Telekinese Viral zum 'Carrie' Remake

Am 05. Dezember startet das Carrie-Remake in den deutschen Kinos. In den USA etwas früher, nämlich am 18. Oktober. Gestern war Premiere in L.A., pünktlich dazu macht gerade ein fieses Viral die Runde, das ahnungslose Passanten verarscht. Wie René schon sagte, ist wohl besser als der Film selbst …


Tags , , , , , , , , , , , ,

Prom Night: Offizieller Trailer zum 'Carrie' Remake

Ist schon 'ne ganze Weile her, dass wir den Teaser Trailer zu Carrie zu sehen bekamen. Das dachte sich wohl auch MGM und hat deshalb endlich einen ganzen Trailer veröffentlicht. Der zeigt mit etwas zu viel, auch wenn den meisten der Plot vom Original bereits bekannt sein dürfte. Ansonsten zeigt der Trailer die üblichen Merkmale eines Remakes: etwas mehr Budenzauber und ans neue Publikum angepasst. Deutscher Kinostart ist am 05. Dezember.

(Via Reihe Sieben)


Tags , , , , , , , , , , ,

Erster Teaser zum 'Carrie' Remake mit Chloë Grace Moretz

Nach Poster und ersten Bildern ist nun der Teaser Trailer zum Carrie Remake angekommen, in dem Chloë Grace Moretz die Hauptrolle der titelgebenden Carrie übernimmt. Über Remakes will ich ja gar nicht mehr diskutieren, aber ausgerechnet die kleine Moretz!? Klar, ich sehe, warum sie das go-to-girl ist, aber das ändert nichts daran, dass ich sie einfach nicht abkann. Der Teaser selbst gibt natürlich nicht wirklich etwas preis, macht aber einen soliden Eindruck. Der deutsche Kinostart ist für den 06. Juni 2013 angesetzt.


Tags , , , , , , , , , , ,

Der Nebel des Grauens

The Mist
(Frank Darabont, USA 2007)
Kino

The MistOh Mann, ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben, was ich da vor einigen Stunden auf der Leinwand gesehen habe. Eigentlich war ich mir ja ziemlich sicher, dass es ziemlich schwer würde, I KNOW WHO KILLED ME dieses Jahr noch zu unterbieten, doch mit der King-Short-Story-Adaption THE MIST zeigt Darabont eindringlich, dass es doch gar kein Schweres ist, dies zu tun. In seinem Film funktioniert rein gar nichts, vor allem wohl nichts, wie es von ihm beabsichtigt war. Zu allererst einmal ist der Horrorfilm nämlich mehr Komödie als Horrorfilm oder Thriller. So sehr man es auch versucht, man kann das Geschehen auf der Leinwand einfach nicht ernst nehmen, und so lässt sich THE MIST dann doch recht gut als Gagfeuerwerk lesen. Die Kreaturen sehen zwar auf den ersten Blick meist wie ihr reales Pendant aus (wobei es auch ziemlich abgedrehte Viecher gibt), doch erhascht man mal einen Blick auf deren "Gesicht", dann hat man schon den ersten Lachkrampf zu überstehen – von den mindestens weltklasse Animationen mal ganz zu schweigen. Der Höhepunkt findet sich dann aber in einem bug, der jeden Jurassic Park-Besucher noch mehr erstaunen würde, als jeder dort lebende Dino.

Doch damit nicht genug, denn was den Kreaturen an Schreckpotential fehlt, das besitzen die Darsteller. Ich kann nicht glauben, dass das wirklich der Punisher war, der da als Hauptdarsteller zu sehen war – nicht nur weil er aufgegangen ist wie Hefeteig, sondern auch wegen seiner Darstellung, die Jenseits von Gut und Böse ist. Auch seinen Kollegen sieht man die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben, da wundert es auch nicht, dass man den Protagonisten diese grandiosen Dialoge in den Mund gelegt hat, die jeder TV-Gerichtsshow-Autor hätte besser hinbekommen als Darabont. Und genau wie bei diesen Shows erging es mir auch im Kino, ich wollte das Elend endlich beenden, umschalten und nach etwas Besserem suchen. Doch durch Schmerzen merkt man, dass man noch lebt, dachte ich mir und blieb brav sitzen, zumal ich meine beiden Begleiter ja nicht allein lassen konnte. Und tatsächlich, ich sollte dafür belohnt werden. Das Ende macht nämlich einiges wieder wett, so konsequent und herrlich doof ist es. Nur doof, dass mir einmal mehr nach einem Lachanfall war als nach einem Haufen Dramatik. Da konnte auch der gute Score von Mark Isham nichts mehr retten, denn der wurde ohne jegliches Gespür einfach über die Bilder geschmissen, sodass es erneut sehr wehtat.

Wie gesagt, als Komödie oder noch besser als Partyfilm, eignet sich THE MIST hervorragend. Er hat alles, was man von solch einem Film erwartet: Grandiose Dialoge, begnadete Darsteller, einen unfassbaren Spannungsbogen, CGI, die selbst Bays Letzten in den Schatten stellen und eine Prämisse, die mindestens so episch und subtil ist wie Goethes Faust. Nicht zu vergessen dass er Munition herzaubern kann und Hundefutter für 30 Jahre führt. Kaum zu glauben, dass dieser Mann für THE GREEN MILE und THE SHAWSHANK REDEMPTION verantwortlich zeichnet (geschweige denn der Film von der US-Kritik so gut rezipiert wurde). Aber ihm glaube ich sowieso nichts mehr, denn gegen ihn ist seine falsche Prophetin (Marcia Gay Harden) geradezu ein Brunnen der Wahrheit. (2/10)


Tags , , ,