Classic Movies: Now with More Nic Cage

Gerade bei Peter entdeckt (der ja immer die schönsten Supercuts von allen postet und teils selbst zusammen schneidet) und bei der Szene mit Clint Eastwood fast vom Stuhl gefallen! Der Rest ist eher so lala, aber Nic Cages grandiose Mimik kann man einfach nicht oft genug sehen!


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Gefangen in den eigenen vier Wänden: 'Trespass' Blu-ray Review


Joel Schumacher hat noch nie wirklich zu der ersten Riege Hollywoods gehört. Trotz seinen 30 Filmen, die mittlerweile auf sein Konto gehen. Sicherlich hat Schumacher einige bekannte Filme vorzuweisen, aber insgesamt kann man ihn wohl getrost zu Hollywoods mediokersten Regisseuren zählen – erst recht, wenn man sich seinen kreativen Output der letzten Jahre so ansieht. Da wundert es dann auch nicht weiter, dass er für seinen neuesten Film Trespass den in den letzten Jahren ebenfalls höchstens mediokren Nicolas Cage angeheuert hat, der hier wieder mal auf Autopilot agiert. Seit Jahren fragen sich Filmfans nun schon, ob das, was Nic Cage da zum Besten gibt, reines Kalkül oder tatsächliche Talentfreiheit ist. Denkt man aber an seine früheren Rollen (und auch noch an einige wenige der letzten Jahre) und das Talent, das er darin zeigte, dann könnte man doch meinen, dass der Gute es nun einfach ruhiger angeht. Schließlich hat auch er Rechnungen, die bezahlt werden müssen. So oder so: Auch bei Schumacher ist Cage wieder mal voll in seinem Element – mit Toupet, Opa-Brille und Zuhälter-Anzug.

Auch wenn man Cage so schon oft genug gesehen hat, ist es immer wieder aufs Neue faszinierend, wie corny Cage doch sein kann. In Schumachers Film gibt er einen erfolgreichen Makler, der alles hat: eine schöne Frau (Nicole Kidman), eine Tochter (Liana Liberato), die langsam zur Frau wird und ein Haus mit Anwesen, das so groß wie ein Fußballstadion anmutet. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt, das macht uns Schumacher schnell klar. Seine Frau hat genug davon, dass er nur an seine Arbeit denkt und die pubertierende Tochter rebelliert, weil sie nicht auf die Party einer Freundin darf. Luxusprobleme eben. Gerade hat die Frau das Abendessen zubereitet und die Tochter eine Lösung gefunden, wie sie doch noch auf die Party kommt, da schaffen es einige Gangster ins schwer gesicherte Haus – durch einen einfachen Trick, der schon erste Zweifel ob der Plausibilität des Ganzen beim Zuschauer weckt. Was der Haufen Gangster mag und weshalb sie überhaupt die drogenabhängige Braut mit hergebracht haben, die nichts besseres zu tun hat als sich durch Kidmans Kleiderschrank zu wühlen, bleibt ebenso im Dunkel wie die Tatsache, dass einer der Gangster etwas mit Kidman hatte. Oder auch nicht.

Es ist schon erstaunlich, in welches Kuddelmuddel sich Trespass in der ersten Stunde bringt, nur um dieses dann mit der Schere einfach durchzuschneiden, statt es gekonnt zu entknoten. Zu keiner Zeit gelingt es dem Film wirkliche Spannung aufzubauen oder irgendwelche falsche Fährten zu legen. Stattdessen werden einem Klischees um die Ohren geworfen, die einen Bart haben, der bis zum Boden reicht. Dass Schumachers Thriller das Rad nicht neu erfindet, ist hier gar nicht das Problem. Das Problem ist vielmehr die Tatsache, dass Schumacher sich keinerlei Mühe gibt mit dem, was er uns da vor die Nase setzt. Statt sukzessive eine Auflösung des Ganzen zu versuchen, wählt er in den letzten 10 Minuten des nicht einmal 90-Minüters die Brechstange und baut in den Thriller, die zudem auch Beziehungs- und Familiendrama ist, noch eine Coming-of-Age-Geschichte ein, die dem Fass dann endgültig den Boden ausschlägt. Auch, weil alle Darsteller bis auf Kidman – und diese hat es zu einem Großteil auch ihrer Erscheinung zu verdanken (trotz Botox) – unglaublich schnell nerven, allen voran die oberschlaue, taffe Tochter oder der Oberfiesling mit den vielen Versprechen.

Am Ende fragt man sich eigentlich nur noch: Warum sah der Trailer zu Trespass eigentlich recht ordentlich aus, wenn das Endergebnis dann so lahm daherkommt? Ich weiß es bis heute noch nicht. Und ich werde es so schnell wohl auch nicht herausfinden, denn Schumachers Film vergisst man mindestens so schnell wieder, wie man ihn gesehen hat. Das war noch nicht einmal wirkliche Mittelmäßigkeit, viel eher mediokres Mittelmaß – selbst für Schumacher'sche Verhältnisse. Das sah auch das amerikanische Kinopublikum so, denn dort spielte er gerade mal 24.000 US-Dollar (!) und damit nicht einmal sein Budget ein. Es wundert also nicht, warum Schumacher, der in den letzten Jahren immer ein Film pro Jahr drehte, noch kein Projekt für dieses Jahr hat. (4/10)

Trespass ist seit dem 28. Februar auf DVD und Blu-ray erhältlich (Amazon-Partnerlink) und kann auch technisch nicht wirklich punkten. Die Blu-ray hat ein ordentliches Bild ohne große Highlights (was wohl auch daran liegt, dass der Film die meiste Zeit im Dunkeln spielt), der Ton ist ebenfalls gutes Mittelmaß. Räumlichkeit sucht man allerdings vergeblich, selbst in den wenigen Szenen, die außerhalb des Hauses spielen. An Extras befinden sich ein Making-of, Interviews, eine B-Roll und Trailer auf der Scheibe, die von Ascot Elite vertrieben wird.


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Trailer zu Joel Schumachers 'Trespass'


Das Poster zu Joel Schumachers neuem Actionthriller Trespass sieht gelinde gesagt bescheiden aus, der erste Trailer zum Film sieht hingegen gar nicht mal so übel aus (480p/720p/1080p). Cage wirkt mit der Brille zwar reichlich deppert, aber als ausflippenden Freak mögen wir ihn doch am liebsten, oder? US-Start ist am 14. Oktober.


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Geballte Frauenpower: Neuer 'Kick-Ass' Trailer


Der neue Trailer zu Kick-Ass (FLV/HD) haut mich alles andere als um. Warum? Nun, zum einen scheint das alles in die genau gleiche Kerbe zu schlagen, in die der 'stylische' Actionfilm schon seit Jahren konstant schlägt. Dabei hat Regisseur Matthew Vaughn mit Stardust und vor allem mit Layer Cake gezeigt, dass es auch anders geht. Zudem kann ich bei all dem Treiben im Trailer auch nicht wirklich lachen, denn ähnlich wie bei Wanted (klar, die Graphic Novel hat ja auch den gleichen Autor) könnte man der durchgestylten Gewalt auch hier wieder den Vorwurf der Verherrlichung machen, ich weiß, das klingt jetzt wieder spießig, aber irgendwie kann ich mich diesem Eindruck einfach nicht verwehren. Deutscher Start ist nun am 15. April 2010.

(Via electru.de)


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'Kick-Ass', 'Clash of the Titans' & 'Puppet Master' Teasers


Da gibt es Tage und sogar Wochen, in denen nicht ein einziger sehenswerter Teaser oder Trailer erscheint – und dann gibt es da noch so Tage wie heute, wo sie gleich reihenweise veröffentlicht werden. Namentlich sind dies die ersten Teaser Trailer zur Comic Live Action Kick-Ass, dem Remake von Clash of the Titans und einem weiteren Teil zu Puppetmaster, Puppet Master: Axis of Evil. Leider haut mich keiner der Trailer vom Hocker, aber first things first.

Kick-Ass (480p/720p/1080p) scheint mir weniger Comicsatire als vielmehr ein weiterer humoristischer Versuch, sich dem Comicgenre zu nähern. Vielleicht sollte ich aber auch erstmal das Comic lesen (wobei sich die Frage, ob der Trailer Gutes oder Schlechtes erhoffen lässt, danach noch stärker aufdrängen dürfte). Gut, McLovin' ist dabei, aber diese picklige-Teens-werden-zu-Helden-Nummer habe ich auch langsam satt. Deutscher Start ist wohl irgendwann im April 2010.

Clash of the Titans (480p/720p/1080p) sieht nach üblichem Blockbusterkino Marke neues Jahrtausend aus, als habe Zack Snyder Regie geführt. Klar, Sam Worthington ist 'ne coole Sau, aber das hier muss nicht unbedingt sein. Deutscher Kinostart ist am 01. April 2010.

Puppet Master: Axis of Evil (FLV, gute Qaulität) sieht interessant aus, zumal ich keinen Film aus der Reihe gesehen habe. Keine Frage, sieht nach DTV-Ware aus, aber einen Blick würde ich hier beispielsweise eher riskieren als bei Clash of the Titans. Aber, kommt Zeit, kommt Rat. Auch hier ist der deutsche Start wohl irgendwann 2010.


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'Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans': Neuer HD Trailer


Nach dem ersten Trailer zu Werner Herzogs Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans war ich total von den Socken ob des Gesehenen. Ich fragte mich einfach nur, was der Gute denn hier abzieht!? Nach den ersten Kritiken vom TIFF bin ich aber etwas schlauer und erwarte nichts weniger als einen kleinen Geniestreich. Der neue Trailer (480p/720p/1080p) zu Herzogs Nic-Cage-schtick-Platform sieht da schon deutlich zahmer, ja konventioneller, aus – was er aber alles andere als werden dürfte. Deutscher Kinostart ist der 14. Januar 2010.


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Werner Herzog made my day: 'Bad Lieutenant' Trailer


Ganz ehrlich? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Gut, machen wir's vielleicht so: Der erste Trailer zu Werner Herzogs Remake zu Abel Ferraras Bad Lieutenant, Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans, ist da (FLV, mäßige Qualität). Auch wenn er mittlerweile schon einen Bart hat: was um alles in der Welt ist mit Nic Cages Haaren los!? Und warum bekommt jemand wie er – egal ob nur im Film – immer alle heißen Frauen (Biel, Mendes)? Dann, der erste Moment, der mich zum Lachen bringt: "I said: where the fuck is he!?" Doch damit nicht genug: "Shoot him again, his soul is still dancing!" W-A-S!? Sicher, dass da nicht jemand auf dem Regiestuhl saß, der eben zufälligerweise auch Werner Herzog heißt? Und dennoch: irgendwie will ich das nicht wahr haben, und so frage ich mich schon jetzt, was Herzog damit bezwecken will.

Braucht er unbedingt Kohle für eine neue Doku oder steckt vielleicht doch mehr hinter dem Remake als der Trailer auf den ersten Blick vermuten lässt (lässt er Cage beispielsweise über seine Rollen der letzten Jahre reflektieren)? Hmm, ich weiß es einfach nicht. Jedenfalls will ich es einfach nicht wahr haben, nein, niemals, unser Werner kann so einen Mist nicht verbockt haben, nein! Werner, wenn Du uns hörst – denn die halbe Welt fragt sich, was das soll -, dann antworte doch bitte. Danke.

(Via filmz.ru)


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'Knowing': Neuer, noch mieserer Trailer zum neuen Proyas


Ich denke, die Überschrift hat es deutlich gemacht, aber für alle, die dennoch nicht überzeugt sind: Boy, this just looks like a huge pile of shit! Die Rede ist natürlich von Alex Proyas' Knowing, dessen erster Trailer schon alles andere als überzeugen konnte. Der nun erschienene zweite Trailer (480p/720p/1080p) setzt dem Ganzen aber die Krone auf, denn es ist nicht nur die Tatsache, dass das alles doch irgendwie schon geschätzte zig Mal da war, sondern auch jene, dass das Ganze einmal mehr beweisen dürfte, dass Cage langsam in Rente gehen sollte und manche FX auch nach Bays Spielzeugverfilmung immer noch aussehen wie aus dem letzten Jahrhundert. Nein, danke.


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'Knowing': Trailer zum Katastrophenthriller mit Nic Cage


Es ist ja schon lange bekannt, dass Nic Cage seit geraumer Zeit immer redundanter und cheesyer wird. Glücklicherweise habe ich mir seine letzten Werke des schlechten Geschmacks erspart, und so wird mein Vorgehen wohl auch bei seinem Neuesten, Knowing, sein, dessen Trailer ganz frisch draußen ist (480p/720p/1080p) und der wohl einmal mehr nach ganz üblem Humbug inklusive Cage'schem Overacting aussieht. Dass man als Referenz des Regisseurs, Alex Proyas, ausgerechnet I, Robot nimmt, spricht ebenfalls für sich. Start in den USA ist jedenfalls der 20.03.2009.


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Wäre Lincoln doch nur ein Kulturbanause gewesen

National Treasure: Book of Secrets
(John Turteltaub, USA 2007)
Kino

National Treasure: Book of SecretsNett, ja, doch. Eben genau das, was ich nach dem ersten Teil und dem Trailer von diesem Sequel erwartet hatte. Familientauglich heißt hier wohl das Stichwort. Es ist ein Film, der keines der Familienmitglieder ausschließt – okay, die ganz jungen vielleicht -, denn NATIONAL TREASURE: BOOK OF SECRETS tut keinem weh und ist didaktisch und moralisch so sauber wie es ein Film aus dem Hause Disney eben ist. Es gibt Action, ja, aber die ist nie so grafisch oder explizit, dass die Kleinen nachts nicht mehr schlafen können. Umso erstaunlicher, dass diese sogar durchaus bei den Großen ankommt, auch wenn sie im Vergleich mit Harrison Fords Kultcharakter natürlich auf der Strecke bleibt. Abraham Lincoln, das geheime Buch des Präsidenten, eine Schatzkarte im Schreibtisch der Queen – die Ideen scheinen den Drehbuchautoren wohl nie auszugehen. Natürlich ist das bisweilen doof und konstruierter als konstruiert, aber einen gewissen Charme und Witz besitzen diese Theorien durchaus. Und vor allem will ich nicht wissen, wie viele Menschen bald am Mount Rushmore stehen werden und Wasser auf die Felsen gießen…

Ebenfalls anrechnen muss man dem Sequel auch seinen Cast. Zur Stammbesetzung aus dem ersten Teil stoßen nun sogar Größen wie Helen Mirren und Ed Harris, die den Film natürlich um einiges bereichern. Über Cage lässt sich natürlich einmal mehr streiten, doch für diese Art von Film scheint er dann doch passend, denn das so etwas bisweilen von Overacting lebt, dürfte keinen (nach dem ersten Teil) wundern. Schön auch, dass BOOK OF SECRETS nicht die üblichen Sequelzutaten benutzt und gemäß denen höher, schneller und weiter zu sein/gehen als das Prequel. Zwar ist mir Teil Eins nicht mehr allzu präsent, aber wenn ich mich recht erinnere, hatte der sogar mehr Action zu bieten als BOOK OF SECRETS. Sowieso würde ich Teil Eins Teil Zwei dann doch leicht vorziehen, da er mir einfach auch in Hinsicht auf die amerikanische Geschichte um einiges didaktischer und potenter erschien. Jedenfalls ist Turteltaubs Fortsetzung ein feiner Abenteuerfilm geworden, der genau das ist, was man von ihm erwartet, nämlich nettes Popcornkino, an dem sich niemand stört, dessen Halbwertszeit aber der einer Tüte Popcorn gleich kommt. (6-7/10)


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