Tony Scott Retro: 'True Romance'


Es dauert ziemlich lange bis man ansatzweise erkennt, dass es sich bei True Romance um einen Film von Tony Scott handelt. Nur im Ansatz, weil zirka 80% des Filmes Tarantinos Sprache sprechen. Die restlichen 20% gehen auf Scotts Kappe (haha!), was man vor allem gegen Ende bemerkt. Erst hier gibt es schnelle hektische Schnitte (Shootout) und den einen oder anderen Dutch Angle (die lauschenden Cops, der angeschossene Clarence). Und die letzte Einstellung ist dann auch eine untergehende Sonne – da bedarf es dann auch keinen End Credits, die sagen, dass es sich um 'A Film by Tony Scott' handelt. Dass es weniger Scotts und vielmehr Tarantinos Film ist, ist gar nicht weiter schlimm, denn bereits The Last Boy Scout war mehr Black als Scott. Und auch für sein nächstes Werk, Crimson Tide, nahm Tarantino wieder die Feder in die Hand.

Es sind vor allem kleinere Details, die Scotts Handschrift tragen: Dennis Hopper hat einen Hund (Scott liebt Haustiere!) und während er sich sein legendäres Wortgefecht mit Christopher Walken liefert, läuft im Hintergrund 'Sous le dôme épais'. Scott führt mit True Romance quasi weiter, was er mit The Last Boy Scout angefangen hat, nämlich den harten Actionthriller mit viel comic relief, der nicht unbedingt seinen Stempel trägt, dessen Einfluss aber durchaus wahrnehmbar ist (Scott hat einige Änderungen an Tarantinos Drehbuch vorgenommen). True Romance hat keinerlei Alterserscheinungen und funktioniert auch fast 20 Jahre später noch perfekt – auch, weil ich mich bei Tom Sizemore immer noch regelmäßig wegschmeiße! Er ist und bleibt für mich (zusammen mit Chris Penn) das heimliche Highlight des Films.


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Neuer Trailer zu Quentin Tarantinos 'Django Unchained'

Wird bei vielen wieder für ein feuchtes Höschen sorgen, der neue Trailer zu Quentin Tarantinos Django Unchained. Für mich war der einzige Lichtblick Jonah Hill, von dem ich gar nicht wusste, dass er dabei ist. Ansonsten muss ich mich leider wiederholen: Waltz kann ich so was von nicht mehr sehen und auch der Rest haut mich alles andere als von den Socken. Deutscher Start ist nun am 17. Januar 2013.

(Via LangweileDich.net)


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60 Sekunden TV Spot zu Tarantinos 'Django Unchained'

Ein erster 60-sekündiger TV Spot zu Quentin Tarantinos Django Unchained ist da, der einen ersten Blick auf Samuel L. Jackson gibt, ansonsten aber aus altbekannten Szenen besteht. Überzeugt mich nach wie vor nicht. Deutscher Start ist nun sogar nochmal etwas später, nämlich am 31. Januar 2013.


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Trailer zu Quentin Tarantinos Neo-Western 'Django Unchained'

Nun ist er also da, der offizielle Trailer zu Quentin Tarantinos Django Unchained mit Christoph Waltz und Jamie Foxx in den Hauptrollen. Man liest an vielen Stellen natürlich wieder die üblichen Lobeshymnen – bereits aus Cannes kam ja schon ziemlich großer Buzz. Ich für meinen Teil bin noch recht verhalten. Ja, schlecht sieht das absolut nicht aus, was uns der zweieinhalb Minuten lange Trailer da so zeugt, Tarantinoesk ist es sowieso. Aber da gibt es dann doch ein paar Dinge, die mich etwas stören. Der Johnny-Cash-Song zu Beginn beispielsweise, der doch erst in True Grit zu Tode geritten (haha!) wurde. Und dann natürlich – auch auf die Gefahr hin, dass ich nun gesteinigt werde – Christoph Waltz: Seit seinem Bombenerfolg in Inglourious Basterds scheint er für ewig in dieser Rolle gefangen zu sein, kann das sein?

Diese stückchenweise Artikulation, die so wirkt, als würde er ständig mit einem Kleinkind reden, nervt mich einfach und ist schlichtweg verbraucht – von dem peniblen Akzent, den er dabei auflegt, ganz zu schweigen. Ansonsten sehe ich es schon kommen: Auf der Tonspur gibt es wieder jede Menge Klassiker und viel Blaxploitation-like Jazz und Soul, für die Augen jede Menge Gewaltspitzen und Cameos en masse. Vielleicht bin ich aber auch gerade nur in einem kleinen Tarantino-Diss-Modus. Deutscher Start ist am 13. Januar 2013.

(Via PEWPEWPEW)


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Ein-Mann-Weltpolizist: 'Captain America: The First Avenger'


Captain America dürfte hierzulande wohl eher zu den unbekannteren Comichelden zählen. Zumindest dürfte er aber zu den unbeliebteren gehören, denn außerhalb der Vereinigten Staaten dürfte man wohl kaum etwas mit dem patriotischen Superhelden anzufangen wissen. Schon hier, beim Setting, kann man als Filmemacher also ziemlich viel falsch machen, ist der titelgebende Held doch auch ein Kind seiner Zeit. Im Zweiten Weltkrieg sollte er als Geheimwaffe der USA gegen die Nazis kämpfen, im speziellen gegen seinen Erzfeind Red Skull. Es ist Regisseur Joe Johnston also durchaus hoch anzurechnen, dass er seinen Captain America: The First Avenger als period piece ansiedelt. Etwas, das bei der Masse der Comicverfilmungen leider viel zu oft untergeht – man muss das Ganze dem meist jüngeren Publikum ja schließlich schmackhaft machen und kann seinen Film daher nicht in einer Zeit spielen lassen, die noch nicht einmal die Eltern der Teens, die da im Saal sitzen, kennen. Zwar muss der Film hinsichtlich seiner Verwurstung in The Avengers einige Zugeständnisse machen, was das Setting betrifft, diese fallen glücklicherweise aber nur marginal aus.

Selbstverständlich ist Johnstons Captain America:The First Avenger dennoch kein Film, der im Klima des Zweiten Weltkriegs spielt, sondern in einer Art Paralleluniversum. Sicherlich, die Nazis haben die halbe Welt eingenommen und auch eine Abteilung für paranormale Forschung, aber mit der Wirklichkeit hat das nur wenig zu tun. Das sieht man allein schon am technologischen Fortschritt, den die Deutschen erreicht haben: da gibt es Laserwaffen, schnittige Limousinen in extra groß und Düsenjets, die es noch nicht einmal im 21. Jahrhundert gibt. Es wird also recht schnell deutlich, dass wir uns in einer quietschbunten Comicwelt, einer Fantasiewelt befinden (natürlich ist auch vom Holocaust nie die Rede). Eine Welt, die klar in Gut und Böse eingeteilt ist – was auch der Grund dafür ist, warum die USA eine Superwaffe in den Krieg schicken wollen. Immerhin sind sie der Hort der Freiheit. Was patriotisch klingen mag, ist es – überraschenderweise – eher selten. Captain America: The First Avenger nimmt sich vielmehr selbst immer wieder auf den Arm. So widmet Johnston dem Superhelden einen ganzen Abschnitt darüber, wie er für die Propagandamaschinerie missbraucht wird – einzig und allein um Kriegsanleihen unter die Bevölkerung zu bringen.

Captain America alias Steve Rogers (Chris Evans) durchschaut das Ganze allerdings recht schnell und macht sich auf den Weg zu seiner wahren Bestimmung: nämlich Seite an Seite mit den regulären Truppen an der Front zu kämpfen. Dieser Abschnitt hat ein klein wenig von Spider-Man; erst sehen wir Rogers in einem billigen Kostüm, wie er dabei ist, sich einen Namen zu machen. Später bekommt er dann sein richtiges Kostüm – samt Schild, versteht sich. Es sind ebenjene Momente, in denen Joe Johnston deutlich macht, dass sein Captain America nicht etwa ein weiteres Stück Propaganda ist (wie der Comic in den Vierzigern), sondern vielmehr eine Reflexion über diese. Alles bleibt hier stets goofy, wie eine knallbunte Wundertüte, die vor netten Ideen und Überraschungen nur so sprudelt. So vermittelt es jedenfalls der Gesamteindruck des Films, denn natürlich gibt es sie, die patriotischen Heldenszenen, in denen Steve Rogers selbstlose Phrasen drischt und nichts lieber möchte, als für sein Land und dessen Ideale in den Krieg zu ziehen. Dabei wird stets betont, dass es nicht etwa auf Muskeln oder eine gute Ausrüstung, sprich seinen Schild, ankommt, sondern auf die mentale Haltung zu Krieg und Frieden, zu Vaterland und dem Dienst an diesem.

Dass diese Motive auch stets nachvollziehbar und ehrbar bleiben, sorgt ein Red Skull (Hugo Weaving), der jedes Klischee eines Bösewichts erfüllt, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Und dennoch liegt hier einer der wenigen Schwachpunkte des Filmes. Weaving ist zwar durchaus bemüht und spricht mit einem hervorragenden deutschen Akzent, ist in seiner Figurenzeichnung aber deutlich weniger dämonisch als beispielsweise Scott Paulins Red Skull aus der berühmt-berüchtigten Captain-America-Verfilmung aus dem Jahre 1990 (der kürzlich als Director's Cut erschienen ist). Dass er daher auch vor eigenen Leuten keinen Halt macht, ja sich selbst sogar über den Führer stellt, ist ebenso obligatorisch wie die Tatsache, dass natürlich nur die Bösen Wagners Ring (genauer gesagt Siegfrieds Tod) lauschen. Doch gerade hier liegt wiederum auch die unverkrampfte, ja augenzwinkernde Herangehensweise Johnstons an den Stoff, sorgt diese Szenen doch auch für ein breites Grinsen. Dies ist ein wichtiges Gegengewicht zu den sonstigen Etappen der origin story, die des Öfteren Gefahr läuft, zu sehr zu menscheln, beispielsweise wenn Stanley Tucci als deutsch-amerikanischer Wissenschaftler versucht Rogers ins Gewissen zu reden.

Und dennoch verliert sich Captain America: The First Avenger nie wirklich in allzu emotionalen oder gar pathetischen Momenten, sondern prescht mit einem hohen Tempo vor, das der Film den ganzen Film über halten kann. Die Actionszenen sind wohl dosiert und halten auch den Spannungsbogen aufrecht, auch wenn sie in ihrem Ablauf eher Montagen ähneln als richtigen Actionszenen. Richtige action set pieces sind also eher rar gesät, stattdessen wird viel auf Slow-Motion gesetzt, was den Spaß aber nur wenig beeinträchtigt. Zumal der Film für seine PG-13-Freigabe erstaunlich viel Gewalt zeigt. Johnstons Film macht sehr viel richtig, was viele andere Comicverfilmungen, erst recht jene der letzten Zeit, falsch machen. Vor allem aber nimmt er sich selbst nicht zu ernst. Captain America: The First Avenger darf sich daher getrost als einer der besten Vertreter des Genres bezeichnen. (8/10)


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Neuer Trailer zu 'Captain America: The First Avenger'


Endlich gibt es einen neuen Trailer zu Joe Johnstons Captain America: The First Avenger – und er rockt (480p/720p/1080p)! Schade nur, dass solch ein Gag wie jener mit der Granate gleich im Trailer vorweg genommen wird, aber sei's drum. Ich bin mir nach wie vor ziemlich sicher, dass das die beste Comicverfilmung seit langem wird. Deutscher Start ist allerdings noch etwas hin, nämlich am 18. August.


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Trailer zu 'Captain America: The First Avenger' in HD


Da ist er dann auch endlich, der lang ersehnte offizielle Trailer zu Captain America: The First Avenger (480p/720p/1080p). Gefällt mir doch ziemlich gut, was ich da sehe, auch wenn man vieles bereits aus dem Superbowl-TV-Spot kennt. Deutscher Start ist am 21. Juli.


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Neue Fotos vom 'Captain America: The First Avenger' Set


Im nächsten Jahr ist es endlich soweit – genauer gesagt am 21. Juli -, dann kommt Captain America: The First Avenger in die Kinos. Entertainment Weekly hat neue Fotos vom Set veröffentlicht, die unter anderem auch Hugo Weaving als Johann Schmidt alias Red Skull zeigen. Sieht insgesamt sehr gut aus, wenn auch etwas campy (was in diesem Fall aber nichts Schlechtes heißen muss, im Gegenteil). Ich hoffe nur, dass der gesamte Film im WWII-Setting verortet ist und nicht nur eine kurze Episode. Alle Fotos in voller Größe gibt's bei /Film.


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Trailer zu 'The Other Guys' mit Marky Mark und Will Ferrell


Adam McKay ist sicherlich gleich nach Judd Apatow zu nennen, geht es um erfolgreiche Hollywoodkomödien. Anchorman: The Legend of Run Burgundy habe ich leider immer noch nicht gesehen, aber mit Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby und zuletzt Step Brothers hat er deutlich gemacht, dass man nicht Judd Apatow heißen muss um wirklich lustige Comedies zu drehen. Mit The Other Guys meldet er sich nun zurück, auch wenn mich der erste Trailer dazu (480p/720p/1080p) irgendwie noch nicht umhaut – und das trotz Marky Mark. Klar, auch der restliche Cast kann sich sehen lassen (u.a. Sam Jackson, The Rock und Eva Mendes), weshalb ich eigentlich dennoch sehr zuversichtlich bin. Vielleicht spart man sich die besten Gags ja auch einfach nur für den Film auf. Deutscher Start ist am 21. Oktober.


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'Nation's Pride': Fake Trailer zu Eli Roths Beitrag


Dass Eli Roth neben einer Rolle in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds auch noch den Film-im-Film Nation's Pride (Stolz der Nation) übernehmen würde, war ja schon lange bekannt. Nun ist der (Fake) Trailer zum Film (MOV, gute Qualität), um den sich Tarantinos Film wiederum dreht, da und er sieht fuckin' great aus! Die Optik, der Schnitt, das daraus resultierende Pathos – Roth hält den Amerikanern den Spiegel vor, denn im Prinzip ist ein Saving Private Ryan auch nichts anderes als ein Propagandafilm … wie eben Nation's Pride.

(Via I Heart Pluto)


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