, wen Daddy noch so verkloppen kann. Action,die zu wohl auf der Strasse, als auch an Land und auf Wasser stattfinden, runden den Film ab. Kino für echt Actionfans, welche die traumhafte Kulisse der Côte d’Azur sich zu nutze macht. Einsteigen und ab geht die wilde Fahrt!  (8/10)

- Kritik von Julia


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Wenn der Muezzin ruft: 'Taken 2' Blu-ray Review


Vor fünf Jahren hat sich Liam Neeson mit Pierre Morels Taken (hierzulande unter dem kongenialen Titel 96 Hours bekannt) durchaus einen Namen als Actionstar gemacht – und das trotz oder gerade wegen seiner 50 Jahre, die er bereits auf dem Buckel hat. Der von Luc Besson geschriebene und produzierte Actionthriller war ein ziemlicher Kassenschlager und vor allem hierzulande auf DVD lange ein kleiner Geheimtipp. Taken musste sich allerdings auch mit Rassismus- und Ideologie-Vorwürfen auseinandersetzen, was ihn aber nur noch interessanter machte. Auf DVD erschien zudem ein Extended Cut, der Taken den letzten harten Feinschliff gab. Was geschieht in der Regel also, wenn ein Film ziemlich erfolgreich ist? Richtig, es gibt ein Sequel. So auch im Falle von Taken, das den einfachen, aber konsequenten Titel Taken 2 spendiert bekam. Liam Neeson gibt mit nunmehr 60 Jahren also erneut den einsamen Rächer, dem dieses Mal nicht nur die Tochter, sondern auch die Frau entführt wird. Paris wird gegen Istanbul getauscht und fertig ist die Fortsetzung, die leider auf ganzer Linie enttäuscht.

Das Setting unterscheidet sich nicht großartig vom ersten Teil, denn warum soll man etwas großartig ändern, dass sich bewährt hat? Das größte Problem von Taken 2, bei dem Olivier Megaton die Regie übernommen hat, ist aber nicht etwa der Plot. Der ist gewohnt auf das Wesentliche reduziert und rein funktional gehalten. Das größte Problem ist dieses Mal leider Liam Neeson selbst, der alles andere als eine gute Figur macht. Man sieht ihm an, dass er deutlich gealtert ist und kaum eine Actionszene mehr selbst spielen kann. Der katastrophale Schnitt versucht hier so gut es geht zu kaschieren, erreicht aber das Gegenteil. Und so sieht Megatons Film letztlich wie eine einzige Schnittkatastrophe aus. Dies ist zu einem nicht ganz kleinen Teil aber auch der Tatsache geschuldet, dass Taken 2 nur gekürzt in den Kinos lief. Um ein PG-13-Rating zu bekommen, hat Megaton seinen Film umschneiden lassen, was man ihm zu so gut wie jeder Sekunde ansieht. Natürlich wurde schon vor Kinostart die Unrated-Version versprochen. Die ist nun auf Blu-ray da und schimpft sich erneut 'Extended Cut'.

Leider werden aber nahezu alle Hoffnungen, die diese Version aufkommen ließ, zerstört, denn Taken 2 sieht auch im Extended Cut nicht wirklich besser aus. Der Film hat nach wie vor mit seinen deutlichen Schwächen zu kämpfen – da kann auch nachträglich eingefügtes CGI-Blut nicht mehr viel retten (Schnittbericht). Über sechs Minuten ist diese ungekürzte Version länger, hauptsächlich den ohnehin schon unspektakulären Actionszenen kommt dies 'zu gute'. Und dennoch ist Taken 2 nicht die Totalkatastrophe, von der man häufig hört. Die Ortung via Garanten ist beispielsweise so hanebüchen, dass sie schon wieder Spaß machen muss! Und auch sonst sorgen die kleineren Agenten-Thriller-Elemente für Pluspunkte. Einen dritten Teil wird es wohl nicht geben – und das ist auch besser so. Nicht nur Neeson selbst, sondern auch die Produzenten um Luc Besson sollten wissen, wann Schluss ist. Und sind wir mal ehrlich: Für einen eventuellen dritten Teil gibt die Geschichte um den Ex-Agenten doch auch nichts (mehr) her, oder? Ich wüsste jedenfalls nicht, was sich Besson aus den Fingern saugen könnte. Du hast Dir Deinen Ruhestand ja auch durchaus verdient, Liam. (4.5/10)

Die Blu-ray von Universum Film erscheint am 15. März (Amazon-Partnerlink) als Extended Cut und kann technisch durchaus mehr punkten als mit dem Film selbst. Das Bild ist sehr ordentlich, wie auch der Ton, der an den richtigen Stellen ('Granaten-Ortung') für mächtig Druck sorgt. An Extras gibt es ein Making of, Deleted Scenes, Outtakes, ein Featurette und Interviews. Insgesamt also eine recht ordentlich gefüllte Scheibe.


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Liam Neeson braucht kein Navi! 'Taken 2' Clip

Eigentlich bin ich ja kein Freund von Clips, aber der neueste Clip zu Taken 2 gefällt mir dann doch zu sehr, so dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte. Liam Neeson braucht eben kein Navi. Zwar sieht man dem Clip das PG-13 schon etwas an, aber der Rest darf gern so temporeich sein wie dieser Clip hier. Deutschlandstart ist am 11. Oktober.

(Via The Playlist)


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Liam Neeson wird dich finden … Neuer 'Taken 2' Trailer

Liam Neeson richtet sich um neuen Trailer zu Taken 2 direkt an sein Publikum – wer den Film nicht anschaut, den wird er suchen und finden, und dann … nunja, dann Gnade ihm Gott, wie er auch im neuesten Trailer eindrucksvoll unter Beweis stellt. Das 'Rated PG-13' am Ende tut zwar weh, aber der Erste knallte trotzt PG-13 ja dennoch ganz ordentlich. Deutscher Start ist am 11. Oktober.

(Via The Playlist)


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"… and I will kill them, too." 'Taken 2' US Trailer

Fucking shit, was ist das denn heute für ein Tag!? Erst der kurze, aber grandiose Teaser zum Skyfall Trailer, nun noch der US Trailer zu Taken 2, der ebenfalls gewaltig rockt, auch wenn er nicht allzu viel Neues zeigt. Hierzulande wird Taken 2 übrigens unter dem Titel 96 Hours – Taken 2 vermarktet. Damit hat das Titelraten ein Ende und 192 Hours ist raus. Und einmal mehr fragt man sich, ob im deutschen Filmmarketing auch noch vernünftige Menschen arbeiten …


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Alles cool in Istanbul? 'Taken 2' International Trailer

Ein neuer, internationaler Trailer zu Taken 2 ist raus, der leider viel zu kurz ist und auch nicht allzu viel neues Material zeigt. Sieht aber nach wie vor gut aus. Zu aller Freude gibt es nun auch einen deutschen Start, nämlich den 11. Oktober.

(Via The Playlist)


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Liam Neeson übt sich wieder in Selbstjustiz: 'Taken 2' Trailer

Liam Neeson ist in den letzten Jahren zum Actionstar geworden – trotz oder gerade wegen seiner 50 Jahre, die er mittlerweile auf dem Buckel hat. Taken aka 96 Hours war 2008 ein Überraschungshit, kein Wunder also, dass das Sequel nun ansteht. Und mit solch einem Sequel gehe ich voll und ganz d'accord, darin bestätigt mich auch der erste Trailer zu Taken 2, der die Richtung erneut klar vorgibt. Regie führt dieses Mal Luc-Besson-Buddy Olivier Megaton. Ersterer übernahm erneut das Drehbuch. US-Start ist am 05. Oktober.

(Via Film Junk)


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Wilde Orchidee: 'Colombiana'


Olivier Megaton hat sich mit seinem Transporter 3 nicht gerade mit Ruhm bekleckert, war das zweite Sequel doch seelenlose Action ohne wirkliche Höhepunkte und vor allem mit jugendfreier Gewalt. Da konnte auch Produzent und Autor Luc Besson nichts mehr retten, und so wurde die Serie schließlich zu Grabe getragen (wollen wir hoffen, dass da nicht noch etwas kommt). Für Colombiana haben sich Regisseur Megaton und Produzent/Autor Besson erneut zusammengetan – dieses Mal aber mit einem deutlich attraktiverem Ergebnis. Das mag zum einen daran liegen, dass Colombiana um einiges straighter als der letzte Audi-Werbespot geworden ist. Zum anderen ist diese Tatsache sicherlich der Protagonistin des Filmes geschuldet, die spätestens seit J.J. Abrams' Star Trek vielen Männern ein Begriff sein dürfte. Und genau darauf verlässt sich der Film auch ein gutes Stück weit. Zoe Saldana, die superschlanke Verführung mit dominikanischen Wurzeln, die die Männer in Colombiana buchstäblich übers Kreuz legt und dabei stets auch noch eine hervorragende Figur macht (ebenfalls wortwörtlich zu verstehen). Es dürfte ihr endgültiger Durchbruch sein, denn auch wenn der Film kein wirkliches Actionhighlight ist, so ist es doch Zoe Saldanas Film – und nicht etwa Olivier Megatons oder Luc Bessons.

Das lässt sich bereits am restlichen Cast ablesen, der keinerlei wirklich große Namen parat hält. Michael Vartan, den man aus Alias und einer Handvoll Filmen kennt, vielleicht. Oder Jordi Mollà, der seine Rolle aus Bad Boys II wiedergibt und den fiesen Drogendealer mimt. Und dann wäre da natürlich noch Cliff Curtis, der – wie alle im Film – allerdings zur Nebenfigur gerät. Davon profitiert Saldana natürlich, doch nicht nur davon, denn die Rolle scheint ihr wie auf den Leib geschnitten zu sein. Vergleiche zu Lara Croft, Nikita oder anderen Actionheroinnen oder Killerinnen hinken dann auch größtenteils, denn Cataleya (Zoe Saldana) ist präzise, schnell und kompromisslos – und dennoch nicht ohne Gefühle. Vor allem ist es aber der Film, der schnell ist. Lässt sich der Film für seine Exposition noch recht viel Zeit, kennt er nur noch das Gaspedal, ist er einmal in Fahrt gekommen. Das ist zwar nicht immer ganz logisch oder gar nachvollziehbar, macht größtenteils aber dennoch Spaß. Und auch wenn es keine wirklich herausragenden action set pieces außer einem Haifischbecken gibt, macht Colombiana dennoch Spaß.

Das verdankt der Film zu einem nicht gerade unerheblichen Teil seinem erstaunlich hohen Gewaltgrad. Colombiana darf sich nämlich eines Prädikats durchaus rühmen – es ist der härteste PG-13-Film, den ich bis dato gesehen habe. Schaut man sich all die kleinen Gemeinheiten an, mit denen Colombiana immer wieder auftrumpft, vergisst man schnell, dass es sich hier nicht etwa um eine R-Rated-Produktion handelt, sondern tatsächlich um einen jugendfreien Actioner aus dem Hause Besson. Hierzulande kommt das Ganze aber zurecht mit einer FSK-16-freigabe (uncut) in die deutschen Kinos. Das ist dann aber auch schon die einzige große Nachhaltigkeit, für die der Film sorgt. Wirkliche Highlights gibt es nicht, weder darstellerisch, noch sonst irgendwie. Ja, Colombiana ist ein straighter, kurzweiliger Actioner mit einer tollen Hauptdarstellerin, der sich nicht mit unnötigem Ballast aufhält, letztlich aber doch in gewohnte Bahnen abdriftet (auch wenn einige politische Anspielungen wie das 'Unter-Obama-machen-die-USA-gemeinsame-Sache-mit-Drogenbossen-Szenario' eine nette Idee sind). Colombiana ist was für den kleinen Hunger zwischendurch. (6.5/10)


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Teaser Trailer zu Luc Bessons Biopic 'The Lady'

Ganz schön lange her, dass Luc Besson einen Live-Action-Film gemacht hat. Sechs Jahre, um genau zu sein. Nach diesen sechs Jahren meldet er sich nun mit The Lady, einem Biopic über Aung San Suu Kyi, einer Demokratin im kriegsgebeutelten Burma, zurück. Michelle Yeoh verkörpert die starke Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann Michael Aris Frieden nach Burma bringen will. Könnte durchaus interessant werden, zumal es sich ja um Besson handelt, der endlich mal wieder Regie führt und nicht nur produziert. Deutscher Start ist am 15. Februar 2012.

(Via The Playlist)


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