Das Kinojahr 2009: Die besten Filme des Jahres


Das Jahr 2009 hat in wenigen Tagen ein Ende, und damit liegt auch ein weiteres Jahr voller Filme hinter uns. Ein ziemlich gutes Jahr, möchte ich doch meinen. Zum einen, weil ich mir viel Müller gezielt erspart habe, zum anderen weil ich ganz besonders ein Genre für mich entdeckt habe: den Dokumentarfilm. Noch nie habe ich in einem Jahr so viele Dokus gesehen, noch nie war ich von diesen so fasziniert wie 2009. Für mich persönlich ganz klar das Jahr des Dokumentarfilms, auch, weil er gegenüber dem Spielfilm noch immer eine Art Schattendasein führt, leider (man schaue sich nur mal die Kopienanzahl an, mit der Dokus hierzulande starten). Doch nicht nur aktuellen Dokus fieberte ich entgegen, auch viele Klassiker gilt es nun nachzuholen.

Oft zeigen Dokus, dass das Leben selbst eben doch noch die besten Geschichten schreibt, wobei das Wort 'besten' hier sicherlich mehr als nur ambivalent ist. Sie zeigen auch, dass es keinem gigantischen Budget bedarf, um den Rezipienten für sich zu gewinnen und ihm etwas zu erzählen. Natürlich scheint der Trend des Dokumentarfilms dahingehend, immer mehr Elemente des Spielfilmes zu adaptieren, und seien es nur die szenischen Nachstellungen mit Schauspielern. Bei all diesen tollen Erlebnissen freut es natürlich umso mehr, wenn eine Film wie Anvil! The Story of Anvil nach einer halben Ewigkeit doch noch eine deutsche Kinoauswertung erfährt, weshalb er auf dieser Liste auch nicht vertreten ist.

Dass der Spielfilm bei alledem aber dennoch die führende Rolle einnimmt, ist selbstredend. So waren es in diesem Jahr vor allem die Comebacks, die mich begeistern konnten. Egal ob Mickey Rourkes Comeback oder Quentin Tarantinos lautstarke Rückkehr, auch die Rückkehr einer über 20 Jahre alten Graphic Novel, die nichts von ihrer Aktualität verloren hat, ist hierbei zu erwähnen. Natürlich hätte ich gerne noch viel mehr potentielle Kandidaten gesehen beziehungsweise nachgeholt, allen voran Love Exposure, aber das gehört ja irgendwie auch dazu, dass man das eine oder andere verpasst. Einen ganz besonderen Platz nimmt in diesem Jahr sicherlich Lars von Triers Antichrist ein. Selten war ich in meinem Urteil innerlich so zerrissen über einen Film wie hier. Die digitale Zweitsichtung hat mich in meiner Urteilsfindung schließlich gefestigt, und so markiert von Trier damit den interessantesten Film des Jahres.

Natürlich ist die Frage hier angebracht, was einen guten Film auszeichnet – ob es seine technische und narrative Finesse ist oder ob er seinen Rezipienten einfach so emotional einbindet, sei es dass er ihn frisst und etwas später wieder auskotzt, wie es bei Antichrist der Fall war, dass man sich danach irgendwie ’geschändet’ fühlt. Am besten eine Kombination aus allem natürlich. Ist Film nicht oftmals gerade deswegen auch eine Dichotomie? Ein Film, bei dem einfach alles stimmt, markierte in diesem Jahr den wohl schönsten Kinobesuch. Casablanca im OV-Kino zu sehen, mitten unter Amerikanern, Deutschen, Jungen, Alten, Tränen und Gelächter, werde ich so schnell nicht vergessen.

Bevor ich aber endgültig zur Liste komme, möchte ich noch einige besondere Momente aufzählen, die es nicht in die Liste geschafft haben, die ich aber ebenfalls nicht mehr so schnell vergessen werde. Als erstes ist hier sicherlich Clint Eastwood zu nennen, der mit Changeling und Gran Torino gleich zwei großartige Filme in diesem Jahr präsentierte. Der Abspann von Letzterem, unterlegt mit einem Song von Jamie Cullum und Eastwood selbst, geht nicht nur unter die Haut, sondern markiert auch den Abschied eines ganz Großen des Mediums. Erwähnen möchte ich auch When Borat Came to Town, der die Schattenseite der Industrie rund um Brüno und Borat eindringlich veranschaulicht.

Ferner bleiben die Erschießung Stauffenbergs und dessen Mitverschwörer in Valkyrie, die Schlussszenen aus Man on Wire und In the Shadow of the Moon, sowie Harvey Milks Tod in Milk in Erinnerung. Ebenfalls erwähnenswert: das Ganzkörpertourette aus Crank: High Voltage, die Texttafeln in Defiance, der Gartentanz aus Coraline, die Kraft der schwarz-weiß-Bilder in Das weiße Band, das Finale von Paranormal Activity, die ersten 20 Minuten aus Where the Wild Things Are und die Schießereien in Public Enemies. Ein schönes Kinojahr geht zu Ende, doch.

10. (500) Days of Summer

Die Frischzellenkur, die die RomCom dringend gebraucht hat. Tolle, sympathische Jungdarsteller, eine zeitlose Geschichte und ein wundervoller Soundtrack. Da will man sich glatt wieder verlieben. Oder auch nicht. // Meine Besprechung

09. Watchmen

Natürlich konnte Snyder nicht an die Brillanz der Vorlage anknüpfen, erst recht nicht was die Narratologie angeht, aber er hat es dennoch geschafft, die Graphic Novel auf die Leinwand zu zaubern. Abstriche oder besser gesagt eine Abstrahierung muss man fast immer in Kauf nehmen, was aber nicht zwangsweise etwas Negatives sein muss. // Meine Besprechung

08. Redemption

Drei junge US-Soldaten, die aus dem Irak desertiert sind, berichten in ihrem Zufluchtsort Kanada von ihren Erlebnissen und philosophieren über das Leben danach (und davor). Ein eindringliches Porträt über Krieg und Frieden, verpasste Chancen, und das Leben mit Krieg und Exil.

07. Capitalism: A Love Story

Dass Moore ganz ohne Polemik nicht kann, sehe ich ja ein, dadurch wären seine Filme wohl auch deutlich langweiliger. Hier verzichtet er aber weitestgehend auf allzu manipulative Bilder und setzt stattdessen auf harte Fakten, die so zwar nicht unbedingt neu sein mögen, in dieser gebündelten Quantität aber des Öfteren für lange Gesichter sorgen. Eine schöne Symbiose aus Humor, Fakten und Dramaturgie. // Meine Besprechung

06. Drag Me to Hell

Sam Raimi zitiert sich nicht nur fleißig selbst, sondern bereichert das Genre damit einmal mehr. Sein Film zeigt in bester Manier, wie effektiv Horror auch ohne literweise Blut sein kann, ohne an Ekel zu verlieren. Eine der größten Überraschungen des Kinojahres, das Sound Design ist schlichtweg fantastisch. // Meine Besprechung

05. Religulous

Mal mehr, mal weniger respektvoll fragt sich Bill Maher durch die großen Weltreligionen und enttarnt dabei den einen oder anderen Scharlatan – oder noch besser: lässt sich ihn selbst enttarnen, indem er sich um Kopf und Kragen redet. Dazwischen gibt es Michael-Moore-like Clips aus Nachrichten, Propagandavideos und Filmen. Gegen Ende hin zwar etwas moralisch überladen, aber so was von unterhaltsam. // Meine Besprechung

04. Antichrist

Die Vertreibung aus dem Paradies, Freud, Schuld und Sühne, Religion, Misogynie, prätentiöses Egogewichse, Kommerz – nur einige Stichworte, die mir zum Film einfallen und die deutlich machen, wie interessant und ergiebig von Triers Film doch ist. // Meine Besprechung

03. Inglourious Basterds

Tarantino kehrt nahezu alle Nazi-Topoi um und hält Goebbels und Hitler damit den Spiegel direkt vor die Visage, in die sie später kaltes Blei bekommen. Die Rechte hat getobt, der Rest feiert Tarantinos etwas anderes period piece nahezu einstimmig. // Meine Besprechung

02. The Wrestler

Eine ebenso zeitlose wie intensive Geschichte um die Ruhe nach dem Sturm und vor dem Sturm. Rourke spielt sich buchstäblich die Seele aus dem Leib und sorgt für die schönste Schlusseinstellung des Jahres. Manchmal muss man in den einen Moment eben alles stecken, was man hat. // Meine Besprechung

01. The English Surgeon

Ein englischer Chirurg hilft seinem ukrainischen Kollegen im medizinischen Dritte-Welt-Land Ukraine und legt ein trauriges Schicksal nach dem anderen offen. Ein zutiefst humanistischer Film um Freundschaft, Ethos und die kleinen Momente im Leben. // Meine Besprechung

(Dank an Tilo Hensel, der für die Collage verantwortlich zeichnet)


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The New Frontiersman als echte Printausgabe in UK


In Großbritannien erschien vergangenen Freitag zusammen mit der Zeitung Metro eine 'echte' Printausgabe des New Frontiersman in Zusammenhang mit dem viralen Marketing zu Watchmen. Der Titel: 'Public Enemy Number One', der auf den missglückten Haftversuch von Rorschach durch das NYPD anspielt. Besonders die Marketingkampagne zu Watchmen gehörte ja mit zu den besten, seit es ebendieses gibt, aber das setzt dem Ganzen meiner Meinung nach wirklich nochmal die Krone auf. Zwar gibt es 'richtige' Artikel nur auf der Vor- und Rückseite, aber innovativ ist das allemal.

Natürlich gibt solch ein Stoff wie Watchmen auch nahezu unendlich viele Marketingideen her – ich habe ja nahezu alle hier im Blog oder bei Twitter angeführt. Einige weitere Bilder lassen sich nach dem Sprung finden. Vielen Dank an Viral Ad Network/Rubber Republic.

Den kompletten Beitrag lesen …


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Quis custodiet ipsos custodes? … Who Watches the Watchmen?

Watchmen
(Zack Snyder, USA/UK/Kanada 2009)
Kino

Es war immer die Rede, dass es unverfilmbar sei. Mit filmischen Mitteln ist eine solche Epik und eine solche Narrative nicht umzusetzen, da war man sich bei J.R.R. Tolkiens Jahrhundertwerk sicher. Gleiches galt auch für einen anderen Roman, einen grafischen, ebenfalls aus der Feder eines der größten Autoren der Neuzeit. Alan Moores Watchmen war dazu berufen das Comicgenre – oder vielmehr das der grafischen Novelle – maßgebend zu beeinflussen. Fanboys und Kritiker versuchen sich bis Heute mit Lob zu übertrumpfen (die New York Times führt das Werk bis heute in ihrer Top 100 der besten Romane), und jeder der das Comic gelesen hat, kann sich seinem Bann auch nicht mehr entziehen. Kein Wunder also, dass es nicht lange dauern sollte, bis Hollywood diesen Stoff, der eigentlich anti-hollywood'scher kaum sein könnte, für sich entdeckte.

Dennoch traute sich keiner so richtig, sich dem Werk anzunehmen; und so scheiterten dann auch unzählige Regisseure an Alan Moores Werk, von dem es einem immer noch schwer fällt, nicht in Superlativen zu sprechen. Irgendetwas zeichnet das von Dave Gibbons gezeichnet Meisterwerk aus, nur was ist es? Ist es sein Abgesang auf das Superheldengenre? Ist es die politische Aktualität in Zeiten einer äußerst unstabilen politischen Lage? Oder ist es ganz einfach die Narrative, die selten zuvor so ausgeklügelt und mit all ihren Eigenschaften erzählte? Was auch immer es nun alles ist, die viel wichtigere Frage, die man sich stellt, ist doch vielmehr, ob Zack Snyder diesem Mammutwerk gerecht wird? Die Antwort ist schnell gegeben: ja, er wird der Vorlage trotz einiger Zugeständnisse ans Studio und an das Medium Spielfilm gerecht. Man könnte nach all dem Säbelrasseln um Rechtsstreit und abgeändertem Ende auch sagen: mission accomplished!

Die Kamera zoomt langsam vom Close-Up in die Halbtotale hinaus, langsam lässt sich ein gelber Smiley-Button erkennen. Er gehört Comedian (Jeffrey Dean Morgan), der ebendiesen, wie der Name schon vermuten lässt, zu seinem Markenzeichen machte. Er sitz in seinem Apartment auf dem Sofa, schaut fern, da wird der Türschlitz von einem Schatten eingehüllt, der ihm zum Verhängnis werden soll … Es ist die Initialzündung, der Urknall für ein Kette von Ereignissen, die die Welt an den Rande des Dritten Weltkrieges bringen soll. Jeder, der das Comic gelesen hat, weiß, welche Bedeutung dieser für Millionen von Fans hat. Oft entscheiden die ersten Minuten eines Filmes über sein Schicksal, das ist hier nicht anders. Snyder inszeniert diese ersten 5 Minuten so wuchtig, so detailverliebt und so imposant, dass die Gänsehaut bereits beginnt, da lief noch nicht einmal der Vorspann über die Leinwand.

Letzteren nutzt Snyder dann auch äußerst wirtschaftlich, fasst er doch die wichtigsten Ereignisse rund um die Minutemen auf eine Art und Weise zusammen, die kaum besser und effektiver hätte aussehen können. Gleichzeitig spart er Handlungsstränge ein, ohne sie jedoch völlig zu ignorieren. Es ist, um es kurz zu machen, schlichtweg das Beste, was er hätte machen können. Und einmal mehr ist man vor allem von der audiovisuellen Wucht, mit der der Vorspann daherkommt, geplättet. Einen nicht gerade kleinen Teil trägt dazu vor allem auch die Musikauswahl bei. Abgesehen vom Score hat man sich auf Songs geeinigt, die den entsprechenden Szenen, in denen sie laufen, nicht nur eine gewisse Epik verleihen, sondern den Film zudem auch im setting der 1980er Jahre festigen. Da bekommt dann auch Nenas '99 Luftballons', ein sonst eher nerviger Song, eine völlig neue Konnotation, wenn er zu Dan und Lauries gemeinsamen Dinner spielt.

Ich könnte auf jeden Song und die dazugehörige Szene eingehen – die Beerdigung Comedians stellt dabei sicherlich das Highlight da, ist sie doch weniger pathetisch und heroisierend als vielmehr von einer nüchternen Traurigkeit durchzogen, die dem Ganzen einmal mehr gerecht wird) -, aber es würde nicht annähernd die Imposanz ebendieser widerspiegeln. Ferner markiert die Musik, wie gut es Snyder letzten Endes doch gelungen ist, die Vorlage von einem Medium ins andere zu transportieren. Wäre im Comic Musik gespielt worden, es wäre wohl jene gewesen, für die Snyder sich entschied. Doch auch das, was das bewegte Erzählen mit dem nicht-bewegten Erzählen gemein hat, setzt Watchmen so vorlagengetreu wie möglich um. So ist seine Hochglanzoptik, die, zugegeben, vielleicht doch etwas Fehl am Platz ist, stets von einem Grauschleier überzogen, der dem Ganzen die notwendige Tristesse verleiht und somit auch dem ganzen Rahmen, in dem sich Watchmen befindet (politische Situation, Abgesang aufs Genre, Gesellschaft), gerecht wird.

Dass dies bisweilen dünnes Eis ist, liegt in der Natur der Sache. In Zeiten eines The Dark Knight, eines bevorstehenden X-Men Origins: Wolverine und anderen Comicgrößen dem Publikum eine Verfilmung zu präsentieren, die eigentlich anti-klimatisch ist und alles andere als diese (Anti-)Helden verherrlicht, ist kein Leichtes. Und um ehrlich zu sein, gelingt dies dem Film auch nicht immer. Die (Action-)Zugeständnisse sind dann doch recht offensichtlich, und auch wenn sich diese in Grenzen halten, so sind sie dennoch vom typischen Inszenierungsstil der angeführten Kollegen geprägt. Die wenigen Kämpfe, in die die Minutemen verwickelt werden, sind dafür jedoch von einer comichaften Überzeichnung geprägt, die einmal mehr an die Vorlage erinnern. Natürlich wird auch hier schnell geschnitten und es gibt auch die eine oder andere Zeitlupe, aber Snyder scheint aus 300 – bei dem ihm dieses ja oft vorgeworfen wurde – gelernt zu haben.

Richtig überraschend in den Actionszenen hingegen, ist der Grad der Gewalt, der hier präsentiert wird. Natürlich war die Vorlage alles andere als implizit, erst recht, wenn man die Zeit bedenkt (immerhin war es eine Zeit, in der noch nicht von Folterpornos und dergleichen gesprochen wurde), aber was Snyder hier vom Stapel lässt, ist besonders für einen amerikanischen Mainstreamfilm doch bemerkenswert. Da werden Arme abgetrennt, Menschen explodieren und Dr. Manhattans Penis (wie gesagt, amerikanischer Mainstreamfilm) bekommt man natürlich auch zu sehen. Nur geraucht wird nicht – und jeder weiß, dass Laurie so gut wie auf jeder Seite raucht -, was dann wohl auch unter Zugeständnis ans Studio fallen dürfte. Dennoch ist dies nicht unbedingt positiv zu bewerten, denn gerade hier stellt sich die Frage, warum Snyder in solchen Aspekten der Vorlage den Rücken kehrt (wenn ich es richtig verstehe, 'dematerialisiert' Dr. Manhattan seine Opfer nur, lässt sie aber nicht zerplatzen), die eigentlich keiner Abänderung bedurft hätten.

Andere Aspekte hingegen, die einer Abänderung beziehungsweise Einsparung bedurften (ein DC ist ja aber bereits angekündigt), meistert Snyder größtenteils jedoch äußerst gut und intelligent. Lässt er vor allem in der ersten Hälfte noch kaum einen Handlungsstrang aus, konzentriert er sich in der zweiten eher aufs Wesentliche (so fehlt aus gutem Grund beispielsweise die komplette Nebenhandlung um den Psychologen und seine Frau). Leider wirkt die zweite Hälfte dann aber auch recht schnell abgespult, so, als würde man nach all den komplexen Ereignissen schnell noch die finale Apokalypse nachreichen und den Deckel schließlich zumachen. Neben dem neuen Ende – das Snyder jedoch recht plausibel zu erklären weiß – das wohl deutlichste Opfer einer solchen Produktion. Andere kleine Details wie Rorschachs (Jackie Earle Haley) Vorliebe für Würfelzucker, die keine Erwähnung findet, sind dabei nur Tropfen auf den heißen Stein, die angesichts der Größe des Ganzen nicht weiter ins Gewicht fallen.

Bei alledem, was Snyder für die Transferierung von einem Medium ins andere jedoch opfern musste (oder opfern wollte), ist es dennoch beachtlich, was am Ende bleibt. Ob es für Nicht-Kenner der Vorlage ebenfalls ein kohärentes Ganzes ergibt, wage ich zwar zu bezweifeln, aber die Verfilmung richtet sich primär sowieso an jene, die mit der Vorlage vertraut sind, das wird schnell deutlich. Etwas, das nur weiter für Snyder und seine geglückte Mission spricht. Zwar dürfte Watchmen, da bin ich mir sehr sicher, nie auch nur ansatzweise am Status eines The Dark Knight kratzen – dafür sind die beiden einfach schon ob ihrer Vorlage viel zu verschieden, ja sogar gegenteilig und sprechen zudem unterschiedliche Zielgruppen an -, aber im Zusammenspiel mit Tales of the Black Freighter und Under the Hood, die man hoffentlich in den DC integrieren wird, wird Snyders Film der bessere der beiden sein. Und dennoch wird er nie an seine literarische Vorlage anknüpfen können. (9/10)



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'Watchmen': Who Watches the Watchmen? Viral Video


MTV war gestern, VMN (Veidt Music Network) ist heute. Und einmal mehr beweist das virale Marketing zu Watchmen, das es das beste seit langem ist. Und wer es noch nicht tut, der sollte unbedingt dem New Frontiersman auf Twitter folgen.


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'Tales of the Black Freighter': Trailer zum Comicintermezzo


Das Marketing zu Watchmen scheint nun endgültig seinen Höhepunkt erreicht zu haben. Heute wurde nämlich ein Trailer zum Comic im Comic, Tales of the Black Freighter, veröffentlicht (720p, oder bei MTV direkt anschauen). Das ganze Anime wird am 03.03. zusammen mit dem Complete Motion Comic auf DVD und Blu-ray erscheinen. Gefällt mir wirklich gut, das, was ich da sehe. Schade nur, dass es noch mindestens fünf Monate dauern wird – also bis zum Erscheinen von Watchmen auf DVD/BD -, bis der Complete Cut mit integriertem Tales of the Black Freighter und "Under the Hood" zu sehen sein wird. Schande über dich, Hollywood, nur weil du denkst, dass sich heutzutage keiner mehr drei Stunden ins Kino setzt!

(Dank an S1kkZ für den Hinweis!)


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'Watchmen': Superbowl TV Spot


Bei all den vielen TV Spots zum Superbowl dürfen die Watchmen natürlich auch nicht fehlen. Leider in der wohl miesesten Qualität – aber es dürfte ja sowieso nur wieder eine Frage der Zeit sein bis auch dieser Spot in HD verfügbar ist. Bis dahin begnügt sich der Fan eben auch mit diesem 'Screener' zu Watchmen.

(Via Cinefacts)


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'Watchmen': Trailer zum Complete Motion Comic


Dass das Marketing zu Watchmen im vollen Gange ist, das hat bereits auch der Letzte bemerkt. Was aber wohl weniger bekannt sein dürfte: Es gibt ein Motion Comic zur Graphic Novel, das am 03.03. – also nur wenige Tage vor dem Kinostart – auf DVD und Blu-ray erscheint. Filmstalker hat nun den Trailer für ebenjenes Motion Comic aufgetrieben (alternativ auch als FLV zum Download), der, das sagt nicht nur der Text von Filmstalker selbst, zeimlich gemischte Reaktionen heraufbeschwört.

Und in der Tat, ich kann die Kritik nachvollziehen – nicht zuletzt auch deshalb, weil laut diverser Aussagen ein Sprecher für alle Charaktere verantwortlich ist. Für alle, die keine Lust haben sich durch die über 400 Seiten zu wälzen (wofür ich kein Verständnis habe) dürfte das Motion Comic (das immerhin auch 5 Stunden geht) jedoch der perfekte Weg sein, sich auf den Film vorzubereiten.


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'Watchmen': Neuer TV Spot nach Ende des Rechtsstreits


Nachdem der Rechtsstreit um Watchmen zwischen Fox und Warner endlich beigelegt wurde, steht dem Start im März also nichts mehr im Weg. Um das gebührend zu feiern hat Fox einen neuen TV Spot veröffentlicht, der zwar nicht allzu viel Neues zeigt, aber eimal mehr die politische Lage deutlich macht: "Soviet ships have violated the territorial water …"

(Via Affenheimtheater)


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'Watchmen': Japanischer Trailer mit massig neuen Szenen

Der japanische Trailer zu Watchmen scheint sich ganz eindeutig auf die politische Seite der Geschichte zu konzentrieren, die in den bisherigen Trailern deutlich zu kurz kam. Ich kann es kaum erwarten, den Trailer in HD zu sehen!


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'Watchmen': Zack Snyder erklärt uns die Welt


Oder besser gesagt: die Welt der Watchmen. Sicher, für jemanden, der das Comic gelesen hat, ist das vierminütige Featurette zu Watchmen (FLV, mäßige Qualität) nichts Neues. Immerhin überrascht es mit ein paar neuen Szenen, was das Ganze eigentlich schon einen Blick wert macht. Für alle, die es nicht gelesen haben sei jedoch gesagt: Achtung, massive Spoiler! Bleibt nur die Frage, ob Synders Film wirklich im März in die Kinos kommt, da der juristische Streit zwischen Fox und WB langsam seinen Höhepunkt erreicht.


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