Kritikerlegende Roger Ebert stirbt im Alter von 70 Jahren

Und noch ein Großer hat uns für immer verlassen: Kritikerlegende Roger Ebert ist gestern im Alter von 70 Jahren an den Folgen von Krebs gestorben. Egal, was man von ihm und seinen Texten gehalten hat, er war zweifelsohne der größte Filmkritiker, den es gab! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich anno damals seine Kritiken zum ersten Mal auf seinem Blog gelesen habe und auch wegen ihm immer stärker zum Medium Film fand. Kein Filmfan, der seinen 'Thumbs Up' nicht kennt. Eine sehr traurige Woche für die Filmwelt, denn sie hat zwei ganz, ganz Große verloren. R.I.P., Roger.


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Jess Franco stirbt im Alter von 82 Jahren


Wer sich nur ein klein wenig für den Horror- und Exploitationfilm der 60er, 70er und 80er interessiert, kommt um Regisseur Jess Franco nicht herum. Der Spanier hat über 200 Filme gemacht und ist heute leider im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in Malaga gestorben. Erst 2009 erhielt Franco den 'Goya Honor' für sein Lebenswerk. R.I.P., Jess.


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Regisseur Michael Winner stirbt im Alter von 77 Jahren


Charles Bronson wird man wohl immer mit Death Wish in Verbindung bringen, weil es nunmal seine Paraderolle war. Gleiches gilt auch für Regisseur Michael Winner, der heute im Alter von 77 Jahren gestorben ist. Er war seit Jahren gesundheitlich angeschlagen, nachdem er sich in Barbados eine Bakterieninfektion einholte. 41 Filme hat er seit 1957 gedreht, darunter nicht nur Death Wish 1-3, sondern auch weitere Klassiker wie Scorpio oder Chato's Land. Nach seiner Karriere als Filmemacher war er außerdem als Restaurant-Kritiker tätig. R.I.P. Michael.


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Regisseur David R. Ellis stirbt im Alter von 60 Jahren


Gerade berichtet Deadline, dass Regisseur David R. Ellis im Alter von 60 Jahren im südafrikanischen Johannesburg gestorben ist. Die Todesursache ist im Moment noch unklar. Ellis war in Johannesburg gerade dabei seinen neuen Film zu drehen, bei dem Samuel L. Jackson die Huaptrolle spielen sollte. Ellis ist hauptsächlich für seine Filme Final Destination 2 & 4, Snakes on a Plane, Cellular und jüngst seinen Shark Night 3D bekannt. Des Weiteren machte sich der einstige Stuntman als Second Unit Director bei Waterworld, The Matrix Reloaded und Harry Potter and the Sorcerer's Stone einen Namen. R.I.P.


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Michael Clarke Duncan stirbt im Alter von 54 Jahren


Und schon wieder muss einer gehen … Michael Clarke Duncan, den meisten wohl aus seiner Rolle in The Green Mile bekannt (für die er eine Oscar-Nominierung bekam), ist gestern im Alter von 54 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. R.I.P., Michael!


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Tony Scott stirbt im Alter von 68 Jahren durch Suizid


Regisseur Tony Scott ist gestern im Alter von 68 Jahren durch Suizid gestorben. In Los Angeles sprang er von einer Brücke in den Tod. Die Küstenwache hat in seinem Wagen einen Abschiedsbrief gefunden. Scott hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Warum er sich das Leben genommen hat, ist noch unklar. So oder so fehlen mir aber gerade die Worte, denn Scott hat das Actionkino nicht nur revolutioniert und heutige Größen wie Michael Bay beeinflusst, sondern auch Meisterwerke wie Crimson Tide abgeliefert. Er wird uns sehr fehlen. R.I.P. Tony.


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David Hess stirbt im Alter von 69 Jahren


Letzte Nacht ist Exploitation-Legende David Hess im Alter von nur 69 Jahren gestorben. Vielen wird der Name vielleicht nichts sagen, aber wer einmal Wes Cravens The Last House on the Left gesehen hat, der kennt den Mann, der in seinen Filmen meist Vergewaltiger, Mörder und Psychopathen gespielt hat – und wird ihn seit dem nicht mehr vergessen haben. Eine ziemlich traurige Woche für das Kino, denn nur drei Tage vor Hess ist Charles Napier im Alter von 75 Jahren gestorben. Die meisten dürften ihn wohl aus Rambo: First Blood Part II kennen. R.I.P. ihr beiden!


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'Restrepo' Regisseur Tim Hetherington in Libyen getötet


Gerade muss ich lesen, dass Photojournalist Tim Hetherington (im Bild rechts), einer der beiden Regisseur der Oscar-nominierten Doku Restrepo, in Libyen getötet wurde. Noch gestern ließ er die Welt via Twitter wissen: "In besieged Libyan city of Misrata. Indiscriminate shelling by Qaddafi forces. No sign of NATO." Eine sehr traurige Nachricht. R.I.P.

"Their lives were our lives: we did not sit down with their families, we did not interview Afghans, we did not explore geopolitical debates. Soldiers are living and fighting and dying at remote outposts in Afghanistan in conditions that few back home can imagine. Their experiences are important to understand, regardless of one’s political beliefs. Beliefs are a way to avoid looking at reality. This is reality." (Tim Hetherington und Sebastian Junger im Booklet der DVD)


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Bernd Eichinger stirbt im Alter von 61 Jahren


Filmproduzent Bernd Eichinger ist heute im Alter von 61 Jahren an einem Herzinfarkt in Los Angeles gestorben. So wenig ich ihn auch leiden konnte, so viel hat ihm der deutsche Film zu verdanken! R.I.P.


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Jean Rollin stirbt im Alter von 72 Jahren


Gestern war es noch nicht ganz bestätigt, heute ist es die traurige Wahrheit: der französische Regisseur und Drehbuchautor Jean Rollin ist gestern im Alter von 72 Jahren gestorben. Ein wirklich sehr, sehr dunkles Jahr für den Film und seine Filmschaffenden. Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals von Rollins Les raisins de la mort hörte, der in Deutschland ja den reißerischen Titel Zombis geschändete Frauen/Foltermühle der gefangenen Frauen trägt, einer von Rollins bekanntesten Filmen. Ich dachte es handle sich um hervorragende Exploitation, doch was musste ich nach der Sichtung feststellen? Rollins Filme sind vielmehr meditativ anmutende Filme, die eine Schönheit in den phantastischen Film hineintragen, die ich so noch nirgendwo anders gesehen habe. Nun habe ich einen Grund mehr tiefer in sein Å’uvre einzutauchen … R.I.P. Jean.

Christian Keßlers Nachruf
Thomas Groh über Jean Rollin


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