New York, New York: 'New Year's Eve'


Was ergeben zahlreiche Hollywood- Schauspieler gepaart mit einer Prise Liebe, Humor und Stadtleben? Genau – New Year's Eve (der hierzulande den tollen Titel Happy New Year bekommen hat). Der Film passend zum Jahresende, handelt von der ganz großen Liebe in der genau so großen Silvesternacht.

Neben Hillary Swank, Michelle Pfeiffer und Robert de Niro (und unzähligen weiteren Stars), verzaubert auch Teenie-Schwarm Zac Efron das jüngere und vor allem weibliche Publikum. Und auch der deutsche Schauspieler Til Schweiger ist als werdender Vater mit von der Partie und gibt sich mit der Hochschwangeren Jessica Biel ein Entbindungsrennen zum Totlachen.

Die Story ist dabei eigentlich ganz einfach: Ein Mann, eine Frau und die ganz große Liebe am Silvesterabend. Doch wie gesagt, eigentlich. Denn auch beim 'Nachfolger' des Kinoerfolgs Valentine's Day, spielt der Film in mehreren Episoden. Also sind es viele Frauen und viele Männer, die versuchen ihr Jahr Revue passieren zu lassen und am Jahreswechsel nochmal alles zu geben, um happy ins neue Jahr zu starten.

Dieser Film hat neben vielen Emotionen auch jede Menge Humor in petto. Dazu die wunderschöne Silvester-Metropole New York und fertig ist das Rezept für einen Kinoabend, in der so manche Frau ins Schwärmen kommt und sogar mancher Mann etwas zum schmunzeln hat. (7.5/10)

- Kritik von Julia Rybkowski


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Neuer Trailer zum Starvehikel 'New Year's Eve'


Silvester rückt näher, zumindest ist es näher als noch im Juli, als der erste Trailer zu New Year's Eve erschienen ist. Auch der zweite Trailer sieht nach einem Feel-Good-Movie pünktlich zum Jahresende aus. Und dieses Mal sehen wir auch Til Schweiger, der die gleiche Fresse wie immer zieht Mimik wie immer zeigt.


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Silvester mit Til Schweiger: 'New Year's Eve' Trailer


Eines muss ich New Year's Eve, dem neuen Film von RomCom-Altmeister Garry Marshall, ja lassen: Er hat eine enorme Starpower! Von Jessica Biel, über Ashton Kutcher, bis hin zu robert De Niro sind sie alle dabei – ja, sogar Til Schweiger gibt sich die Ehre! Der Trailer (480p/720p/1080p) selbst hingegen sieht nach klassischem Winterkino aus, das Platz für das Zwischenmenschliche und Besinnliche schafft. Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen. US-Start ist pünktlich zur Festzeit, nämlich am 09. Dezember.


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Mittendrin statt nur dabei: 'Gamer' Blu-ray Review


Dass Film eigentlich ein Endprodukt ist, eine Kombination aus verschiedenen Schichten, die in ihrer Summe das Medium ergeben, ist uns eigentlich nur selten bewusst. Natürlich fallen Darsteller, Musik oder Dialoge stets ins Gewicht, mal nehmen wir sie stärker wahr, mal weniger. Film ist vor allem ein visuelles Medium, das uns mit Bildern verzaubern soll, die wir konsumieren, hinter die wir aber nur selten bewusst blicken (können). Gamer ist so ein Film, der seinem Rezipienten wieder ins Bewusstsein ruft, welch enorme Arbeit eigentlich hinter einem Film steckt. Diese wilden Ego-Shooter-ähnlichen Szenen, die uns vorgesetzt werden, und in denen wir uns fast wie ein Spieler oder gar Teilnehmer fühlen. Sie sind es, von der die größte Faszination des Filmes ausgeht. Doch es ist nicht nur die Action allein, die einen mittendrin statt nur dabei sein lässt. Es ist die gesamte Zukunftsvision des Regieduos Neveldine/Taylor.

Nicht, dass sie unglaublich neu oder innovativ wäre, nein – andererseits ist es aber ebenjene Realitätsnähe, die einem fast schon Angst machen kann -, es sind ihre Details und noch vielmehr ihre Montage, die man in dieser Form schlichtweg noch nicht gesehen hat. Die Montage, eines der wichtigsten Mittel des Mediums. Die Zusammenführung der virtuosen Bilder von Gamer, hinter denen so viel technischer Aufwand steckt, dass man ihn eigentlich nicht oft genug würdigen kann. Neveldine/Taylor, die bereits mit den beiden Crank-Filmen zeigten (auch wenn der Zweite streng genommen nach Gamer gefilmt wurde), dass man eine Kamera nicht immer auf einem Stativ oder an einem Kran befestigen muss, führen diese Stilrichtung in Gamer konsequent fort. Statt mit teuren Filmkameras wurde komplett digital gedreht. Was bei ihren beiden Debütfilmen jedoch noch Hunderttausende von Dollar gekostet hat, wurde durch die Red One auf einen Bruchteil dessen reduziert – ohne jegliche qualitative Einbußen, im Gegenteil. In einem Extra auf der Blu-ray erzählen die beiden, wie sich die Arbeit mit der Kamera der Zukunft gestaltete, welche Probleme es anfangs gab und wie die Ingenieure von Red, mit denen das Filmteam eng zusammenarbeitete, die Hard- und Software anpassten.

Es ist einmal mehr nicht die Tatsache an sich, dass Gamer mit der Red One gedreht wurde, denn das tun ja mittlerweile genügend andere Filmemacher auch, es ist vielmehr das Wie. Da drücken Neveldine/Taylor ihren Kameraleuten beispielsweise die Red One in die Hand und versehen diese dann mit Rollerskates. Das Ergebnis sind ebenjene Bilder, die man so nur von Egoshootern oder echten Kriegsbildern gewöhnt ist. Dank digitaler Nachbearbeitung hat man auch keine qualitativen Einbußen gegenüber dem guten alten Film. Einmal mehr macht Gamer deutlich, dass das Autorenkino endgültig im 21. Jahrhundert angekommen ist, wie auch das Medium selbst, betrachtet man allein die drei Filme der beiden. Dabei geht es weniger um deren Inhalt, als vielmehr um deren technische Umsetzung, die bisweilen Maßstäbe setzt. Das ist nicht nur avantgardistisch, sondern konsequent, wirft man einen besonderen Blick auf das amerikanische Kino.

Auch wenn die beiden in ihren Shirts locker dasitzen und nebenher zum Energydrink greifen, so spricht ihre Arbeit doch eine deutliche Sprache, nämlich jene des Arbeitstieres und des Perfektionismus. Neveldine/Taylor überlassen auch in Gamer nichts dem Zufall, gekonnt spielen sie auf Popkultur und Gesellschaft an, liefern dabei mal subversive, mal ironische Kommentare ab. Sie mögen vielleicht keine Autoren im eigentlichen, sprich literarischen Sinne sein – denn natürlich sind ihre Geschichten eher trivialer Natur -, aber sie sind definitiv technische Autoren. So sehr viele der großen Regisseure, die auch heute noch aktiv sind, das Medium auch geprägt haben mögen (aber seit dem nur noch konventionelle Schritte gehen), so erwarte ich einen neuen Film der beiden doch deutlich sehnlicher als jene der etablierten Filmemacher. Die Zeit für diese jungen kreativen Köpfe ist gekommen, und Neveldine/Taylor gehören sicherlich zu den visionärsten Filmemachern der Gegenwart.

Die Blu-ray ist wie zu erwarten eine würdige Umsetzung der technischen Visionen der beiden Regisseure. Das Bild ist knackig scharf und unterstützt die HD-Optik des Filmes hervorragend. Wer Gamer bereits im Kino gesehen hat, der weiß, dass vom Ton fast noch mehr zu erwarten ist als vom Bild. Und auch hier kann die Scheibe auf ganzer Linie überzeugen. Zwar könnte der Raumeindruck noch etwas besser sein, aber dafür hat der Subwoofer jede Menge zu tun, und auch die Abmischung ist insgesamt auf hohem Niveau. Bei den Extras lohnen vor allem die Dokus, die nicht nur den Entstehungsprozess begleiten, sondern auch zeigen, welche Pionierarbeit Gamer hinsichtlich der Red One geleistet hat. Hätte man die deutsche Fassung nicht um eine Minute gekürzt, wäre Universum hier eine erstklassige Blu-ray gelungen. (8/10)

Gamer ist ab 04. Juni auf Blu-ray und DVD erhältlich.


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Next Gen Killerspiel: 'Gamer' Trailer


Ich weiß, der Trailer zu Gamer ist nun auch schon ein paar Tage alt, aber immerhin ist er jetzt auch in HD verfügbar (480p/720p/1080p), das einizg angemessene Format. Dass Neveldine und Taylor hinter der Kamera stehen, sieht man sofort, denn die ganze Chose erinnert stark an Crank: High Voltage. Die Grundidee – irgendwo zwischen The Running Man und The Condemned – ist ziemlich interessant, wobei natürlich abzuwarten bleibt, inwiefern der Film sein Sujet des Next-Gen-Games auch reflektiert. Nach ordentlicher Actionkost sieht das Ganze aber allemal aus. Deutscher Kinostart ist am 03.09.


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