Jeff Chang ist endlich 21! Neuer '21 and Over' Trailer

Da The Hangover Part III noch etwas auf sich warten lässt (bis Ende Mai, um genau zu sein), können sich alle Freunde des etwas derberen Humors die Zeit bis dahin mit 21 and Over verkürzen. 21 and Over stammt aus der Feder der beiden The Hangover-Autoren Scott Moore und Jon Lucas, die hier auch gleich noch Regie führten. Der erste Trailer vom November machte durchaus Lust auf mehr, der neue Trailer ebenfalls. Klar, infantil und so, aber ich liebe diese College-Comedies einfach! Einen deutschen Kinostart gibt es leider immer noch nicht, in den Staaten ist er am 01. März.

(Via Film Insider)


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Die Tops & Flops des Filmjahres 2012


Das Jahr 2012 ist seit einigen Stunden Geschichte, höchste Zeit also für einen filmischen Jahresrückblick. In diesem Jahr kurz und schmerzlos, denn ich sammle weder statistische Daten über meine Filmsichtungen (also wie oft Kino, wie oft BD/DVD, wie oft PV und wie oft regulär) noch habe ich in diesem Jahr allzu viel zu erzählen. Festgehalten sei nur, dass ich leider viel zu viel nicht gesehen habe und auch nicht mehr nachholen konnte. Ich bin mir sicher, dass zumindest die Top 10 doch ein klein wenig anders aussähe, hätte ich das noch geschafft nachzuholen, was ich wollte, u.a. The Raid und The Cabin in the Woods.

Ich muss mich bei einigen Filmen auch deutlich zurückhalten, denn ihr offizieller deutscher Starttermin (Kino, TV, Video) – das ist die übergeordnete Referenz – ist erst in diesem Jahr. Sehr schade finde ich es auch, dass ich nur sehr, sehr wenige Dokus in diesem Jahr gesehen habe, obwohl wirklich einige spannende Projekte umgesetzt worden sind (Kollege Flo war dahingehend ziemlich fleißig). Nichtsdestotrotz ein recht guter Jahrgang, würde ich mal behaupten wollen.

Natürlich war unter all den guten Filmen auch wieder eine Menge an Sondermüll. Ich hätte es nie für wirklich gehalten, dass mal ein Cronenberg in meiner Flop 10 landet, aber 2012 hat er es leider geschafft. Doch selbst Cronenbergs nerviges Finanzkrisen-Geschwurbel konnte noch getoppt werden – und zwar von den schlimmsten zweieinhalb Stunden, die ich seit Jahren in einem Kinosaal verbracht habe (wenn auch in einem sehr schönen Wiener Kino). Der wirkliche Abschaum hält sich allerdings in Grenzen, ich habe nicht allzu viele unsägliche Filme gesehen, sondern vielmehr einen ganzen Haufen an mediokren Streifen (gut, fragt sich nun was 'besser' ist).

Das Kinojahr 2013 verspricht bisher viel Gutes, und bisher kann ich schon sagen, dass Thomas Vinterbergs Jagten und Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty ganz heiße Kandidaten für die Top 10 2013 sind – aber bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg durch dunkle Säle und Stapel von blau umrandeten Cases.

Flop 10

10. The Dark Knight Rises (einfach weil es wohl die größte Enttäuschungen des Jahres war)

09. Taken 2

08. [REC]³ Génesis

07. Hostel: Part III

06. The Rum Diary

05. Piranha 3DD

04. Dark Tide

03. Bad Ass

02. Cosmopolis

01. Margaret

Top 10

10. Haywire

09. Skyfall

08. Warrior

07. Forces spéciales

06. Magic Mike

05. Killer Joe

04. Project X

03. Shame

02. Miss Bala

01. The Deep Blue Sea

Runners-Up: 50/50, Beauty Day, Universal Soldier: Day of Reckoning, Kill ListTake Shelter, The Myth of the American Sleepover, Nuit blanche


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'Project X' & 'The Avengers': Top 10 der Film Downloads 2012


In wenigen Tagen ist nicht nur das Kalenderjahr 2012, sondern auch das Filmjahr 2012 vorbei. Pünktlich zum Jahresende kommen sie dann auch wieder, die Statistiken. Filmblogger posten ihre Lieblingsfilme (ja, auch meine kommen noch, keine Angst) und allerlei Statistiken, wie oft sie im Kino waren, wie viel Popcorn sie gegessen haben, wie viele Blu-rays und DVDs sie gekauft haben. Kaum einer wird aber verraten, wie viele Filme er nicht im Kino, sondern via Download gesehen hat. Sicher, die Filmblogger dürften eher weniger runterladen, denn viele von ihnen haben Zugang zu Pressevorführungen und Rezensionsexemplaren – und ein echter Liebhaber des Mediums schaut Filme sowieso nicht in minderwertiger Qualität und auf dem Rechner.

Wie auch immer. TorrentFreak hat eine Liste der Top 10 Film-Downloads auf BitTorrent veröffentlicht, an deren Spitze der Partyfilm 2012 steht: Project X (8,72 Millionen Downloads). Gleich dahinter gesellen sich auf Platz 2 und 3 Mission: Impossible – Ghost Protocol (8,5 Millionen Downloads) und Christopher Nolans The Dark Knight Rises (8,23 Millionen Downloads). Der Rest der Liste dürfte ebenfalls niemanden überraschen, handelt es sich bei allen restlichen sieben Filmen doch um große Hollywood-Produktionen. The Playlist hat übrigens recht: Die Jugend will am liebsten sehen, wie andere Jugendliche das Chaos regieren lassen – natürlich ohne dafür zu zahlen. Ich will nicht wissen, wie viele sich hierzulande Project X noch schnell heruntergeladen haben, bevor sie auf eine der vielen 'Project X-Parties' gegangen sind …


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'Project X' meets 'The Hangover': '21 and Over' Trailer

Am Abend vor einer wichtigen Med-School-Prüfung will Student Jeff (Justin Chon) mit seinen beiden Freunden so richtig die Sau rauslassen – denn er wird schließlich 21! Das ist dann auch schon der ganze Plot zu 21 and Over, einer Mischung aus Project X und The Hangover. Ich finde, der Trailer macht ganz viel Lust auf mehr, denn das ist genau my cup of tea, auch wenn es wohl wieder nur der x-te Aufguss bekannter Klischees werden dürfte. US-Start ist am 01. März 2013. Einen deutschen Kinostart gibt es noch nicht.

(Via /Film)


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It's on Motherfuckers! 'Project X' DVD Verlosung

Es ist aktuell der Film des Jahres für mich – und es ist ein Film, der für mächtig Aufregung sorgte (Facebook-Parties in Backnang und anderswo). Die Rede ist natürlich vom Partykracher Project X, der am 07. September auf Blu-ray und DVD erscheint. Und glücklicherweise bekommen wir wie die Staaten einen Extended Cut a.k.a. #XtendedCut. Um diese Veröffentlichung gebührend zu feiern, verlose ich in Kooperation mit Warner Bros. ein Exemplar der DVD.

Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist bis Montag, 10. September, 23.59 Uhr einen Kommentar zu hinterlassen. Alternativ könnt Ihr auch folgenden Tweet absetzen: It's on Motherfuckers! @EquilibriumBlog verlost den Extended Cut von PROJECT X auf DVD: http://bit.ly/RE7IfM #projectx #xtendedcut In der Zwischenzeit könnt Ihr die Project X-App ausprobieren, wenn Ihr wie ich, der den Film drei Mal im Kino gesehen hat, nicht genug von Project X bekommen könnt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück und feucht-fröhliche Parties! Aber übertreibt es nicht!

Update, 11. September Herzlichen Glückwunsch an Katie, die Gewinnerin, die von Random.org ausgelost wurde. Ich wünsche Dir viel Spaß mit der DVD. Allen anderen Teilnehmern danke ich fürs Mitmachen.


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Ben Affleck in der Online Glücksspielwelt: 'Runner, Runner'

Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Gaming war schon immer auch ein beliebtest Thema in der Filmwelt. Und damit meine ich nicht etwa Videospiele, sondern klassische Casinospiele wie Poker, Black Jack und Co. Mit All In: The Poker Movie gab es vor drei Jahren bereits eine ausführliche Dokumentation zum Thema, die es leider bis heute nicht in die deutschen Kinos geschafft hat. Dabei ist das Thema Poker doch nach wie vor aktuell. Klar, der ganz große Hype von vor ein paar Jahren ist vorbei, aber auch ich bin der Meinung, dass Poker noch immer hundert Mal spannender ist als in einer großen Gruppe Trivial Pursuit oder Tabu zu spielen. In diesem Jahr steht uns jedenfalls ein weiterer großer Film ins Haus, der sich dem Pokern und anderen Formen des Spielens annimmt. Runner, Runner heißt die Produktion, in der unter anderem Ben Affleck, Justin Timberlake und Bond-Girl Gemma Arterton mit von der Partie sind. Regie führt Brad Furman, der zuletzt mit The Lincoln Lawyer sein Talent unter Beweis gestellt hat. Sogar der sympathische Oliver Cooper aus Project X ist dabei.

Bisher ist noch nicht allzu viel vom Inhalt bekannt. Es geht aber um zwei Ivy-League-Studenten (Timberlake und Cooper), die dem Online-Glücksspiel verfallen sind. Timberlakes Figur spielt, weil er damit seine teuren Studiengebühren bezahlt, Cooper, weil er für den Geschäftsmann Ivan Block (Affleck) arbeitet, der Chef einer Glücksspiel-Firma ist, die er von Costa Rica aus operiert. Die Beziehung des Studenten zu seinem Protegé wird im Laufe des Films noch auf eine harte Probe gestellt … Auch wenn es noch keine offiziellen Bilder aus dem Film gibt – bisher gibt es nur Set-Fotos von Timberlake –, hört sich das Ganze ziemlich spannend an. Der Cast klingt sehr gut (vor allem für Cooper freut es mich, dass er nach dem ultimativen Partyfilm Project X nun weiter Fuß zu fassen scheint), und auch die beiden Drehbuchautoren haben bereits Erfahrung mit Gambling, zeichneten sie doch für das Drehbuch von Ocean’s Thirteen und Rounders verantwortlich. Einen US-Starttermin gibt es für den Film noch nicht.


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Craziest. Fucking. Night. Ever. 'Project X'


Unserer aktuellen Jugend wird nicht gerade nachgesagt, dass sie eine Mustergeneration sei, im Gegenteil. Komasaufen, politische Gleichgültigkeit, keine wirklichen Ziele im Leben und sowieso immer irgendwie für alles und nichts zu haben. Auch filmtechnisch lässt sie ihr Geld lieber beim x-ten Blockbuster als beim Arthouse-Streifen liegen. Die Erfolge der beiden The Hangover-Filme zeigen, dass die Jugend auch im Kino das sehen will, was sie am liebsten im echten Leben tun würde – feiern, als gäbe es kein Morgen und keine soziale oder sonst irgendwo verortete Verantwortung. Die Party kann nie früh genug anfangen und nie spät genug enden. Und so landen beim heimischen Vorglühen dann auch The Hangover, EuroTrip oder Van Wilder in den Player – man will sich ja schließlich schon mal in Stimmung bringen. Waren es in den 80ern die John Hughes-Filme, die als Filme einer Generation galten, sind es heute quasi die Filme eines Todd Phillips oder Judd Apatow. Zeiten ändern sich eben. Wer sich mit Phrasen und Superlativen nicht anfreunden kann, der sollte nun ohnehin nicht weiterlesen, denn was folgt ist ein Lobgesang auf die wohl größte Sause der Filmgeschichte!

Wer bisher annahm, dass The Hangover der perfekte Partyfilm sei (was ich übrigens noch nie tat), der muss seine Meinung nach Sichtung von Project X wohl schleunigst revidieren, denn gegen das Regiedebüt von Nima Nourizadeh wirkt The Hangover (Part II) wie eine Tea-Time spießiger Schwiegermütter am Sonntagnachmittag. Project X gibt die Richtung schon in den Trailern klar vor und macht keine Gefangenen. Es wird geflucht und auf die Kacke gehauen, bis sich die Balken biegen und auch die toleranteste Mami irgendwann den Kopf schüttelt. Die drei Jungs, die ungleicher kaum sein könnten – das gemeinsame Ziel cool zu sein und 'hot bitches' flachzulegen, verbindet sie aber wieder –, haben nichts anderes im Kopf als die Party ihres Lebens steigen zu lassen. Die Vorbereitungen für diese wollen gut überlegt und geplant sein, schließlich soll es ihr persönlicher Durchbruch in der Schul- und Frauenwelt werden. Und bis dahin ist es noch ein langer Weg, wie Project X auf übliche Art und Weise des Genres zeigt. Doch irgendwie sind einem die Jungs sofort sympathisch – weil sie eben kein Blatt vor den Mund nehmen und von dem, was sie tun (und vorhaben), absolut überzeugt sind.

So wird dann auch keine Sekunde für unnötigen Ballast verschwendet, sondern Nourizadeh kommt sofort auf den Punkt. Auch die POV-Kamera, die für viele Filmfreunde ein Problem darstellt, stellt sich nicht als solches heraus, sondern vielmehr spielt der Film schön damit. So wird vor den Credits der Hinweis eingeblendet, dass Warner Bros. dieses Material exklusiv zur Verfügung gestellt wurde. Dies suggeriert einen gewissen Pseudo-Realismus, der mal mehr, beispielsweise wenn auf Cop-Kameras geswitcht wird, mal weniger gut funktioniert (Unterwasser-Shots!?). Das spielt aber ohnehin nur eine untergeordnete Rolle, denn in erster Linie heißt das Motto: 'Mittendrin statt nur dabei'! Man folgt den Jungs zum Dealer, der am liebsten James Blunt hört (sic!), zieht sich mit ihnen in der Umkleide um und ist live mit dabei, wenn sie erste Kontakte mit dem anderen Geschlecht knüpfen. Und irgendwann ist man dann nur noch einer von mehreren Hundert Gästen auf der geilsten Party überhaupt. Hat der DJ die megageile Playlist erstmal angespielt, ist es um einen geschehen! Man würde am liebsten vom Sessel direkt in den Pool springen und davor noch ein paar Kurze ziehen!

Es ist absolut nicht übertrieben, wenn man Project X attestiert, dass er irgendwann auf alles pfeift und einfach nur den puren Spaß sucht. Selten zuvor hat mir ein Film auf diese Art und Weise mehr Spaß gemacht als mancher Clubabend. Es stimmt einfach alles und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Und immer, wenn man denkt, dass es nicht noch krasser abgehen kann, zaubert Nourizadeh das nächste Kaninchen – oder Zwerg – aus dem Hut. Und während mich irgendwann das ungute Gefühl beschlich, dass da doch irgendwann noch der große, erhobene Zeigefinger kommen muss, scheißt Project X einmal mehr drauf. Gut, dass am Ende Platz für die Liebe sein muss, versteht sich von selbst, aber alles halb so wild, klammert man diese drei Minuten angesichts der großen Sause mal aus.

Project X sichert sich nach 90 Minuten Ekstase den Titel bester Partyfilm aller Zeiten. Ganz locker. Sage ich jetzt einfach mal so. Die Tagline des Filmes lügt nicht, denn es ist tatsächlich die Filmparty, von der man eigentlich nie zu träumen gewagt hätte. Und während sich die Jungs am Morgen danach erholen, will man noch immer nicht glauben, dass das alles wirklich so passiert ist. Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen … Diese asoziale Party, bei der am Ende das ganze Viertel brennt und die sogar Thema bei Jimmy Kimmel ist, kann man glücklicherweise kaufen – und das gerade mal zum Preis eines Kinotickets. (10/10)


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Craziest. Fucking. Night. Ever. 'Project X' Red Band Trailer

Bisher habe ich Project X – sprich die Teaser und Trailer – nie bewusst wahrgenommen. Der Red Band Trailer, der nun erschienen ist, macht aber definitiv Lust auf mehr. Richtig interessant finde ich den semi-dokumentarischen Stil, den man auch den bisherigen Trailern deutlich angesehen hat. So 'ne Megasause, die nicht so auf Hochglanz poliert daherkommt wie The Hangover, geht sowieso immer. Deutscher Start ist am 03. Mai.


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