Gelungener Reboot: 'Fantastic Four'


Es gibt sie wieder – die Fantastic Four. Die Verfilmung des Marvel-Comics über ein erfolgreiches Superhelden-Team startete am 13. August in den deutschen Kinos. Das Reboot handelt von vier jungen Erwachsenen, die mehr oder weniger in der Gesellschaft nicht die beste Stellung haben. Sei es die Idee zur Teleportation, schwere Familienverhältnisse oder ein einsames Leben wie im Knast, die vier haben alle etwas gemeinsam – sie sind Außenseiter. Eines Tages werden genau diese vier in ein Paralleluniversum teleportiert. Doch bis dies erst mal der Fall ist, zieht sich der Film ganz schön. Der Film beginnt bei Null und zeigt die Entwicklung einer einstigen Kindheitsidee – dem teleportieren. Hierbei scheinen die Filmemacher besonderen Wert auf Details zu legen, denn die Geschichte wird Schritt für Schritt erzählt. Fans der Action kommen hierbei wenig auf ihre Kosten. Nach Zweidritteln des Films jedoch geschieht die erste Action und der Zuschauer scheint allmählich das zu bekommen, was er sich vermutlich erhofft hat.

Marvel zeigt hier mal wieder mehr, wie faszinierend und SUPER diese 'Superhelden' sind. Es wird genauestens erklärt, welche Kraft welcher Held besitzt und wie er damit umgeht. Die Vier schließen sich jedoch erst wieder zusammen, um gemeinsam den Bösewicht, der ebenfalls in diesem Paralleluniversum erstanden ist zu bezwingen. Ob es gelingen wird, wird sich zeigen. Eines bleibt auf jeden Fall zu sagen. Das Reboot kann sich sehen lasse. Bildgewaltige Szenen, tolle Action-Sequenzen und neue Gesichter, die sich besonders gut als Superhelden machen. Fazit: Wer etwas abwartet und die Geschichte auf sich wirken lässt, wird am Ende mit guter Action und starken Effekten belohnt. (7/10)

- Kritik von Julia


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Ein Affentheater vom Feinsten: 'Dawn of the Planet of the Apes'


Zehn Jahre sind inzwischen vergangen, seit das freigesetzte Virus den Großteil der Menschheit ausgerottet hat. Die wenig übrig gebliebenen Menschen hausen in Ruinen der ehemaligen Stadt San Francisco. Eine Expedition in die Wälder, angeführt von Malcolm (Jason Clarke), trifft auf das von Caesar (Andy Serkis) angeführte Affenvolk. Diese haben sich mittlerweile ein eigenes Dorf im Wald errichtet. Das Zusammentreffen der beiden Rassen bewirkt Unruhe auf beiden Seiten, doch Malcolm und Ellie (Keri Russell) erwirken ein Friedensabkommen mit Caesar, das jedoch nur von kurzer Dauer ist.

Da die Menschen misstrauisch sind, hetzt Anführer Dreyfus (Gary Oldman) gegen die Herrschaft der Affen und macht diese für die Beinahe-Ausrottung der Menschen verantwortlich. Dreyfus sammelt eine gewaltbereite Gefolgschaft um sich und provoziert damit einen entscheidenden Kampf zwischen Menschen und Affen, der die Vorherrschaft ein für alle Mal klären wird.

Neben dem spektakulären und bildgewaltigen Kampf zwischen Mensch und Affe gelingt es Dawn of the Planet of the Apes gut, den Blickwinkel beider Rassen aufzuzeigen und zu verstehen. Es gibt einerseits uns Menschen, deren oberstes Ziel es ist die Menschheit weiter fortbestehen zu lassen und die wenig übrig gebliebenen zu beschützen. Auf der anderen Seite sieht man die Affen, die ebenfalls als Volk zusammen hausen und alles dafür tut, den eigenen Stamm zu beschützen – nun eben auch vor den Menschen.

Was dem Regisseur besonders gelingt, ist die Emotionen der Affen hervorzuheben. Man sieht diese zwar auch im Vorgänger, allerdings wird besonders in diesem Teil der Zuschauer in deren Bann gezogen. Man hat schon fast Tränen in den Augen, wenn Caesar sein neugeborenes Baby in den Armen hält. Besonders Caesar und sein Sohn stehen im Mittelpunkt der Handlung und stellen das menschliche Verhalten so realistisch dar, dass man als Zuschauer kurz vergisst, dass immer noch von Affen die Rede ist.

Der Wendepunkt dieser Geschichte ist, dass den Affen relativ schnell bewusst wird, dass sie sich gar nicht so sehr von den 'bösen' Menschen unterscheiden, obwohl sie dachten aus deren Fehlern gelernt zu haben.

Ein toller Film um Misstrauen, Freundschaft und dem einzigartigen Kampf zwischen Affen und Menschen. Manche Szenen ziehen sich etwas, aber alles in Allem, eine gut gelungene Action mit Nachdenk-Potenzial. (7/10)

- Kritik von Julia


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Die Gewinner der 'The Veteran' Verlosung stehen fest!


Es ist Montag Mittag, sprich die Verlosung der beiden DVDs von The Veteran ist schon seit mehr als 12 Stunden beendet. Random.org hat gerade eben Glücksfee gespielt und zwei hoffentlich glückliche Gewinner gezogen: Bixi H. und Sonja O. Ich gratuliere Euch beiden recht herzlich und bedanke mich bei allen anderen fürs Mitmachen! Einen kleinen Trost kann ich Euch geben: Ein neues Gewinnspiel startet schon sehr bald …


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Gewinnt zwei DVDs des Actionthrillers 'The Veteran'


Wenn es in diesem Filmjahr einen kleinen Außenseiter gibt, der dennoch den Weg in mein Herz gefunden hat, dann ist das sicherlich Matthew Hopes Actionthriller The Veteran – eine wunderbare Mischung aus Heimkehrer-Drama, Action-, Paranoia- und Politthriller mit einem Ende, das einem Schlag in die Fresse gleichkommt! Am 18. Oktober erscheint die DVD in Deutschland (Amazon-Partnerlink) und pünktlich dazu verlose ich in Zusammenarbeit mit Ascot Elite Home Entertainment zwei Exemplare der DVD. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist bei Equilibrium auf Facebook diesen Beitrag zu liken oder hier im Blogpost einen Kommentar zu hinterlassen – und schon könnte eine der zwei DVDs Euch gehören. Zeit habt Ihr dafür bis Sonntag, 16. Oktober, 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Ich wünsche Euch allen viel Glück!


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Harry Brown Jr.: 'The Veteran' Trailer

Das kommt auch nicht oft vor, dass ich ein Poster im Kino sehe und dadurch zum ersten Mal von einem Film höre. So geschehen heute bei der PV von Fright Night (Kritik folgt) in Stuttgart, wo das Poster von The Veteran an der Wand hing, das sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ich meine, der Titel und ein Typ mit M4 in der Hand – my cup of tea. Der Film war kürzlich auf dem Fantasy Filmfest zu sehen und ist in UK bereits auf DVD und Blu-ray erschienen (wie fast jeder zweite Film aus dem Programm), die ich dann auch gerade geordert habe. Der Trailer sieht jedenfalls sehr gut aus – etwas wie Harry Brown Jr. Ich bin gespannt. Die deutsche DVD/BD erscheint am 18. Oktober.


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Renn, Fury, renn! Trailer zu Steven Spielbergs 'War Horse'


Spielberg scheint derzeit ja ziemlich fleißig zu sein, denn neben The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn (der mir Jacke wie Hose ist), bringt er dieses Jahr – bei uns erst im nächsten Jahr zu sehen – auch noch War Horse raus, dessen erster Trailer heute erschienen ist (480p/720p/1080p). Sieht nach Oscarmaterial aus, wie es im Buche steht, wobei einige Aufnahmen durchaus ansehnlich sind – wie das Pferd durch den Schützengraben rennt, beispielsweise. Habe es ohnehin nicht so mit Tierfilmen, wobei abzuwarten sein wird, welchen Part der Erste Weltkrieg spielt. Unser deutscher Nachwuchsstar David Kross ist übrigens auch mit von der Partie. Deutscher Start ist am 05. Januar 2012.


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