Männer, die Frauen hassen: 'The Girl with the Dragon Tattoo'


Zum generellen Remake-Trend kann man stehen, wie man will, aber wenn ein gerade mal zwei Jahre alter Film bereits ein Hollywood-Remake erfährt, dann muss man sich schon fragen, welche Existenzberechtigung eine solche Version hat. Wenn jedoch ein Regisseur wie David Fincher dahinter steckt, dann muss man sich schon deutlich weniger Sorgen machen, dass das, was da in neue Kleider gehüllt wird, Hand und Fuß hat und einen ganz eigenen Anstrich spendiert bekommt. Leider ist das im Falle von The Girl with the Dragon Tattoo aber nur die halbe Wahrheit, denn Fincher gelingt es so gut wie nie, dem Ganzen mit seinem eigenen filmischen Duktus zu begegnen. Seine Version des Erfolgsromans von Stieg Larsson ist zwar kein Shot-by-Shot-Remake, aber die Änderungen, die er vornimmt, sind nicht immer zum Vorteil der Geschichte. Vor allem beim Ende zieht Finchers Version gegenüber Män som hatar kvinnor, der schwedisch-dänisch-norwegisch-deutschen Verfilmung, den Kürzeren, ist es doch viel zu offensichtlich an ein Hollywood-Publikum angepasst und sowieso viel zu geschwätzig.

Im Prinzip wurde die 2009er Version durch den Fincher-Filter gejagt, was heißen soll: wundervoll kühle Red-One-Bilder, die selbst auf dem verschneiten Land noch mondän wirken und der Optik des Originals, dem man durchaus ansieht, dass es sich ursprünglich um eine TV-Verfilmung handelte, bei weitem überlegen sind. Ansonsten gibt es bis zum finalen Akt keine signifikant wahrnehmbaren Unterschiede, was nicht weiter schlimm ist, denn die eigentliche Geschichte konnte schon vor zwei Jahren überzeugen. Stattdessen setzt Fincher vielmehr auf eine Besetzung, die über jeden Zweifel erhaben ist (besonders Stellan Skarsgård überzeugt), auch wenn Rooney Mara trotz großem Körpereinsatz die übergroßen Fußstapfen von Noomi Raupach bereits im Vornherein nicht ausfüllen konnte. Dass ihre Lisbeth Salander der Lisbeth aus dem Original unterlegen ist – in manchen Aspekten gar entgegen wirkt -, ist dabei aber nicht etwa ihrer Performance zuzuschreiben, sondern Drehbuchautor Steven Zaillian (der sich wiederum aber nur an den Roman gehalten haben soll).

Maras Lisbeth ist bei weitem nicht so selbstbestimmt und kick-ass wie Rapaces Mädchen mit dem Drachentattoo. Das wird sowohl am Ende evident, als auch in ihrer Beziehung zu Daniel Craigs Mikael Blomkvist. Außer Acht lassen darf man dabei aber auch nicht, dass vieles davon wohl der Tatsache geschuldet ist, dass es hierzu keine Fortsetzung geben wird. Bisher hat sich nämlich weder ein Produzent, noch ein Regisseur gefunden. David Fincher ist jedenfalls nicht mehr mit an Bord. Was von Finchers The Girl with the Dragon Tattoo letztlich in Erinnerung bleibt, ist die visuelle Kraft, eine großartige Credits-Sequenz und ein herrlich atmosphärischer Score von Trent Reznor und Atticus Ross (inklusive NIN-Anspielung im Film). Finchers Film ist nicht besser als Niels Arden Oplevs, aber auch nicht schlechter. Aus diesem Grund bin ich doch ein klein wenig enttäuscht. (8/10)


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'The Girl With the Dragon Tattoo' Opening Titles

Keine Ahnung, wie die in solch einer guten Qualität ihren Weg auf YouTube gefunden haben (ist wohl ein offizieller Release), aber die opening titles zu Finchers The Girl With the Dragon Tattoo sehen jedenfalls fantastisch aus! Tim Miller, der dafür verantwortlich zeichnet, sollte vielleicht auch für den nächsten Bond verpflichtet werden, denn das wäre auch ein sehr feiner Vorspann für Skyfall. Wer es wie ich kaum erwarten kann, bis der Film nächste Woche endlich startet, der wird sich die titles natürlich sofort ansehen – allen anderen, die noch warten wollen, sei dennoch gesagt, dass sie keinerlei Spoiler enthalten. Der Song ist übrigens von Karen O zusammen mit Trent Reznor und Atticus Ross und heißt 'Immigrant Song'.

(Via DVDnarr.com)


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Und noch so 'n Hirnfurz: 'American Psycho' Remake


Es ist noch keine Woche her, dass ein Remake von Starship Troopers angekündigt wurde, da kommt Hollywood auch schon mit dem nächsten Hirnfurz um die Ecke. Das Remake-Opfer dieses Mal: American Psycho aus dem Jahr 2000! Noble (!) Jones, Second Unit Director bei The Social Newtork, wird das Drehbuch schreiben, Lionsgate hat entschieden, dass es nur ein sehr kleines Budget geben wird. Wie The Playlist weiter berichtet, soll das Setting ins heutige New York verlegt werden. Wieso kann man sich da nur fragen!? Wer Bret Easton Ellis' Roman kennt, der weiß, dass die Adaption ziemlich getreu ist und ohnehin niemals eins zu eins umgesetzt werden könnte. Und jemand anderes in der Rolle als Christian Bale? Ohne Worte! Da will man ganz Pat Bateman-like am liebsten die Axt aus dem Kämmerchen holen und irgendetwas kurz und klein hacken … "Hey, Noble Paul!"


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Trailer zur Farrelly Comedy 'The Three Stooges'

Ich muss ja gestehen, dass ich von The Three Stooges noch nie gehört hatte, bevor die News um ein Remake los gingen. Hierzulande kaum bekannt, scheint die drei in den USA jedes Kind zu kennen. Bobby und Peter Farrelly haben beim Remake nun die Regie übernommen, der erste Trailer macht deutlich, dass noch immer auf viel 60s-Slapstick gesetzt wird, was mich auch durchaus zum Lachen brachte. Leider ist Jim Carrey nicht dabei, der im Vorfeld ja als Kandidat gehandelt wurde – der hätte im Prinzip nur seine Rolle aus Dumb & Dumber wiederbeleben müssen. Deutscher Start ist am 14. Juni 2012.

(Via PEWPEWPEW)


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'Starship Troopers' bekommt ein Remake! Wait, what!?


Da kommt man heute Nacht nichts ahnend nach Hause und liest das: Neal Moritz plant ein Remake zu Paul Verhoevens Sci-Fi-Klassiker Starship Troopers! Nun fragt man sich natürlich erst einmal, wer dieser Neal Moritz überhaupt ist. Moritz ist Produzent solch hochklassiger Filme wie Stealth, xXx und The Bounty Hunter. Gut, wissen wir das also schon mal. Nun hat der Gute jedenfalls die beiden Autoren Edward Miller und Zack Stentz (Thor, X-Men: First Class) beauftragt, an einer Neufassung zu Verhoevens Käferfilm zu schreiben. Mehr ist bisher noch nicht bekannt, aber die Tatsache allein ist ja schon schlimm genug. Starship Troopers, der auf einem Roman von Robert A. Heinlein basiert, ist noch keine 15 Jahre alt und sowieso ein absoluter (wichtiger) Klassiker – der mit all den Comicverfilmungen mal so gar nichts zu tun hat! Bleibt zu hoffen, dass das Projekt schnell wieder beerdigt wird.

(Via The Playlist)


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Bad Boys, Bad Boys: '21 Jump Street' Green Band Trailer

Noch keine Woche ist es her, dass der Red Band Trailer zu 21 Jump Street das Licht der Welt erblickt hat, da ist auch schon der jugendfreie Green Band Trailer da. Der ist natürlich um einige Vokabeln erleichtert und bietet auch sonst nur wenig neues/anderes Material. Aber sei's drum, das sieht noch immer sehr spaßig aus, das Ganze.


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Bad Cop, Bad Cop: '21 Jump Street' Red Band Trailer

21 Jump Street, daran erinnert sich wohl jeder noch: Johnny Depp und Richard Grieco (!), ein Undercover-Team von Cops, die sich auf Jugendkriminalität spezialisiert haben. 2012 heißt es Jonah Hill und Tanning Chatum, die in die Rollen der jung gebliebenen Cops steigen und auf Verbrecherjagd gehen – quasi ein Remake und eine Verfilmung der TV-Serie zugleich. Der heute erschienene Red Band Trailer macht zumindest einen gar nicht mal so üblen Eindruck; das könnte in der Tat was werden, zumal die Tatsache, dass die Regisseure filmtechnisch bisher nur für Cloudy with a Chance of Meatballs (der gut sein soll) verantwortlich zeichneten sehr interessant ist. Start in den Vereinigten Staaten ist am 16. März 2012.


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Für ein strahlend weißes Lächeln: 'Fright Night'


Das Wichtigste gleich vorweg: An das Original aus dem Jahre 1985 kommt Craig Gillespies Fright Night natürlich nicht einmal ansatzweise heran. Kann er auch gar nicht, denn in gewisser Weise ist das 85er Original schon ziemlich dated, was dem Vergnügen auch heute allerdings keinen Abbruch tut. Statt das alles eins zu eins zu kopieren, aktualisiert Gillespie sein Remake konsequent – sprich es gibt auch jede Menge Anspielungen auf die Popkultur – und macht aus Peter Vincent beispielsweise einen modernen Magier Marke Criss Angel, der sich in Las Vegas verdingt und mindestens so viel Probleme hat wie der alte Peter Vincent. Auch die Homoerotik, die das Original nur so durchzog, wurde hier deutlich zurückgefahren und ist nur noch marginal vorhanden (auch wenn der neue Peter Vincent vor Lack und Leder nur so strotzt). Es sind aber auch ebenjene Momente, die den Charme des Originals erst ausmachten, die hier fehlen. So findet sich zwar die Clubszene auch hier wieder, aber im Gegensatz zum Original, ist sie hier nur Mittel zum Zweck. Gleich geblieben ist dagegen der Gewaltgrad, der mich im Original doch sehr, sehr überrascht hat. Auch im 2011er Fright Night spritzt das Blut und Gliedmaßen fliegen durch die Gegend. Der Fokus liegt ebenfalls auf den Horrorelementen und nicht etwa auf humoristischen Einlagen, auch wenn diese zweifelsohne vorhanden sind.

Am Remake, das man als durchaus gelungen bezeichnen darf, stören eigentlich nur die typisch Hollywood'schen Blockbusterelemente. Natürlich muss es ein Happy End geben (und das nicht nur für die Protagonisten) und natürlich muss so ein Film im Jahr 2011 in 3D daherkommen. Zu Letzterem kann man dann auch nur sagen, dass es selten zuvor so wenig Verwendung fand und die Technik im Falle von Fright Night eigentlich fast schon kontraproduktiv ist. Da ein Großteil des Films in der Dunkelheit respektive Dämmerung spielt, muss man des Öfteren erraten, was da gerade eigentlich vor sich geht – denn eines weiß mittlerweile jeder: Helligkeit und 3D sind zwei Dinge, die nicht miteinander vereinbar sind. Sei's drum. Der Cast hält das ganze Ding schließlich am laufen, denn Colin Farrell gibt nicht nur einen tollen Obervampir ab, sondern harmoniert mit dem restlichen Cast perfekt. Anton Yelchin beweist einmal mehr, dass er ein ganz Großer werden kann und bekommt mit Imogen Poots (was ein Name!) eine sehr attraktive und vor allem dauerwellenfreie Dame an die Seite gestellt. Auch McLovin alias Christopher Mintz-Plasse gefällt in der Rolle des … Nerds, der der Versuchung nicht widerstehen kann. Am Schluss ist dann wieder alles wie im Original: Charley hat die Nachbarschaft gerettet und darf endlich mit seiner Freundin schlafen. (7/10)


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'The Girl With the Dragon Tattoo' International Trailer


Und schon wieder ein neuer Trailer zu David Finchers The Girl With the Dragon Tattoo. Dieses Mal handelt es sich um den internationalen Trailer (FLV, gute Qualität), der sich größtenteils aus dem Material des 4-Minuten-Trailers zusammensetzt. Sieht einmal mehr natürlich toll aus.

(Via ComingSoon.net)


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Russischer Red Band Trailer zu 'The Thing' ist NSFW!

Anderthalb Wochen nach dem Red Band Trailer zum The Thing-Prequel, der einen kleinen Vorgeschmack auf den Gore lieferte, ist der russische Red Band Trailer erschienen, der noch etwas weiter geht und uns eine schöne 'Gesicht-Szene' am Ende zeigt. In Deutschland wurde der Film übrigens ungeschnitten mit einer FSK-16-Freigabe geprüft.

(Via DVDnarr.com)


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