The Frat Pack Just Moved In: 'Neighbors' Trailer

Hui, Neighbors hatte ich bis eben gar nicht auf dem Schirm. Ja, ich hatte mal grob davon mitbekommen, dass Zac Efron einen Verbindungsstudenten spielen soll, aber dass das dabei rauskommt, hätte ich nicht erwartet. Der Red Band Trailer zu Neighbors sieht jedenfalls ziemlich großartig aus – bei dem Setting kann aber eigentlich auch nichts schief gehen. Leider ist es noch etwas hin, denn Neighbors startet in den USA erst an 14. Mai 2014.

(Via FilmDrunk)


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Fuck You, Cancer! '50/50' Blu-ray Review


Es ist schon erstaunlich, wie vielseitig manche Regisseure sind. Diese Eigenschaft unterstelle ich nun auch einfach mal Jonathan Levine, der mit All the Boys Love Mandy Lane 2006 einen Überraschungshit lieferte, der nicht nur bei Genrefans für gute Stimmung sorgte. Levine zeigte nicht nur ein ausgeprägtes Gespür für die Jugend, sondern insbesondere auch für Atmosphäre und Spannung. Ganze fünf Jahre hat er Pause gemacht, bevor er mit der viel zitierten 'Cancer Comedy' 50/50 zurückmeldet. Dieses Mal geht es nicht etwa um Horror und Thrills – zumindest nicht direkt –, sondern um die Geschichte eines 27-Jährigen, der im besten Alter plötzlich mit einer seltenen Krebserkrankung fertig werden muss. Es ist die wahre Geschichte von Will Reiser, der auch gleich das Drehbuch zum Film lieferte. In der Verfilmung dieser Ereignisse, die als typische Comedy beginnt und schon bald umschlägt, zeigt Jonathan Levine einmal mehr, dass er es versteht, die Probleme und Gefühle junger Erwachsener einzufangen und zu visualisieren. Denn wenn Joseph Gordon-Levitt kurz vor seiner lebensentscheidenden Operation nach seiner Mutter ruft, dann lacht man nicht mehr, sondern muss kurzerhand mit den Tränen ringen.

Es ist der intensivste Momente in 50/50, ein Moment, wie man ihn nur ganz selten in all diesen seichten und vermeintlich leichten ’Dramedies’ vor den Latz geknallt bekommt. Ist im ersten Drittel noch von Blowjobs, Drogen und Kunst die Rede, werden schon bald ernstere Töne angestimmt, und das ganz ohne auf comic relief zu verzichten, das keinesfalls deplatziert wirkt, sondern ehrlicher kaum sein könnte. Adam (Gordon-Levitt) hat alles, was man sich in seinem Alter nur wünschen kann: Er hat einen ordentlichen Job, eine hübsche Freundin, eine eigene Wohnung und einen guten Freund (Seth Rogen, der mit Will Reiser befreundet ist und den Anstoß zur Verfilmung gab). Seine Probleme, nämlich dass seine Freundin ob seiner Rückenschmerzen keine Lust auf Blowjobs hat, sind allerhöchstens als Luxusprobleme zu bezeichnen. Das ist auch der Grund, weshalb ihm wie dem Zuschauer die Diagnose des Arztes völlig surreal vorkommt. Gerade erfährt er, dass er einen Krebstumor hat, da kann er im nächsten Moment sein Lachen kaum verkneifen, als er zwei Pfleger sieht, die gerade einen Leiche durch die Krankenhausflure schieben. Eine natürliche Abwehrreaktion, wie es scheint, denn uns Jungen kann doch keiner weiß. Erst recht nicht das, was sonst den alten Säcken vorbehalten bleibt.

Langsam aber sicher realisiert Adam, was mit ihm passiert, auch wenn er es bis zum Schluss nicht ganz wahrhaben möchte. Er versucht sich in Alkohol, Drogen, Frauen, Fernsehen und Unternehmungen mit seinem Bro. Letztlich hilft das aber alles nichts, denn wie er irgendwann begreift, läuft er lediglich vor sich selbst weg. JGL liefert dabei eine gigantische Performance ab, die buchstäblich durch Mark und Bein geht – vom Lebemann zum Chemo-Patienten ist es ein ganz kurzer Weg, wie uns 50/50 zeigt. Ständig fragt man sich, wie man selbst in solch einer Situation und mit solch einer Diagnose umgehen würde. Würde man sich so verhalten wie Adam oder würde man der Wahrheit viel eher ins Auge sehen? Oder würde man doch einen ganz anderen Weg gehen? Fragen, mit denen der Film vorsichtig und vor allem sehr ehrenwert umgeht, denn auch wenn 50/50 bisweilen zynisch daherkommt, hat er das Herz doch am rechten Fleckt, wie beispielsweise die Chemo-Sitzungen mit Matt Frewer und Phillip Baker Hall, die zwischen derbem Humor und ernsteren Tönen pendeln, eindringlich zeigen. Der Tod ist allgegenwärtig, nicht nur bei den Alten. Und wer nicht bereits ist zu kämpfen, der hat bereits verloren.

Natürlich ist die Geschichte des Will Reiser schon ein Filmstoff, wie ihn nur das Leben selbst schreiben kann, aber unter der Regie von Levine wird aus 50/50 trotz Zugeständnissen an die Dramaturgie und einer leicht aufgesetzten Lovestory eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich so richtig gepackt hat und erst einiges später wieder losgelassen hat. Der Cast ist fantastisch und besonders JGL beeindruckt nachhaltig (ich würde sogar so weit gehen und diese Rolle als seine bisher beste bezeichnen). 50/50 ist nicht nur die Geschichte eines persönlichen Schicksals, sondern vor allem auch eine über Männerfreundschaften, die alles und jeden überstehen. Vor allem wir Männer dürften uns nicht selten wiedererkennen. (8.5/10)

Die Blu-ray von Universum Film ist seit 07. September im Handel (Amazon-Partnerlink) und bietet für einen Nicht-Blockbuster ein erstaunlich gutes Bild, das an den richtigen Stellen scharf ist und nur selten Schwäche zeigt. Der Ton ist ebenfalls seht gut geworden, auch wenn er natürlich filmbedingt keine wirklichen Highlights bietet. An Extras gibt es ein informatives Feature zur wahren Geschichte hinter 50/50, sowie Deleted Scenes und einen Audiokommentar.


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Trailer zu Michel Gondrys 'The Green Hornet' Verfilmung


Zugegeben, bevor bekannt wurde, dass The Green Hornet verfilmt würde, sagte mir das Franchise gar nichts. Gut, ich bin auch kein großer Comicfan, aber nach dem ersten Trailer zur Verfilmung (480p/720p/1080p), bei der niemand geringeres als Michel Gondry Regie führt, wird sich das wohl auch nicht ändern. Zu platt und gewöhnlich sieht das alles aus, für Gondry dürfte das nicht gerade eine Ruhmestat sein. Und Rogen, der hier mal wieder sich selbst zu spielen scheint bzw. seinen üblichen schtick bringt, habe ich auch langsam satt. Deutscher Start ist am 13. Januar 2011.


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'Funny People' Trailer: »What accent is that?«


Ganze zwei Jahre ist es jetzt schon her, dass uns Judd Apatow das letzte mal beglückt hat. Als Regisseur natürlich, denn als Produzent oder sonstiger 'Hintermann' war der Gute ja in fast alle Komödien der letzten Jahre involviert. Sein neuer – ganz simpel Funny People benannt - hat gerade den ersten Trailer spendiert bekommen (480p/720p/1080p), der zumindest mit großen Namen nicht gerade geizt. Mit den altbekannten Zutaten (u.a. auch etwas sanftere Töne, Hill, Rogen & Mann) scheint Funny People gar nicht falsch liegen zu können, vorallem auch, weil mir die Idee mit der Stand-Up-Comedy absolut zusagt. Deutscher Kinostart ist der 13.08.


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'Fanboys': Neuer Trailer zum Skywalker Ranch Heist


Eigentlich sollte Fanboys ja bereits Mitte November auf DVD und Blu-ray erscheinen, aber bis dato hat sich noch nichts getan. Es wird wohl ewig das Sorgenkind der Weinsteins und der Aufreger der Fanboys bleiben. Hier jedenfalls der neue Trailer.

(Via The Movie Blog)


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'Fanboys': Trailer zum nerdigen Sorgenkind der Weinsteins


Zusammen mit Bryan Singers Valkyrie ist Fanboys wohl eines der größten Sorgenkinder der jungen Filmgeschichte. Unzählige Male verschoben, ein anderes Ende und viel Ärger mit den Fanboys selbst.  Wie das AHT aber berichtet, wird der Film, dessen Trailer gerade druckfrisch auf dem virtuellen Tresen gelandet ist (480p/720p/1080p), aber am 18.11. endlich seine Veröffentlichung finden, nämlich auf Blu-ray (und wohl auch DVD). Zum Trailer selbst: nerdig, nerdiger, am nerdigsten, Fanboys


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'Zack and Miri Make a Porno': Trailer & Red Band Trailer


Höchste Zeit, dass der Trailer für Kevin Smiths Zack and Miri Make a Porno endlich mal erscheint (480p/720p/1080p), würde ich sagen. Vorallem auch, da der Start in den USA bereits auf den 31.10. datiert ist. Natürlich sieht das Ganze noch ziemlich brav aus, doch auch wenn das gefürchtete NC-17-Rating ja schon lange vom Tisch ist, dürfte man wie bei Smith üblich auf seine Kosten kommen. Dass dies der Fall sein wird, das zeigt der Red Band Trailer (High-Res), der ebenfalls noch druckfrisch ist – er unterscheidet sich vom normalen Trailer jedoch nur durch den etwas explizierteren Dialog – und einige nette Einblicke in das Pornogeschäft Zack und Miris gewährt.


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Freshmen – Frisches Fleisch für die Schulmetzger

Drillbit Taylor
(Steven Brill, USA 2008)
Kino

Am schönsten ist es doch, wenn man ins Kino geht, einen Film sieht, von dem man nicht viel erwartet und dann positiv überrascht wird. So geschehen bei Drillbit Taylor, der von der Kritik zwar größtenteils niedergemacht wurde, dessen Trailer ich aber einfach zu lustig fand, als dass mich die Kritik vom Kinobesuch hätte abhalten können. Kleine Highschoolracker, die posen und Mädchen abschleppen wollen, dabei aber von zwei bullies permanent genervt werden? Zugegeben, das klingt nicht gerade nach einem Film für meine Zielgruppe. Das Ganze klingt aber auch ganz deutlich nach Judd Apatow, der hier zusammen mit Seth Rogen produzierte (Rogen schrieb zudem noch das Drehbuch mit). Und genau diesen Einschlag/Einfluss der beiden merkt man dem Film auch an, was ihn letzten Endes dann wohl auch aus dem Einheitsbrei heraushebt. Trotz PG-13-Rating und dem damit verbunden Fehlen von sämtlichen Kraftausdrücken (gut, "Bitch" wurde geradezu inflationär gebraucht, aber das gehört ja heute so zur Sprache wie das tägliche Brot zum Leben) ist jedoch alles vorhanden, was so eine Komödie aus der 'Feder' Judd Apatows ausmacht: Der Film ist äußerst lustig, hat charismatische Darsteller, derben Humor und auch eine gute Portion Herzenswärme, die natürlich nicht fehlen darf.

So dürfen die 'Kleinen' dann auch ordentlich auf den Putz hauen, wobei die Newcomer dem Altgedienten Owen Wilson bisweilen sogar die Show stehlen. Es gibt Rap-Kämpfe, jede Menge dummes, aber gerade deshalb so amüsantes Geschwätz (Wilson zitiert beispielsweise aus Blade Runner), einen schönen, wenn auch poppigen Soundtrack und letzten Endes sogar auf die Fresse. Ist Gewalt eine Lösung? Hmm, manchmal scheint wirklich nichts anderes zu helfen, so suggeriert es Brills Film zumindest. Am allerwichtigsten und heilendsten ist dann aber doch die Freundschaft, das zeichnen wohl alle Komödien Apatows aus. Um's kurz zu machen: Drillbit Taylor ist keinesfalls nur für die jüngeren Zuschauer, trotz fehlenden R-Ratings (es ist eben alles einfach ein wenig gesitteter). Wer Apatows Komödien mag – weniger wohl Brills, denn Without a Paddle hasste ich -, der wird auch hier ganz klar auf seine Kosten kommen. Und wer, wie ich, feststellt, dass er es irgendwie mag, wenn es in einem Film Filmausschnitte aus anderen Filmen gibt, quasi eine Mise-en-abyme, der kommt an Drillbit Taylor sowieso nicht vorbei. Ein liebenswertes kleines Filmchen. (6.5/10)


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'Zack and Miri Make a Porno': Erstes offizielles Bild

Außer dem Cast und dem – wie soll man es nennen? – Song I'm f****** Seth Rogen, hielt sich Kevin Smith bisher ja recht zurück was seinen Neuen, Zack and Miri Make a Porno, betrifft. Nun hat USA TODAY jedoch den ersten still zum Film. Zusätzlich liefert Smith einige äußerst interessante Infos: "'The two leads (and entire cast) have remained brilliant. The first porno scene is spellbinding; funniest scene I’ve ever put on film,' Smith writes on his official website. 'And ladies? [Jason] Mewes does full-frontal.'" (/Film)

‘Zack and Miri Make a Porno’

[Quelle: /Film/USATODAY.com]


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