A New Masterpiece of Terror: Neuer 'Evil Dead' Trailer

Kann mal bitte jemand die Zeit um sechs Wochen nach vorne drehen? Bis zum 16. Mai müssen wir uns hierzulande nämlich noch gedulden, bis Evil Dead endlich in die Kinos kommt. Der neue Trailer macht das Warten nicht gerade angenehmer, im Gegenteil. Zwar ist er vollgestopft mit Kritikerzitaten, aber meine Güte, dieses Mal glaube ich jedem einzelnen von ihnen. Do want!

(Via Film Insider)


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Erster Clip aus dem 'Evil Dead' Remake von Fede Alvarez

Am 16. Mai kommt das Evil Dead-Remake endlich in die deutschen Kinos – ungeschnitten mit einer KJ (auch wenn diese Fassung auf der 'geschnittenen' R-Rated basiert) -, was nicht nur mich ziemlich erfreut. Um die Zeit bis Mitte Mai zu überbrücken, wurde ein erster Clip aus dem Film von Fede Alvarez veröffentlicht, der zwar nicht so sehr mit dem roten Saft spritzt wie der Red Band Trailer, aber dennoch die Richtung klar vorgibt.

(Via Film Insider)


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'Evil Dead' Remake bekommt von der MPAA NC-17 Rating


Evil Dead hier, Evil Dead da, Evil Dead überall. Erst sorgte der Red Band Trailer für mächtig viel Aufregung in der (Film-)Blogosphäre, dann das Versprechen von Regisseur Fede Alvarez, dass sein Film komplett ohne CGI auskomme. Doch damit noch nicht genug, denn gestern gab Alvarez via Twitter bekannt, dass sein Evil Dead-Remake in seiner ersten Schnittfassung ein NC-17-Rating von der MPAA kassierte:

Tja, nun muss man in einer erneuten Schnittfassung natürlich etwas vorsichtiger vorgehen, denn schließlich will man den Film ja mit einem R-Rating in die Kinos bringen. Bis zum 12. April hat er dafür noch Zeit, denn dann startet Evil Dead in den US-Kinos. Nicht, dass ich deswegen jetzt angepisst wäre, nein, ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass der Film auch in seiner R-Rated-Schnittform noch mächtig rocken wird – und die NC-17-Fassung gibt es dann hoffentlich auf Blu-ray zu sehen. Bei uns startet Evil Dead am 25. April – und ich bin gespannt, welche Probleme wir hierzulande mit der Altersfreigabe bekommen werden …

(Via /Film)


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Der Gentleman unter den Killern: 'Killer Joe' Blu-ray Review


Ganze sechs Jahre ist es schon wieder her, als William Friedkin seinen Paranoiathriller Bug in die Kinos brachte. Nun meldet er sich mit Killer Joe zurück, einem Film, der bereits im Vorfeld für viel Aufsehen sorgte. Ein R-Rating wollte ihm die MPAA nicht geben, stattdessen gab es das gefürchtete NC-17-Rating, was natürlich seine Runden machte. Auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest freute man sich dann auch besonders, dass man Friedkins Neuen zu sehen bekam – ungeschnitten natürlich. Der Tenor war dann auch recht einstimmig, Friedkin melde sich mit einem Paukenschlag zurück und der titelgebende Killer Joe Matthew McConaughey habe eine der Rollen seines Lebens. Man muss ihnen durchaus zustimmen, denn Killer Joe hält nicht nur, was er verspricht, sondern hat auch noch einen McConaughey, den man nach dieser Rolle nie wieder so sehen wird wie zuvor. Es ist in erster Linie McConaugheys Film, der eine Präsenz an den Tag legt, die ihresgleichen sucht. Sicher, die Figur ist sehr gut geschrieben, aber McConaughey verleiht ihr zusätzlich eine Intensität, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft.

Da steht er, mit Hut, Mantel und Handschuhen bewaffnet und einem Akzent, der das alles noch verstärkt. Vielleicht denkt man kurz, dass er auch nur einer dieser Trailer-Park-Jungs ist, die viel Bier saufen und ihre Frauen schlagen, aber nein, nicht Joe Cooper; er ist so etwas wie der kultivierte Gentleman unter dem White Trash. Es ist gerade diese Ambivalenz, die die Figur Joes ausmacht – irgendwo zwischen kultiviert und roh reiht sie sich ein. Bis zuletzt glaubt man irgendwie, dass dieser Mann des Gesetzes trotz seines Nebenjobs ein Mann der Ehre ist. Und irgendwie ist er das auch. Auf eine ganz komische Art und Weise. Seine Taten sind abscheulich, aber wie er sie begeht und rechtfertigt ist das Interessante an Friedkins Film. Dabei wird natürlich wie immer heißer gekocht als gegessen, denn Killer Joe ist zwar roh und hart, aber keinesfalls ein Film, dem man die Freigabe verweigert (wie hierzulande). Dass Friedkin in den USA das NC-17-Rating hinnehmen musste, verwundert angesichts der nackten Tatsachen nicht. Dass der FSK hierzulande aber der schwarze Humor des Ganzen völlig abgeht, ist schon ein Trauerspiel.

Friedkin macht im Laufe des Filmes kein Hehl darauf, dass es sich bei der Verfilmung des Theaterstücks Killer Joe um eine schwarze Komödie handelt. So hart das streckenweise auch klingen mag, so nachvollziehbar ist es wiederum in gewissen Momenten. Kein Filmmoment hat mich in diesem Jahr so lauthals zum Lachen gebracht wie der Höhepunkt von Killer Joe, der für die FSK ausschlaggebend war, dem Film die Freigabe zu verweigern. Und Friedkin, der sich dazu geäußert hat, hat natürlich recht: Es ist unmöglich jene Szene so zu schneiden, ohne dass die Wirkung völlig verloren gehen würde. Das bemerkt jeder, der den Film in der ungeschnittenen Fassung sieht – außer unseren deutschen Behörden natürlich. Es gibt so viele Anhaltspunkte, die verdeutlichen, dass es Friedkin hier nicht etwa um den Selbstzweck geht, sondern um einen rabenschwarzen Blick auf die amerikanische Familie, die als das Heiligste angesehen wird. Thomas Haden Church ist hier ein einziges White-Trash-Klischee, dito Gina Gershon.

Killer Joe ist ein Schlag in die Fresse, wie ihn Joe Cooper im Film des Öfteren austeilt. Man weiß manchmal nicht, ob das nun gerade wirklich so passiert oder ob man gerade einen surrealen Moment erlebt, wie jener in Neonfarben getauchte, wenn Emile Hirsch und Thomas Haden Church im Stripschuppen ein Bier trinken. Friedkin versteht es nämlich auch visuell ausgezeichnet eine permanent bedrohliche Atmosphäre aufrecht zu erhalten, die gleichzeitig abstößt, aber auch unglaublich fasziniert (der Regen, der kläffende Hund, das schmierige, asige Umfeld). Friedkin hat mit Killer Joe eine bitterböse Satire geschaffen, die brutaler Psychothriller, schwarze Komödie und packendes Schauspielkino zugleich ist. Nicht wundern, wenn man in einigen Wochen auf vielen Top-Ten-Listen "Suck it!" lesen wird – das passt so. (9/10)

Die Blu-ray von WVG Medien erscheint morgen (Amazon-Partnerlink) und ist nach einem langen hin und her in ungeschnittener Fassung erhältlich. Erst hieß es, dass es auch eine gekürzte FSK-18-Fasung geben würde; nachdem die FSK aber auch dieser Fassung die Freigabe verweigerte, bringt WVG Medien nun nur die SPIO/JK geprüfte Version auf den Markt. Mit dem Urteil 'keine schwere Jugendgefährdung' droht der Scheibe aber jederzeit eine Indizierung und sie müsste in solch einem Fall sofort aus dem Handel genommen werden. Davon abgesehen wird die Blu-ray dem Film technisch absolut gerecht, denn Bild und Ton können restlos überzeugen. Das Bild ist knackscharf (selbst in den vielen Nachtszenen) und der Ton sorgt an den richtigen Stellen für mächtig Druck. Die Erstauflage kommt zudem mit einem O-Card-Schuber.


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Red Band Trailer zu Steve McQueens NC-17 Drama 'Shame'

Shame wird sich sicherlich auf einem Großteil der Jahresbestenlisten finden – zumindest bei den US-Kritikern, denn hierzulande muss man noch bis zum 01. März warten, erst dann startet das Drama, das in den Staaten das gefürchtete NC-17-Rating bekam, in den deutschen Kinos. Mit Michael Fassbender, Carey Mulligan und James Badge Dale ist der Film, über den sich die gesamte US-Blogosphäre derzeit unterhält (weil er ja ach so schlimm sein soll und dann doch wieder nicht), auch top besetzt – Fassbender wird zudem als heißer Oscar-Kandidat gehandelt. Der Red Band Trailer zeigt abgesehen von etwas nackter Haut nicht allzu viel Neues und erweckt meiner Meinung nach den Eindruck eines ziemlich grimmigen Filmes.

(Via /Film)


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