Chaos in D.C.: Trailer zu Roland Emmerichs 'White House Down'

Gestern habe ich mich noch mit dem Poster über einen nicht vorhandenen Teaser getröstet, heute ist nicht nur ein Teaser, sondern gleich ein ganzer Trailer für Roland Emmerichs White House Down da. Und was soll ich sagen? Er sieht wie erwartet ziemlich großartig aus! Emmerich scheint wieder auf der patriotischen Schiene zu fahren und zeigt schon im Trailer einige ziemlich geile action set pieces (wenn auch mit extrem viel CGI). Oh mann, das wird richtig geil!


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Erstes Poster zu Roland Emmerichs 'White House Down'


Leider gibt es noch nicht einmal einen ersten Teaser zum von mir heiß ersehnten Roland-Emmerich-Blockbuster White House Down, dafür jetzt aber das erste Poster. Und normalerweise poste ich eher selten Poster, aber bei diesem Exemplar muss es einfach sein. Ich mag einerseits die Simplizität (Touri-Foto), aber auch Subtilität des Posters (9/11-Analogie). Während die Amerikaner schon im Juni in den Genuss von White House Down kommen, dauert es bei uns bekanntermaßen noch bis zum 05. September.

(Via FirstShowing.net, danke Sascha)


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Set Visit bei Roland Emmerichs 'White House Down'

ET hat das Set von Roland Emmerichs White House Down besucht und die beiden Hauptdarsteller Jamie Foxx und Channing Tatum interviewt. Natülrich gibt es auch die ersten bewegten Bilder aus dem Thriller, für den Emmerich extra das Weiße Haus Raum für Raum hat nachbauen lassen. Ebenfalls mit dabei sind Maggie Gyllenhaal, James Woods und Richard Jenkins. Ich weiß, das ist etwas 'fanboyig', solche snippets zu posten, aber ich bin heiß auf den Film, seit ich das erste Mal von ihm gehört habe. Der deutsche Kinostart ist für den 19. September 2013 angesetzt.


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Da ist das Mammut noch das kleinste Problem

10,000 B.C.
(Roland Emmerich, USA/Neuseeland 2008)
Kino

‘10,000 B.C.’Von Roland Emmerich, allem Lokalpatriotismus (wir sind in derselben Stadt geboren und aufgewachsen) zum Trotz, auch nur annähernd etwas wie einen intelligenten Film zu erwarten, wäre pure Zeitverschwendung, keine Frage. Waren seine Filme bisher wenigstens ein Garant für das so genannte Popcornkino – ich liebe Independence Day, kann Godzilla etwas abgewinnen und habe auch Universal Soldier und The Patriot sehr gerne -, so zeigte er doch spätestens mit The Day After Tomorrow, dass es langsam aber sicher mit ihm Bergab geht. Und was soll ich sagen? Mit 10,000 B.C. hat er das tiefe Tal endgültig erreicht. Hier stimmt nämlich gar nichts. Angefangen beim dreisten Klau ganzer Szenen aus The Lord of the Rings und Jurassic Park über die schrecklich doofen Dialoge, bis hin zu den schlechtesten CGI, die man seit sehr langer Zeit im Kino gesehen hat. Selbst die Darsteller, die auf schneebedeckten Bergen agieren, wirken, als stünden sie in Wirklichkeit vor einem Bluescreen und die Landschaft würde später digital eingefügt. Für solch einen Film also schon fast ein K.O.-Schlag.

Ich hätte wirklich nie daran gedacht, dass mir Armin Müller-Stahl einmal auf die Nerven gehen würde, aber hier tut er es mit seinen altklugen Kommentaren aus dem Off – in der Originalversion wird das Ganze von Omar Sharif erzählt – bereits nach wenigen Minuten. Hier wollte Emmerich wohl epische Bereiche betreten, die er in Wirklichkeit aber nie auch nur annähernd betritt. Vielmehr wirkt das Geschehen bisweilen unfreiwillig komisch, dass es richtig wehtut. Die Geschichte, die er erzählt, ist von Hollywood schätzungsweise schon ein halbes Dutzend Mal erzählt worden, meist deutlich besser. Das einzige, das Emmerich tut, ist die Tatsache, dass er seine Geschichte in eine andere Zeit verlegt, diese aber keinesfalls historisch korrekt wiedergibt, sondern offensichtlich in die Fiktion flüchtet. Da treffen unsere Helden – man lese nur mal den Namen des Protagonisten D'Leh von hinten nach vorne – dann auch mal kurz auf die verschiedensten Völker der Erde und bewegen sich zwischen den Klimazonen hin und her, als sei das ein Eintagesmarsch. Doch das ist dann auch nur wieder ein Tropfen auf den heißen Stein.

10,000 B.C. versagt in allen filmischen Belangen. Wo die angeblichen 130 Millionen Dollar geblieben sind, ist angesichts dieser Katastrophe eine berechtigte Frage. In den CGI stecken sie sicher nicht. Vielleicht in den Darstellern? Keinesfalls, denn hier wirkt selbst Cliff Curtis wie eine Marionette, die neunmalkluge Sprüche von sich geben darf, nur um dann dem vermeintlichen Heldenschicksal zu begegnen… Selbst Camilla Belle, eine der attraktivsten Nachwuchsdarstellerinnen Hollywoods, sieht hier eher zum Abgewöhnen aus und spielt auch so. Was bleibt also positiv zu vermerken? Hmm, selbst nach längerer Überlegung bleibt dies lediglich die Musik, die dann doch einiges reißen kann, und vielleicht noch die überdeutliche Hommage an 300, die mich sogar zum Lachen – oder sagen wir besser Schmunzeln – brachte. Entschuldigung, Roland, aber so geht das nun wirklich nicht. Nicht einmal als absoluter No-Brainer funktioniert der Film, denn dafür sind Action und Effekte wiederum zu mies. Auch wenn ich mir sicher bin, dass der Film gut laufen wird, wohin soll das nur führen, wenn nicht einmal mehr Effekt-/Popcornfilme funktionieren? (2/10)


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