Was Du bisher nicht über unsere besten Superheldenfilme wusstest


Hierbei handelt es sich um ein außerredaktionellen Post

Viele neue Superheldenfilme in diesem Jahr machten 2016 zu einem sehr aufgregenden Jahr für dieses stark wachsende Genre. Von Deadpool und X-Men: Apocalypse über Batman v Superman: Dawn of Justice und Suicide Squad zu Captain America: Civil War und dem bevorstehenden Doctor Strange: Superhelden dominieren das Kino so stark wie bisher kaum zuvor.

Die derzeitige Konzentration der Filmindustrie auf Superhelden ist ein guter Zeitpunkt, um sich die besten Superheldenfilme der vergangenen Jahre anzuschauen und einige überraschende Details kennenzulernen, die du vielleicht noch nicht kanntest. Als 'beste' Filme wurden an dieser Stelle die Filme mit dem besten Review-Ranking betrachtet.

Iron Man (2008)

Iron Man wird als der Film betrachtet, der Marvels Cinematic Universe gestartet hat und uns alles lieferte, was wir von einem modernen Superheldenfilm erwarteten: tolle Action, guten Humor, einen unwiderstehlichen Hauptdarsteller und eine kohärente Handlung. Er machte großen Spaß und legte die Grundlage für alles, was wir seitdem von Marvel zu sehen bekommen haben. Insbesondere die sehr charismatische Performance von Robert Downey Jr. als Tony Stark macht einen großen Teil des Charmes dieses Films aus. Dabei war zunächst nicht einmal klar, dass er diese Rolle bekommt. Laut einer Diskussion über den Film waren sowohl Tom Cruise als auch Nicolas Cage für die Rolle im Gespräch. Inzwischen kann man sich Iron Man nach all diesen Jahren mit einem dieser beiden Schauspieler überhaupt nicht vorstellen!

The Dark Knight (2008)

Während Iron man unser bester traditioneller Superheldenfilm ist, zeigt Christopher Nolans The Dark Knight am besten das Potential des Genres, düsteres und ernstes Drama darzustellen. Der nahezu perfekte Film hat den wohl beliebtesten Superhelden bei Millionen von Fans noch beliebter gemacht. Was du vielleicht nicht weißt: The Dark Knight hat nicht nur die Arkham-Videospielreihe, zumindest teilweise, inspiriert, sondern auch viele direkte Spieladaptionen. Neben einem Konsolenspiel, das von den Pandemic Studios entwickelt wurde, finden Sie auf der Liste von Spielen, die in Casinos und Spielhallen angeboten werden, ein Spiel, das in Verbindung zum Film steht. In diesem Spiel stellt ein digitaler Slot Reel die Atmosphäre des Films dar und verwandelt die Charaktere, Fahrzeuge und weitere Symbole aus dem Film in Symbole auf der Haspel und Requisiten im Hintergrund. Viele Leute kennen nur die erfolgreiche Arkham-Reihe und wissen gar nicht, dass dieser tolle Film auch Gaming-Spaß produziert hat.

Marvel's The Avengers (2012)

Über The Avengers muss man nicht viel sagen. Dieser Film brachte die Marvel-Helden zusammen und legte die Grundlage für unzählige weitere Ensemble-Filme. Ein Detail, das du in diesem actiongeladenen Superheldenfilm bisher vielleicht noch nicht entdeckt hast, ist ein dezentes Foto von Captain America, der Hitler schlägt! Wenn man sich Captain Americas Hintergrund zum 2. Weltkrieg genauer anschaut, entdeckt man eine Comic-Ausgabe, deren Cover das gleiche Foto zeigte. Im Film wurde dieses Cover in Form einer der Sammelkarten geehrt, die Nick Fury nach dem Tod von Agent Coulson zeigt.

Guardians Of The Galaxy (2014)

Guardians Of The Galaxy ist wahrscheinlich der liebenswerteste Film von Marvel. Mit diesem Projekt zeigte das Studio viel Humor über sich selbst und beeindruckte das Publikum. Für viele Fans war der Überraschungserfolg in diesem Film Groot, der animierte und von Vin Diesel gesprochene Baum. Fun Fact dazu: Es gibt Baby-Groot-Spielzeug, das man kaufen kann!

X-Men: Days Of Future Past (2014)

Der von den Kritikern als der beste vieler X-Men-Filme bezeichnete Days of Future Past hat ein sehr komplexes Konzept in einen intelligenten und unterhaltsamen Film verwandelt. Ein Highlight für viele Fans war der Auftritt von Quicksilver (gespielt von Evan Peters). Was du möglicherweise nicht weißt: Das ist eigentlich der gleiche Quicksilver, der in Avengers: Age of Ultron auftritt, obwohl er dort von Aaron Taylor-Johnson gespielt wurde. 20th Century Fox und Marvel haben für diesen Charakter eine Vereinbarung ausgearbeitet, sodass Quicksilver von beiden konkurrierenden Studios gezeigt werden durfte, ohne dass ein Studio die Umstände oder den Plot des anderen Studios akzeptieren musste. Dies ist, gelinde gesagt, eine sehr merkwürdige Situation.

Diese Filme bestechen durch ihren unglaublichen Reichtum an Details – man findet immer wieder neue, die man bisher noch nicht kannte. Du kennst diese bestimmten hochgelobten Superheldenprojekte jetzt hoffentlich ein wenig besser als zuvor.


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Das waren die 85th Annual Academy Awards


Irgendwie interessiert mich der Oscars von Jahr zu Jahr weniger, das schicke ich gleich voraus. Warum? Nun, ich habe es im PewCast zu den Oscar-Nominierungen bereits angesprochen, wenn mir ein Film gefällt, ist mit egal, wie viele Preise er gewinnt – oder eben nicht. Und sind wir mal ehrlich, die letzten Jahre waren nicht gerade das, was man eine fantastische Show nennen würde. Ich würde es zumindest nicht so nennen. Vor allem der immer größer werdende Musik-/Musical-Part missfällt mir nach wie vor. Und der war leider auch letzte Nacht wieder enorm groß – fast noch größer als in den letzten Jahren, zumindest gefühlt. Selbst Gastgeber Seth MacFarlane ließ es sich nicht nehmen ein Lied zu trällern.

Apropos Gastgeber: Auch wenn ich kein Fan seiner Serien bin, muss ich sagen, dass MacFarlane das hervorragend gemacht hat! Sein Opening, das bisweilen stark an die MTV Movie Awards erinnerte (was ich begrüße, und schließlich wollte man ja ein jüngeres Publikum für sich gewinnen) war ziemlich toll, wie auch der Rest seiner Moderation. Einzig und allein sein permanentes Geklatsche ging mir etwas auf die Nerven. Er darf den Job nächstes Jahr jedenfalls gerne wieder haben, wenn es nach mir ginge.

Ansonsten war es rein showtechnisch doch wie immer, oder? Viel Brimborium, viele Laudatoren, die immer noch unsicher sind, wenn sie einen Preis vergeben sollen und die üblichen Einspieler. Richtig gefreut hatte ich mich auf den zum 50. Bond-Jubiläum. Umso enttäuschter war ich vom tatsächlichen Ergebnis, denn der Zusammenschnitt war nicht gerade ein Highlight wie jener von Kees van Dijkhuizen. Dafür entschädigte aber Shirley Bassey mit 'Goldfinger', die eine tolle Performance ablieferte. Das tat wenig später auch Adele, nur war der Song dank katastrophaler musikalischer Begleitung der Horror – das war schon fast ein anderer Song!

Sonstige Gedanken zur Show selbst: Das The Avengers-Team war nur noch peinlich und der mit Abstand schlechteste Auftritt des Abends, Jennifer Lawrences Ausrutscher war super sympathisch, Les Misérables konnte oder wollte keiner auch nur annährend korrekt aussprechen und Reese Witherspoons Kleid war das schrecklichste des Abends. Dank Seth MacFarlane eine insgesamt recht solide Show, die wie immer viel zu lang geraten ist und die noch nie so viele Werbeunterbrechungen hatte.

Doch kommen wir zu den Gewinnern, das, worum es ja eigentlich gehen soll. Ich war bereits im Vorfeld von den Nominierten alles andere als begeistert. Klar, man hat seine Favoriten, nur, dass das in diesem Jahr so wenige wie noch nie für mich waren. Das mag zum einen daran liegen, dass ich nicht wirklich viele der Filme gesehen habe, zum anderen daran, dass ich es aber auch nicht wollte, weil mich bereits Trailer und Kritiken abschreckten. Auf den besten Film Argo habe ich nach wie vor große Lust, auf den Fim mit den meisten Preisen des Abends (4 Oscars), Ang Lees Life of Pi, absolut nicht – der interessiert mich nach wie vor nicht die Bohne.

Ansonsten machen sich fast nur Enttäuschungen breit: Tarantino das beste Originaldrehbuch für Django Unchained zu geben, wundert mich kein bisschen, auch wenn ich "Einkaufszettel gesehen habe, die besser geschrieben waren", um es mit den Worten eines Freundes zu sagen, der Regie studiert. Daniel Day-Lewis als bester Darsteller in Lincoln war ebenfalls klar, auch wenn ich mit ihm nach wie vor rein gar nichts anfangen kann – der ist selbst in seinem Sessel im Publikum noch komplett 'verschwurbelt', was mich von ihm total entfremdet. Ebenfalls ein glasklarer Gewinner und ein Film, den ich ASAP nachholen muss: Michael Hanekes Amour.

Größtes Ärgernis des Abends – und jetzt werde ich wieder mal viel Gegenwind spüren – war aber ganz klar Christoph Waltz, der erneut bester Nebendarsteller wurde. Klar, wirklich jeder in Film und TV hat ihn in den Himmel gelobt, aber dass er ihn schon wieder bekommen würde, hatte zumindest ich nicht wirklich geglaubt. Umso ärgerlicher, dass er für ein und dieselbe Rolle (was immerhin auf Twitter einige ähnlich gesehen haben wie ich) den Oscar gewonnen hat. Österreich ist natürlich wieder komplett aus dem Häuschen, dito Deutschland. Und ich hämmere meinen Kopf einmal mehr gegen die Wand ob dieser Entscheidung, weil ich Waltz nicht mag, er im Interview mit Gätjen extrem fakey rüberkam und ich sein 'bescheidenes Posen' einfach nicht mag. Und natürlich weil ich ihn nicht für einen großartigen Schauspieler halte.

Gefreut habe ich mich aber auch über den einen oder anderen Gewinner. Besonders gefreut, wenn auch keine Überraschung, hat mich der Preis für Adele, denn ihr Titelsong zu Skyfall hat es mehr als verdient. Auch der zweite Oscar für Sam Mendes' Skyfall hat mich sehr gefreut. Schade, dass Roger Deakins nicht auch noch einen dritten Oscar für seine grandiose Kameraarbeit gewinnen konnte. Ebenfalls große Freude bei Zero Dark Thirty, der den Goldjungen für das beste Sound Editing zusammen mit Skyfall bekam. Der Rest der Preise geht in Ordnung, keine großen Überraschungen (Doku an Searching for Sugar Man, Animated an Brave, Makeup an Les Misérables).

Ach ja, wer sich wundert, dass es nach der Red Carpet Show so ruhig bei mir auf Twitter geworden ist, dem sei gesagt, dass ich zum ersten Mal das Twitter-Limit erreichte, sprich ich habe über 100 Tweets in einer Stunde zu Steven Gätjen, den Stars und ihrem Styling versendet – zu viel für die Twitter-API. Aber vielleicht auch gar nicht schlecht, denn so hatte ich keinen 'sozialen Druck' und konnte die Show unbeschwert 'genießen'.


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