Erster Trailer zu Uwe Bolls 'Bailout: The Age of Greed'

Neulich saß Dr. Uwe Boll noch bei Roche & Böhmermann und wies mit Nachdruck auf seinen filmischen Beitrag zur Finazkrise, Bailout: The Age of Greed, hin, nun ist ein erster Trailer zum Film erschienen. Der fast dreiminütige Trailer gibt dabei die Richtung klar vor: Mittelstandsamerikaner (Dominic Purcell) wird Opfer der Finanzkrise, hat eine kranke Frau, die sich das Leben nimmt und gerade jetzt, als er nichts mehr zu verlieren hat, macht er Jagd auf Banker, Broker und Co. Gedreht wurde mal wieder in Kanada, mit dabei sind neben Purcell auch noch Edward Furlong, Michael Paré und Eric Roberts mit ultraschlecht sitzendem Toupet.


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Dr. Uwe Boll haut bei 'Roche & Böhmermann' auf den Putz


In dieser Woche war neben Curse, Jana B., Marusha und einem Polygamisten auch Dr. Uwe Boll bei Roche & Böhmermann zu Gast. Zur Sendung selbst muss man nichts mehr groß sagen, sie gehört zum Besten, was das deutsche Fernsehen in den letzten Jahren zustande gebracht hat. Und diese Episode ist ein kleines Highlight, nicht nur weil Dr. Uwe Boll zu Gast war, sondern weil er wieder mal richtig schön auf den Putz gehauen hat – und dabei äußerst sympathisch rüberkam. Bei seinen 'zwei Minuten', die Marusha nicht so ganz raffen wollte, lag ich dan am Boden. Also, die Sendung schnellstmöglich in der ZDFmediathek nachholen!


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ZOMG! Trailer zu Bolls 'Bloodrayne 3' und 'Blubarella'


Sowohl der Trailer zu Dr. Bolls Bloodrayne: The Third Reich (klick), als auch der zu Blubarella (FLV, mäßige Qualität) sind frisch draußen. Letzterer scheint dabei eine Art Spin-Off vom dritten Bloodrayne zu sein – oder Boll war einfach noch ökonomischer als bisher und verwendet das gedrehte Material eben für zwei Filme. Da lässt es sich der Herr Doktor auch nicht nehmen, den Führer zu mimen – ZOMG! Jedenfalls sieht beides unter aller Kanone aus, leider. Dürften wohl beide im kommenden Jahr DTV kommen.


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Dr. Uwe Bolls … 'Auschwitz' … Teaser Trailer


OK, da fehlen sogar mir fast die Worte. Bin gespannt, was das wird – die IMDb hat noch nicht einmal einen Eintrag zum Film, da hat Uwe schon den Trailer online … – und welches Medienecho Dr. Boll dieses Mal lostreten wird …

(Via @MoviezKult)

Update, 08.09. Dr. Boll hat sich auf Facebook wie folgt dazu geäußert:

"i made that movie back to back with bloodrayne and it will appear on IMDB soon.the point what a lot of the critics ignore in their hate articles about me is: that i made the movie because their is not one movie made what shows the holocaust what it real…ly was. a killing factory. all the movies made showed us the SPECI…AL people ….the heros ….. but nobody focused on the subject matter. this is what i do in my movie and i think in times where 50% of the planet basicly say THERE WAS NO HOLOCAUST – i think its not so bad to show that AUSCHWITZ happened.bestuwe"


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Erster Trailer zu Uwe Bolls 'Max Schmeling' Biopic


Sieht leider arg lame aus, was Dr. Boll da als großes Event präsentiert. Das große Vorbild für den Film dürfte ohnehin klar sein. Schade, denn eigentlich meinte der Herr Doktor ja mal, dass er so pathetisch-schmalziges Kino nicht möge … Deutscher Kinostart ist im April 2010.

(Via DVDnarr.com)


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Dr. Boll wird wieder emotional: 'Darfur' Promo Trailer


Ich meine mich zu erinnern, dass der Herr Doktor in einem seiner Interviews verkündete, dass er Filme wie Black Hawk Down und sonstigen Hollywoodkriegsschmalz "scheiße" finde. Umso erstaunlicher also, dass er sich jetzt gerade einem solchen Stoff in Darfur annimmt, dessen Promotrailer (mäßige Qualität) nicht nur knappe neun Minuten geht, sondern auch auf massig Pathos setzt und das Ganze mit Hans Zimmers Musik aus Tears of the Sun untermalt. Klingt ein wenig heuchlerisch, oder? Dieser Eindruck erhärtet sich nur weiter, schaut man einmal, was Dr. Boll sonst noch so in der filmischen Planung hat. Sein Film über den Siegburger Foltermord, Stoic, beispielsweise, der sich auch in Richtung menschliche Abgründe hangelt.

Im Film selbst gerät – wie der Trailer großzügig verrät – eine Gruppe amerikanischer (klar, wer auch sonst hat es nötig) Journalisten inmitten der Gräuel, die im Sudan an der Tagesordnung sind. Entweder helfen sie den Menschen oder sie kehren wieder um. Es dürfte klar sein, für was sie sich entscheiden … Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich den Dr. schätze, aber ich bin mir in jüngster Zeit wirklich nicht mehr sicher, wohin das alles führen soll. Beide genannten Filme sehen jedenfalls mehr nach 'Tabubruch' als nach intelligentem, dem Thema angemessenen, Kino aus.


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Bolls Verfilmung des Siegburger Foltermordes: 'Stoic' Trailer


Dass sich Dr. Boll bisher an Videospielverfilmungen vergriffen hat, ist sicherlich nichts Neues. Wenn etwas kontrovers daran war, dann höchstens seine Audikommentare dazu oder die Spiele selbst, auf denen seine Filme basieren. Mit seinem neuen Film, Stoic, nimmt sich Dr. Boll nun zum ersten Mal eines durchaus kontroversen Stoffes an, nämlich dem Foltermord im Siegburger Gefängnis. Sein Film – u.a. mit Edward Furlong – soll größtenteils improvisiert sein, was der erste Trailer (FLV, gute Qualität) doch zu bestätigen versucht. Jedoch macht er nicht gerade dein Eindruck, als würde er die ganze Tat reflektieren, sondern uns lediglich das Ganze noch mal vor Augen führen, also Exploitation quasi.

Nicht, dass ich Boll einen ordentlichen Umgang mit dem Thema nicht zutrauen würde, aber ich bin eben noch nicht überzeugt (zudem sind erste Meinungen nicht gerade positiv). Es ist aber auch schön zu sehen, dass sich der Gute mittlerweile auch an andere Stoffe herantraut, von deren Qualitäten einmal abgesehen. Gedreht wurde Stoic – wieder mal – in Kanada, das Lieblingsdrehland Bolls. Einen deutschen Kinostart gibt es noch nicht, kein Wunder, befindet sich der Trailer ja schließlich auch noch auf der Verkaufsseite von Bolls KG. Dort kann man übrigens auch schon zwei Poster und Infos zu zwei weiteren Filmen von ihm einsehen. Jaja, der Uwe, uns Vielfilmer …

(Via DVDnarr.com)


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Dr. Boll Needs You (Or at Least Your Money)!


Da die Woche bisher ja nicht allzu voll mit großen Meldungen ist, habe ich beschlossen, den Tweet doch noch in ein ganzes Post umzuwandeln. Dr. Uwe Boll, nicht gerade der Garant für gute Filme, braucht unsere Hilfe. Ja, richtig gehört, der Mann mit der großen Klappe und den meist schlechten Filmen braucht uns für sein neuestes Projekt, Blackout – oder zumindest unser Geld. Bisher war Boll dafür bekannt, dass er seine Filme ohne große Studios, die ihm den Rücken decken, finanziert. Klar, er investierte auch fleißig in Filmfonds, die ja aber nun schon seit längerer Zeit gebrandmarkt sind. Und dennoch: Dr. Boll fand stets einen weg und brachte seine Filme bisweilen auch auf eigene Faust ohne Freigabe der FSK in die Kinos.

Das Budget für seinen Neuen ist mit 18.5 Millionen US-Dollar veranschlagt – und die müssen irgendwie zusammenkommen. Was läge da also näher als eine Aufforderung an die Fans, doch bitte fleißig als Quasi-Produzenten tätig zu werden und den Film zu finanzieren. Dr. Boll bittet jeden Investor um 33 EUR (oder eben 49 USD),  die natürlich gut angelegt sind, denn neben der guten Tat (klar, das ist Ansichtssache) gibt es entweder eine Rückerstattung bei finanziellem Erfolg des Filmes oder eine limitierte DVD des Filmes samt Unterschriften von Dr. Boll und Darstellern. Zudem winken Reisen zum Set und weitere Sachpreise.

Gar keine so schlechte Idee, wie ich finde, auch wenn ich passen werde, da die Prämisse des Filmes nicht gerade berauschend klingt. Sicher ist jedenfalls, dass Dr. Boll hiermit einmal mehr beweist, dass er immer einen Weg findet, den Film zu machen, der ihm am Herzen liegt – ganz egal ob das Ergebnis dabei ein gutes oder schlechtes ist. Eine Strategie, der in Zukunft weitere Regisseure folgen werden (wobei es ja nicht allzu neu ist, denn vorallem bei deutschen Produktionen gibt es hin und wieder den eigenen Namen im Abspann, hilft man mit einer kleinen Finanzspritze)? Alle Infos und das Spendenformular gibt es auf der offiziellen Seite zum Film und zur Aktion.


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»Ist das deine Knarre?«

Far Cry
(Dr. Uwe Boll, Deutschland/Kanada 2008)
Kino

Es gibt drei gute Gründe, warum sich der neue von Dr. Boll lohnt: Ralf Möller, Til Schweiger und Udo Kier – drei deutsche Schauspiellegenden, wie auch immer man das Wort 'Legende' in diesem Zusammenhang konnotieren möchte. Bis auf Schweiger haben sie auch alle etwas anderes gemeinsam, nämlich einen festen Platz im B-Movie-Gefilde (wobei man auch hier wieder fragen darf, ob das nicht auch auf Schweiger zutrifft). Was könnte es also besseres geben, als diese drei Männer in einem Film zu haben, der in ebendiesen Gefilden verankert ist und die Regie niemand geringeres als Dr. Uwe Boll hat? Der hat zwar Ahnung von B-Movies, aber leider keine von guten. Mit Far Cry ist ihm jedoch zum ersten Mal in seiner Karriere das Gegenteil passiert: Er liefert einen Film ab, der nicht nur dumm wie Brot ist, sondern sich dessen auch völlig bewusst ist. Das Problem seiner Vorgänger, nämlich die Tatsache, dass sie sich viel ernster nehmen, als sie überhaupt sind, findet sich hier so gut wie gar nicht. Far Cry ist strunzdoofes Actionkino, das aber auch gar nichts anderes sein möchte. Und selbst wenn der Herr Doktor spätestens im Audikommentar anderes behaupten sollte, so gibt es hier eigentlich keine andere Lesart als die des selbstreflexiven Schundfilmes.

Ralf Möller, ein Darsteller, der bereits in Gladiator überfordert zu sein schien und der deshalb auch nie mehr über das Niveau eines TV-Filmes hinaus kam, spielt hier das, was er am besten kann, nämlich einen Mimen, der eigentlich den falschen Beruf gewählt hat. Seine Betonmimik eignet sich hervorragend für seine Rolle, in der er ja bereits in Roland Emmerichs Universal Soldier Erfahrung sammeln durfte. Seine Physis reicht um seine Leinwandpräsenz zu rechtfertigen. Farbe braucht man auch keine, einfach einen Farbfilter übers Bild und fertig ist die hirnlose Kampfmaschine, die nicht mehr als einen Gesichtsausdruck drauf hat – nämlich den der Aggressivität – und das auch weiß. Nicht anders verhält es sich mit Udo Kier, der mittlerweile eine sichere Bank im Genre ist. Natürlich fährt sein Charakter auf Autopilot und so gibt er gerade deshalb einen klasse Bösewicht ab, der gerne Wagner hört und auch die Malerei zu seinen Hobbies zählt, ist er nicht gerade dabei, die Welt zu erobern … Dann wäre da schließlich noch Til Schweiger, der einzige aus dem Dreiergespann, der zu den richtig großen Deutschlands zählt. Bereits im Abspann zu Keinohrhasen dankte er Uwe Boll, dem "coolest motherfucker on earth" und zeigt damit ebenfalls, dass er durchaus Humor hat.

Den muss er auch haben, denn wie sich Schweiger in Far Cry selbst auf den Arm nimmt, will man nur schwer glauben. Schweiger als harte Sau, die bei den deutschen Special Forces war und nun zum Säufer und Langweiler verkommen ist, ist so over the top, dass man ihn hier ausnahmsweise für sein Spiel lobt, das, ja, wie auch sonst, jeglicher Schauspielkunst entsagt. Schweiger ist sich dessen bewusst und versucht sich deshalb auch gar nicht erst an einer ernsten Mimik oder sonstigem method acting. Er ist einfach nur glücklich und froh, dass er hier mitspielen darf – mit alle den netten Kollegen wie Kier, Möller und Avelon an seiner Seite – und das sieht man ihm auch zu jeder Sekunde an. Es ist wohl so etwas wie ein Kleinerjungentrum, dass Schweiger endlich mal den Harten geben darf, ohne dass er dafür schief angesehen wird (was allerdings auch hier wieder der Fall sein wird, aber das hat auch noch genügend andere Gründe). Besonders im Zusammenspiel mit seinen Dialogen, die klischeebeladener und bescheuerter kaum sein könnten, machte das einen nicht gerade kleinen Teil am Spaßfaktor von Far Cry aus, im Gegenteil. Und sind wir mal ehrlich: Schweigers Visage, seine Eigensynchronisation und der Satz: "Und, wie war ich?" nach gemeinsam verbrachter Nacht, den er so furztrocken dahersagt, sind doch einfach zum wegschmeißen!

Aller erinnert irgendwie an die guten alten Zeiten, in denen Kier noch Hexen verfolgte, Möller noch an der Seite Van Dammes und Lundgrens zu sehen war und der Videomarkt zuhauf mit billig produzierter Massenware überschwemmt wurde, die mitunter auch einige Perlen hervorbrachte (zu denen heute natürlich immer noch die wenigsten stehen würden). Die 'schreckliche' Synchronisation, die nie über Pornoniveau hinauskommt, gerade aber deshalb so viel Spaß macht (Möller hat ja sowieso nicht viel zu sagen, aber Schweigers Stimme sorgt immer wieder für Lachanfälle und/oder Ohrenweh), tut ihr Übriges. Und spätestens hier ist man dann endgültig im richtigen setting angekommen. Da dürfen dann natürlich auch Actionszenen schnell abgespult werden, sodass der Eindruck erweckt wird, unser Held könne blitzschnell Geländer hoch und runterspringen. Das Einzige, das bei Far Cry also negativ ins Gewicht fällt – sieht man von den gewohnten Boll'schen Schwächen wie dem katastrophalen Schnitt und der ärmlichen Beleuchtung einmal ab -, ist der Part des Sidekick, der ja meist auch ein comic relief darstellt, den es bei diesem Dauerfeuerwerk eines comic relief eigentlich nicht gebraucht hätte.

Far Cry ist nicht ansatzweise intelligent oder spannend oder verfügt über sonstige große filmische Qualitäten. Er ist nur ehrlich, versucht nicht etwas vorzugeben, was er nicht ist. Und genau das entspricht auch seinem Regisseur, auch wenn der dieses Mal etwas zu nachgiebig war und die FSK respektive den Verleih die Schere ansetzen hat lassen. Da war er bei Seed doch deutlich konsequenter. Aber sei's drum, Far Cry ist der beste Boll, der mir bisher unter die Augen getreten ist. Und das soll was heißen. (7/10)


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'Visiting Uwe: The Uwe Boll Homestory': Trailer zur Doku


Vor einiger Zeit berichtete ich ja bereist vom Projekt der Widescreen Vision namens avant*garde, das sich mit dem Kino abseits des Mainstream beschäftigt. Genau dieses Projekt wurde nun um einen weiteren Aspekt bereichert, nämlich avant*trash. Den Anfang macht dabei natürlich kein geringerer als Dr. Uwe Boll, für den sich die Jungs von avant*trash auch gleich was Besonderes ausgedacht haben: Visiting Uwe: The Uwe Boll Homestory, eine 65-Minütige Dokumentation, die dem Herrn Dr. zu Hause auf den Zahn fühlt, wird es ab 09.09. exklusiv in der neuen Widescreen Vision auf DVD geben (und etwas später auch online).

Den Trailer zu Doku kann man im avant*blog anschauen, und eines sei schon jetzt gesagt: Das wird ganz großes Kino, was da auf uns zukommt. Schon mal ein ganz großes Lob an die Jungs von avant*trash.


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