Kleine Videos ganz groß: König Pilsener Webfilm Award

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Spätestens seit YouTube sind kleine Webfilme in aller Munde. Warum? Nun, ein jeder ist nun in der Lage einen kurzen Film zu drehen und mit diesem ein großes Publikum zu erreichen, ohne dabei Unmengen von Geld zu investieren. Man schnappt sich einfach eine Kamera, filmt, nach was einem ist, lädt das Ganze hoch und fertig ist das 'Kunstwerk'. Natürlich sind reichlich Klicks vielen Anerkennung genug, aber man kann auch versuchen, seinen Film in den Wettbewerb zu schicken. So beispielsweise beim König Pilsener Webfilm Award, der seit 15. November unter dem Motto 'Große Momente für den kleinen Bildschirm' läuft. Es ist einer der ersten Preise und Awards, die speziell für Internetfilme vergeben werden. Schirmherr und zugleich Jurymitglied ist dabei kein Geringerer als Til Schweiger, der dem Gewinner am Vorabend der Verleihung der Goldenen Kamera den mit 10.000 EUR dotierten Preis überreicht. Dabei hat natürlich jeder, egal ob Handyfilmer oder Hobbyregisseur, die Möglichkeit teilzunehmen. Auf der Onlineplatform wird abgestimmt, die besten 25 Filme werden dann schließlich der Jury um den Vorsitzenden Til Schweiger vorgezeigt, die dann das endgültige Ergebnis beschließt.

In gerade mal bis zu drei Minuten sollte man seine Geschichte im Filmformat erzählen. Dabei sind der Kreativität und dem Enthusiasmus natürlich keinerlei Grenzen gesetzt. Auf der offiziellen Seite sind die kurzen Filme dann auch ganz einfach hochzuladen, anzusehen und auch zu bewerten. Das Ganze wird unter anderem auch von Partnern wie der Hörzu, der TV Digital und dem SAE Institut unterstützt, Partner, die sich im Mediengeschehen also auskennen. Und da wir gerade von Medien sprechen: auch die neuen Medien nutzt der König Pilsener Webfilm Award geschickt, informiert er über den Wettbewerb doch auch auf Facebook und Twitter. Einsendeschluss für Eure filmischen Kunstwerke ist der 15. Januar 2010, es ist also noch reichlich Zeit einen Webfilm auf die Beine zu stellen, ist Euch erst jetzt die Idee für ein interessantes Projekt gekommen. Das Mitmachen lohnt sich aber auch, wenn man den Preis von 10.000 EUR nicht gewinnt, denn es gibt auch noch jede Menge andere Gewinne. Akzeptiert werden übrigens nahezu alle gängigen Videoformate, so dass man nicht einmal groß Ahnung von Technik oder sonstigem Krams haben muss. In diesem Sinne: Film ab!


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'Nation's Pride': Fake Trailer zu Eli Roths Beitrag


Dass Eli Roth neben einer Rolle in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds auch noch den Film-im-Film Nation's Pride (Stolz der Nation) übernehmen würde, war ja schon lange bekannt. Nun ist der (Fake) Trailer zum Film (MOV, gute Qualität), um den sich Tarantinos Film wiederum dreht, da und er sieht fuckin' great aus! Die Optik, der Schnitt, das daraus resultierende Pathos – Roth hält den Amerikanern den Spiegel vor, denn im Prinzip ist ein Saving Private Ryan auch nichts anderes als ein Propagandafilm … wie eben Nation's Pride.

(Via I Heart Pluto)


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'Inglourious Basterds': Internationaler Trailer


Im Prinzip der gerade mal eine Woche alte Trailer mit etwas neuem Material. Nichtsdestotrotz macht der internationale Trailer (480p/720p/1080p) einmal mehr großen Spaß. Auch der französische Trailer kann sich sehen lassen.


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»Yes, yes, yes!« Neuer 'Inglourious Basterds' Trailer


War im ersten Trailer zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds von Christoph Waltz – der für seine Rolle in Cannes ausgezeichnet wurde – und Mike Myers noch nichts zu sehen, so haben sie nun im neuen Trailer (720p) einen ersten kleinen Auftritt. Auch wird einiges vom Plot preisgegeben, so beispielsweise die Filmpremiere von Fredrick Zollers (Daniel Brühl) Film oder das doppelte Spiel Bridget von Hammersmarks (Diane Kruger). Warum kann nicht heute schon der 20.08. sein?


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'Inglourious Basterds': Trailer Sneak Peek


Sie sind da, die ersten bewegten Bilder zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds. Zwar sind es nur wenige Ausschnitte aus einer Sneak Peek des Trailers (High-Res, 720p), aber heute Abend schon soll der erste Teaser im TV seine Premiere feiern (und dann ist es ja sowieso nur eine Frage von Sekunden, bis das Ganze auf YouTube zu sehen ist). Das, was man sieht, sieht jedenfalls schon mal richtig gut aus – Eurotrash made by Tarantino.

Edit [11.02.] Hier nun der 'richtige' Teaser (MP4, abgefilmte Qualität) – besser als nichts, vorallem weil YouTube ja derzeit alles Material löschen lässt. Und ja, ich weiß, hier muss noch ordentlich aufgeräumt werden. Und da ist er nun, der offizielle Teaser Trailer in HD (480p/720p/1080p).


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'Inglourious Basterds': Zwei erste Bilder zu Tarantinos Neuem


Nachdem der Cast zu Quentin Tarantinos Inglourious Basterds nun endlich aufgestellt sein dürfte, sind nun endlich die ersten beiden offizielle Bilder zum Quasiremake aufgetaucht. Neben einem zufrieden dreinschauenden Brad Pitt als jüdisch-amerikanischem Offizier, zeigt das zweite Bild einige Wehrmachtsoffiziere beim Trinken und Spielen. Leider lässt sich aber nicht ganz erkennen, um wen es sich auf dem Bild handelt. Der Rechte sieht Matthias Schweighöfer verdächtig ähnlich, der Mann, der ihm gegenüber sitzt Sebastian Koch. Zwar listet die IMDb die beiden nicht, aber da sowieso jeder halbwegs prominente Deutsche im Film mitzuspielen scheint, würde es mich nicht wundern. Das kann ja was werden.


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»Ist das deine Knarre?«

Far Cry
(Dr. Uwe Boll, Deutschland/Kanada 2008)
Kino

Es gibt drei gute Gründe, warum sich der neue von Dr. Boll lohnt: Ralf Möller, Til Schweiger und Udo Kier – drei deutsche Schauspiellegenden, wie auch immer man das Wort 'Legende' in diesem Zusammenhang konnotieren möchte. Bis auf Schweiger haben sie auch alle etwas anderes gemeinsam, nämlich einen festen Platz im B-Movie-Gefilde (wobei man auch hier wieder fragen darf, ob das nicht auch auf Schweiger zutrifft). Was könnte es also besseres geben, als diese drei Männer in einem Film zu haben, der in ebendiesen Gefilden verankert ist und die Regie niemand geringeres als Dr. Uwe Boll hat? Der hat zwar Ahnung von B-Movies, aber leider keine von guten. Mit Far Cry ist ihm jedoch zum ersten Mal in seiner Karriere das Gegenteil passiert: Er liefert einen Film ab, der nicht nur dumm wie Brot ist, sondern sich dessen auch völlig bewusst ist. Das Problem seiner Vorgänger, nämlich die Tatsache, dass sie sich viel ernster nehmen, als sie überhaupt sind, findet sich hier so gut wie gar nicht. Far Cry ist strunzdoofes Actionkino, das aber auch gar nichts anderes sein möchte. Und selbst wenn der Herr Doktor spätestens im Audikommentar anderes behaupten sollte, so gibt es hier eigentlich keine andere Lesart als die des selbstreflexiven Schundfilmes.

Ralf Möller, ein Darsteller, der bereits in Gladiator überfordert zu sein schien und der deshalb auch nie mehr über das Niveau eines TV-Filmes hinaus kam, spielt hier das, was er am besten kann, nämlich einen Mimen, der eigentlich den falschen Beruf gewählt hat. Seine Betonmimik eignet sich hervorragend für seine Rolle, in der er ja bereits in Roland Emmerichs Universal Soldier Erfahrung sammeln durfte. Seine Physis reicht um seine Leinwandpräsenz zu rechtfertigen. Farbe braucht man auch keine, einfach einen Farbfilter übers Bild und fertig ist die hirnlose Kampfmaschine, die nicht mehr als einen Gesichtsausdruck drauf hat – nämlich den der Aggressivität – und das auch weiß. Nicht anders verhält es sich mit Udo Kier, der mittlerweile eine sichere Bank im Genre ist. Natürlich fährt sein Charakter auf Autopilot und so gibt er gerade deshalb einen klasse Bösewicht ab, der gerne Wagner hört und auch die Malerei zu seinen Hobbies zählt, ist er nicht gerade dabei, die Welt zu erobern … Dann wäre da schließlich noch Til Schweiger, der einzige aus dem Dreiergespann, der zu den richtig großen Deutschlands zählt. Bereits im Abspann zu Keinohrhasen dankte er Uwe Boll, dem "coolest motherfucker on earth" und zeigt damit ebenfalls, dass er durchaus Humor hat.

Den muss er auch haben, denn wie sich Schweiger in Far Cry selbst auf den Arm nimmt, will man nur schwer glauben. Schweiger als harte Sau, die bei den deutschen Special Forces war und nun zum Säufer und Langweiler verkommen ist, ist so over the top, dass man ihn hier ausnahmsweise für sein Spiel lobt, das, ja, wie auch sonst, jeglicher Schauspielkunst entsagt. Schweiger ist sich dessen bewusst und versucht sich deshalb auch gar nicht erst an einer ernsten Mimik oder sonstigem method acting. Er ist einfach nur glücklich und froh, dass er hier mitspielen darf – mit alle den netten Kollegen wie Kier, Möller und Avelon an seiner Seite – und das sieht man ihm auch zu jeder Sekunde an. Es ist wohl so etwas wie ein Kleinerjungentrum, dass Schweiger endlich mal den Harten geben darf, ohne dass er dafür schief angesehen wird (was allerdings auch hier wieder der Fall sein wird, aber das hat auch noch genügend andere Gründe). Besonders im Zusammenspiel mit seinen Dialogen, die klischeebeladener und bescheuerter kaum sein könnten, machte das einen nicht gerade kleinen Teil am Spaßfaktor von Far Cry aus, im Gegenteil. Und sind wir mal ehrlich: Schweigers Visage, seine Eigensynchronisation und der Satz: "Und, wie war ich?" nach gemeinsam verbrachter Nacht, den er so furztrocken dahersagt, sind doch einfach zum wegschmeißen!

Aller erinnert irgendwie an die guten alten Zeiten, in denen Kier noch Hexen verfolgte, Möller noch an der Seite Van Dammes und Lundgrens zu sehen war und der Videomarkt zuhauf mit billig produzierter Massenware überschwemmt wurde, die mitunter auch einige Perlen hervorbrachte (zu denen heute natürlich immer noch die wenigsten stehen würden). Die 'schreckliche' Synchronisation, die nie über Pornoniveau hinauskommt, gerade aber deshalb so viel Spaß macht (Möller hat ja sowieso nicht viel zu sagen, aber Schweigers Stimme sorgt immer wieder für Lachanfälle und/oder Ohrenweh), tut ihr Übriges. Und spätestens hier ist man dann endgültig im richtigen setting angekommen. Da dürfen dann natürlich auch Actionszenen schnell abgespult werden, sodass der Eindruck erweckt wird, unser Held könne blitzschnell Geländer hoch und runterspringen. Das Einzige, das bei Far Cry also negativ ins Gewicht fällt – sieht man von den gewohnten Boll'schen Schwächen wie dem katastrophalen Schnitt und der ärmlichen Beleuchtung einmal ab -, ist der Part des Sidekick, der ja meist auch ein comic relief darstellt, den es bei diesem Dauerfeuerwerk eines comic relief eigentlich nicht gebraucht hätte.

Far Cry ist nicht ansatzweise intelligent oder spannend oder verfügt über sonstige große filmische Qualitäten. Er ist nur ehrlich, versucht nicht etwas vorzugeben, was er nicht ist. Und genau das entspricht auch seinem Regisseur, auch wenn der dieses Mal etwas zu nachgiebig war und die FSK respektive den Verleih die Schere ansetzen hat lassen. Da war er bei Seed doch deutlich konsequenter. Aber sei's drum, Far Cry ist der beste Boll, der mir bisher unter die Augen getreten ist. Und das soll was heißen. (7/10)


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'Far Cry': Bolls Neuer nur geschnitten in den Kinos?

Es versprache die Trashgranate des Jahres zu werden, Dr. Bolls Far Cry. Doch wie Boll selbst im Podcast der Widescreen Vision erzählte, wird seine Videospielverfilmung mit Til Schweiger in der Hauptrolle wohl nur gekürzt in die deutschen Kinos kommen:

"Bei Far Cry hatten wir jetzt die Situation, der ist also ab 16 und wir haben 2 Einstellungen rausgenommen. Also, ich nicht freiwillig, aber eben aufgrund von voreiligem Gehorsam. So nach dem Motto: wenn die drin bleiben, ist der Film bestimmt ab 18 und dann müssen wir nochmal zur FSK, nehmen wir sie lieber raus." (Schnittberichte.com)

Diese Nachrichten enttäuschen gleich in zweierlei Hinsicht: Erstens wird schon wieder vom Verleih aus gekürzt, um ein breiteres Publikum anzusprechen und zweitens, weil Boll sich in der Vergangenheit noch als großer Verfechter seiner Unabhängigkeit gegenüber Studios und sogar der FSK gab, wie ja bereits Seed zeigte (den er ohne FSK-Freigabe auf eigene Faust in die Kinos brachte). Bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass es doch noch anders kommt beziehungsweise die beiden Schnitte minimal sind …


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'Far Cry': Deutscher Trailer


Wer schon vom ersten, englischsprachigen Trailer zu Dr. Bolls Far Cry angetan war, der wird sich nun umso mehr über den deutschen Trailer (Direktlink in sehr bescheidener Qualität) zum Film freuen, der das Ganze gleich noch eine Spur trashiger macht (oder muss man angesichts des Englisch unserer deutschen Protagonisten 'vice versa' sagen?). Kinostart in den deutschen Lichtspielhäusern ist, um es noch einmal klar zu stellen, der 02.10.

[Via MovieGod.de]


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'Far Cry': Ein Haufen neuer Bilder zum Actionvehikel


DVD-Forum.at hat einige neue Bilder zu Dr. Uwe Bolls Far Cry auftreiben können, unter anderem auch jenes Bild, das wohl als Vorlage für das Poster zum Actionthriller diente. Man kann sich an den Bildern wirklich nicht satt sehen, allen voran an Til im Hawaiihemd und mit einer Mimik ausgestattet, die Bände spricht. Vier Wochen noch, dann ist es endlich so weit! Wie chilidog anmerkte, hat Fox den Film leider auf den 02.10. verschoben …


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