Trailer zu Werner Herzogs 'Happy People: A Year in the Taiga'

Es ist schon wieder fast vier Jahre her, dass ich im Herzen Sibiriens war. Ich habe auch definitiv vor, dort nicht das letzte Mal gewesen zu sein, denn auch wenn ich den Großteil in Stadt und Vorstädten verbrachte, ist Sibirien eine unglaublich schöne Naturlandschaft. Dieser Meinung ist auch Werner Herzog, der sich mit seinem Filmteam dieses Mal ebenfalls nach Sibirien aufmachte, genauer gesagt in die Taiga, wo er ein Jahr lang die Bewohner eines kleinen Dorfes namens Bakhtia begleitete. Deren Lebensweise hat sich seit dem letzten Jahrhundert kaum verändert. Sie leben nach wie vor nach ihren eigenen Werten und kulturellen Traditionen.

Der Trailer zu Happy People: A Year in the Taiga verspricht wieder wunderschöne Bilder und ein Einblick in Lebenswelten, die man so wohl sonst nie zu sehen bekommen hätte. Die IMDb gibt den deutschen Kinostart der zwei Jahre alten Produktion zwar mit dem 15. November letzten Jahres an, aber irgendwie hat ihn keiner gesehen zu haben …

(Via Indiewire)


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Sponsored Video: Tom Cruise ist Anti-Held 'Jack Reacher'

Tom Cruise gönnt sich aktuell wirklich keinerlei Pause. Seine Präsenz auf der Kinoleinwand scheint seine Fans zu freuen. In einem Interview verriet Tom Cruise neulich erst, dass er es liebe, so viel zu arbeiten. Es gebe für ihn aktuell nichts Tolleres als Filme zu drehen und seine Fans damit glücklich zu machen. Und so ist er auch im neuen Jahr gleich wieder im Kino zu sehen – in einer Actionrolle, was auch sonst. Jack Reacher startet am 03. Januar in den deutschen Kinos und basiert auf den Romanen des britisch-amerikanischen Thrillerautors Lee Child, der mit seinen insgesamt 17 Werken bereits auf der Bestseller-Liste der New York Times vertreten war.

In Jack Reacher spielt Tom Cruise den titelgebenden Protagonisten Jack Reacher, der sich selbst nicht als Held bezeichnet. Er ist Ex-Militärermittler und nicht nur zynisch, sondern auch ein unberechenbarer Loner. Er ist der klassische Anti-Held, wie wir ihn aus zahlreichen anderen Filmen kennen: Er lässt sich nicht gerade oft blicken und macht Jagd auf all jene, die sich dem Gesetzt entziehen wollen und Verbrechen begehen. Als in einer amerikanischen Kleinstadt fünf Menschen getötet werden, gerät Reacher unter Verdacht. Ein gefährliches Katz- und Mausspiel hat begonnen … mit niemand geringerem als Werner Herzog als Bad Guy.

Regie führte Christopher McQuarrie, der bisher hauptsächlich als Drehbuchautor von sich reden machte. So zeichnete er beispielsweise für die Drehbücher zu Valkyrie, The Tourist und The Usual Suspects verantwortlich. Jack Reacher ist seine zweite Arbeit als Regisseur – aktuell ist er im Gespräch auch bei Mission: Impossible 5 auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Fest steht also, dass er die Arbeit mit Tom Cruise zu mögen scheint. Die ersten Kritiken versprechen einen deutlich dunkleren Tom Cruise, der sein Lächeln dieses Mal zu Hause gelassen hat und so richtig auf den Putz (und Werner Herzog auf die Glocke?) haut. Mehr zum Film gibt's auf der Jack Reacher-Website und auf der Facebook Page.

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Vienna Calling! Equilibrium ist Silhouette Viennale Blogger


Heute startet in der österreichischen Hauptstadt die Viennale, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum feiert. Bis zum 07. November dauert das Festival, auf dem neben einem Spiel- und Kurzfilmprogramm natürlich auch Dokumentarfilme zu sehen sind. Das Ganze wird mit einem Special Program und einer Fritz-Lang-Retro abgerundet. Ich war bisher weder auf der Viennale noch in Wien selbst, weshalb ich mich besonders freue in diesem Jahr als Viennale-Blogger von Silhouette dabei zu sein. Vom 06. bis 08. November werde ich vor Ort sein und täglich über das Geschehen in Wien berichten. Besonders freue ich mich dabei auf das Special Program, das in diesem Jahr unter dem Motto 'Something Different Saw Them First' steht und Horrorklassiker zeigt, die von Genrespezi Jörg Buttgereit ausgewählt wurden. Unter anderem werden Ridley Scotts Alien und Ruggero Deaodatos Cannibal Holocaust zu sehen sein. Ich hoffe insbesondere, dass ich es zu Letzterem schaffen werde und ihn endlich auf großer Leinwand sehen kann.

Dabei kann sich aber das gesamte Programm der Viennale sehen lassen. Eröffnet wird sie von Ben Afflecks Argo, den Abschluss macht Leonardo di Costanzos L'intervallo. Und dazwischen gibt es jede Menge weiteres zu entdecken wie beispielsweise Thomas Vinterbergs viel gefeiertes Drama Jagten mit Mads Mikkelsen oder Werner Herzogs dreistündiges Dokumonster On Death Row. Wien ist also für die nächsten zwei Wochen vor allem Filmhauptstadt, denn auch die Gäste sind ziemlich hochkarätig. Leider hat Werner Herzog kurzfristig abgesagt, aber dafür wird Michael Caine, dem die Viennale ein großes Tribute widmet, Wien beehren. Ebenfalls unter den Gästen: Punk-Legende Patti Smith und zahlreiche Newcomer.

Persönlich freue ich mich natürlich auch auf Wien selbst – ich kann es kaum erwarten den meiner Meinung nach schönsten Dialekt Europas vor Ort zu hören, mich mit einigen Wiener Twitterern auf die eine oder andere Wiener Melange zu treffen und die Stadt, die ja auch für zahlreiche Filme große Bedeutung hatte, zu erkunden. Ich hoffe jedenfalls, dass ich in diesen drei Tagen so viel wie möglich erlebe und mitnehmen kann, und Euch einen spannenden Einblick in die Viennale und Wien selbst geben kann. Am besten folgt Ihr mir dazu – wenn Ihr es nicht ohnehin schon tut – auch auf Twitter, denn hier wird es wohl die häufigsten Updates geben. Selbiges gilt natürlich auch für die anderen sozialen Netzwerke wie Instagram (stefan_r), Foursquare oder bei Equilibrium auf Facebook. Alle weiteren Infos zum Programm und zur Viennale findet man auf Viennale.at.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Silhouette, die das alles möglich machen und in diesem Jahr zum ersten Mal Partner der Viennale sind. Der Linzer Brillenhersteller, 1964 gegründet, ist heute die weltweit führende Marke bei leichten Brillen. Und Silhouette wäre nicht Viennale-Partner, wenn sie sich nicht etwas ganz Besonderes zum Wiener Filmfest ausgedacht hätten. Am 02. November veranstaltet der Brillenfabrikant den 'Silhouette Instawalk 360', bei dem es einen Walk zu den Drehorten von Fernando Meirelles' 360 geben wird. Von 15 bis 18 Uhr können Interessierte Instagramer die Filmschauplätze von 360 genauer unter die Lupe nehmen und eine Runde um den Ring in der Tram wie Sergej und Anna im Film drehen. Wer teilnehmen möchte – das Ganze ist auf 30 Plätze begrenzt – findet weitere Infos auf der Eventseite bei Facebook. Außerdem verlost Silhouette als Viennale-Partner 5×2 Viennale-Filmtickets und 10 der begehrten Taschen.

Ich hoffe, dass ich vielleicht den einen oder anderen von Euch in Wien treffen werde und drei schöne Tage voller Filme und Erlebnisse habe. Aber jetzt wünsche ich uns erst einmal eine schöne Viennale-Eröffnung.

Bild: © Viennale


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Re-enacting War Crimes: 'The Act of Killing' Doku Trailer

Indonesien, 1965: Bei einem Militärputsch sterben mehr als 1 Millionen Menschen. Drei der dafür verantwortlichen Kriegsverbrecher stellen nun ihre Kriegsverbrechen nach, und zwar für die Doku The Act of Killing, die in Toronto zu sehen war und für mehr als nur gemischte Reaktionen sorgte. Was absolut insane klingt, ist es auch, lauscht man den Worten der Jungs von Film Junk ("It's the weirdest and craziest thing I saw at TIFF, it was insane!"). Es handelt sich im Prinzip um American Movie – mit dem Unterschied, dass es sich bei den Filmemachern um Massenmörder handelt, die nie für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen wurden.

Schaut man sich den Trailer zur Doku an, die von Werner Herzog und Errol Morris produziert wurde, dann stellt man schnell fest, dass es sich hierbei um harten Tobak handelt, denn die Männer gehen ganz offen mit dem um, was sie getan haben und sind nicht selten stolz darauf. Darf man lachen? Darf man den Film überhaupt gut finden? Fragen, die sich viele nach der Sichtung in Toronto stellten. Fest steht jedenfalls, dass es sich bei diesem Projekt um einen äußerst interessanten Film handelt, der in meiner Must-Watch-Liste sofort um einige Plätze nach oben geklettert ist.


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Trailer zu Werner Herzogs neuer Doku 'Into the Abyss'

Werner Herzog hat in diesem Jahr mit Cave of Forgotten Dreams nicht nur eine der besten Dokus zu verantworten, sondern schon wieder eine neue gedreht. Into the Abyss heißt der Film und handelt von einem zum Tode verurteilten Häftling, der in einem Gefägnis in Texas auf seine Hinrichtung wartet – die just acht Tage nach Herzogs Interview vollzogen werden sollte … Der Trailer sieht fantastisch aus – nach einer Mischung aus Errol Morris' The Thin Blue Line und, wie im Trailer zu lesen, Capotes In Cold Blood. Mal schauen, wann es der Film, der bisher nur auf Festivals zu sehen war, zu uns schafft.

(Via Cinematze)


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Neuer Trailer zu Herzogs 'Cave of Forgotten Dreams'


Nach dem tollen ersten Trailer zu Werner Herzogs Doku Cave of Forgotten Dreams ist nun ein weiterer Trailer veröffentlicht worden (480p/720p/1080p). Die Doku, die Herzog in 3D drehte und die ihre Europapremiere letzten Monat auf der Berlinale feierte, kann ich nur jedem ans Herz legen, denn auch wenn man von der Thematik der Höhlenmalerei nicht fasziniert ist, lohnt der Film allein deshalb, weil Herzog uns eindrucksvoll zeigt, wie man 3D hervorragend nutzt. Einen deutschen Kinostart gibt es leider noch nicht.


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Werner Herzogs 'Cave of Forgotten Dreams' Trailer


Ich habe hier noch die DVD von Herzogs Encounters at the End of the World zu sichten, da ist auch schon der Trailer zu seinem nächsten Film draußen (FLV, gute Qualität): Cave of Forgotten Dreams. Der Film, den Herzog in 3D gedreht hat, geht der Höhlenmalerei auf den Grund und geht dabei wohl auch auf die Ursprünge der Menschheit ein. Könnte ganz interessant werden, zumal ich noch keine Doku in 3D gesehen habe und das Höhlensetting sich ja gerade zu anbietet in 3D gesehen zu werden. Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest.


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'Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans': Neuer HD Trailer


Nach dem ersten Trailer zu Werner Herzogs Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans war ich total von den Socken ob des Gesehenen. Ich fragte mich einfach nur, was der Gute denn hier abzieht!? Nach den ersten Kritiken vom TIFF bin ich aber etwas schlauer und erwarte nichts weniger als einen kleinen Geniestreich. Der neue Trailer (480p/720p/1080p) zu Herzogs Nic-Cage-schtick-Platform sieht da schon deutlich zahmer, ja konventioneller, aus – was er aber alles andere als werden dürfte. Deutscher Kinostart ist der 14. Januar 2010.


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Lynch/Herzog: 'My Son, My Son, What Have Ye Done' Trailer


Von David Lynch halte ich nichts, von Werner Herzog sehr wohl. Der erste Trailer zu My Son, My Son, What Have Ye Done (FLV, mäßige Qualität/YouTube) lässt mich aber ziemlich gleichgültig hinsichtlich des Projekts, bei dem Herzog Regie führte und Lynch produzierte, zurück.


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Werner Herzog made my day: 'Bad Lieutenant' Trailer


Ganz ehrlich? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Gut, machen wir's vielleicht so: Der erste Trailer zu Werner Herzogs Remake zu Abel Ferraras Bad Lieutenant, Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans, ist da (FLV, mäßige Qualität). Auch wenn er mittlerweile schon einen Bart hat: was um alles in der Welt ist mit Nic Cages Haaren los!? Und warum bekommt jemand wie er – egal ob nur im Film – immer alle heißen Frauen (Biel, Mendes)? Dann, der erste Moment, der mich zum Lachen bringt: "I said: where the fuck is he!?" Doch damit nicht genug: "Shoot him again, his soul is still dancing!" W-A-S!? Sicher, dass da nicht jemand auf dem Regiestuhl saß, der eben zufälligerweise auch Werner Herzog heißt? Und dennoch: irgendwie will ich das nicht wahr haben, und so frage ich mich schon jetzt, was Herzog damit bezwecken will.

Braucht er unbedingt Kohle für eine neue Doku oder steckt vielleicht doch mehr hinter dem Remake als der Trailer auf den ersten Blick vermuten lässt (lässt er Cage beispielsweise über seine Rollen der letzten Jahre reflektieren)? Hmm, ich weiß es einfach nicht. Jedenfalls will ich es einfach nicht wahr haben, nein, niemals, unser Werner kann so einen Mist nicht verbockt haben, nein! Werner, wenn Du uns hörst – denn die halbe Welt fragt sich, was das soll -, dann antworte doch bitte. Danke.

(Via filmz.ru)


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