Trailer zu Peter Bergs Navy SEALs Actiondrama 'Lone Survivor'

Dass Peter Berg das Militär mindestens genau so schätzt wie Michael Bay, weiß man spätestens nach Battleship. Umso konsequenter, dass er sich in seinem neuen Film nun der wahren Geschichte von SEAL Team 10 annimmt, das 2005 damit beauftragt war, den hochrangigen Taliban-Führer Ahmad Shahd gefangen zu nehmen oder zu töten ('Operation Red Wings'). Die Mission scheiterte, der Kommandeur des Teams war der einzige Überlebende. Marcus Luttrell schilderte dieses Ereignis in seinem Buch Lone Survivor, das unter dem gleichen Titel nun in die Kinos kommt. Ich will gar nicht lange drum herum reden: Das sieht ziemlicht gut aus und ich freue mich natürlich schon jetzt sehr auf die Verfilmung, auch wenn es noch etwas dauert, denn Lone Survivor startet in den USA am 19. Januar 2014.

(Via The Film Stage)


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Der gigantische Flop, der keiner ist: 'John Carter' Blu-ray Review


Disney ist eigentlich ein Garant für Kassenerfolge. Zumindest wenn es um Animationsfilme geht. Aber auch ansonsten macht Disney nur selten Schlagzeilen mit schlechten Zahlen. Miramax, Marvel, Disney kauft sich sogar groß bei der Konkurrenz ein. Da schmerzt es natürlich umso mehr, wenn ein Blockbuster, von dem man sich ganz Großes erhofft hatte, an den Kinokassen floppt. Das tut es einem Studio immer, aber Disney wohl noch ein wenig mehr. Stolze 200 Millionen US-Dollar soll Disney an John Carter verloren haben. Viele Diskussionen und Vermutungen gab es bei der Fehleranalyse, am Marketing soll es letztlich wohl gelegen haben (man hätte den Film beispielsweise doch John Carter of Mars nennen sollen, sagen einige). Was auch immer der tatsächliche Grund für das Scheitern des Abenteuers aus der Feder von Edgar Rice Burroughs war, John Carter hat dieses Brandmark nicht verdient, nein, wirklich nicht.

Die Geschichte, die Andrew Stantons Film erzählt, ist vielleicht keine allzu genuine, aber sie entführt uns in eine Welt, die voller Magie ist und an der man sich nicht satt sehen kann. Beginnt die Rahmenerzählung noch im jungen Amerika, das gerade den Civil War hinter sich gebracht hat, werden wir wie John Carter (Taylor Kitsch) auch schon in die geheimnisvolle Welt entführt, die – so stellt sich schnell heraus – der Welt, aus der Carter stammt, doch recht ähnlich ist. Es herrscht ein Krieg zwischen zwei Völkern, angeheizt durch göttliche Wesen (u.a. Mark Strong), die die Fäden in der Hand zu halten scheinen. Carter muss sich in dieser Welt, in der er einige besondere Fähigkeiten besitzt, erst zurecht finden. Dabei stellt sich schnell heraus, dass er physisch zwar überlegen sein mag, kulturell aber erst Fuß fassen und die Zusammenhänge dieser Welt, die sich Mars nennt, erschließen muss. Der Zuschauer ist ihm dabei nicht unbedingt voraus, was ihn emotional an Carter stärker bindet.

Wir lernen Wesen (u.a. Willem Dafoe & Thomas Hayden Church) kennen, von denen man nicht weiß, wie sie mit diesem Fremden umgehen werden. Immer tiefer involviert uns John Carter, präsentiert neue Gesichter, mal Freund, mal Feind, die vor allem aber alle funktionieren. Sicherlich, Mark Strong gibt einmal mehr den Bösewicht auf Autopilot, aber er steht sowieso nicht im Fokus der Geschichte. Die fremden Zivilisationen sind aus vielen anderen Geschichten und Filmen entlehnt, passen aber so gut in diese Welt, dass man sich für sie und ihren Background interessiert. Auch das Setting weiß zu gefallen, das irgendwo zwischen Wüste und gigantischem Gebirge angesiedelt ist. Man sieht es den Bildern von Daniel Mindel an, dass er schon für viele Spionagethriller gearbeitet hat, denn auch hieraus generiert John Carter viel seiner Spannung und Magie. Zum Beispiel die Luftkampf-Szenen, die in einem Actionfilm nicht besser hätten aussehen können.

Keine Frage, John Carter verfügt über große Schauwerte, man sieht dem Film seine 250 Millionen Dollar an, die er gekostet hat. Die FX sind beispielsweise state of the art, zur Qualität der 3D-Effekte kann ich leider nichts sagen, da ich nur die 2D-Version gesehen habe (die aber erahnen lässt, an welchen Stellen 3D Sinn gemacht hätte). Doch nicht nur von technischer Seite weiß die Produktion zu gefallen. Vielleicht liegt es gerade daran, dass John Carter im Prinzip ein Best-Of aus Star Wars, Stargate, Aladdin und vielen anderen ist, was ihn so interessant macht. All die Sachen, die schon in den entsprechenden Filmen gefallen haben, wie z.B. der Arena-Kampf, den ich schon in Attack of the Clones geliebt habe und der auch hier ein sehr schönes action set piece markiert. Und nicht nur hier macht der Film keine Gefangenen, denn er ist keinesfalls der kleine, niedliche Disney-Film, der sich an Kinder richtet, sondern zeigt Gewalt und ihre Auswirkungen.

Das ist nicht nur ehrlicher, sondern auch konsequenter als man es von verwandten Welten aus The Chronicles of Narnia oder The Golden Compass kennt. Interessanter als diese ist John Carter ohnehin, auch wenn es nicht unbedingt weiterer Sequels bedarf. Das erste wurde bereits angekündigt und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. So magisch und entführend wie dieser ökonomische Flop ist Disney-Kino schon lange nicht mehr gewesen. (8/10)

Die Blu-ray von Disney erscheint am 19. Juli (Amazon-Partnerlink) und kann auf ganzer Linie überzeugen. Die Bildqualität wird den tollen Bildern von Daniel Mindel absolut gerecht und besticht durch einen guten Schwarzwert und knackige Schärfe. Der DTS-HD 7.1 Ton bekommt genug zu tun, so dass auch Subwoofer und Rears permanent beschäftigt sind. Auch mit Extras geizt Disney nicht, und so befinden sich neben zusätzlichen Szenen auch ein Making Of und ein Audiokommentar mit auf der Disc. Eine technisch hervorragende Veröffentlichung.

Bild: © 2012 Walt Disney Company


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Dauerfeuer auf See: Steve Jablonskys 'Battleship' OST Review


Steve Jablonsky ist wohl einer der bekanntesten und meistbeschäftigten Zöglinge Hans Zimmers (und davon gibt es ja so einige), die aktuell in Hollywood arbeiten. Und wie sein Mentor, hat sich auch Jablonsky größtenteils auf Blockbusterproduktionen fokussiert. Kein Sommerblockbuster der letzten Jahre, dessen Musik nicht den Namen Steve Jablonskys trägt. Er kommt Zimmer mittlerweile verdammt nahe, so dass es nicht selten passiert, dass man – hört man nur die Musik – nicht genau weiß, um welchen der beiden Komponisten es sich nun handelt. Schaut man sich nun die Prämisse von Battleship an, dann verwundert es auch nicht weiter, dass ausgerechnet Jablonsky den Score komponierte. Ein Actionfilm mit viel Bummbumm und militärischen Helden? Ja, hier ist Jablonsky voll und ganz in seinem Element, zeichnete er doch ebenfalls für Michael Bays Transformers-Trilogie verantwortlich. Und da auch bei Battleship die Macher von Transformers ihre Hände im Spiel hatten, war es wohl keine wirkliche Frage, wer den Score komponieren sollte.

Steve Jablonskys Battleship untermalt den Film perfekt, setzt permanent auf druckvolle Elemente, selbst dann, wenn das Ganze mal nicht nach militärischem Chor, sondern nach industriellen Klängen klingt. Letztere spielen ohnehin eine sehr große Rolle auf der Tonspur, visualisieren sie doch die schiere Kraft der Kriegsschiffe auf beiden Seiten. Man hört viele Elemente aus Jablonskys Vorgänger, Transformers: Dark of the Moon, heraus und fühlt sich gleich wieder mitten in die Schlacht versetzt. Wer ruhigere Töne sucht, der ist hier falsch, denn auch wenn es mal etwas ruhiger zugeht, bleibt alles dennoch angespannt, so, als könne es jeden Moment wieder explodieren. Es spielt keine Rolle, ob man den Score nach dem Film oder vor dem Film hört – man assoziiert mit den Klängen sofort gewisse Bilder und vice versa. Setzt Battleship auf Action, bekommt man von Jablonsky auch Action zu hören. Setzt der Film auf Pathos, liefert Jablonsky dieses, auch wenn er hier noch nicht ganz an seinen Mentor Hans Zimmer herankommt.

Das einzige, was am Score etwas stört, sind die etwas rockigeren Klänge, die nicht so ganz ins Gesamtbild passen wollen, glücklicherweise aber auf ein Minimum reduziert wurden. Der Rest reicht sich nahtlos in Jablonskys bisheriges Œuvre ein, sprich: Bombast mit ruhigen, aber immer druckvollen, sich entladen wollenden Klängen. Battleship, der seit Freitag im Handel erhältlich ist (Amazon-Partnerlink) und von Colosseum vertrieben wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes episch, denn mit einer Gesamtlaufzeit von über 77 Minuten, verteilt auf ganze 24 (!) Tracks, bekommt man so einiges auf die Ohren. Wer mit dem martialisch-militärischen Film etwas anfangen konnte, der kommt auch am Score, der maßgeblich für diese Ausrichtung verantwortlich ist, nicht vorbei. (8.5/10)


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Und noch ein Trailer zu 'Battleship' a.k.a. Schiffe versenken

Neue Woche, neuer Battleship Trailer. Endlich bekommen wir mal wieder einen Blockbuster vor den Amerikanern! Hierzulande startet er am 12. April, in den Staaten erst am 18. Mai. Lasset die Spiele (endlich) beginnen!


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Und noch ein 'Battleship' Trailer. Und er rockt noch mehr.

Ich habe schon aufgehört zu zählen, aber es ist der geschätzt fünfte Trailer zu Peter Bergs Actionsause Battleship. Dieses Mal auf Deutsch, weil ich gerade zu faul bin den Originaltrailer einzubinden (der auf irgendeiner komischen Videoplattform sitzt). Deutscher Start ist am 12. April.

(Via DVDnarr.com)


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Let the Games Begin: 'Battleship' International Trailer

Langsam nehmen die Trailer zu Battleship wirklich überhand – gefühlt vergeht kaum eine Woche, in der es keinen neuen Trailer zur Spieleverfilmung gibt. Nicht, dass ich das schlimm fände, im Gegenteil. Der International Trailer (nur echt mit französischen Untertiteln!) bietet zwar kein wirklich neues Material, aber immerhin versüßt er uns die Wartezeit einmal mehr.


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Transformers im Wasser: Japanischer 'Battleship' Trailer

Neuer Trailer zu Battleship aus Japan, der wieder mal ohne Ende rockt, auch wenn er nicht allzu viel neues Material zeigt. Dafür gibt es Tadanobu Asano zu sehen, der neben all den anderen großen Namen natürlich untergehen dürfte.

(Via Twitch)


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Schiffe versenken: Neuer 'Battleship' Trailer


Im Sommer erschien der erste Trailer zu Battleship, der ziemlich rockte! Und auch der neue Trailer (480p/720p/1080p) rockt wieder enorm – auch wenn man das angesichts der Grundidee (Verfilmung eines 'Brett'-Spiels!?) nicht unbedingt erwartet hätte. Wer sagte eigentlich, dass es 2012 keinen Transformers geben würde? Das ist so ja nicht ganz richtig, schaut man sich den Trailer an … Deutscher Start ist am 26. April 2012.


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Fuck, yeah! Trailer zur 'Battleship' Verfilmung


Gerade lese ich auf Twitter 'Battleship trailer starring Liam Neeson and Rihanna' (weiß nicht mehr wo) und denke mir nur WTF!? Dass Battleship a.k.a. Schiffe versenken verfilmt werden sollte, wusste ich ja, aber dass das Ergebnis respektive der erste Trailer (480p/720p/1080p) so geil aussehen würde, hätte ich nicht gedacht. Peter Berg scheint genau das daraus gemacht zu haben, was von Anfang an klar war, nämlich einen richtig schön campigen Film. Und dann noch ein Score von Steve Jablonsky – das wird herrliche Militärtechnik-Exploitation. "A fleet of ships is forced to do battle with an armada of unknown origins in order to discover and thwart their destructive goals." Richtig. Deutscher Start ist am 26. April 2012.


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'X-Men Origins: Wolverine' in deutschen Kinos geschnitten!?


Gestern offiziell in die deutschen Kinos gekommen, bestätigt sich der Verdacht immer mehr, dass X-Men Origins: Wolverine in den deutschen Kinos geschnitten ist. Laut Aussagen von Usern im Forum von Cinefacts soll die komplette Szene fehlen, in der – Achtung, Spoiler! – Wolverine (Hugh Jackman) den Helikopter in die Luft jagt, in dem sich Agent Zero (Daniel Henney) und der Pilot befanden (Agent Zero schreit bei der Explosion zudem). Ferner konnte ein Laufzeitunterschied zwischen der britischen, die in den Foren der IMDb als ungeschnitten bestätigt wurde, und der deutschen Fassung festgestellt werden. Ich für meinen Teil kann bestätigen, dass genannte Szene in der Pressevorführung, die in der OV gezeigt wurde, integriert war.

Da der Film über das Wochenende erst die Masse der Zuschauer ins Kino locken dürfte, wird man dann wohl auch sehen – wenn sich die Berichte über diese (oder weitere) fehlende Szene(n) häufen – ob nun wirklich eine geschnittene Fassung vorliegt. Zudem habe ich Twentieth Century Fox Germany kontaktiert und um Auskunft gebeten. Ich werde diesen Post also auch regelmäßig aktualisieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

Edit [14:37 Uhr] In der Schweiz fehlt die Szene auch, OV-Versionen sollen allerdings nicht betroffen sein; Schnittberichte.com berichtet nun auch.

Edit [01.05., 00:08 Uhr] Erste Berichte von drei weiteren Schnitten.

Edit [05.05., 18:40 Uhr] Fox hat mir leider immer noch nicht geantwortet – aber ich denke, keine Antwort ist auch eine Antwort …


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