'Move On' – The Road Movie jetzt auch auf Deutsch


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Ich habe im November letzten Jahres bereits auf das Fan-Projekt der Deutschen Telekom aufmerksam gemacht, das sich Move On nennt und bei dem Asger Leth (Man on a Ledge) Regie führte. Mads Mikkelsen spielt in der Hauptrolle einen Agenten, der einen geheimnisvollen Koffer transportieren muss … Nun ist der 100 Minuten lange Film auch in der deutsch synchronisierten Sprachfassung verfügbar – für alle, die Filme dann doch lieber in ihrer Muttersprache sehen (ja, es soll sie tatsächlich geben!). Das Projekt entstand mit Hilfe von Fans aus ganz Europa, die mit ihren insgesamt über 400 Gewinner-Beiträgen den Film maßgeblich beeinflusst haben. Und ohnehin: Nicht erst seit Jagten halte ich Mikkelsen für einen der besten Darsteller, die uns aktuell mit ihren Filmen erfreuen. Und als Agent kann Mikkelsen sowieso nichts falsch machen.


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'Move On' – The Road Movie Inspired by You

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Move On ist ein Filmprojekt der Deutschen Telekom, bei dem in acht unterschiedlichen Episoden eine Agentengeschichte um Agent Mads Mikkelsen erzählt wird. Jede der acht Episoden spielt in einem anderen europäischen Land und wurde durch Filmfans aus ganz Europa mitgestaltet. Sam Larkin (Mikkelsen) ist hierbei ein zwiegespaltener Held, der eines Tages in Rotterdam ankommt und einen mysteriösen silbernen Koffer erhält. Der Transport des Koffers soll sein letzter Auftrag sein – so heißt es zumindest. Was natürlich einfach klingt, gerät recht schnell zu einem rasanten Katz-und-Maus-Spiel mit einem unbekannten Gegner – und der eigenen Vergangenheit des Helden. Dabei dient der Koffer als klassischer McGuffin, den Mikkelsen weiß nicht, was sich im Koffer befindet, ganz im Gegensatz zu seinen Gegnern. Sie sind bereit alles dafür zu tun, um an den Koffer zu gelangen. Wer ist Freund, wer ist Feind? Schon bald scheinen die Grenzen zu verschwimmen …

Neben dem großen europäischen Filmstar Mads Mikkelsen sind auch noch Gabriela Marcinkova (360), Karl Merkatz und Alexandra Maria Lara mit von der Partie. Regie führte Asger Leth, der erst kürzlich mit seinem Man on a Ledge in Hollywood Fuß fasste. Auf die Independent-Produktion Move On folgte also der Hollywood-Blockbuster, doch sein Herzblut steckt in jedem seiner Filme, so auch in seinem Filmdebüt, der gefeierten Doku Ghosts of Cité Soleil. Über 400 Gewinner-Beiträge von Fans aus elf europäischen Ländern sind mit in den Film eingeflossen. Eine Übersicht zum gesamten Projekt samt Entstehungsgeschichte und Co. gibt es auf www.move-on-film.com. Alle acht Episoden als ganzen Film gibt es oben im Video zu sehen.


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Trailer zu Thomas Vinterbergs Cannes Drama 'Jagten'

Gestern lief in Cannes Thomas Vinterbergs neuer Film Jagten aka The Hunt, der von der Kritik recht gut angenommen wurde und dessen Trailer ebenfalls einen sehr guten Eindruck macht. Ich mag Vinterberg ja spätestens seit seinem Meisterwerk Festen, an das Jagten ziemlich stark erinnern soll. Sogar seinem amerikanischen Ausflug Dear Wendy konnte ich trotzt plattem Subtext etwas abgewinnen. Mit Hauptdarsteller Mads Mikkelsen hat Jagten aber auch ein starkes Zugpferd. Leider dürfte es noch sehr lange dauern, bis auch der gemeine Kinogänger den Film zu sehen bekommt, denn selbst in seiner Heimat Dänemark startet The Hunt erst im Januar 2013.


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Clash of Technology: 'Clash of the Titans'


3D hier, 3D dort. Es gibt wohl kaum einen anderen Begriff, der in letzter Zeit häufiger im Medium verwendet wird, als jener der Stereoskopie – oder kurz: 3D. Immer mehr Filme werden mit dieser neuen alten Technik veröffentlicht, immer größer wird ihr Publikum, immer größer der Druck auf die Filmemacher, ihre Produktionen doch bitteschön in 3D zu produzieren. Warner geht sogar noch einen Schritt weiter und plant seine Blockbuster nur noch in 3D zu produzieren. Angesichts der neuesten 3D-Produktion aus dem Hause Warner sollte man das Ganze aber noch einmal bedenken, denn der Schuss kann auch nach hinten losgehen, wie Clash of the Titans eindrucksvoll zeigt. Das Problem hierbei liegt aber vor allem darin, dass der Film ursprünglich nicht als eine 3D-Produktion geplant war, sondern erst in der Postproduktion um die dritte Dimension erweitert wurde. Das sieht man Clash of the Titans dann auch deutlich an, denn so gut wie keine einzige Szene wirkt hier so konzipiert, als habe man sich um die Räumlichkeit Gedanken gemacht. Die Credits, die da zu Beginn und am Ende die Leinwand einnehmen, sind dabei noch das Räumlichste, was es zu sehen gibt. Der Rest wirkt extrem kontrastarm – ein generelles Problem der 3D-Filme, aber hier in wirklich signifikantem Ausmaß – und vor allem eines: flach.

Die meiste Zeit über nimmt das Auge die zusätzliche Dimension überhaupt nicht wahr, so dass man sich doch fragt, warum man überhaupt diese gigantische Brille auf der Nase sitzen hat. Der Mehrwert der Technik ist hier also gleich Null, und man kann daher sogar so weit gehen und sagen, dass es sich hierbei um die wohl schlechteste technische Umsetzung handelt, die man bisher im Kino sehen konnte. Natürlich liegt das weniger am Regisseur und der Umsetzung während der Postproduktion, als vielmehr am Studio, aber es ist nun mal eine Tatsache, die einfach existent ist und auch der Hauptgrund, warum man sich Clash of the Titans – wenn überhaupt – ruhigen Gewissens auch in 2D ansehen kann. Ob das den Film besser macht ist jedoch eine andere Frage. Diese muss leider mit nein beantwortet werden, denn auch das restliche Spektakel ist lediglich ein äußerst spärliches. Bereits das Original aus dem Jahre 1981 war ein B-Movie, weshalb sich auch Leterriers Remake an diese Linie hält. Das ist mal mehr freiwillig, mal weniger, denn auch wenn nach wenigen Minuten bereits deutlich wird, dass Clash of the Titans auf das reine optische Spektakel zugeschnitten ist, so sind es vor allem Liam Neeson und Ralph Fiennes, die für unfreiwilligen Humor sorgen, denn ihr Schauspiel ist zwar zu großen Teilen sicherlich der Rolle zuzuschreiben, aber trotz dieser intendierten campiness ist es einfach wahnwitzig, was die beiden hier abliefern.

Es gelingt Clash of the Titans hin und wieder aber auch, das Spektakel in wirkliches Spektakel, in die reinen Schauwerte, zu verwandeln (beziehungsweise zu reduzieren). Perseus' (Sam Worthington) Kampf gegen riesige Skorpione, die urplötzlich aus dem Boden schlüpfen und angreifen, kann beispielsweise überzeugen. Und auch der finale Kampf gegen den Kraken scheut sich nicht vor einem gewissen Größenwahn – und das in vielerlei Hinsicht. Das alles reicht aber nicht wirklich, um knappe zwei Stunden zu füllen, zumal die Schwächen den doch deutlich größeren Teil des Filmes ausmachen. Da nutzt es auch nichts, dass einige bekannte Gesichter mit von der Partie sind und Gemma Arterton heißer aussieht als je zuvor. In Leterriers Filmografie mag sich der Film dann aber dennoch nahtlos einfügen, hat er doch mit all seinen bisherigen Filmen bewiesen, dass er stets einen Fokus auf das (vermeintliche) Spektakel legt. Pubertäre Jungs, die mit ihrem Testosteron nicht wirklich etwas anzufangen wissen, für die ist Clash of the Titans ein effektgeladenes Spektakel, das bis auf nackte Haut auch jedes Verlangen befriedigen dürfte. Wer nicht in diese Zielgruppe fällt, der kann aber getrost einen Bogen um Leterriers Film machen, auch wenn es gerade hier hervorragend zutrifft, denn Clash of the Titans sieht schlechter aus, als er ist. (4/10)


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'Flammen & Citronen' – Trailer zum dänischen WWII Thriller

Nach dem ersten Teaser Trailer zu Mads Mikkelsens neuem Film, Flammen & Citronen, wurde nun der volle Trailer – leider immer noch ohne UTs – veröffentlicht, der zwar mehr Handlung zeigt, dafür aber unsere deutschen Darsteller (Christian Berkel, Hanns Zischler) vermissen lässt. Ich freue mich nun jedenfalls erst recht auf den Film.

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[Quelle: Twitch]


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Teaser zu Mads Mikkelsens neuem Film

FLAMMEN & CITRONEN heißt der Film, kommt am 28.03. in die dänischen Kinos und scheint eine feine Spionagegeschichte während WWII zu spinnen (bzw. beruht auf wahren Begebenheiten):

"Copenhagen, 1944. Denmark is occupied by Nazi Germany. Flame and Citron are two legendary resistance fighters charged with liquidating Danish informers. By order of their commander, they now consent to kill Germans as well. But when Flame is asked to execute his girlfriend Ketty, an enigmatic Stockholm courier, he questions his orders wondering who Ketty really is ? In the struggle for freedom all zones appear grey and it becomes increasingly unclear who is friend and who is foe. Based on true events." (Twitch)

Doch mit Mads Mikkelsen ist das Staraufgebot noch nicht komplett, denn auch der von mir sehr geschätzte Christian Berkel (zum wie vielten Mal mimt der eigentlich einen Nazi?), Hanns Zischler und "Mr. White" Jesper Christensen sind mit von der Partie. Wann und ob der Film auch zu uns kommt, ist noch unklar, angesichts des Teasers will ich doch aber mal stark hoffen, dass er dies tut.

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[Quelle: Twitch]


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