Der Morgen nach der Party kann auch Spaß machen

Viele von Euch dürften das Szenario kennen: Die Party ist vorbei und die Wohnung ein einziges Chaos. Das Vergnügen hat irgendwann immer ein Ende: Es Zeit aufzuräumen. Sicherlich ist das nicht, was man sich von einem Sonntagmorgen erhofft, denn da hat man neben dem Kater ja meist noch was Besseres vor. Deshalb haben sich zwei Skateboarder etwas einfallen lassen, wie man auch nach der Party noch Spaß haben kann.

Mosaicoon, die italienische Viral Media Company und Vileda, die Marke in der mechanischen Reinigung, arbeiten zusammen an der neuen Viral-Kampagne 'Spaß beim Putzen mit Vileda' um zu zeigen, wie einfach der Wohnungsputz sein kann – und dass man dabei sogar Spaß haben kann. Das Video zeigt ein völlig chaotisches Haus am Morgen danach. Zwei Skater beschließen, dass dem Vergnügen damit kein Ende gesetzt ist und beginnen auf ihre Art das Haus auf Vordermann zu bringen. Die beiden präparieren Ihre Skateboards mit dem neuen Easy Wring & Clean und können somit blitzschnell den Boden reinigen. Mit dem neuen System und dem dazugehörigen Rotationseimer gelingt den beiden eine Erfindung, die sogar Wischen zu einem spektakulären Erlebnis macht!

Die Kampagne 'Spaß beim Putzen mit Vileda' zeigt wie einfach Putzen sein kann und dass es mit ein bisschen Kreativität und der passenden Ausstattung sogar Spaß machen kann!

Mit freundlicher Unterstützung von Vileda


Tags , , , , , , , , ,

Hej København, die Zweite!


Ja, genau, ich war erst Ende Februar/Anfang März in Kopenhagen, aber da es mir so gut gefallen hat, bin ich für ein verlängertes Wochenende erneut in der dänischen Hauptstadt. Die Arbeitswoche ist für mich bereits rum, morgen mittag geht's los! Ich sage jetzt nicht, dass hier deshalb über's Wochenende wenig los sein wird, denn das war es auch schon die letzte Woche (ja, viel zu tun und so) der Fall. Sattdessen wünsche ich Euch ebenfalls ein schönes Wochenende. Ach ja, der gute Thang ist zur gleichen Zeit wie ich in Kopenhagen, vielleicht läuft man sich ja über den Weg …


Tags , , , , , , , ,

Hej København!


Ich wollte Euch nur schnell wissen lassen, dass es hier bis Montag ziemlich still sein wird. Aus dem einfachen Grund, dass ich für ein verlängertes Wochenende in der dänischen Hauptstadt residieren werde. Ich weiß, nicht gerade die beste Zeit um nach Skandinavien zu gehen (nein, es wird wohl eher nicht so aussehen wie auf dem Foto), aber ganz egal, denn ich werde einen guten Freund besuchen und hoffentlich viel Spaß in Kopenhagen haben. Morgen früh geht's los, wer bis dahin noch Last-Minute-Geheimtipps hat, der darf es mich gerne wissen lassen.

Bild: JamesZ_Flickr


Tags , , , , , , , ,

Viennale 2012: Servus, Wien!


Da war er dann auch schon, mein letzter Tag im wunderschönen Wien. Nachdem ich etwas länger geschlafen habe (ich war ja wie gesagt erst um 6 Uhr im Bett), wollte ich den Tag komplett der Stadt widmen, denn mein Flug ging erst um 20.55 Uhr, so dass ich noch genug Zeit hatte, einen auf Touri zu machen. So verschlug es mich also noch einmal zum Stephansdom, den ich dieses Mal auch von innen betrachtete (mein Gott wäre ich gern da drin, wenn sie am 04. Dezember Mozarts Requiem spielen!). Weiter ging die Reise zur Oper, zum Burggarten und schließlich auch noch zum Prater, der gegen halb drei aber erst aufzumachen schien, denn der Ansturm hielt sich noch sehr stark in Grenzen. Gefahren bin ich nichts, aber es gab schon einige Stände, die wirklich pervers aussahen, wenn ich das mal so sagen darf – da hätte ich es mir wirklich zwei Mal überlegt, ob ich das wirlklich mitmachen will und eine Karte löse. Vom Prater ging es dann wieder zurück in Richtung Ring, wo ich einen Blick auf das wunderschöne österreichische Parlament warf. Dank der Infotafeln gab es dann auch noch etwas Geschichtsunterricht.

Gegen 17 Uhr verschlug es mich dann noch einmal ins Café Prückel, in das ich am Mittwoch schon mit @sibab wollte, das aber leider restlos besetzt war. Dieses Mal hatte ich Glück und bestellte einen Apfelstrudel mit Latte Macchiato Kaffee Latte, was vorzüglich mundete. Danach ging es dann zurück ins Hotel, wo mein Gepäck auf mich wartete und ich schon bald zurück zum Flughafen gefahren wurde. Ja, es waren leider nur drei Tage, aber es waren wirklich drei fantastische Tage. Ich habe nicht nur eine wundervolle Stadt kennengelernt, in die ich so schnell wie möglich wieder zurückkehren möchte, sondern auch eine sehr nette Umwelt und tolle Menschen! Und das erste Mal Viennale war sowieso großartig, auch wenn ich nicht mehr allzu viel vom eigentlichen Betrieb mitbekommen habe. Als ich in der S-Bahn zurück vom Flughafen Stuttgart saß, wurde mir schnell bewusst, wie sehr ich Wien doch vermisse – ich kam nicht drum herum, darauf Folgendes zu twittern: 'Sitze gerade in der S-Bahn und frage mich, ob wir Schwäbisch nicht gegen Wienerisch tauschen können.'

Ich hatte also wirklich tolle drei Tage als Viennale-Blogger von Silhouette, für die ich mich natürlich auch bei Silhouette und der Viennale selbst bedanken möchte. Namentlich bei Petra, Mariam, Carina, Kathrin, Birgit und meinen beiden Fahrern. Und natürlich bei allen, die das Festival erst möglich gemacht haben. Mir wurde wirklich jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und alle haben sich wunderbar um mich gekümmert. Wie sagte schon einer Eurer Landsmänner, liebe Österreicher: "Ich komme wieder!" Tschüss und Servus, Wien!

Bild: © Viennale


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Viennale 2012: Prätention, Preise und Party


Mittwoch, es ist der letzte Tag der Viennale, die heuer – auch so ein Lieblingswort der Österreicher – zum 50. Mal stattfand und am Abend mit Leonardo di Constanzos L'Intervallo enden sollte. Doch bis es so weit war, hatte ich erst einmal mit dem Aufstehen zu kämpfen, denn dank US-Wahl und dem frühen Hinflug am Dienstagmorgen hatte ich nicht gerade super viel Schlaf. Aber wer schon mal auf einem Filmfestival war, der weiß, dass der Schlaf meist eh nur sekundär ist. Man will ja schließlich Filme sehen und etwas vom Festivalbetrieb mitbekommen – und wie in meinem Falle auch noch etwas von der Stadt selbst. Alles aber halb so wild, denn nachdem ich gut gefrühstückt hatte und mein 'Problem' sich von selbst gelöst hatte (ich dachte, ich hätte zwei meiner Einstecktücher verloren), habe ich mich erst einmal auf einen Strudel und eine Melange mit der bezaubernden @sibab getroffen, mit der ich über Wien, seine Bewohner und deren tollen Dialekt gesprochen habe. Und eben über Gott und die Welt. Während ich meine Melange schlüfte, wurde der Gewinner des Silhouette Instawalk zu Fernando Meirelles 360 bekannt gegeben. Ein wirklich sehr schönes Foto, wie ich finde.

Danach ging es dann weiter ins Künstlerhaus-Kino, das sich in der Nähe der Oper befindet und von außen recht unscheinbar ist. Im Saal angekommen, erwartet einen dann aber eines der schönsten Kinos, die ich je gesehen habe. In den Stuck und die Wandmalereien verliebt man sich sofort. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, u.a. auch mit vielen Schülern, was angesichts des Films aber nicht verwunderte, denn es lief schließlich Kenneth Lonergans Margaret. Ein 150-Minuten-Ungetüm mit einer langen Release-Geschichte und einem überraschend hochkarätigen Cast, der – das muss ich leider so deutlich sagen – mit das Schlechteste war, was ich in den letzten Jahren gesehen habe! Lonergans Margaret ist ein clusterfuck, wie er im Buche steht. Nichts will hier zusammen passen, nichts ergibt Sinn, nichts scheint auch nur ansatzweise interessant. Ich wusste es schon, als die Credits über die Leinwand flimmerten, dass es sich hier um pure Prätention handelt und mir das Ganze wohl nicht ganz zusagen würde. Je länger ich mir das Ganze jedoch antat, desto schlimmer wurde es. Wirklich, Margaret ist untragbar und ein riesiger Aufreger – und sollte am Abend dennoch den FIPRESCI-Preis gewinnen (sollte ich jetzt aus dem VdFk austreten?). Die Begründung ("masterpiece", "zeitgeist", "post 9/11") dafür kam fast schon einem Schlag in mein Gesicht gleich!

Nach diesen 150 Minuten Folter machte ich mich schnell auf den Weg zurück ins Hotel, denn um 19.30 Uhr gab es ja dann auch schon die Abschlussgala mit 20 Little Films und L'Intervallo. Doch bevor es mit den 19 kurzen Trailern zur Viennale losging, gab es zuerst eine Reihe von Preisen. Neben dem FIPRESCI-Preis waren das der Wiener Filmpreis, der Mehrwert-Filmpreis Erste Bank und der Viennale-Publikumspreis des Standard. An wen der Preis der FIPRESCI ging, will ich nicht noch einmal wiederholen, der Wiener Filmpreis ging an Michael Hanekes Amour (welch eine Überraschung). Leider war fast keiner der Preisträger mehr anwesend, was dann auch recht schnell zum Running-Gag des Abends wurde. Das ist aber wohl auch einer der größten Unterschied zur Berlinale – ja, ich höre ja schon auf mit den Vergleichen -, denn auf der Viennale ist alles einige Nummern kleiner und familiärer – keine allzu große Stardichte und Selbstbeweihräucherung, stattdessen feiert man die Viennale als Festival für die kulturinteressierten Besucher, die zwei Wochen lang in den Genuss von einheimischen und internationalen Produktionen kommen konnten.

Das ist einerseits toll und sehr begrüßenswert, andererseits aber auch etwas – und man verzeihe mir den Ausdruck – verschlafen. Das Prublikum im Saal war ungeduldig, wollte endlich die Filme sehen und war irgendwann auch nicht mehr so in wirklich in Klatschlaune. Ich weiß es nicht genau. Dann ging es mit 20 Little Films endlich los, mit Filmen von David Lynch, Jean-Luc Godard, Apichatpong Weerasethakul und anderen internationalen Filmemachern. Es gab keinerlei Vorgaben, wie Festival-Direktor Hans Hurch (der österreichische Dieter Kosslick) betonte – und das sieht man auch. Es war viel Mist dabei, aber auch einige wirklich originelle, schöne Filme. Die Sammlung an Kurzfilmen hat es jedenfalls auch ins MoMA geschafft. Nach einem kurzen Interview mit Leonardo di Constanzo gab es dann auch schon den Abschlussfilm der 50. Viennale, L'Intervallo, der bereits in Venedig gefeiert wurde. Di Constanzos Film baut eine interessante Atmosphäre auf, mit seiner Geschichte lässt er uns lange im Dunkel, bis wir langsam aber sicher erfahren, dass es irgendwie auch um die Mafia geht – der Film spielt schließlich in Neapel. Die beiden jungen Darsteller, die keinerlei Schauspielerfahrung hatten, schlagen sich extrem gut, auch wenn die Coming-of-Age-Geschichte nicht über die gesamte Spielzeit fesseln kann. Nichtsdestotrotz ist L'Intervallo ein eindrucksvolles Spielfilmdebüt – di Constanzo hat davor nur Dokus gedreht, was man seinem ersten Spielfilm auch anmerkt -, das sich technisch und vor allem darstellerisch durchaus sehen lassen kann. Ein gelungener Kontrast jedenfalls zum Hollywood-Eröffnungsfilm Argo.

Tja, nach dem Abschlussfilm gab es dann nur noch eines: Party! Hierzu bewegten sich die Gäste vom Gartenbaukino, mit kanpp 750 Plätzen das Wiener Flaggschiff, in den Volksgarten, wo bereits ein Buffet und mächtig viel Drinks auf uns warteten. Dank der vielen tollen Sponsoren (u.a. auch mein persönlicher Sponsor Silhouette), für die es bereits bei der Gala ein großes Dankeschön gab, war das Partyvolk dann auch mit reichlich Alkohol versorgt. Auch hier gab es Corona en masse, dito Jameson Whiskey, den ich zum ersten Mal mit Ginger Ale probiert habe, was wirklich richtig gut schmeckt. Auch die beiden DJanes, die uns einheizten, haben ihr Handwerk verstanden und für ordentlich Stimmung gesorgt. Ich habe viele nette Leute kennengelernt – aus Oxford, Chile und sogar aus der Steiermark – und mich natürlich nach wenigen Sekunden der Konversation als Deutscher 'geoutet' (ich kann es nur noch mal sagen, wirklich jeder spricht hier Dialekt). Kurz nach fünf war dann Schluss, noch mal etwas später war ich dann im Bett. Trotz Margaret also ein äußerst gelungener letzter Tag auf der Viennale und ein vorletzter in Wien!

Bild: © Viennale


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

It's on Motherfuckers! 'Project X' DVD Verlosung

Es ist aktuell der Film des Jahres für mich – und es ist ein Film, der für mächtig Aufregung sorgte (Facebook-Parties in Backnang und anderswo). Die Rede ist natürlich vom Partykracher Project X, der am 07. September auf Blu-ray und DVD erscheint. Und glücklicherweise bekommen wir wie die Staaten einen Extended Cut a.k.a. #XtendedCut. Um diese Veröffentlichung gebührend zu feiern, verlose ich in Kooperation mit Warner Bros. ein Exemplar der DVD.

Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist bis Montag, 10. September, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen. Alternativ könnt Ihr auch folgenden Tweet absetzen: It's on Motherfuckers! @EquilibriumBlog verlost den Extended Cut von PROJECT X auf DVD: http://bit.ly/RE7IfM #projectx #xtendedcut In der Zwischenzeit könnt Ihr die Project X-App ausprobieren, wenn Ihr wie ich, der den Film drei Mal im Kino gesehen hat, nicht genug von Project X bekommen könnt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück und feucht-fröhliche Parties! Aber übertreibt es nicht!

Update, 11. September Herzlichen Glückwunsch an Katie, die Gewinnerin, die von Random.org ausgelost wurde. Ich wünsche Dir viel Spaß mit der DVD. Allen anderen Teilnehmern danke ich fürs Mitmachen.


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Craziest. Fucking. Night. Ever. 'Project X'


Unserer aktuellen Jugend wird nicht gerade nachgesagt, dass sie eine Mustergeneration sei, im Gegenteil. Komasaufen, politische Gleichgültigkeit, keine wirklichen Ziele im Leben und sowieso immer irgendwie für alles und nichts zu haben. Auch filmtechnisch lässt sie ihr Geld lieber beim x-ten Blockbuster als beim Arthouse-Streifen liegen. Die Erfolge der beiden The Hangover-Filme zeigen, dass die Jugend auch im Kino das sehen will, was sie am liebsten im echten Leben tun würde – feiern, als gäbe es kein Morgen und keine soziale oder sonst irgendwo verortete Verantwortung. Die Party kann nie früh genug anfangen und nie spät genug enden. Und so landen beim heimischen Vorglühen dann auch The Hangover, EuroTrip oder Van Wilder in den Player – man will sich ja schließlich schon mal in Stimmung bringen. Waren es in den 80ern die John Hughes-Filme, die als Filme einer Generation galten, sind es heute quasi die Filme eines Todd Phillips oder Judd Apatow. Zeiten ändern sich eben. Wer sich mit Phrasen und Superlativen nicht anfreunden kann, der sollte nun ohnehin nicht weiterlesen, denn was folgt ist ein Lobgesang auf die wohl größte Sause der Filmgeschichte!

Wer bisher annahm, dass The Hangover der perfekte Partyfilm sei (was ich übrigens noch nie tat), der muss seine Meinung nach Sichtung von Project X wohl schleunigst revidieren, denn gegen das Regiedebüt von Nima Nourizadeh wirkt The Hangover (Part II) wie eine Tea-Time spießiger Schwiegermütter am Sonntagnachmittag. Project X gibt die Richtung schon in den Trailern klar vor und macht keine Gefangenen. Es wird geflucht und auf die Kacke gehauen, bis sich die Balken biegen und auch die toleranteste Mami irgendwann den Kopf schüttelt. Die drei Jungs, die ungleicher kaum sein könnten – das gemeinsame Ziel cool zu sein und 'hot bitches' flachzulegen, verbindet sie aber wieder –, haben nichts anderes im Kopf als die Party ihres Lebens steigen zu lassen. Die Vorbereitungen für diese wollen gut überlegt und geplant sein, schließlich soll es ihr persönlicher Durchbruch in der Schul- und Frauenwelt werden. Und bis dahin ist es noch ein langer Weg, wie Project X auf übliche Art und Weise des Genres zeigt. Doch irgendwie sind einem die Jungs sofort sympathisch – weil sie eben kein Blatt vor den Mund nehmen und von dem, was sie tun (und vorhaben), absolut überzeugt sind.

So wird dann auch keine Sekunde für unnötigen Ballast verschwendet, sondern Nourizadeh kommt sofort auf den Punkt. Auch die POV-Kamera, die für viele Filmfreunde ein Problem darstellt, stellt sich nicht als solches heraus, sondern vielmehr spielt der Film schön damit. So wird vor den Credits der Hinweis eingeblendet, dass Warner Bros. dieses Material exklusiv zur Verfügung gestellt wurde. Dies suggeriert einen gewissen Pseudo-Realismus, der mal mehr, beispielsweise wenn auf Cop-Kameras geswitcht wird, mal weniger gut funktioniert (Unterwasser-Shots!?). Das spielt aber ohnehin nur eine untergeordnete Rolle, denn in erster Linie heißt das Motto: 'Mittendrin statt nur dabei'! Man folgt den Jungs zum Dealer, der am liebsten James Blunt hört (sic!), zieht sich mit ihnen in der Umkleide um und ist live mit dabei, wenn sie erste Kontakte mit dem anderen Geschlecht knüpfen. Und irgendwann ist man dann nur noch einer von mehreren Hundert Gästen auf der geilsten Party überhaupt. Hat der DJ die megageile Playlist erstmal angespielt, ist es um einen geschehen! Man würde am liebsten vom Sessel direkt in den Pool springen und davor noch ein paar Kurze ziehen!

Es ist absolut nicht übertrieben, wenn man Project X attestiert, dass er irgendwann auf alles pfeift und einfach nur den puren Spaß sucht. Selten zuvor hat mir ein Film auf diese Art und Weise mehr Spaß gemacht als mancher Clubabend. Es stimmt einfach alles und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Und immer, wenn man denkt, dass es nicht noch krasser abgehen kann, zaubert Nourizadeh das nächste Kaninchen – oder Zwerg – aus dem Hut. Und während mich irgendwann das ungute Gefühl beschlich, dass da doch irgendwann noch der große, erhobene Zeigefinger kommen muss, scheißt Project X einmal mehr drauf. Gut, dass am Ende Platz für die Liebe sein muss, versteht sich von selbst, aber alles halb so wild, klammert man diese drei Minuten angesichts der großen Sause mal aus.

Project X sichert sich nach 90 Minuten Ekstase den Titel bester Partyfilm aller Zeiten. Ganz locker. Sage ich jetzt einfach mal so. Die Tagline des Filmes lügt nicht, denn es ist tatsächlich die Filmparty, von der man eigentlich nie zu träumen gewagt hätte. Und während sich die Jungs am Morgen danach erholen, will man noch immer nicht glauben, dass das alles wirklich so passiert ist. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen … Diese asoziale Party, bei der am Ende das ganze Viertel brennt und die sogar Thema bei Jimmy Kimmel ist, kann man glücklicherweise kaufen – und das gerade mal zum Preis eines Kinotickets. (10/10)


Tags , , , , , , , , , , , ,

Craziest. Fucking. Night. Ever. 'Project X' Red Band Trailer

Bisher habe ich Project X – sprich die Teaser und Trailer – nie bewusst wahrgenommen. Der Red Band Trailer, der nun erschienen ist, macht aber definitiv Lust auf mehr. Richtig interessant finde ich den semi-dokumentarischen Stil, den man auch den bisherigen Trailern deutlich angesehen hat. So 'ne Megasause, die nicht so auf Hochglanz poliert daherkommt wie The Hangover, geht sowieso immer. Deutscher Start ist am 03. Mai.


Tags , , , , , , , , , , , ,

Flyer in all ihrer Vielseitigkeit


Ohne sie wäre eine Party meist eine Ein-Mann-Veranstaltung, ein Event nur halb so groß und jede Schulveranstaltung nur Kinderfasching. Richtig, die Rede ist von Flyern. Dich Flyer sind nicht gleich Flyer, denn sie sind nicht nur einfaches, buntes Papier mit etwas Text darauf, sondern sie können auch als Infobroschüre oder Flugblatt genutzt werden – der Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Gutscheine sind nicht erst seit es das Internet gibt sehr beliebt. Was kann es denn auch Schöneres geben? Man plant etwas zu kaufen und bekommt durch einen Gutschein Rabatt auf das gewählte Produkt. Das ist pures Geld, das man hierbei spart und getrost in etwas anderes investieren kann. Spätestens mit dem Aufkommen des Internets und diversen Onlineshops- und Händlern, ist das Sparen noch einmal deutlich attraktiver geworden, denn man hat nun nicht mehr nur keine Anfahrtskosten, sondern kann bequem von zu Hause bestellen und ganz einfach einen virtuellen Gutschein einlösen, indem man einen Gutscheincode im Bestellvorgang eintippt – und schon wird der Betrag des Gutscheins automatisch abgezogen.

Flyer dienen jedoch auch weiterhin perfekt dazu, um Gutscheine zu drucken und zu verteilen – egal ob auf buntem Papier oder auf einfachem weißen Papier. So finden sich beispielsweise E-Mail und Hotline-Nummer des Anbieters oder andere nötige Angaben, um dem potentiellen Kunden oder Partygänger das Ganze schmackhaft zu machen. Die Preise dazu werden Sie überraschen, denn es ist doch günstiger als man annimmt. Der Clou dabei: Zu bestimmten Uploadzeiten sparen Sie nochmals 10%, womit wir wieder beim Thema Gutschein wären. Riskieren Sie doch mal einen Blick, denn ein schöner Flyer mit den nötigsten Infos ist immer noch das informativste Werbemittel.


Tags , , , , , ,

61. Internationale Filmfestspiele Berlin


I'm in Berlin, bitch! Es ist schon wieder Mitte Februar, das heißt es ist Berlinale-Zeit. Und statt wie jedes Jahr zu bloggenden/schreibenden/sprechenden Kollegen zu verlinken, will ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich in diesem Jahr selbst auf der Berlinale zugegen sein werde. Das heißt konkret, dass ich akkreditiert bin und Euch Kritiken, Hintergrundberichte und hoffentlich auch Interviews aus erster Hand bereitstellen kann. Meine Kritiken werden sich aber nicht hier im Blog finden, sondern drüben bei F.LM, wo ich im Rahmen der Berlinaleberichterstattung auch gleichzeitig meinen Einstand geben werde (einige Berlinale-News sind bereits von mir verfasst worden). Das heißt aber auch, dass es hier die nächsten zwei Wochen etwas still werden dürfte, auch, weil ich nach meiner Rückkehr aus Berlin mein Studium zu Ende bringe, sprich meine letzten Klausuren habe.

Wer also nicht zu den glücklichen 4.000 Journalisten gehört, die in diesem Jahr akkreditiert sind, aber dennoch wissen will, warum Berlin für 10 Tage im Ausnahmezustand ist, der schaut hier und auf Twitter vorbei, wo ich eigens eine Liste mit Kollegen erstellt habe, die ebenfalls von den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin twittern und berichten. Wenn ich nicht gerade im Kino sitze oder mich in Berlin zurecht finde, dann schreibe ich Texte befinde ich mich wohl gerade auf einer Preisverleihung oder auf einer Party des Vice Magazine, die ich endlich mal wahrnehmen kann (ja, richtig, ich will Eure neidischen Gesichter sehen!). Ein Blick auf alle Kanäle – u.a. auch Equilibrium bei Facebook – lohnt sich also auch deshalb. Noch zwei Tage, dann sitze ich im Flieger und bin so lange in der Hauptstadt wie noch nie – mögen die (hoffentlich guten) Spiele beginnen!

Foto: Blogging Dagger


Tags , , , , , , , , , , , ,