Khaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaan! 'Star Trek Into Darkness'


J.J. Abrams' zweiter Beitrag zum Star Trek-Franchise versprach in den Trailer fast schon so viel, dass abzusehen war, dass der Film letztlich nicht alle Versprechen einlösen könnte. Zu Beginn verliert sich Star Trek Into Darkness nämlich etwas zu sehr in Mustern, die wir schon aus dem ersten Teil kennen: Kirk (Chris Pine) gibt den jungen Rebell und muss kurze Zeit später für seine Taten gerade stehen, die ihn fast schon den Kopf kosten. Dann kommt alles, wie es kommen muss und er wird kurzerhand rehabilitiert – weil Khan (Benedict Cumberbatch) ganz fiese Pläne schmiedet und es auf die Sternenflotte abgesehen hat. Es ist gerade dieser Mittelteil, mit dem Star Trek Into Darkness richtig punkten kann, denn mit Cumberbatch hat man einen äußerst charismatischen Bösewicht gefunden, der unberechenbar ist. Ebenso gefallen Peter Weller als Oberkommandierender der Sternenflotte und Alice Eve als sexy Neuzugang der Enterprise-Crew. Und auch das Zusammenspiel der bisherigen Crew bekommt genug Aufmerksamkeit geschenkt, ohne dass es zu viel Zeit in Anspruch nimmt oder zu forciert wirkt.

Die Action-Set-Pieces werden den gigantischen Bildern aus den Trailern größtenteils gerecht, und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass sich der Film von einem Action-Set-Piece zum anderen hangelt. Dazwischen gibt es dann einige Twists, die schön anzusehen sind, aber über Blockbuster-Niveau nicht hinaus kommen. Ebenfalls ein Stück weit ambivalent sind die Zugeständnisse an die Trekkies, die etwas zu offensichtlich und forciert wirken. Das Finale ist dann doch ziemlich underwhelming und völlig uninspiriert. Das alles ist Jammern auf hohem Niveau, denn Star Trek Into Darkness ist ein erster schöner Sommerblockbuster mit ziemlich ordentlichem 3D, nur leider bleibt er etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück. (7.5/10)


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Shall We Begin? Neuer 'Star Trek Into Darkness' Trailer

Wow, so langsam aber sicher werde ich doch immer gespannter auf den 09. Mai, wenn J.J. Abrams' Star Trek Into Darkness in den Kinos startet. Für die verbleibenden dreieinhalb Wochen hat Paramount uns einen tollen neuen Trailer spendiert, der mit seinen Schauwerten nicht gerade sparsam umgeht.

(Via /Film)


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The Otter is not amused! Neuer 'Star Trek Into Darkness' Trailer

Hui! Nach dem letzten Trailer ist der neue Star Trek Into Darkness Trailer eine ziemliche Offenbarung! Cumberbatch ist richtig bad-ass und der Rache-Plot gefällt mir immer mehr. Deutscher Kinostart ist am 09. Mai – wir müssen uns also nicht mehr lange gedulden.

(Via Twitch)


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Neuer Trailer zu J.J. Abrams' 'Star Trek Into Darkness'

Ein neuer (Teaser) Trailer zu J.J. Abrams' Star Trek Into Darkness – gefällt mir nicht so gut wie die bisherigen Trailer, aber ich bleibe dennoch positiv gestimmt. Der deutsche Kinostart wurde übrigens um eine Woche auf den 09. Mai vorverlegt (wir sehen ihn also sogar vor den Amerikanern).

(Via The Playlist)


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'Star Trek Into Darkness' Super Bowl TV Spot

Gestern Nacht war natürlich nicht nur Super Bowl (nach der Hymne bin ich schlafen gegangen), sondern das größte Werbeevent des Jahres. Alle haben sie wieder ihre lang erwarteten TV Spots für Millionen von Dollar rausgehauen – eine Übersicht gibt es beispielsweise bei Sascha. Mich interessiert von den Film-TV-Spots eigentlich eh nur der zu J.J. Abrams Star Trek Into Darkness, in dem Benedict Cumberbatch einmal mehr allen die Show stiehlt. Deutscher Kinostart ist am 16. Mai.


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Official Trailer zu J.J. Abrams' 'Star Trek Into Darkness'

Nach den ersten beiden Teasern hat Paramount nun den ersten offiziellen Trailer zu J.J. Abrams' Star Trek Into Darkness veröffentlicht. Viele Lens Flares, klar, viel Action und etwas mehr von Benedict Cumberbatch, der nun wohl doch nicht Khan ist. Gefällt mir jedenfalls schon deutlich besser als noch der Teaser.

(Via /Film)


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Shall We Begin? 'Star Trek Into Darkness' Teaser Trailer

Das erste Poster zu Star Trek Into Darkness hat mich nicht gerade umgehauen. Auch der Titel tut es nicht, denn irgendwie finde ich es noch immer etwas befremdlich, dass nach 'Star Trek' kein Kolon gesetzt wurde. Der Teaser Trailer hingegen macht einen sehr guten Eindruck, auch wenn das m.M. natürlich nicht mehr viel mit dem klassischen Star Trek zu tun hat (ja, ich würde immer noch gerne Picard & Co. auf der Leinwand sehen). Vielmehr sieht das nach einem typischen Abrams-Blockbuster aus. Ich bin jedenfalls gespannt auf den Otter Cumberbatch als Khan (ist noch nicht sicher, ob er wirklich Khan ist). Deutscher Kinostart ist am 16. Mai 2013.

(Via The Playlist)

Update, 14.49 Uhr Hier noch der japanische Teaser mit einer kleinen Extraszene:


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Day of Reckoning: 'Dragon Eyes' Blu-ray Review


John Hyams hat in den letzten Monaten für reichlich Aufsehen unter Cinephilen und Bloggern gesorgt. Sein Universal Soldier: Day of Reckoning ist seit seiner deutschen Premiere auf dem Fantasy Filmfest in aller Munde. Natürlich liest man vereinzelt auch negative Rezensionen, aber ein Großteil der 'Filmgelehrten' ist sich einig, dass das einer der besten Filme des Jahres ist. Doch bevor sich Hyams an den vierten Teil des Universal Soldier-Franchise machte, drehte er Dragon Eyes, der für die, die beide Filme bereits gesehen haben, wie eine Fingerübung für Universal Soldier: Day of Reckoning wirkt. Und in der Tat, obwohl ich lediglich die Trailer zu Universal Soldier: Day of Reckoning kenne, sieht man sofort, dass er ganz viel von dem hat, was man in Dragon Eyes zu sehen bekommt – und nein, damit meine ich keinesfalls nur Jean-Claude Van Damme. Dazu sollte man ohnehin gleich vorwegnehmen, dass JCVD eher eine Randfigur ist, auch wenn er groß auf dem Cover zu sehen ist. Seine Rolle ist auf das Wesentliche reduziert und dennoch von Bedeutung – wie der Film selbst.

Dragon Eyes liest sich wie ein beliebiger Crime-Thriller, der von Tarantino und Ritchie beeinflusst wurde: Gangs, die sich gegenseitig an die Wäsche wollen, ein charmanter alter Herr im Anzug (Peter Weller), der die Fäden in der Hand hält und gegen Ende kommen dann auch noch ein paar Russen, die wie Schwergewichts-Boxer aussehen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nun, vieles davon trifft in der Tat zu, doch Hyams verpackt das alles zu einem äußerst interessanten narrativen Ganzen, das sein Film doch schon wieder genug auf eigenen Beine steht. Bereits die Credits, die ein amerikanisches Schiff von Auto zeigen, an denen sich die Kamera nicht satt sehen kann, faszinieren auf eine ganz spezielle Art und Weise. Und so geht es dann auch weiter. Hyams erzählt seinen Film nicht etwa chronologisch, sondern mischt Zeit- und Plotebene miteinander wie es ihm gerade gefällt. Es wird schwer dem Film richtig zu folgen, obwohl eigentlich alles klar zu sein scheint: Hong (Cung Le) haut verschiedenen Banden aufs Fressbrett und wird später selbst zum Gejagten. Sogar die verschiedenen Banden werden mit Namenseinblendungen vorgestellt.

Doch der Plot rückt schnell ins Vergessen, denn eigentlich interessiert und nur noch, was es mir Hong, diesem Einzelkämpfer, der aus dem Nichts kommt, auf sich hat. Immer wieder sehen wir Flashbacks, die ihn zu einer äußerst tragischen Figur werden lassen und trotzt schlimmer Tat unsere Sympathien für ihn nur weiter stärken. Tiano (JCVD), mit dem er zusammen einsaß, hat ihm ein neues Leben gelehrt – und wie man in dieser Welt voller Gewalt besteht. Das alles scheint nicht nur für Hong eine einzige Bewährungsprobe zu sein, sondern auch für den Zuschauer. Dragon Eyes ist oftmals ziemlich meditativ, erzählt primär visuell und kommt einer Vision näher als einer kohärenten Geschichte, die wir von einem 'Kampffilm' erwarten. Cung Le ist sicherlich kein guter Darsteller, sondern vielmehr ein Betongesicht wie es viele seine Kollegen ebenfalls sind. Doch irgendwie will das hier perfekt passen, denn er weiß ja selber nicht so ganz, wie ihm nun eigentlich geschieht.

John Hyams' Dragon Eyes kein wirklich guter, aber ein verdammt interessanter Film, den Hyams da abgeliefert hat, der die Vorfreude auf seine jüngste Kollaboration mit JCVD, Lundgren und Adkins nur weiter verstärkt. Eine Art Vorspiel quasi. Eines steht aber auch jetzt, vor der Sichtung von Universal Soldier: Day of Reckoning, fest: Hyams sollte man im Auge behalten, denn ich kenne aktuell keinen anderen Regisseur, der harte Action und innere Konflikte (sprich 'Drama'), so gekonnt vereint wie er. (6.5/10)

Die Blu-ray von Universal erscheint am 29. November (Amazon-Partnerlink) und kann mit guter Bild- und Soundqualität überzeugen. Die Dialoge sind nicht zu leise, wie es oftmals das Problem ist, und auch in den Actionszenen knallt es ordentlich. Das Bild könnte noch ein klein wenig schärfer sein und einen besseren Schwarzwert bieten, ist ansonsten aber absolut in Ordnung. An Extras gibt es lediglich ein Behind the Scenes und eine Trailershow. Das ist nicht gerade viel. Dafür kommt der Film in Deutschland komplett ungeschnitten.


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