Gewinnt ein Poster und die Ghost Face Maske zu 'Scream 4'


Dieser Post ist bis zum 20. Oktober sticky. Alles Neue findet sich darunter.

Wes Cravens Scream 4 war eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Pünktlich zu Halloween erscheint Scream 4 am 20. Oktober auf DVD und Blu-ray (Amazon-Partnerlink). Zum Start habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für Euch. In Zusammenarbeit mit Universal verlose ich nämlich ein Paket zum Film, bestehend aus Poster und einer Ghost-Face-Maske, wie man sie aus den Filmen kennt – also ein Paket, mit dem Ihr Halloween gebührend feiern könnt. Was Ihr tun müsst, um das Paket zu gewinnen? Nennt mir in den Kommentaren ganz einfach Euren Lieblingsteil der Reihe. Zeit habt Ihr dafür allerdings nicht allzu lange, nämlich nur bis Donnerstag, 20. Oktober, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!

Update, 21. Oktober Aus. Schluss. Vorbei. Random.org hat einen Gewinner gezogen, nämlich drallex. Herzlichen Glückwunsch, drallex. Und allen anderen danke ich wieder mal für ihre Teilnahme. Das nächste Gewinnspiel startet in Kürze, also immer schön dabei bleiben.


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Russischer Red Band Trailer zu 'The Thing' ist NSFW!

Anderthalb Wochen nach dem Red Band Trailer zum The Thing-Prequel, der einen kleinen Vorgeschmack auf den Gore lieferte, ist der russische Red Band Trailer erschienen, der noch etwas weiter geht und uns eine schöne 'Gesicht-Szene' am Ende zeigt. In Deutschland wurde der Film übrigens ungeschnitten mit einer FSK-16-Freigabe geprüft.

(Via DVDnarr.com)


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Red Band Trailer zum 'The Thing' Prequel

Sah der erste Trailer zum The Thing-Prequel noch eher nach einem Remake aus, sieht der nun erschienene Red Band Trailer … ebenfalls nach Remake aus – nur eben mit etwas deftigeren Szenen. Kann sich dennoch sehen lassen, finde ich. Der deutsche Start wurde auf den 17. November verschoben.


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Erster Trailer zum 'The Thing' Remake/Prequel

Der erste Trailer zum Remake des John-Carpenter-Klassikers The Thing ist gerade erschienen und sieht gar nicht mal so mies aus. Im Prinzip scheint alles beim Alten geblieben zu sein, bis auf Mary Elizabeth Winstead, die hier die wohl toughe Heroin mimen darf. Angeblich soll es ja ein Prequel sein, was man meiner Meinung nach aber kaum sieht … Deutscher Start ist am 13. Oktober.


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Meta-Meta-Meta-Diegetisch: 'Scream 4'


"Texas Chainsaw Massacre, House of Wax, The Hills Have Eyes, Last House on the Left, A Nightmare on Elm Street, My Bloody Valentine, …!" schreit sie ins Telefon, obwohl der Killer am anderen Ende der Leitung die Frage nach welchem Remake noch nicht einmal zu Ende gestellt hat. Es kommt einem vor, als würde sie eine halbe Ewigkeit lang alle Remakes der letzten Jahre aufzählen – und das sind nicht gerade wenige. Die finale Frage des Killers ist dann auch die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dies ist nur ein kurzer Moment aus Scream 4, der den gesamten Film dann aber auch hervorragend auf den Punkt bringt: Cravens vierter Teil der Serie ist – wie bereits seine Vorgänger – ein einziger Kommentar zum Horrorkino und zur Popkultur der Gegenwart. Während Craven 1996 noch postmodernes Terrain betrat und schon damals ein besseres Zitatekino ablieferte als es Tarantino je gelungen ist, scheint Scream 4 nun so etwas wie die Apotheose der gesamten Reihe zu sein. Der Film ist nicht nur der selbstreferentiellste Teil der Reihe, sondern vor allem auch der klügste der Reihe. Es gab wohl kaum einen Horrorfilm in den letzten Jahren (es waren ja fast nur Remakes, wie der Film selbst richtig anmerkt), der so spitzzüngig nicht nur mit einem ganzen Genre, sondern auch mit einer ganzen Generation abrechnet. Und dabei muss Cravens Film noch nicht einmal an Spannung oder Humor einbüßen. Er funktioniert gerade weil er sich aller Genrekonventionen bedient, dabei aber stets auch augenzwinkernd kommentiert.

Die Handlung ist dann auch recht schnell erzählt: 10 Jahre nach den letzten Vorfällen in Woodsboro kehrt Sidney Prescott (Neve Campbell) in ihre alte Heimat zurück, wo sie ganz besonders warm empfangen wird … Bis es zu diesem Wiedersehen mit Sidney kommt, präsentiert uns Craven aber erst einmal eine Exposition, an die man sich noch lange erinnern wird. Sie führt all das, für das Scream steht nicht nur ad absurdum, sondern ist dabei so klug, aber auch spannend inszeniert, dass allein diese Exposition Bände spricht. Allein diese ersten zehn Minuten sind dabei interessanter als ein Großteil all der Hochglanz-Remakes vergangener Jahre. Ohnehin ist Scream 4 auch auf rein optischer Ebene ein Kommentar zum Horrorfilm. Statt auf Hochglanz und extreme Farbfilter, von denen man in jedem zweiten Horrorstreifen geradezu erschlagen wird, zu setzen, sieht Scream 4 auch im Jahre 2011 aus als wäre er in den 90ern gedreht worden – mal grobkörnig, mal sogar etwas farblos, aber niemals auf Artifiziell getrimmt. Ein Problem, das vor allem den Remakes inhärent ist, versuchen sie doch nicht etwa die meist grimmige Farbästhetik des Originals zu imitieren oder zumindest zu huldigen, sondern diese durch eine Videoclipästhetik (viele der Remake-Regisseure stammen ja aus ebenjener Branche) komplett zu ersetzen. Als einzig positives Beispiel in jüngerer Zeit wäre wohl das Remake von I Spit on Your Grave zu nennen. Ferner stellt der Film den 'Katalogmenschen', die er zweifelsohne hat, Charaktere wie Dewey (David Arquette) oder die beiden Filmnerds entgegen, die ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Sowieso darf man bei Scream 4 nicht davon ausgehen, dass Wes Craven auch nur irgendetwas dem Zufall überließ. Wenn er Figuren wie Kirby (Hayden Panettiere) oder Olivia (Marielle Jaffe) braungebrannt und ohne ein Gramm zu viel auf den Rippen ins Spiel bringt, dann sind diese stets als Kommentar zu sehen – sei es nun auf den Schönheitswahn Hollywoods oder als Seitenhieb auf die Erwartungshaltung des Zuschauers (nein, es gibt keine nackten Brüste zu sehen). Die Erwartungshaltung ist ein Leitmotiv, mit dem Craven immer und immer wieder geschickt umzugehen weiß: Wird der vermeintlich tote Killer noch einmal aufstehen? Muss es auch hier einen großen Plottwist geben? Und warum macht vieles eigentlich nur bedingt oder gar keinen Sinn? Hier ist natürlich großes Schweigen angesagt, denn jedes weitere Wort wäre zu viel des Guten und würde dem 'jungfräulichen' Zuschauer viel Freude nehmen. Und dennoch kann man sich dessen gewiss sein – der Trailer nimmt ja bereits einiges vorweg beziehungsweise macht die Richtung klar –, dass Craven auch hier einerseits gewissen Konventionen unterliegt, nicht aber ohne diese dadurch zu persiflieren. Die heutige Generation kennt sich aus im Horrorfilm, sie kennt die Regeln, die Topoi und scheint vom monotonen Genretreiben sichtlich gelangweilt. Kein Wunder also, dass heute nicht etwa ein Klassiker im TV flimmert, während sich man einen gemütlichen Abend macht, sondern ein moderner Horrorfilm, der wiederum ebenfalls eine Satire auf das Genre ist.

Doch Craven belässt es mit all seinen Meta-Spielchen nicht etwa nur beim Genre(ästhetischen)-Kommentar, sondern lässt es sich nicht nehmen auch auf die Popkultur anzuspielen. Die heutige Generation Highschooler lässt sich via Facebook und Co. auf undurchsichtige Freundschaften ein, spielt mit Hilfe von Apps grenzwertige Scherze und filmt sich zudem gerne. Etwas, das nicht nur in der Filmwelt hin und wieder zum Problem wird. Dass es aber nicht etwa zu ernst wird, sondern die diegetische Welt uns stets auch einen Lacher abringen kann, dafür sorgt nicht gerade wenig Humor, der auch im vierten Teil wieder zu finden ist. Scream 4 ist vielleicht sogar der humorvollste Teil der Reihe, zeigt er doch auch einmal mehr, dass Filme wie Scary Movie bereits 1996 obsolet waren. Es bedurfte wohl auch deshalb einem Film wie Scream 4, denn auch nach drei Filmen haben dies nicht allzu viele begriffen. "The first rule of remakes: don't fuck with the original!" meint eine der Protagonistinnen, und sie bringt einen weiteren wichtigen Aspekt damit erneut auf den Punkt. Craven hat zwar nur bedingt ein Remake gedreht, aber selbiges dürfte auch für Sequels gelten. Und mit dem dritten Sequel ist Craven ein außerordentlicher Film gelungen, der noch lange nachwirken wird. 15 Jahre nach dem Original einen solchen Film auf die Beine zu stellen, das muss Craven erst einmal jemand nachmachen. Um es wie Ghostface auf einen einzigen Satz zu reduzieren: Scream 4 ist einer der wichtigsten und größten Horrorfilme des 21. Jahrhunderts. (9/10)


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Neuer Trailer zu Wes Cravens 'Scream 4'


Nach dem vor einigen Monaten der erste Teaser Trailer zu Wes Cravens Scream 4 veröffentlicht wurde, gibt es nun den ersten richtigern Trailer (FLV, mäßige Qualität) (480p/720p/1080p) zum Sequel mit massig neuem Material (hoffentlich auch bald in HD, Post wird dann aktualisiert)! Das sieht wirklich richtig gut aus! Einen deutschen Starttermin gibt es aber leider immer noch nicht.

(Via ComingSoon.net)


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Slasher 2.0: 'Scream 4' Teaser Trailer


Da ist er dann auch endlich mal, der erste Teaser Trailer zu Wes Cravens Scream 4 (480p/720p/1080p) (FLV, mäßige Qualität). Zwar ist auch die Qualität dieses Trailers nicht allzu berauschend, aber bis zum Trailer in HD dürfte es nur noch wenige Tage dauern. Schön, den ganzen alten Cast wiederzusehen, der durch neues Personal wie Kristen Bell oder Anna Paquin ergänzt wurde. Auch der selbstreflexive Ansatz scheint interessant werden zu können. Start in den Staaten ist am 15. April 2011.


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'The Hurt Locker' und sein einsamer Besitzer


Es ist nichts Besonderes, dass politische Ereignisse, speziell Kriege, das Kino beeinflussen. Während seit 2003 der Krieg der Koalitionstruppen unter Führung der Amerikaner im Irak tobt, sprossen Filme über diese sowohl militärische, als auch kulturelle und religiöse Auseinandersetzung wie Pilze aus dem Boden. Meist waren es die jungen Soldaten, um die sich alles drehte, ihre Emotionen, Verluste und ihren Alltag. Ein Actionfilm wurde selten daraus, das Drama mit den obligatorischen Kriegsszenen dominierte und dominiert bis heute. Kathryn Bigelow nimmt sich das setting im Irak um einen Actionfilm zu drehen. Zumindest primär. Statt einer ganzen Kompanie zu folgen beschränkt sie sich auf gerade mal drei dramatis personae, die einem Bombenräumkommando angehören und für dessen Spezi Staff Sergeant James (Jeremy Renner) das alles nur ein einziges großes Machoabenteuer darstellt. Egal wie groß die Bombe, wie kurz der Timer, wie groß der Druck, er hat stets noch einen coolen Spruch auf den Lippen, der Tod kümmert ihn scheinbar kaum.

Bigelows The Hurt Locker ist im Kern vielleicht ein Actionfilm, insgesamt kann aber auch er sich den theatralischen, von Pathos durchtränkten, Sequenzen nicht ganz entziehen. Dies wird vor allem gegen Ende deutlich, wenn wir uns kurzzeitig nicht mehr im Irak, sondern in den Staaten befinden, wo das Leben James völlig überfordert. So männlich-machohaft und großspurig Bigelow Renners Charakter in den ersten 100 Minuten auch auslegen mag, so klein wirkt er doch in diesen Szenen. Da steht er vor dem Supermarktregal und soll für seine Familie Cornflakes kaufen. Nur welche? Im Irak hatte er eine geregelte Aufgabe: die Bombe zerstören, bevor sie ihn und zahlreiche Andere zerstört. Hier wird ihm die Masse, repräsentiert durch ein riesiges Regal voller Cerealien, aber erstmals bewusst, die Übermacht, der er gegenübersteht. Alles scheint irgendwie vertauscht worden zu sein, schnell merkt er, dass das zivile Leben nichts für ihn ist, da es ihn schlichtweg überfordert.

Seine Profession ist das Bombenentschärfen. Nichts anderes. Er ist vielleicht sogar auch ein schlechter Familienvater, lässt er seine Frau (Evangeline Lilly) und sein Kind doch irgendwie auch im Stich. Und doch nicht. Genau hier wird The Hurt Locker nämlich politisch, auch wenn es ihm fast zwei Stunden lang gelang, dies zu umgehen beziehungsweise zu vermeiden. Natürlich ließe sich darüber streiten, ob die einseitige Darstellung der Iraker und der Terroristen nicht doch auch politisch ist, aber irgendwie wohnt sie dem amerikanischen Kriegsfilm auch inne, oder (man braucht ja auch schließlich ein klar definiertes Feindbild, das hier aber in Ansätzen relativiert wird)? Sergeant James erkennt schließlich, dass es ihm hier in den Staaten, bei seiner Familie, zwar blenden geht, er aber nicht nur Probleme mit diesem Leben hat, sondern auch anderen ein solches Leben ermöglichen möchte, was sich wiederum in den beiden Kindern zeigt – seinem eigenen und dem irakischen, zu dem er eine Verbindung aufbaut, die ihn zusätzliche Kraft kostet. Vielleicht aber auch nicht, ist es gerade das Fußballspielen mit dem Jungen, das Sergeant James vom Alltag (etwas) ablenkt.

Dennoch bleibt der Eindruck eines altruistischen Motivs, das Bigelow natürlich sehr gerne präsentiert, zeigt es doch einmal mehr den (einsamen) guten Amerikaner, der sein letztes Hemd für die Anderen opfert. Und dennoch wird das wohl den wenigsten, die von der Welle von thematisch gleichen Irakkriegsfilmen erschlagen sind, sauer aufstoßen, ist es doch fast schon wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Auch, weil Bigelow durchaus auch kritische Töne anzuschlagen weiß. So macht ihr Film auch etwas Anderes ganz deutlich – nämlich die Tatsache, dass der Krieg und der damit verbundene Tod keine Dienstgrade oder soziale Schichten kennt, angedeutet in einer der emotionalsten Szenen des ganzen Filmes. Auch sind es die großen Namen des Casts, die hier mehr ein Cameo als eine echte Rolle haben. Das mag ökonomische Gründe haben, spielt aber angesichts der tollen Leistung eines Jeremy Renner, neben dem alle anderen, größeren Namen sowieso nur als blasse Schachfiguren auftreten, keine Rolle.

The Hurt Locker ist politisch – er ist aber auch hochspannend und bereichert das 'Subgenre' um einen weiteren, äußerst interessanten Aspekt. Es ist die ewige Geschichte des einsamen loners, der nichts als seine Berufung kennt (man beachte hierbei auch das massive Rauchen im Film), transportiert ins 21. Jahrhundert; in eine Zeit, die alles andere als berauschend ist, aber gerade deshalb solche Menschen wie Staff Sergeant James braucht – ein Westernheld im wilden Osten. (8/10)


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