Trailer zu Michel Gondrys neuem Film 'The We and the I'

Michel Gondry meldet sich mit dem Trailer zu seinem neuen Film The We and the I zurück. Die Prämisse des Films klingt gar nicht mal schlecht: "A look at the lives of a group of teenagers who ride the same bus route, and how their relationships change and evolve on the last day of school." (IMDb) Auch wenn ich zugeben muss, dass der Trailer mehr nach 'schwerer', politisch-korrekter Kost aussieht und weniger nach einem Jugendporträt im Stile von John Hughes. Bei den Jugendlichen scheint es sich übrigens komplett um Nicht-Profis zu handeln, was wiederum interessant sein könnte. In Frankreich läuft der Film bereits, für Deutschland gibt es noch keinen Kinostart.

(Via Fünf Filmfreunde)


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Trailer zu Michel Gondrys 'The Green Hornet' Verfilmung


Zugegeben, bevor bekannt wurde, dass The Green Hornet verfilmt würde, sagte mir das Franchise gar nichts. Gut, ich bin auch kein großer Comicfan, aber nach dem ersten Trailer zur Verfilmung (480p/720p/1080p), bei der niemand geringeres als Michel Gondry Regie führt, wird sich das wohl auch nicht ändern. Zu platt und gewöhnlich sieht das alles aus, für Gondry dürfte das nicht gerade eine Ruhmestat sein. Und Rogen, der hier mal wieder sich selbst zu spielen scheint bzw. seinen üblichen schtick bringt, habe ich auch langsam satt. Deutscher Start ist am 13. Januar 2011.


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1 Video, 1 Day, 1 Dollar, Everyday

Be Kind Rewind
(Michel Gondry, USA 2008)
Kino

‘Be Kind Rewind’Trailer sind nichts anderes als Appetizer, mal können sie Interesse wecken, mal erreichen sie eher das Gegenteil. Der Trailer zu Be Kind Rewind gehört da zu Ersteren, denn seit dem Trailer zu Star Wars: Episode II – Attack of the Clones habe ich mich nicht mehr so auf einen Film gefreut respektive hohe Erwartungen gehegt. Die Idee – man fragt sich sowieso, warum bisher niemand auf diese geniale Idee kam -, die Musik, die Liebe zum Detail, die man da schon im Trailer wahrnehmen konnte, all das ist es, was so unglaublich 'putzig' aussieht. Michel Gondry, dessen Musikvideo Fell in Love with a Girl von den White Stripes ich wohl nie wieder vergessen werde, auch wenn ich den Song alles andere als mag, scheint mir ein regelrechter Querdenker zu sein, dessen Ideenreichtum wohl lange noch nicht erschöpft sein dürfte. Dass hohe Erwartungen jedoch oftmals auch zu Enttäuschungen führen, durfte ich schon oft genug erfahren, glücklicherweise aber nicht im Falle von Be Kind Rewind.

Die größte Überraschung – hat man nur den Trailer gesehen – dürfte zu allererst wohl die Tatsache sein, dass es hier nicht nur um das 'Schweden' (sweding) der Filme geht, sonder auch um die Liebe zu einem Musiker, zu Fats Waller, die gleichzeitig auch eine sozialdramatische Komponente in den Film bringt. Doch bis es dazu kommt zeigt uns Gondry erst einmal, wie es Jack Black schafft, alle Kassetten zu löschen. Er plant einen Anschlag auf ein Kraftwerk, das, so meint er, die Anwohner steuere und beeinflusse, und wird dabei magnetisiert (sieht man sich seine Figur an, wird das aber nicht das Einzige gewesen sein, so verrückt ist sie). Und schon hier zeigt Gondry, wie groß seine Liebe zum Detail, zum Absurden doch ist. Black und Def tragen Tarnanzüge, an und für sich nichts besonderes, aber wenn dieses dann buchstäblich so aussehen wie der Zaun, vor dem sie sich verstecken, inklusive 'Keep Out'-Schild, dann wird einem schnell bewusst, dass man es hier noch mit so einigen schrägen Typen und Situationen zu tun bekommen wird.

Und so kommt es dann auch, denn was macht eine Videothek ohne ihren Vorrat an Filmen? Was macht überhaupt eine Videothek, also eine Verleihstube mit VHS-Kassetten, im 21. Jahrhundert? Genau hier mag man ja durchaus denken, dass die VHS nur gewählt wurde, weil sie mit einfachsten Mitteln bearbeitet, also überspult werden kann. Doch weit gefehlt, denn Gondry nutzt sie nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern veranschaulicht mit diesem alten, aber durchaus liebenswürdigem Medium eine ganze soziale Schicht und deren way of life. Die Videothek Fletchers (Danny Glover) ist nämlich keine gewöhnliche Videothek, wie die großen Ketten, die immer wieder als Kontrast herbeigezogen werden, sondern vielmehr Treffpunkt für die Nachbarschaft und Familie. Sie ist Zeichen für die Liebe zu etwas, die so einiges überlebt, auch wenn alles irgendwann der Modernisierung, des Überwindens, ausgesetzt ist. Es ist ein Kampf zwischen Jung und Alt, das zeigt die Unkenntnis Fletchers selbst nach einigen Recherchen.

Die VHS ist tot, die VHS lebt. VHS, das ist nicht nur ein Wort, sondern ein Synonym für eine Zeit, in der filmtechnisch fast alles möglich war und in der sich einiges änderte. Es gab viel Ramsch auf dem Markt, aber aus heutiger Sicht besitzen sie, vor allem die Cover, einen unglaublichen Nostalgiefaktor, wie sonst ist zu erklären, dass einige Label mittlerweile sogar DVDs veröffentlichen, die sich am Cover der VHS entweder orientieren oder dieses sogar gleich ganz übernehmen. Sie besitzt unglaublichen Charme, keine Frage (und den Videothekaren mehr eingebracht haben dürfte sie auch, denn wer vergaß nicht mal, die Kassette zurückzuspulen?). So sind die sweded films am Ende Mittel zum Zweck, was jedoch alles andere als negativ zu verstehen ist. Gondry baut eine Liebe zum Film auf, zu seinen Machern, zu seinen Ideengebern & Akteuren, die nicht einmal durch Sigourney Weavers launiges Cameo gestoppt werden kann. Die besten Geschichten schreibt das Leben, so heißt es, das erkennen dann schlussendlich auch Jerry und Mike.

Be Kind Rewind ist trotz dieser Liebeserklärung ans Kino zwar kein Film für Filmnerds – dazu sind die geschwedeten Filme viel zu mainstreamig -, zeigt aber, dass es auch Filme abseits großer Budgets, Effekte und Werbekampagnen gibt. Von letzterer ist Gondrys Film dann zwar auch stark geprägt – er schwedete den Trailer zum Film und sorgte für eine ganze Flut an geschwedeten Filmen -, aber ist das im Prinzip nichts anderes als ein Verstärker für die Prämisse von Be Kind Rewind? Gondrys Film ist genau das, was ich als süß, schrullig und gerade deshalb als absolut liebenswürdig bezeichnen würde. Lediglich am Schluss dreht der Film etwas an der Kitschschraube, was angesichts der Aussagen des Filmes zwar etwas heuchlerisch wirkt, andererseits ob des Handlungsverlaufes aber nur konsequent ist. Ein großer kleiner Film, der ob seinem Stein, den er ins Rollen gebracht hat, hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich bin gespannt, was man sich für die DVD ausdenken wird (wie wäre es denn mit einem Cover ähnlich der Criterion von Videodrome?). (8.5/10)


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Französisches Poster zu BE KIND REWIND

Es will einfach nicht aufhören, das geniale Marketing zu Michel Gondrys BE KIND REWIND. Heute neu in der Videothek: Das französische Poster, das liebenswerter und passender kaum sein könnte. Weniger erfreulich ist jedoch der deutsche Titel, der jetzt nämlich feststeht – ABGEDREHT. Im Verleih ist das Ganze hier bei Senator, Kinostart ist der 03.04.

Be Kind Rewind French Poster

[Quelle: filmz.ru]


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Michel Gondry 'sweded' seinen eigenen Trailer

Also eines muss man ihm ja lassen: Die Ideen scheinen diesem Mann nie auszugehen. Erst 'sweded' er die großen Filme, macht darüber einen Film und jetzt muss sogar noch der Trailer ebendieses Filmes dran glauben. Gondry hat den Trailer zu BE KIND REWIND komplett allein gemacht und das Ergebnis kann sich nicht nur seiner Aberwitzigkeit wegen sehen lassen. Ich kann den 20.03. kaum erwarten…

Sweded Be Kind Rewind Trailer


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