Killer vs. Killer: Neuer 'Bullet to the Head' Trailer

Ich muss sagen, dass mich Walter Hills Bullet to the Head mit Sylvester Stallone und Sung Kang bisher nicht umhaut. Auch nicht nach dem neuen Trailer, der gestern veröffentlicht wurde. Da hat /Film schon recht, wenn sie titeln, dass das alles doch ziemlich 'middle of the road' aussieht. Aber warten wir's ab. Kinostart ist am 07. März 2013.


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Walter Hill. Sylvester Stallone. 'Bullet to the Head' Trailer

Der erste Trailer zu Walter Hills Bullet to the Head ist da und sieht gar nicht mal schlecht aus. Sylvester Stallone spielt die Hauptrolle in der Verfilmung der Graphic Novels von Alexis Nolent. Im Vorfeld gab es ja so einige Stories, u.a. hieß der Film zuerst Headshot und Thomas Jane wurde von Produzent Joel Silver gefeuert. Letzteren hätte ich natürlich sehr gern an der Seite Stallones gesehen, aber sei's drum. Deutscher Kinostart ist am 07. März 2013.


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'Killshot': Trailer zum Mickey Rourke Thriller


Haut mich zwar alles andere als um, aber ich wollte Euch den Trailer zu Killshot (480p/720p/1080p) nicht vorenthalten, da sich der Cast doch ziemlich gut liest. Thomas Jane, (MILF, stimmt's Flo?) Diane Lane und vorallem Mickey Rourke dürften das Ganze dann doch zumindest solide Actionkost werden lassen. In den USA startet er am 23.01. (wohl als limited release), einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht.


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Der Nebel des Grauens

The Mist
(Frank Darabont, USA 2007)
Kino

The MistOh Mann, ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben, was ich da vor einigen Stunden auf der Leinwand gesehen habe. Eigentlich war ich mir ja ziemlich sicher, dass es ziemlich schwer würde, I KNOW WHO KILLED ME dieses Jahr noch zu unterbieten, doch mit der King-Short-Story-Adaption THE MIST zeigt Darabont eindringlich, dass es doch gar kein Schweres ist, dies zu tun. In seinem Film funktioniert rein gar nichts, vor allem wohl nichts, wie es von ihm beabsichtigt war. Zu allererst einmal ist der Horrorfilm nämlich mehr Komödie als Horrorfilm oder Thriller. So sehr man es auch versucht, man kann das Geschehen auf der Leinwand einfach nicht ernst nehmen, und so lässt sich THE MIST dann doch recht gut als Gagfeuerwerk lesen. Die Kreaturen sehen zwar auf den ersten Blick meist wie ihr reales Pendant aus (wobei es auch ziemlich abgedrehte Viecher gibt), doch erhascht man mal einen Blick auf deren "Gesicht", dann hat man schon den ersten Lachkrampf zu überstehen – von den mindestens weltklasse Animationen mal ganz zu schweigen. Der Höhepunkt findet sich dann aber in einem bug, der jeden Jurassic Park-Besucher noch mehr erstaunen würde, als jeder dort lebende Dino.

Doch damit nicht genug, denn was den Kreaturen an Schreckpotential fehlt, das besitzen die Darsteller. Ich kann nicht glauben, dass das wirklich der Punisher war, der da als Hauptdarsteller zu sehen war – nicht nur weil er aufgegangen ist wie Hefeteig, sondern auch wegen seiner Darstellung, die Jenseits von Gut und Böse ist. Auch seinen Kollegen sieht man die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben, da wundert es auch nicht, dass man den Protagonisten diese grandiosen Dialoge in den Mund gelegt hat, die jeder TV-Gerichtsshow-Autor hätte besser hinbekommen als Darabont. Und genau wie bei diesen Shows erging es mir auch im Kino, ich wollte das Elend endlich beenden, umschalten und nach etwas Besserem suchen. Doch durch Schmerzen merkt man, dass man noch lebt, dachte ich mir und blieb brav sitzen, zumal ich meine beiden Begleiter ja nicht allein lassen konnte. Und tatsächlich, ich sollte dafür belohnt werden. Das Ende macht nämlich einiges wieder wett, so konsequent und herrlich doof ist es. Nur doof, dass mir einmal mehr nach einem Lachanfall war als nach einem Haufen Dramatik. Da konnte auch der gute Score von Mark Isham nichts mehr retten, denn der wurde ohne jegliches Gespür einfach über die Bilder geschmissen, sodass es erneut sehr wehtat.

Wie gesagt, als Komödie oder noch besser als Partyfilm, eignet sich THE MIST hervorragend. Er hat alles, was man von solch einem Film erwartet: Grandiose Dialoge, begnadete Darsteller, einen unfassbaren Spannungsbogen, CGI, die selbst Bays Letzten in den Schatten stellen und eine Prämisse, die mindestens so episch und subtil ist wie Goethes Faust. Nicht zu vergessen dass er Munition herzaubern kann und Hundefutter für 30 Jahre führt. Kaum zu glauben, dass dieser Mann für THE GREEN MILE und THE SHAWSHANK REDEMPTION verantwortlich zeichnet (geschweige denn der Film von der US-Kritik so gut rezipiert wurde). Aber ihm glaube ich sowieso nichts mehr, denn gegen ihn ist seine falsche Prophetin (Marcia Gay Harden) geradezu ein Brunnen der Wahrheit. (2/10)


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