Richard Kuklinski, Profikiller: 'The Iceman' Trailer

Nein, The Iceman ist nicht etwa eine Doku über Val Kilmer in Top Gun, sondern ein Thriller, der auf der realen Figur Richard Kuklinski basiert, der als Profikiller angeblich 200 Männer getötet haben soll. Michael Shannon schlüpft dabei in die Rolle des Mafia-Killers. Ebenfalls mit dabei: Ray Liotta, Chris Evans, Winona Ryder, Robert Davi und James Franco. Der Trailer haut mich aber nicht wirklich um, da man alles irgendwo schon mehr als ein Mal gesehen hat. US-Start ist am 10. Mai.

(Via The Playlist)


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Trailer zu William Friedkins NC-17 Thriller 'Killer Joe'

Sechs Jahre ist es schon wieder her, dass William Friedkin mit Bug einen Film in die Kinos brachte. Nun meldet er sich mit einem recht großen Knall zurück. Nicht etwa, weil er nach all den Jahren endlich wieder einen Film gemacht hat, sondern weil Killer Joe auch nach einem Einspruch bei der MPAA mit einem NC-17-Rating 'bedacht' wurde. Doch auch der Film selbst scheint recht interessant zu werden, die der Trailer eindrucksvoll zeigt. In Venedig bekam Friedkin im letzten Jahr dafür die 'Golden Mouse'. Emile Hirsch heuert Detective Matthew McConaughey an, seine Mutter zu töten, so dass er ihre Lebensversicherung kassieren kann. Natürlich läuft dieses Vorhaben alles andere als nach Plan … Mit Texas-Boy McConaughey scheint Friedkin bei der Besetzung ein glückliches Händchen gehabt zu haben, zumal man ihn nicht gerade oft in der Rolle des bad guy zu sehen bekommt. US-Start ist am 27. Juli.

(Via The Playlist)


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Neuer Trailer zu Giorgos Lanthimos' 'Alps'

Der neue Trailer zu Giorgos Lanthimos' Dogtooth-Nachfolger, Alps (Alpeis), liefert schon deutlich mehr Material als noch der Teaser vor zwei Monaten. Einen deutschen Kinostart gibt es leider noch immer nicht, aber das muss nichts heißen, denn auch in seiner Heimat Griechenland startet der Film erst in einer Woche.


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US Trailer zu Cronenbergs 'A Dangerous Method'

In Venedig feiert er in diesen Tag seine Premiere, in Toronto wird er ebenfalls bald zu sehen sein, bis er allerdings nach Deutschland kommt, dauert es leider noch etwas. David Cronenbergs Freud/Jung-'Biopic' A Dangerous Method hat einen neuen Trailer, nämlich den domestic US-Trailer, der einmal mehr große Lust (welch passendes Wort hier) auf mehr macht. Auch das frisch erschienene Poster sieht gar nicht mal übel aus. Deutscher Start ist nicht wie beim ersten Trailer erwähnt der 11., sondern der 10. November.

(Via /Film)


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Teaser Trailer zu 'Alps', vom Regisseur von 'Dogtooth'

Giorgos Lanthimos hat einen neuen Film. Giorgos wer? Der Regisseur, der mit Dogtooth (Kynodontas) für Aufregung sorgte und es mit seinem verstörenden Film sogar zu einer Oscar-Nominierung brachte (dafür immer noch Kudos an die Academy). Nun befindet sich sein neuer, Alps (Alpeis), in der Post-Produktion und ein erster Teaser Trailer ist erschienen. Der zeigt natürlich noch recht wenig, aber das, was er zeigt, macht wieder mal Lust auf mehr – unten die kurze Synopsis. Dauert nur leider noch etwas, denn der griechische Kinostart ist am 27. Oktober.

"A Nurse, a Paramedic, a Gymnast and her Coach have formed a service for hire. They stand in for dead people by appointment, hired by the relatives, friends, or colleagues of the deceased. The company is called Alps while their leader, the Paramedic, calls himself Mont Blanc. Although the Alps members operate under a discipline regime demanded by their leader, the Nurse doesn’t …"

(Via /Film)


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Der Mensch ist aus Stahl, ein Panzer nur aus Eisen: 'Lebanon'


'Kintopp' ist ein Begriff, der fast schon archaisch, mindestens aber anachronistisch anmutet. Er beschreibt nicht nur das Kino in seinen Anfängen, sondern auch Darstellungen, die in der Realität so nicht möglich wären. Aber genau das ist es ja, was den Reiz des Kinos bis heute ausmacht: etwas zu zeigen, das man so nur im Kino findet. Samuel Maoz' Lebanon ist so etwas wie Kintopp-Kino, erzählt er doch nahezu seine kompletten 93 Minuten aus einer bestimmten Perspektive, einem einzigen POV. Zwar ist dieser POV nicht unrealistisch oder gar Gimmick, er ist zumindest für den Zuschauer aber nicht nachstellbar. Das Setting ist so einfach wie die Prämisse selbst: eine Gruppe junger israelischer Soldaten bildet mit ihrem Panzer die Vorhut einer Einheit, die 1982 in den Libanon eindringt und einen eigentlich einfachen Auftrag ausführen soll. Dieser gerät natürlich zum Alptraum für die Männer. Deutlich komplexer als die Prämisse, ist jedoch die formale Umsetzung des Ganzen. Zugegeben, den gesamten Film über das Geschehen in Echtzeit und lediglich durch ein Panzerfernroh zu sehen – und eben das, was im Panzer selbst vor sich geht -, hat seinen Reiz.

Andererseits birgt diese formalästhetische Entscheidung aber auch Probleme. Durch den ständigen Fokus auf diese eine Perspektive wird diese so intensiviert, dass es recht einfach ist, den Rezipienten zu beeinflussen. Stichworte wie Krieg, Gewalt und Unschuld sind ohnehin Sujets, denen man nur selten nicht emotional entgegen treten kann, weshalb Lebanon letztlich sehr kalkuliert wirkt. Der Zuschauer wird, ob er will oder nicht, ein Teil der Panzertruppe; er trifft zwar keine Entscheidungen, aber er muss sich den engen Raum mit den jungen Soldaten teilen. Er muss mit ansehen, wie eine Frau ihr Kind verliert und vor Wut und Trauer verzweifelt schreit. Er muss mit ansehen, wie ein alter Mann den Soldaten direkt in die Augen sieht, eine gefühlte Ewigkeit lang. Man wird so aus seinem Kinosessel gerissen und zum Kriegsteilnehmer, wenn nicht sogar zum Mittäter gemacht. Man findet sich inmitten des Panzers, inmitten der Truppe junger israelischer Soldaten wieder. Noch perfider ist jedoch, dass man nicht etwa mit den Bodentruppen an vorderster Linie kämpft, sondern mit den Männern, die sich hinter einem Monster aus Stahl verstecken – sie müssen lediglich Knöpfe drücken, die über Leben und Tod entscheiden. Zwar ist das nicht immer einfach, aber auch wenn es oftmals den Anschein hat, als sei kein Stahl zwischen den Kriegsteilnehmern, so wird es einem kurze Zeit später doch wieder in Erinnerung gerufen, wenn wir ins Innere des Panzers zurückkehren.

Dass im Krieg zuerst die Unschuld stirbt, derer uns Maoz bereits auf formeller Ebene beraubt, ist für den Anti-Kriegsfilm nichts Neues. Dass sich die Filme dabei Methoden des Kriegsfilmes bedienen, ebenfalls nicht. Lebanon geht hier allerdings einen Schritt weiter, denn statt eine Gräueltat nach der anderen zu zeigen – die für den Rezipienten doch so nah, aber doch auch wieder so fern ist, da es sich ja schließlich nur um einen Film handelt -, wirft er uns direkt in diese hinein. Dabei entwickelt der Film schon fast einen pseudo-dokumentarischen Charakter, denn Maoz verarbeitet mit dem Film auch seine eigenen Erfahrungen aus dem Libanon-Krieg. Umso anmaßender mag es daher erscheinen, dass Maoz uns das durchleben lassen will, was ihm widerfahren ist. Zwar kritisiert er dabei sein eigenes Land – was irgendwann nur noch redundant erscheint und nicht selten mit dem Holzhammer präsentiert wird -, überlässt es dem Zuschauer schlussendlich aber doch, ob die jungen Soldaten nun Täter oder Opfer sind.

Ersterer ist dabei aber schon längst als Täter kategorisiert, weshalb die Ereignisse im Panzer etwas klischeehaft wirken – diese verfolgen dann auch die Dramaturgie eines beliebigen Anti-Kriegsfilmes, der einfach nur zeigen will, wie unmenschlich der Krieg doch ist. So bemüht Maoz und sein Film vor allem auf visueller Ebene auch sind, so ambivalent gestaltet sich diese aber auch. Dass solch eine Fokalisierung funktioniert, das zeigt Lebanon eindrucksvoll, denn auch wenn auf der Handlungsebene nicht allzu viel passiert, bleibt es stets spannend. Lebanon ist letztlich ein durchaus interessanter Versuch neue Wege im Genre zu gehen. Leider ist er dabei aber etwas zu politisch geraten, weshalb es auch nicht wundert, dass er im letzten Jahr den Goldenen Löwen in Venedig gewinnen konnte. (7/10)


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'The Expendables': Venedig Bootleg Teaser Trailer


Mal schauen, wie lange der Teaser zu Stallones The Expendables oben bleibt und wie lange es dauert, bis er in ordentlicher Qualität (offiziell) veröffentlich wird. Bis dahin aber: ja, sieht sehr gut aus. Genau das verstehen die Verleiher anscheinend immer noch nicht: war etwas erst auf YouTube, so wird es nicht komplett gelöscht werden können. Dank Filmz.ru kann man ihn nun runterladen (FLV, äußerst mäßige Qualität).


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