Die Dinos sind wieder los: 'Jurassic World' Trailer

Lange haben wir drauf gewartet, nun ist er endlich da und die Dinos wieder los! Die Rede ist natülich von Jurassic World, dem Sequel, an das wohl alle nur die höchsten Erwartungen haben. Der Trailer gefällt schon mal, auch wenn ich hoffe, dass man an den FX noch etwas arbeitet. Und den T-Rex will ich natürlich auch wieder sehen, auch wenn die Raptoren schon mal ein guter Anfang sind … Deutscher Kinostart ist am 11. Juni 2015.

(Via PewPewPew)


Tags , , , , , , , , , , , , , ,

Sponsored Video: Kabel 1 präsentiert das 'HaiLight'

Steven Spielbergs Jaws ist es wohl maßgeblich mit zu verdanken, dass sich bis heute zahlreiche Mythen rund um den Weißen Hai ranken. Dass Haie aber tatsächlich deutlich weniger gefährlich für den Menschen sind als viele andere Tiere oder Menschen, ist bei vielen bis heute nicht so richtig angekommen. Es liegt bis zu einem gewissen Grad aber wohl auch an der Tiefe des Ozeans, der uns bis heute etwas unheimlich ist – und dort dann noch solche Kreaturen wie Haie? Da würden die meisten wohl Angst haben, egal wie alt und egal woher. Laut Statistik töten aber sogar Kühe pro Jahr mehr Menschen als Haie – aber laut Statistik ist ja auch das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel und dennoch sind wir deutlich skeptischer als wir es eigentlich sein sollten …

Kabel 1 nutzt diese Angst der meisten Menschen für eine ganz besondere Themenwoche zum Thema Haie. Ab kommenden Donnerstag zeigt der Sender nämlich ganz besondere 'HaiLights' wie zum Beispiel eine Doku über den Magalodon, den Urzeit-Hai sowie die Doku Great White Shark oder den Spielfilm Sharknado, der ja bereits zur Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray für mächtig Aufsehen sorfte. Diese ganz besonderen Tiere werden uns aber wohl auch nicht so schnell wieder los. Im Gegenteil, die Faszination dauert an. Dafür sorgen Themenwochen wie jene von Kabel 1 oder Spielfilme wie ebenjener Sharknado.

Wer genauere Infos zur Themenwoche auf Kabel 1 will, der besucht am besten die Homepage, stattet Kabel 1 einen Besuch auf Facebook ab oder informiert sich via Twitter- und YouTube-Channel von Kabel 1. Viel Spaß bei der Themenwoche – und vor allem beim nächsten Tauchganz oder Bad im Meer ….

Sponsored by Kabel 1


Tags , , , , , , , , , , , , ,

Wagner, Weapons & War: Trailer zur Doku über John 'Milius'

Woah, das hätte ich ja nicht gedacht, dass es das mal geben wird! Auf dem diesjährigen SXSW Festival, das morgen startet, wird die Doku Milius Premiere feiern, die – wie der Name schon sagt – das Filmschaffen von John Milius rekapituliert. Milius, der von sich selbst als 'General Milius' spricht, hat ziemlich bedeutende Werke der Filmgeschichte auf die Beine gestellt, wofür ihm seine Wegbegleiter bis heute dankbar sind – auch wenn sie die Welt nicht immer so sehen wie Milius, wie in den Interviewausschnitten aus dem Trailer deutlich wird. Ziemlich geil, dass die beiden Regisseure Joey Figueroa und Zak Knutson all seine namhaften Kollegen für den Film gewinnen konnten. Ich bin sehr gespannt!

(Via Twitch)


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Trailer zu Steven Spielbergs Abraham Lincoln Biopic 'Lincoln'

Nach dem Trailer zum Trailer ist der erste offizielle Trailer zu Steven Spielbergs Abraham-Lincoln-Biopic Lincoln da und sieht nach einem typischen Hollywood-Epos Marke Spielberg aus. Don't get me wrong, das sieht nach mindestens 150 Minuten langem packendem Historienkino aus, nur werde ich nicht das Gefühl los, dass es sich hier eben auch um den typischen Oscar-contender Nummer eins handelt. US-Start ist auch noch pünktlich zu den Oscars 2013, nämlich am 16. November.

(Via The Playlist)


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Erster Teaser Trailer zu Steven Spielbergs 'Lincoln'

In drei Tagen erscheint der offizielle Trailer zu Steven Spielbergs Lincoln. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, wurde heute ein erster Teaser Trailer veröffentlicht, der einige Bilder aus dem Film zeigt und mit einer Abraham-Lincoln-Rede zum Ende des Civil War unterlegt ist. Natürlich gibt es noch nicht viel zu sehen, aber bei der Kombo kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. US-Start ist am 16. November.

(Via /Film)


Tags , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Summer of '79: 'Super 8'


Was wurde nicht wieder für ein großes Geheimnis um einen Film gemacht, der letztlich doch nur ein einziger großer Sommerblockbuster ist. Nach Cloverfield hat sich J.J. Abrams an ein weiteres im wahrsten Sinne des Wortes Monsterprojekt gewagt – dieses Mal sogar als Regisseur und nicht nur als Produzent. Der Mann im Hintergrund war dieses Mal Steven Spielberg, dessen Einfluss auf das Projekt aber deutlich sichtbar über die Grenzen des reinen Produzierens hinausgeht – Poltergeist lässt grüßen. Sowohl Letzterer als auch Cloverfield sind gute Einwürfe, um Super 8 einzuordnen. Denn eines gleich vorweg: Super 8 ist bei weitem nicht der Monster-Film, zu dem er im Vorfeld hochstilisiert wurde. Sicher, das Marketing hat einmal mehr funktioniert und den Kinogänger vielleicht sogar absichtlich mit falschen Erwartungen gelockt. All die Vermutungen, seien es nun Area 51 oder Roswell, führen ins Leere, denn Super 8 ist zu allererst ein Coming-of-Age-Film über das Erwachsenwerden in Suburbia und die Liebe und Hingabe zum Film. Und dennoch trägt er – ähnliche wie in Monsters – einen Monsterfilm-Anstrich, der ihm besonders gut steht.

J.J. Abrams' Blockbuster weiß von der ersten Sekunde an zu gefallen, ist der Film doch in einen schicken Retro-Look getaucht, der die 70er Jahre wiederaufleben lässt, ohne forciert oder kopiert zu wirken. In den Zimmern der Jungs (u.a. Joel Courtney, Ryan Lee und Riley Griffiths) finden sich Poster zu Klassikern von Carpenter und Romero, sowie Lucas' großer Sternensaga, die erst vor zwei Jahren in den Kinos zu sehen war. Man bemerkt schnell, dass den Jungs diese Filme am Herzen liegen. Sie wollen etwas großes schaffen und sind dabei vom Zeitgeist beeinflusst, weshalb sie unbedingt einen Zombiefilm drehen wollen. Auch hier hat Super 8 eine Natürlichkeit und Ungezwungenheit inne, die vielen period pieces völlig abgeht. Natürlich besteht auch die Jungs-Gang aus den klassischen Typen: Da ist zum einen der schüchterne Schönling, der feiste Anführer und der nerdige Sidekick, der sich als Special-Effects-Mann etablieren möchte und für das comic relief des Films verantwortlich ist. Und dennoch schließt man die Jungs umgehend ins Herz, auch, weil sie im tristen Vorstadtleben das beste aus ihrer Situation zu machen scheinen – schließlich steht der Sommer vor der Tür.

Es ist das Zombie-Projekt der Jungs, das nicht nur als Film-im-Film-Gimmick dient, sondern vielmehr eine Mise en abyme darstellt, mit der Abrams und Spielberg ihre Liebe nicht nur zu diesem Projekt, sondern auch zu ihren Filmen generell unterstreichen. Allen voran natürlich Spielberg, dessen Filmografie mindestens drei Mal so lang ist wie die von Abrams. Super 8 ist nämlich schlichtweg ein einziges, ellenlanges Spielberg-Selbstzitat, bei dem Abrams lediglich für die Lensflares verantwortlich zeichnet, die es wieder mal zuhauf gibt, die hier aber erstaunlich gut platziert sind. So gibt es in Super 8 dann auch alle typischen Spielberg-Topoi: die gebrochene Vaterfigur, den Familienkonflikt, die Initiationsgeschichte, die Bedrohung von Außen, sowie – natürlich – die Interaktion mit dem Alien. Dieses ist leider ziemlich unästhetisch geworden, was man nach dem tollen Creature-Design in Cloverfield so nicht erwartet hätte. Aber sei's drum, schließlich ist das Alien sowieso nicht allzu häufig zu sehen und ohnehin nur Mittel zum Zweck, wenn auch kein wirklicher MacGuffin. Der größte Star des Filmes ist nämlich jemand ganz anderes.

Super 8 ist Elle Fannings Film, dominiert die 13-Jährige doch jede Szenen, in der sie zu sehen ist. Dabei ist es nicht nur das große Schauspieltalent, mit dem der Teenager gesegnet ist (und von dem man hoffentlich noch mehr sehen wird), sondern auch die Rolle, die man ihr auf den Leib geschrieben hat. Die Geschichte zwischen ihr und Hauptdarsteller Joel Courtney ist herzerwärmend und fügt sich fantastisch in den Rest der Geschichte ein. Sie ist von einer unbeschwerte, unprätentiösen Leichtigkeit geprägt, die das heutige Hollywoodkino nur noch selten erblicken lässt. Super 8 zeigt hier einmal mehr, dass er ein Film über die Liebe ist – die Liebe zu anderen, sowie die Liebe zum Film (und stets auch ein Film über Nächstenliebe). Bei all den Gefühlen dringt in Super 8 aber immer wieder auch der Blockbuster durch. Beispielsweise wenn der Zug entgleist – dem Highlight des Filmes – und wir Zeuge eines Crashs werden, der seinesgleichen sucht. Auch wenn die Effekte vor allem für ILM-Verhältnisse alles andere als State of the Art sind, gehört der Traincrash zu den besten action set pieces, die ich im jüngeren Blockbusterkino bisher gesehen habe. Das ist pures eye und ear candy (Ohropax nicht vergessen!). Und ein schöner Gegensatz zum 'praktischen' Filmemachen der Jungsclique, in dem so viel Herzblut steckt.

Es gibt kaum etwas an Super 8, das einem nicht gleich sympathisch ist. Seien es nun die tollen Darsteller (Noah Emmerich als fieser Kommandeur sollte ebenfalls erwähnt werden), das perfekte Timing oder die einfühlsame Geschichte – Abrams' und Spielbergs Kollaboration ist wundervolles Retro-Kino, das auf ein modernes Kinopublikum ausgerichtet ist und dabei nur selten Zugeständnisse macht. So darf das Sommer-Blockbusterkino auch für Erwachsene gerne öfter aussehen. (8.5/10)


Tags , , , , , , , , , , , ,

Renn, Fury, renn! Trailer zu Steven Spielbergs 'War Horse'


Spielberg scheint derzeit ja ziemlich fleißig zu sein, denn neben The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn (der mir Jacke wie Hose ist), bringt er dieses Jahr – bei uns erst im nächsten Jahr zu sehen – auch noch War Horse raus, dessen erster Trailer heute erschienen ist (480p/720p/1080p). Sieht nach Oscarmaterial aus, wie es im Buche steht, wobei einige Aufnahmen durchaus ansehnlich sind – wie das Pferd durch den Schützengraben rennt, beispielsweise. Habe es ohnehin nicht so mit Tierfilmen, wobei abzuwarten sein wird, welchen Part der Erste Weltkrieg spielt. Unser deutscher Nachwuchsstar David Kross ist übrigens auch mit von der Partie. Deutscher Start ist am 05. Januar 2012.


Tags , , , , , , , , , , ,

Lens Flares: 'Transformers: Dark of the Moon'


Patrick Dempsey erzählt welch tolle Eigenschaften sein Oldtimer hat, dass er doch so schön glänze und poliert sei, und vor allem wunderschöne Rundungen habe. Er ist während er diese Worte spricht nicht im Bild zu sehen – auch das Auto, von dem er schwärmt, ist nicht komplett zu sehen, wobei doch beim Cinemascope-Format genug Platz dafür wäre. Die Kamera konzentriert sich nämlich auf Rosie Huntington-Whiteley, ein Victoria's-Secret-Model, das im weißen Kleid neben dem Auto steht. Mit ihren Traummaßen muss sie dabei auch nicht viel mehr machen als interessiert das Auto anzuschauen, zu dem Transformers: Dark of the Moon eine recht platte Analogie zieht. In dieser Szene führt Michael Bay das zusammen, was für ihn zusammen gehört: Schnelle Autos und hübsche Frauen. Fehlt eigentlich nur noch, dass man im Hintergrund noch ein Helikopter sieht, dann wären alle Dinge in einem Bild versammelt, die Bays Weltbild definieren. In der Welt Michael Bays sind hübsche Frauen etwas, das an die Seite von männlichen Helden gehört, die ihre Männlichkeit ständig unter Beweis stellen. Jeder wundert sich, warum solch eine Frau mit einem Greenhorn wie Sam (Shia LaBeouf) liiert ist. Doch sie werden es nie verstehen, denn sie tun nicht das, was Sam getan hat und im zweiten Sequel auch erneut tut: nämlich für die Freiheit und die Menschen kämpfen, die ihm etwas bedeuten – da spielen auch Geld oder Macht keine Rolle.

Bay vollzieht mit der Figur Carlys so etwas wie eine kleine Richtungsänderung, denn nach dem Abgang von Megan Fox präsentiert er uns nicht etwa einen Megan-Fox-Klon, sondern gleich einen vollkommen anderen Typ Frau. Megan Fox, die ihr schlampiges Image einfach nicht los wird und in den ersten beiden Filmen Ahnung von Dingen hatte, die sonst eigentlich nur Männer verstehen (zumindest in Bays Kosmos), wurde durch ein Unterwäschemodel ersetzt, das schon mehrere Male zur sexiesten Frau gewählt wurde, und von Sam nicht umsonst Engel genannt wird. Huntington-Whiteley macht in der Tat in jeder Szene eine gute Figur – weniger, weil sie eine gute Schauspielerin ist (wobei es für Fox noch locker reicht), sondern vielmehr aufgrund ihrer Optik, die konträrer zu Fox' nicht sein könnte. Natürlich wirkt das in nahezu jeder Szene unglaublich chauvinistisch, aber Bay macht daraus auch gar keinen Hehl. Und letztlich meint er es auch nur gut, denn Sam ist wie Bay ein Gentleman, der für seine Frau alles tun würde – und wenn er dabei in den sicheren Tod rennt. Die ganze Inszenierung Huntington-Whiteleys scheint auf den ersten Blick pubertär zu sein, ist aber letztlich doch nur ehrlich von Bay gemeint, denn welcher Mann will keine Frau an seiner Seite haben, vor der alle anderen vor Neid erblassen? Bays Figurenzeichnung ist somit nur ein Abbild unserer Leistungsgesellschaft, die Frauen wie Carly mit zum Begehrenswertesten erheben, was es auf der Welt nur gibt. Dito schnelle Sportwagen wie der Mercedes SLS, den sie im Film fahren darf und der ebenso erotisch inszeniert wird wie Huntington-Whiteley.

Ich rechne es Bay somit schon wieder hoch an, dass er einfach die Eier in der Hose hat, das in seine Filme zu transportieren, was ihm persönlich wichtig ist: Hübsche Frauen, schnelle Autos, sein Land und die Männer und Frauen in Uniform. Warum soll ein Film eines Regisseurs auch nicht persönlich sein? Warum soll ich mich in meiner Haltung oder meinen Überzeugungen zurückhalten, wenn mir ein Millionenpublikum den Rücken stärkt? Ich bin ich, und Du bist Du, diesem Motto ist Bay in bisher jedem seiner Filme treu geblieben. Leistung heißt sein Prinzip, denn nichts ist umsonst: weder die hübsche Frau, noch der Sportwagen, noch die Freiheit. Und wenn Bay selbst nichts dafür tun kann – beispielsweise für die Freiheit, wobei er dafür ja wiederum seine Filme hat – , dann ist er jenen wenigstens dankbar, die sich dieser Aufgabe angenommen haben. Und das sind die einfachen Männer, die Mut beweisen, nicht etwa Staatsmänner oder Geheimdienstchefs, die auch hier wieder ihr Fett wegbekommen (Obama interessiert sich beispielsweise gar nicht erst für Heldentaten). Bays politische Weltsicht wird hier einmal mehr nicht nur durch seine Optik artikuliert, sondern durch kleine Versatzstücke, die manchmal nur Sekunden lang sind, die Richtung aber klar vorgeben. Deutlicher – aber dann wiederum auf visueller Ebene – wird er mit der in jederlei Hinsicht gigantischen Exposition, die nicht nur neue Maßstäbe hinsichtlich der Effekte setzt, sondern in zirka 20 Minuten eine alternative Welt erschafft, in die man sich voller Vorfreude hineinbegibt.

Bay ist mit der zweiten Fortsetzung ein riesiger Qualitätssprung gegenüber dem Vorgänger gelungen, denn vieles, was er im zweiten Teil auf die Spitze trieb, unterlässt er hier entweder ganz oder schraubt es auf ein notwendiges Minimum herunter. So sind die Kampfszenen nicht nur deutlich übersichtlicher choreografiert, sondern die bisher härtesten. Es wird gestorben, teilweise sogar recht brutal und zynisch – auf beiden Seiten. Ferner konzentriert sich Bay nicht nur auf den Kampf zwischen Autobots und Decepticons, sondern fügt auch einen menschlichen Gegenspieler hinzu, der dem ganzen sehr gut tut. Die ganze Story wird somit nicht nur dramaturgisch aufgewertet, sondern lässt bisweilen auch Emotionen zu, die durchaus zu fesseln wissen. Dass das apokalyptische Chicago dabei nicht von ungefähr an New Yorks 9/11 erinnert, ist nur konsequent. Sowieso ist Transformers: Dark of the Moon der dunkelste und bedrückendste Teil der Trilogie, was an Bays Ökonomie liegt, denn er verzichtet nicht nur auf Nebenschaulätze und Subplots, sondern schraubt auch vieles von dem zurück, was in den ersten beiden Teilen oftmals kritisiert wurde, namentlich der Militarismus. Dieser beschränkt sich auf wenige Szenen (am Ende darf natürlich trotzdem nicht das Sternenbanner fehlen), seinen Fetisch für die Militärmaschinerie tendiert sogar gegen Null.

Das hat Bay aber auch nicht mehr nötig, denn es sind die angesprochenen kurzen Momente, ja sogar einzelne Shots, die Bay lediglich dazu benötigt, um seine Botschaft an den Mann respektive die Frau zu bringen. Wie gesagt, subtil war Bay noch nie, aber ehrlich. Diese wenigen Shots sehen dafür dann aber auch umso besser aus (bei einigen wollte ich fast aus meinem Sitz aufspringen), denn Transformers: Dark of the Moon ist nach Camerons Avatar der Film, der die 3D-Technik am bisher besten und vor allem eindrucksvollsten nutzt. Mit den FX, die erneut von ILM kommen, setzt der Film ohnehin neue Maßstäbe und ist in technischer Hinsicht ganz klar Bays Magnum Opus. Es macht letztlich alles so viel Spaß, weil Bay sich von gewohnten Mustern loslöst und seine Markenzeichen dennoch einbringt. Jeden, der Bay kennt, sollte diese Tatsache aber nicht allzu sehr verwundern, denn wenn es einen Mann in Hollywood gibt, der technisch keine halben Sachen macht, dann ist es wohl Michael Bay. Und ich kann nach Transformers: Dark of the Moon nur einmal mehr sagen, dass ich mich an der Optik Bays einfach nicht satt sehen kann. Michael Bay ist letztlich auch nur ein großer kleiner Junge – aber er steht wenigstens dazu. (8.5/10)


Tags , , , , , , , , , , , , ,

Geheimnisvolle Post von Paramount zu 'Super 8'


Heute habe ich ein ganz besonderes Paket aus den Staaten bekommen – von Paramount direkt aus Los Angeles. Als ich das Paket aufmache blickt mich erst einmal ein purer Anachronismus an: Es handelt sich nämlich um eine Schachtel Super-8-Film mit einer Länge von 15m, die bereits im Dezember 1977 abgelaufen ist. Ich mache das gute Stück auf und erblicke eine sehr nette Promotion für J.J. Abrams' neues 'Geheimprojekt' Super 8, der am 04. August in Deutschland anläuft, in den USA aber bereits am 10. Juni startet. Neben der Rolle Super-8-Film finden sich dann auch noch ein USB-Stick und ein Hinweiszettel, der mich dazu auffordert einen Code an eine E-Mail-Adresse zu senden, der es ermöglicht einen advanced look zu Super 8 zu bekommen. Auf dem USB-Stick selbst befindet sich ein viersekündiger Clip namens EX_1A_21-23.mov, den ich für Euch bei YouTube hochgeladen habe.

Den Code habe ich natürlich auch gleich per Mail rausgeschickt, heraus kam bisher aber noch nichts. Womöglich müssen erst alle Pakete/Clips freigeschaltet werden, wie auch die amerikanischen Kollegen bei /Film vermuten. Sehr feine Aktion jedenfalls, die Paramount sich hier marketingtechnisch ausgedacht hat. Und ich bedanke mich auch gleichzeitig, bin ich doch anscheinend der einzige deutsche Blogger, der dieses Paket bekommen hat (selbst in den USA bekamen es nur die ganz großen Blogs wie eben /Film). Mehr Bilder der Verpackung und des Inhaltes habe ich übrigens bei Equilibrium auf Facebook hochgeladen, für alle, die interessiert sind und ein weiteres Puzzleteil im Fall Super 8 suchen. Wer weitere Hinweise hat, was das Puzzle zusammengesetzt ergibt, der darf natürlich gerne auch kommentieren. Vielleicht ist es aber auch besser, wenn alles relativ im Dunkel bleibt, denn nur so hat ja schließlich auch Cloverfield Spaß gemacht.


Tags , , , , , , , , , , ,

Erster Trailer zu 'Transformers: Dark of the Moon'


Vor einigen Tagen geisterte ja bereits die Beschreibung des ersten Trailer zu Michael Bays Transformers: Dark of the Moon durchs Netz. Heute ist der Trailer nun offiziell erschienen (480p/720p/1080p) und er hinterlässt nicht gerade Eindruck – erst recht nicht, wenn ich an den ersten Trailer zum ersten Teil denke. Aber hier ist ja auch noch nichts vom eigentlichen Geschehen zu sehen, weshalb ich zuversichtlich bin, dass Bay auch dieses mal wieder seine Fetische bedient und eine gigantische Materialschlacht abliefert. Start ist am 01. Juli 2011.


Tags , , , , , , , , , , , , , , ,