The Art of Steadicam

Wenn man in den letzten Jahren an Musterbeispiele für den Einsatz von Steadicams denkt, dann kommt einem wohl als erstes die Szene am Strand von Dünkirchen aus Atonement in den Sinn. Doch dass es noch viel mehr atemberaubende Beispiele gibt, zeigt 'The Art of Steadicam', ein zehnminütiger Zusammenschnitt von Refocused Media.

(Via PewPewPew)


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Blu-ray Player stecken nicht mehr in den Kinderschuhen


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Ich erinnere mich noch an die Zeiten, an denen die beiden HD-Medien, sprich HD-DVD und Blu-ray parallel existierten. Ja, lange ist es her. Damals hatte ich auf die HD-DVD gesetzt, weil mich die Player einfach mehr ansprachen und auch die Filmauswahl auf der roten Seite besser war. Einige Monate später war dann der Kampf entschieden und das blaue Medium, die Blu-ray, hatte sich durchgesetzt. Tja, Pech gehabt. Halb so wild aber, denn ich habe meinen HD-DVD-Player und alle HD-DVDs zeitnah verkauft, so dass ich nicht wirklich etwas drauflegen musste. Im Handumdrehen wurde dann auch ein Blu-ray-Player zugelegt, denn einen Blu Ray Player online kaufen war schon damals bei weitem nicht so teuer wie diverse andere Medien (ich erinnere mich da an meinen MiniDisc-Player). Ich war also erstmal happy, auch wenn diese Freude nicht allzu lange währte. Warum, das weiß jeder, der selbst Early-Adopter war und ein Gerät der ersten Generation sein eigen nannte. Die Player waren nicht nur extrem langsam, sondern auch extrem laut.

Ganz zu schweigen davon, dass es noch nicht wirklich Geräte gab, die man codefree schalten konnte oder die von Haus aus codefree waren. Und dann: Man legt eine Blu-ray ein, schließt die Klappe und es rattert erstmal eine gefühlte halbe Ewigkeit. Es kam nicht selten vor, dass das Rattern kein Ende nahm und die Blu-ray schlichtweg nicht erkannt wurde. Das ist natürlich besonders ärgerlich, denn selbst wenn man die BD nicht gekauft hatte, war doch die Leihgebühr umsonst – und man musste nochmal hin und sich die DVD holen, wenn man den Film dennoch sehen wollte. Nichts als Ärger quasi, was heute Gott sei Dank der Vergangenheit angehört. Es gibt genügend Codefree-Modelle, die Player schnurren wie ein Kätzchen und sind so schnell wie ein guter DVD-Player. Aber gut, wir befinden und auch im Jahre 2012, da kann man das schon auch erwarten. Ich bin mit meinem aktuellen Player jedenfalls rundum zufrieden.


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Der neue MaxXimum Sound in den CinemaxX Kinos

Ich war heute im Sindelfinger CinemaxX, wo es eine kleine Pressekonferenz zum neuen 'MaxXimum Sound'-System gab, mit dem CinemaxX das Tonerlebnis im Kino revolutionieren möchte und das gerade auch stark beworben wird. Um das neue Tonsystem, das laut Pressesprecher Arne Schmidt pro Saal 100.000 EUR kostet, zu demonstrieren, zeigte man uns einige Trailer, die das Sounderlebnis voll entfalten sollten. Natürlich sind Trailer nicht die beste Methode, um großartigen Sound zu demonstrieren, aber ich muss dennoch sagen, dass es mich im wahrsten Sinne des Wortes weggeblasen hat.

Wenn es nach mir ginge, dann könnte der Ton im Kino eh nicht laut genug sein, aber diese Demonstration war ziemlich perfekt, was die Lautstärke anging. Gut, man muss zwar bedenken, dass der Sall im Prinzip leer war, aber das, was man hören konnte, hat dennoch beeindruckt, auch wenn es vor allem surroundtechnisch noch etwas präziser ginge (aber wie gesagt, da spielen ja dann auch wieder die Trailer mit rein).

Bisher hat CinemaxX das neue Soundsystem nur in einem einzigen Saal – in den meisten Kinos zumindest. Natürlich laufen in diesem Saal dann nur die Filme, die das neue Soundsystem auch ausreizen. Besonders in Verbindung mit 3D ist das ein Highlight, denn zwar kannte ich den Star Wars: Episode I – The Phantom Menace-Trailer schon aus dem Netz, aber ihn in 3D und mit MaxXimum Sound zu sehen, war noch mal ein völlig anderes Erlebnis. Dito der Titanic-3D-Trailer – der Film ist mir nach wie vor Latte, aber wenn das Schiff untergeht und Céline Dions Pathosbombe ertönt, dann ist das schon irgendwie gigantisch.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Blockbuster der Saison mit diesem neuen System, das vielleicht keine Revolution ist, aber eine eindrucksvolle Verbesserung. Jetzt bereue ich, dass ich New Kids Nitro nicht im CinemaxX gesehen habe, denn dieser Sound und dann noch Paul Elstaks Hardcore-Einlagen … Eine Übersicht (inklusive Auflistung aller Säle, die mit dem System ausgestattet sind) zu MaxXimum Sound gibt es auf der CinemaxX-Page zu MaxXimum Sound. Ich erwähne das hier nicht etwa, weil ich kostenlose PR für CinemaxX machen möchte, sondern weil ich solch eine Verbesserung wirklich sehr begrüße.


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MIT entwickelt Kamera mit 1 Billion Frames per Second

Okay, hier mal was für die Techniknerds, die sich bei Filmen mehr für die Technik als für das Künstlerische interessieren: Am MIT haben sie eine Kamera entwickelt, die mit 1.000.000.000.000 – sprich einer Billion – Frames per Second aufnehmen kann. Damit kann die Kamera sogar die Bewegung des Lichts aufzeichnen, so schnell ist das! Wer Genaueres wissen will und sich von Technobabble nicht abschrecken lässt, der erfährt im MIT-Video mehr. Interessanter finde ich da schon die Tatsache, dass man mit dieser Kamera den längsten Film ever drehen könnte – und damit wohl auch den langweiligsten, denn wie bemerkt Phil? "Wenn man mit dieser Kamera eine Sekunde lang filmt und dann den Film mit einer Bildwiederholrate von 24 Frames/Sekunde abspielt, braucht man etwa 1321 Jahre um den ganzen Film zu sehen." Das wäre doch was für Michael Bay, oder?


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Die besten Digitalkameras auf einen Blick


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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein altes Sprichwort, das wohl auch noch bis zum Ende der Zeit gelten wird. Was wären wir ohne Bilder – Bilder, die unsere Erinnerungen wiederaufleben lassen und uns Momente mit Freunden, Familie und Bekannten teilen lassen. Egal ob Bilder aus dem letzten Urlaub, Bilder der Hochzeit, Bilder der letzten Partynacht oder einfach nur schöne Landschaftsaufnahmen – ohne entsprechende Apparatur zum Festhalten, würde vieles nur halb so viel Spaß machen. Gott sei Dank wurde irgendwann die Fotokamera entwickelt, die uns diese ganz besonderen Momente festhalten lässt. Heute, im 21. Jahrhundert, haben wir natürlich eine deutliche Weiterentwicklung der klassischen Fotokamera – seine Digicam hat jeder immer und überall dabei, denn an jeder Ecke lauert ein potentiell großartiger Moment, den man für die Nachwelt festhalten möchte. Manchmal ist es jedoch einfacher, das richtige Motiv, statt das richtige Equipment zu finden. Dabei kann Digitalkamera Test helfen, findet man hier doch ausgezeichnete Digitalkameras für Jedermann.

Hier findest Du nämlich aktuelle Digitalkamera Testsieger aus dem Jahr 2011/2012. Experten testen nämlich die beliebtesten Kameras auf dem Markt und schreiben ausführliche Testberichte zu den jeweiligen Modellen, die dem Leser respektive Kunden dann helfen, die für ihn bestgeeignetste Kamera zu finden. Digitalkamera-News, die sich ebenfalls auf der Seite finden, sorgen dafür, dass man auf dem Laufenden bleibt, was Modelle und Technik betrifft. Aktuell befindet sich die Sony HX100V auf Platz 1 der Rangliste, gefolgt von der Panasonic DMC-FZ-100. Die Kundenrezensionen basieren auf Amazon-Kritiken und sorgen so für einen schnellen Überblick, welches Gerät sich wirklich lohnt und von welchem man lieber die Finger lassen sollte. Wer will, kann nach Hersteller sortieren lassen und sich die Geräte des jeweiligen Herstellers ansehen und genauer unter die Lupe nehmen. Wer endlich schöne Bilder machen will – sei es für die anstehende Hochzeit oder den nächsten Geburtstag -, der sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.


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Egal ob Samsung oder Apple: Smartphones im Test


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Smartphone, Smartphone, Smartphone. Wenn es nach mir ginge, dann wäre dieses Wort wohl schon im letzten Jahr Unwort des Jahres geworden. Jeder redet nur noch von seinem Smartphone statt von seinem Handy. Abwechslungsweise hört man dann auch Begriffe wie iPhone oder mein HTC oder eben mein Android. Das mag zum einen daran liegen, dass es im Prinzip auch kaum noch wirkliche Handys gibt – alle sind sie irgendwie zu Smartphones geworden, können sie doch nicht nur fotografieren und im Internet surfen, sondern auch Daten mit der Cloud abgleichen und und und. Doch bei all der Auswahl stellt sich auch einmal mehr die Frage: Welches Smartphone sollte ich mir überhaupt zulegen? Smartphone-Test ist hierbei eine informative Anlaufstelle, um sich zu informieren und ein Ranking der besten aktuellen Smartphones auf dem Markt einzusehen. Derzeit befindet sich das Samsung Galaxy S2 auf Platz 1, auch wenn die Apple-Fraktion dem wohl nicht unbedingt zustimmen würde. Nein, die Fronten waren ja ohnehin schon immer etwas verhärtet.

Direkt dahinter findet sich dann aber das iPhone 4S, das ja noch ebenso frisch auf dem Markt ist wie das Pendant von Samsung. HTC findet sich schließlich auf Platz 3, mit seinem Sensation, das – darf man den Kundenbewertungen Glauben schenken – seinem Namen wohl durchaus gerecht wird. Beim Smartphone-Vergleich hat man jedenfalls die Möglichkeit, auch nach Herstellern sortieren zu lassen, so dass man entsprechende Geräte direkt einsehen kann. Wer mehr Informationen haben will, der wird zu Amazon weitergeleitet, wo er das jeweilige Telefon direkt bestellen kann. Die Tests selbst sind recht ausführlich geraten und liefern neben den technischen Daten auch noch ein kurzes Fazit, weshalb sich das Smartphone denn nun lohnt – oder eben nicht. Dabei wird die Bestenliste ständig aktualisiert, so dass sie immer auf einem aktuellen Stand ist (wir kennen es ja, die Technik von heute ist bereits morgen alt, heißt es). Wer will, kann die Tests auch kommentieren.


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Hilfestellung für Blogger und solche, die es werden wollen


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Blogs gibt es im Jahre 2011 wohl wie Sand am Meer. Zwar sind es in den letzten Jahren auch wieder einige weniger geworden – da viele ja der Meinung sind, Bloggen sei nicht mehr in und cool -, aber der Trend zum Weblog ist noch immer äußerst ausgeprägt. Wie es bei jedem Themenbereich ist, der sich großer Nachfrage erfreut, gibt es natürlich auch dementsprechend viele Tipp, Tricks und Hilfestellungen. BlogProfis.de ist eine Seite, die sich – wie der Name schon sagt – allem rund ums Thema Bloggen angenommen hat. Die Seite bietet nicht nur Hilfestellungen für jene, die sich gerade erst dem Bloggen angenommen haben, sondern auch (vermeintlichen) Profis. In verschiedenen Kategorien schreiben die Macher regelmäßig Artikel zu Design, Marketing, SEO, Monetarisierung und natürlich zur Technik. In einem aktuellen Artikel fragt sich die Seite beispielsweise, ob sich Bloggewinnspiele überhaupt noch lohnen. Sie sehen es wie ich, nämlich dass es sich meist um eine Win-Win-Situation handelt, die für alle Beteiligten eine feine Sache ist.

Besonders nützlich und interessant finde ich dabei die Sparte 'Geld verdienen', die jede Menge Artikel zum Thema Monetarisierung und Geldverdienen mit dem Bloggen sammelt. Zwar sind viele der Artikel nicht allzu lang und liefern nur Basisinformationen und Hinweise, dafür gibt es aber auch meist recht viel Feedback der Leser in den Kommentaren. Ich weiß, es gibt unzählige Seiten, die sich mit Monetarisierung auseinandersetzen und Tipps geben, aber hier ist alles schön gesammelt, was die Sache doch auch angenehm macht. Aktuell wird die Frage behandelt – die ich mir angesichts meiner Einnahmen auch stelle -, ob sich AdSense überhaupt noch lohne. Der Blogautor bloggt übrigens seit sechs Jahren und macht dies neuerdings sogar hauptberuflich (etwas, von dem die meisten nur träumen können) – eine gewisse Kompetenz und Expertise ist also vorhanden. Alles in allem nicht nur eine nette Idee, sondern auch technisch recht ansprechend präsentiert, wobei die Zielgruppe wohl doch eher die jungen Blogger sein dürften, die gerade dabei sind Fuß zu fassen.


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Flattr mich!


In den letzten Tagen findet sich in den Blogs immer und immer wieder ein Button – der Flattr-Button. Was Flattr ist und warum es eventuell toll ist? Das erklärt am besten das obige Video. Da auch ich schon immer ein Mitläufer war, habe ich den Button nun auch hier installiert. Dieser ermöglicht es Euch bei Gefallen eines Posts selbigen mit Flattr zu markieren und zu 'belohnen'. Benutzt habe ich dafür übrigens das Plugin Flattr, das es dem Nutzer erlaubt, automatisch einen Button unter jeden Post zu setzen. Ich weiß, diese drei Buttons da unten sehen nicht gerade allzu gut aus, aber ich bin schon am überlegen, wie man das besser, sprich optisch ansprechender lösen könnte.


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Facebook Like Button Plugin für WordPress


Die ganze Blogosphäre scheint derzeit aufzurüsten. Nicht etwa mit einer neuen Version von WordPress, sondern mit dem Facebook-Like-Button, den man seit einigen Tagen auf immer mehr Blogs direkt über oder unter einem Beitrag finden kann. Da will ich natürlich ebenfalls mit der Zeit gehen, und so findet man auch hier nun einen Like-Button, mit dem man – ein Klick genügt – den jeweiligen Beitrag im Handumdrehen auf Facebook als 'Gefällt mir.' markieren kann. Zwar gab es seit Tagen bereits einen Codeschnipsel, den man einfach in das Theme einfügen musste, das Plugin Like erledigt dies aber nun automatisch – und bietet dennoch genügend Möglichkeiten, Aussehen, Größe, etc. anzupassen. Das liken ist natürlich ausdrücklich erwünscht.

Edit, 03.05. Jetzt gibt es auch ein etwas angepassteres Plugin.

Zum Schluss sei vielleicht noch gesagt, dass ich auch ein Plugin installiert habe, das es auch hier im Blog erlaubt, mit seinem Facebook-Login Kommentare zu hinterlassen. Mit der Feinarbeit bin ich aber noch nicht ganz fertig. Ich hoffe, dass sich auch hierfür aber schnell eine Lösung findet.

(Via Lexxi's Blog)


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Die besten Filmpodcasts im Netz


Ähnlich wie Twitter oder diverse soziale Netzwerke gehört sicherlich auch das Format Podcast zum Web 2.0. Kollege Thorsten, der gestern nach hörenswerten Podcasts rund ums Thema Film via Twitter fragte, brachte mich auf die Idee, alle meines Erachtens nach hörenswerten Filmpodcasts vorzustellen. Denn in der Tat, es gibt doch einige Podcasts im Netz, die nicht nur professionell gemacht sind, sondern auch Kompetenz mitbringen. Generell kommt es bei einem Podcast auf die Menschen, die ihn machen an, ihre Stimmen, ihr rhetorisches Geschick und ja, auch ihre Kompetenz in Hinsicht auf das Medium Film. Am besten sind sie noch mit Clips der Filme versehen, die sie besprechen, und auch die passende Musik ist ein Pluspunkt (was sich hierzulande ja recht schwierig gestaltet).

An erster Stelle steht für mich somit sicherlich der Film Junk Podcast von Film Junk, drei Kanadiern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, in der Gruppe aber hervorragend harmonieren und vor allem hervorragend unterhalten. Auch wenn die Sachlichkeit bisweilen dem Grotesken weichen muss, so ist er in den letzten Jahren doch zu einem festen Highlight meiner Woche geworden. Jay, selbst Filmemacher mit Schwerpunkt Doku, ist so etwas wie das Lexikon der Gruppe, nie um eine Gesangseinlage oder einen schlechten Witz verlegen. Greg, einstiger Radiomoderator hat nicht nur die mit Abstand beste Lache der Welt, sondern bringt auch Balance und Ruhe in die Gruppe. Sean, Moderator des Ganzen, versucht stets sachlich zu bleiben und liefert dabei hervorragende Arbeit. Der mit Abstand beste Filmpodcast der Gegenwart.

Als nächstes möchte ich den /Filmcast nennen, der vom Film-Alphablog /Film ins Leben gerufen wurde. Er ist noch keine zwei Jahre alt, wird aber von Zeit zu Zeit besser. Auch wenn Moderator David Chen oftmals nicht der Kompetenteste ist, so lauscht man seiner angenehmen Stimme doch recht gerne – und schließlich schafft er es auch immer wieder Filmemacher wie Marc Webb, Kevin Smith oder auch Schauspieler wie Clifton Collins Jr. in die Show zu bekommen. Ist mal kein Filmemacher als Gast anwesend, dann greift man auf einen Kritiker- oder Bloggerkollegen zurück, die nicht nur Abwechslung, sondern bisweilen auch Kompetenz in das Ganze bringen. Schön auch, dass die Besprechungen zuerst spoilerfrei gehalten werden, nach einer kurzen Ankündigung begibt man sich dann in Spoilerterritorium.

Ebenfalls einen sicheren Platz in der Liste hat Filmspotting verdient. Adam Kampenaar und Matty Robinson sind nicht nur unglaublich kompetent, sondern sind dabei auch noch unterhaltsam. Vor allem durch einige Kategorien unterscheidet sich ihr Podcast von vielen anderen, denn die beiden stellen nicht nur jede Woche eine Filmszene nach, die es zu erraten gilt, sondern sind mit ihrer Show auch live im Chicagoer Radio zu hören. Einer der dienstältesten Filmpodcasts im Netz.

Nicht wöchentlich, aber dafür einige Male im Jahr, erscheint der The Movie Club Podcast, in dem speziell zwei ältere Filme besprochen werden. Mit von der Partie sind Jay, der auch für The Documentary Blog verantwortlich zeichnet, und Sean von Film Junk, als auch Autoren von Row Three und Twitch. Mit einer oftmals epischen Länge redet die Runde sich alles von der Seele, was ihr zum jeweiligen Film einfällt, so dass es eigentlich nie langweilig wird. Leider kommt das Ganze wie gesagt viel zu unregelmäßig, die Filmauswahl ist dafür aber meist vorzüglich.

Zum Schluss wäre da noch der Uncut Podcast von The Movie Blog. Laut Selbstaussage der "longest running movie related podcast on the internet". In den letzten Monaten wurde er leider immer unregelmäßiger veröffentlicht, was aber auch daran liegen mag, dass Chefredakteur John Campea nicht mehr allzu viel mit dem Blog zu tun hat. Damit wäre ich auch schon beim größten Manko, denn zu Zeiten Campeas war der Podcast noch durchaus hörenswert, wenn auch meist der Tatsache geschuldet, dass Campea den Podcast als Plattform für seine arroganten rants benutzte, was seit seinem Weggang leider nicht mehr der Fall ist. Meist war er sowieso eine One-Man-Show, da Campea nur selten Beistand hatte, aber wenn, dann konnte man sich auch schon mal davon überzeugen, wie sympathisch Neveldine/Taylor beispielsweise sind, die er als Gäste begrüßen konnte. Und wenn dann noch Comedian Doug Nagy und ein Assistent, der Chuck Norris heißt, am Start sind, dann nehme ich mir ohnehin eine Stunde Zeit, den Jungs zu lauschen.

Und wo bleibt der deutschsprachige Raum? Eine berechtigte Frage, aber ich habe leider noch keinen tollen deutschsprachigen Filmpodcast gefunden, der mich überzeugen konnte. Am ehesten noch der Podcast von Michael Sennhauser, der einen recht guten Eindruck hinterlassen hat. Vielleicht muss ich ihn aber einfach auch nur noch einige Male hören. Wer noch weitere hörenswerte Podcasts zum Thema Film kennt, Meinungen zu den Genannten ergänzen möchte, der kann dies gerne tun. Ich bin jedenfalls mittlerweile so weit, dass ich vor dem Einschlafen stets einem Podcast lausche, auch wenn ich (noch) nicht jeden Wochentag mit einem neuen Podcast füllen kann.

Foto: zoomar


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