Erster Trailer zu 'The Hobbit: The Battle of the Five Armies'

Ich fand The Hobbit: An Unexpected Journey ja nicht gerade toll und habe das Sequel, The Hobbit: The Desolation of Smaug, bis heute nicht gesehen. Ehe man sich versieht, sind dann auch schon wieder zwei Jahre rum und der dritte und letzte Teil, The Hobbit: The Battle of the Five Armies, steht uns pünktlich zu Weihnachten bevor. Der erste Trailer zum finalen Kapitel sieht aber gar nicht mal so uninteressant aus, im Gegenteil. Wobei man alles schon irgendwie/irgendwo gesehen hat, was es da im Trailer zu erhaschen ist. Bis zum 10. Dezember, dem deutschen Kinostart von The Hobbit: The Battle of the Five Armies, habe ich ja auch noch Zeit, den zweiten Teil nachzuholen.

(Via PewPewPew)


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Sponsored Video: Trailer zur RomCom 'The Fault in Our Stars'

Der Frühling ist schon fast wieder vorbei, der Sommer bereits im Anmarsch – man muss sich nur mal die Wetteraussichten für diese Woche ansehen, dann weiß man ziemlich schnell, dass die warmen Tage und lauen Nächte an unserer Tür klopfen. Frühlingsgefühle sind also schon lange da. Auch bei Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort), zwei unterschiedliche junge Menschen, die doch sehr viel miteinander verbindet. Was genau, das zeigt 20th Century Fox ab dem 12. Juni mit The Fault in Our Stars oder wie er hierzulande heißen wird Das Schicksal ist ein mieser Verräter (okay!). Der Trailer zur RomCom macht jedenfalls einen sehr guten Eindruck: talentierte Nachwuchsdarsteller, Humor und Romantik, ohne dass dabei eine der beiden Zutaten in zu großer Menge in den Topf gegeben wurde. Mit dabei sind aber nicht nur Hazel und Gus, sondern auch altbekannte Hollywood-Gesichter wie Willem Dafoe oder Laura Dern. Um was geht es genau?

Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich 'unsterblich' ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.

Regie führte Josh Boone, der zwar weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt ist, aber durchaus schon RomCom-Erfahrung gesammelt hat. The Fault in Our Stars basiert dabei auf dem Bestseller-Roman aus der Feder von John Green. 2013 gab es dafür beispielsweise den Deutschen Jugendliteraturpreis. Der Film dürfte perfekt in die Jahreszeit passen, denn bevor im Hochsommer dann die Megablockbuster die Leute versuchen aus der schönen Natur zu holen, bleibt bis dahin noch etwas Zeit für leichte Sommeranfangskost. Mehr Informationen zu The Fault in Our Stars a.k.a. Das Schicksal ist ein mieser Verräter gibt es bei Tumblr, auf Facebook oder bei Twitter. Der Film startet ab dem 12. Juni in den deutschen Kinos.

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Sponsored Video: 'Jack Ryan: Shadow Recruit' ab 27.02. im Kino

Auch wenn es noch nicht allzu lange her ist, dass Romanautor Tom Clancy gestorben ist, wird sein Vermächtnis wohl noch lange nachwirken. Sowieso ist seine Jack Ryan-Reihe die wohl bekannteste – vor allem im Kino, denn da gab es schon so einige Verfilmungen der Spionage-Geschichten rund um Dr. Jack Ryan. Harrison Ford, Alec Baldwin und Ben Affleck schlüpften bereits in die Rolle des Analysten, der sich auf einmal im field wiederfindet. In der neuesten Verfilmung von Regisseur Kenneth Branagh, die den Namen Jack Ryan: Shadow Recruit trägt, schlüpft Chris Pine in die Rolle des Jack Ryan. Dabei macht er dem Trailer zufolge gar nicht mal so eine schlechte Rolle, wie ich finde. Zur Seite hat man ihm ebenfalls einen äußerst hochkarätigen Cast gestellt, der neben Keira Knightley als love interest auch Kevin Costner als Mentor und Kenneth Branagh als Bösewicht umfasst. Besonders auf Letzteren als russischer Oligarch, der einen Terroranschlag plant, bin ich besonders gespannt. Hier der Plot kurz zusammengefasst:

"Tokyo, London, Shanghai – alles wird zusammenbrechen, denn der russische Oligarch Viktor Cherevin (Kenneth Branagh) plant einen Terroranschlag, der zuerst die amerikanische Wirtschaft und dann die ganze Welt erschüttern soll. Für den CIA-Agenten William Harper (Kevin Costner) gibt es nur einen geeigneten Kandidaten, der den zunehmenden globalen Finanzterrorismus verhindern kann: Jack Ryan (Chris Pine). Der smarte Ex- Soldat, der erfolgreich an der Wall Street arbeitet, hat sich nach seinem lebensgefährlichen Afghanistan-Einsatz bewusst für einen Bürojob entschieden. Doch schon bald stellt sich dem angehenden CIA-Agenten die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat, denn im Konstrukt aus Verschwörungen und Lügen wird Vertrauen zu einer Illusion und Täuschung zu einem Spiel – und so wird selbst die Liebe zu seiner Freundin Cathy auf eine harte Probe gestellt …!

Ab dem 27. Februar wird Jack Ryan: Shadow Recruit dann auch hierzulande in den Kinos zu sehen sein. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Reboot der Reihe erfolgreicher wird als jener mit Ben Affleck in der Rolle des Titelhelden. Ich fand es schon schade, dass damals kein weiterer Film folgte, denn The Sum of All Fears fand ich alles andere als schlecht. Wir werden sehen, wie erfolgreich der Thriller hierzulande laufen wird, denn in den Staaten, wo er bereits am 17. Januar anlief, hat er bis jetzt knapp 42 Millionen US-Dollar eingespielt – also gerade mal Zweidrittel seines Budgets (weltweit sind es aber schon über 100 Millionen Dollar). In ein paar Wochen wissen wir dann mehr. Allen voran, ob der neugeborene Jack Ryan überzeugen kann. Mehr Infos gibt's bei Jack Ryan auf Facebook sowie im Paramount Kino-Blog.

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Kleiner Mann ganz groß: 'The Hobbit: The Desolation of Smaug'


Peter Jacksons Verfilmung von The Hobbit: The Desolation of Smaug startet heute in den deutschen Kinos. Der bereits zweite und somit mittlere Teil, der Trilogie hat atemberaubende Szenerien und brutale Schlachten intus. Ein Spektakel dass sich wahrlich in 3D zu schauen lohnt.

Bilbo Beutlin ist zwar nicht größer geworden, doch er ist trotzdem gewachsen. Gewachsen in Stärke und Mut. Mit seinen 13 Zwergen Freunden im Schlepptau macht er sich auf den Weg um den furchterregenden Drachen Smaug zu finden. Diesen gilt es zu besiegen – und zwar so gut wie alleine. Das Abenteuer kann also losgehen. Wären da nicht die abscheulichen Orks, die den Weg zusätzlich erschweren. Schrecklicher und brutaler denn je, gilt es diese bekämpfen. Peter Jackson hat sich hierbei viel Mühe gegeben ein möglichst großes Gemetzel zu zeigen. Dies ist ihm auch gelungen. Besonders brutal und blutig geht es im zweiten Teil zu. Und auch die Elben haben ihren Auftritt im Film. Wider Willen helfen sie den Winzlingen vor den nahenden Orks. Jackson setzt hierbei auf Action am laufenden Band. So will der Zuschauer nicht einmal eine Pinkelpause einlegen, ohne etwas zu verpassen. Bei den Zwischenschnitten der Ork- Zusammenkunft sinkt die Spannungskurve und der Zuschauer fragt sich, warum genau diese Szenerie überhaupt eingebaut wurde.

Neben der Action legt Jackson besonders viel Wert auf die Figuren. So bekommt jeder einzelne Zwerg seinen Auftritt und neben Elben, Orks und Riesenspinnen bekommt auch der Drache endlich seinen Auftritt. Zutiefst boshaft und feuerwütig scheint die titeltragende Figur relativ wenig Platz einzunehmen. Vielleicht möchte Jackson auch einfach noch etwas im Peto haben, wenn nächstes Jahr zur selben Zeit der dritte und letzte Teil des Hobbits in die deutschen Kinos kommt. Wir sind gespannt und genießen das bildgewaltige Spektakel, dass uns Jackson als vorweihnachtlichen Augenschmaus serviert.

- Kritik von Julia


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Erster Trailer zu Jacksons 'The Hobbit: The Desolation of Smaug'

Peter Jacksons The Hobbit: An Unexpected Journey hat mich im letzten Jahr nicht wirklich umgehauen, aber auch nicht wirklich enttäuscht. Am gespanntesten war ich ohnehin auf die neue Technik, sprich HFR, die ich in der Pressevorführung dann aber leider doch nicht zu sehen bekam. Vielleicht wird es ja aber dieses Jahr etwas, denn das Sequel The Hobbit: The Desolation of Smaug steht an. Am 12. Dezember kommen die Zwerge um Bilbo Baggins aka Martin Freeman wieder in die Kinos und stellen sich dieses Mal dem Drachen Smaug. Der erste Trailer zum Sequel sieht nicht schlecht aus, auch wenn ich nach wie vor ein wenig skeptisch bleibe.

(Via The Playlist)


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Erster Trailer zu 'The Hunger Games: Catching Fire'

The Hunger Games hat mich im letzten Jahr doch ziemlich positiv überrascht, nachdem ich dachte, dass das reiner Teen-Stoff sei. Auf die Sequels bin ich zwar nicht unbedingt scharf, aber der erste Trailer zum Sequel, The Hunger Games: Catching Fire, sieht gar nicht mal übel aus. Ich tauche gerne wieder in die Welt von Panem ein. Deutscher Kinostart ist am 21. November.

(Via Film Junk)


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Huey Lewis spielt Szene aus 'American Psycho' nach! Wait, what!?

Oh Mann, wie konnte so etwas Großartiges erst jetzt passieren!? Egal, aber das ist so dermaßen geil, dass ich es grade noch nicht ganz fassen kann! Huey Lewis spielt die berühmte Szene über ihn uns sein Album 'Fore!' aus American Psycho nach und zerhackt wie Patrick Bateman anschließend Paul Allen, der in diesem Fall von Weidl Al Yankovich gespielt wird. Das ist so meta und so geil – Video des Jahres! DAFUQ!?

(Via Nerdcore)


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'Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission' Blu-ray Review


Wenn man Agent Hamilton – Im Interesse der Nation (Hamilton: I nationens intresse) gesehen hat, dann fragt man sich als deutscher Zuschauer einmal mehr, weshalb wir solche Filme hier nicht auf die Beine gestellt bekommen. Umgerechnet nicht einmal fünfeinhalb Millionen Euro hat die erste Verfilmung der bekannten Romanreihe von Jan Guillou gekostet. Dabei muss sie sich aber keinesfalls hinter Hollywood-Produktionen verstecken, die gut und gerne mal das zehn- bis zwanzigfache kosten. Und auch wenn das Sequel Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission (Hamilton: Men inte om det gäller din dotter) ein klein wenig abbaut, kann es sich immer noch mehr als sehen lassen. Das liegt zu einem ganz erheblichen Teil am hervorragenden Mikael Persbrandt, der in der Rolle des schwedischen Geheimdienstagenten Carl Hamilton einen hervorragende Figur macht und über eine unglaubliche Ausstrahlung verfügt. Es ist nicht verwunderlich, dass man ihn mit Daniel Craigs James Bond vergleicht – und das trotz seinen fast 50 Jahren, die er auf dem Buckel hat. Doch nicht nur die beiden Figuren Hamilton und Bond sind sich gleich, auch die Filme sind es ein Stück weit.

Agent Hamilton 2 knüpft mehr oder weniger nahtlos an seinen Vorgänger an und dreht den Plot dieses Mal in eine Rache-Richtung, denn Hamiltons Patentochter wurde von arabischen Terroristen entführt. Was wie ein Relikt aus dem 90er- oder aktuellen B-Actionkino klingt, funktioniert aber auch heute noch. Natürlich ist der Plot entschlackt und auf das Wesentliche reduziert, aber dank den sehr hohen production values (erst recht für eine europäische Produktion) und dem erneut tollen Cast macht auch das Sequel durchaus Spaß. Neben Persbrandt ist nämlich auch Seba Mubarak als Mouna Al Fathar mit von der Partie, Hamiltons heimliche Liebe und loyalste Helferin. Wie bereits im Vorgänger wird auch hier wieder großen Wert auf Realismus gelegt, zumindest was das Sprachliche angeht. Schwedisch gerät hier fast schon zur Nebensache, denn Englisch und Arabisch dominieren – zumindest wenn man sich die Originalversion ansieht, denn in der deutschen Synchronisation wird Englisch und Schwedisch zu Deutsch.

Diese Tatsache mag für viele vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber es sind zumindest für mich gerade solche Details, die einen Actionfilm mit 'War on Terror'-Plot deutlich authentischer und spannender machen. Außerdem beweist Mikael Persbrandt mit seinen Englischkenntnissen, dass er auch in Hollywood durchaus größere Rollen übernehmen könnte (fragt sich nur, ob er im europäischen Kino nicht besser aufgehoben ist). Es ist jedenfalls festzuhalten, dass Agent Hamilton 2 – In persönlicher Mission der deutlich bessere Taken 2 ist, zu dem er die eine oder andere Parallele aufweist (auch ist Persbrandt, der bessere Neeson). Das Drehbuch ist im Gegensatz zum ersten Film zwar etwas schwächer geraten, aber Regisseur Tobias Falk holt das beste raus. Ich bin jedenfalls sehr auf den dritten Teil Hamilton 3: I hennes majestäts tjänst gespannt, der sich gerade in der Pre-Production befindet und nächstes Jahr in die Kinos kommen soll. Bleibt nur zu hoffen, dass er es auch hierzulande in die Kinos schafft und nicht seine beiden Vorgänger DTV kommt. (7/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite ist seit gestern erhältlich (Amazon-Partnerlink) und kann auch technisch überzeugen. Das Bild ist schön kontrastreich und scharf, der Ton schön druckvoll in den zahlreichen Actionszenen. Die Extras sind dafür leider ziemlich mager, mit dem Trailer und einer Trailershow quasi nicht existent. Hier hätte ich mir vor allem Interviews mit Mikael Persbrandt und Seba Mubarak gewünscht. Oder ein Making-of, von dem deutsche Filmemacher noch lernen könnten.


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Schmerz lass (nicht) nach: 'Alex Cross' Blu-ray Review


Erinnert sich noch jemand an das erste Bild aus Alex Cross? Es zeigte einen unglaublich muskulösen Matthew Fox, dessen Körper vor lauter Muskeln schon nicht mehr ganz gesund aussah. Er war im Oktagon, wo er sich als MMA-Kämpfer ausgab. Eigentlich hätte man solch ein Bild aus einem Exploitation oder Horrorfilm erwartet, aber nicht unbedingt aus einem Thriller. Hinzu kommt, dass man Tyler Perry ebenfalls nicht unbedingt als Darsteller in einem Thriller erwarten würde. Viel eher im Regiestuhl, wo er ja ziemlich häufig Platz nimmt. Doch warum sollte man nicht mal ungewöhnliche Kombis wagen? Das dachten sich wohl auch die Macher von Alex Cross. Mit der Darstellerauswahl war es das dann aber auch schon in Sachen 'ungewöhnlich', denn alles andere an Alex Cross ist äußerst gewöhnlich, um nicht zu sagen extrem generisch und einfallslos. Und dennoch: Irgendwie will man Rob Cohens 0815-Thriller dann doch auch als guilty pleasure sehen. Denn 'komische' Momente gibt es durchaus, egal ob wasserstoffblonde Deutsche oder dumm aus der Wäsche guckende Matthew-Fox-Visagen.

Sowieso, auf eine amüsante Art und Weise passt hier nichts zusammen, beginnend beim Setting: Perry gibt einen Cop mit Promotion in Psychologie und macht einen auf allwissenden Doc, der Killer ganz einfach mit Hilfe seiner Beobachtungsgabe dingfest macht. Zu Hause hat er einen liebende Frau, seine Mutter und zwei nette Kinder – das dritte ist bereits unterwegs. Auf der anderen Seite haben wir Matthew Fox, über den wir so rein gar nichts wissen, außer dass er in seiner Freizeit gerne sich selbst und andere Menschen physisch quält. So verwundert es dann auch nicht weiter, dass er sein Leben im MMA-Käfig aufs Spiel setzt, nur um an sein nächstes Opfer heranzukommen. Alle anderen in diesem Schmierentheater sind ohnehin so unwichtig wie klischeebeladen. Cross' Partner (Edward Burns) hat was mit der gemeinsamen Kollegin und alle Frauen im Film sind sowieso nur plot device. Einzig erwähnenswert ist vielleicht noch Jean Reno, den man selten so aufgedunsen gesehen hat wie hier. Ach ja, und dann ist da noch Werner Daehn als Erich Nunemacher – es wird also immerhin ordentliches Deutsch gesprochen.

Ich beschränke mich absichtlich auf diese Aufzählungen, denn sie sind immerhin das einzige, was an Alex Cross einigermaßen ansehnlich respektive amüsant ist. Die Perücke von Perrys Filmmutter ist auch so ein Ding, bei dem man sich fragt, ob das nun volle Absicht oder einfach nur Schlampigkeit ist. Genau so wie bei den Gesichtsausdrücken von Matthew Fox, der als Psychokiller Grimassen schneidet, bei denen man sich nicht ganz sicher ist, ob seine offensichtlichen Schmerzen von Hämorrhoiden oder dem extremen Overacting herrühren. Für den unfassbar mies inszenierten Endkampf entschuldigt immerhin eine coole Szene, in der Fox aus der S-Bahn mal eben eine Panzerfaust abfeuert – darauf muss man erst mal kommen! Nein, so richtig reicht es am Ende noch nicht einmal für ein guilty pleasure, das man sich mit genügend Bier und den richtigen Freunden durchaus noch mal ansehen würde. Wer etwas mit den Romanen anfangen konnte, der sollte vielleicht bei diesen bleiben und sich die Verfilmung gar nicht erst antun. Es verwundert jedenfalls nicht weiter, dass Fox seit vier Jahren keine richtige Rolle hatte und Perry in Comedies (die meisten davon anscheinend ja ebenfalls Katastrophen) besser aufgehoben ist. (4/10)

Die Blu-ray von Ascot Elite erscheint am 26. Februar (Amazon-Partnerlink) und ist technisch schon deutlich besser als der Film. Das Bild ist größtenteils knackig scharf und auch der Ton, der in DTS-HD 5.1 (Deutsch und Englisch) vorliegt, sorgt an entsprechenden Stellen für ordentlich Druck. An Extras befinden sich ein Gespräch zwischen Tyler Perry und Produzent James Patterson, der Trailer und eine Trailershow auf der Scheibe. Hier wäre definitiv noch Luft nach oben gewesen.


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Deleted Scene aus 'American Psycho' soll die Jugend ansprechen

2010 hat Lionsgate versucht eine 10th Anniversary DVD/Blu-ray von American Psycho auf den Markt zu bringen, die diverse Deleted Scenes und verschiedene Schnittfassungen beinhaltete, die sowohl von Regisseurin Mary Harron als auch von Autor Bret Easton Ellis freigegeben wurden. Leider ist daraus nichts geworden. Eine der Deleted Scenes hat es nun aber auf YouTube geschafft. Sie soll American Psycho einem etwas jugendlicheren Publikum schmackhaft machen … Toll, und ich hatte in der Tat eine Deleted Scene erwartet, ich gutgläubiger Idot! Man darf FilmDrunk einfach nichts glauben!

(Via FilmDrunk)


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