X-Rated: Ausgabe 54 ab 24.06. am Kiosk!


Mal wieder ein kleiner Hinweis in eigener Sache, nachdem ich die letzte Ausgabe doch glatt vergessen habe anzukündigen. Am 24.06. erscheint Ausgabe #54 der X-Rated, u.a. mit einem Special zu A Nigthmare on Elm Street, Reviews en masse und einem Vorbericht zu Ittenbachs Neuem No Reason. Wie immer ist das Heft am Bahnhof, auf Börsen und online zu haben. Alle weiteren Infos auf der Seite des Mags.


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X-Rated: Ausgabe 52 ab 27.02. am Kiosk!


Und dieses Mal ist das Cover richtig gut geworden, wie ich finde (auch wenn es der Film alles andere als sein soll). Neben dem Titelthema Halloween II findet sich zudem einiges zu The Wolfman, Interviews mit Andreas Pape und Eduardo Sanchez und eine DVD-Besprechung zu District 9 aus meiner Feder. Den kompletten Inhalt von Ausgabe #52 gibt's wie gewohnt auf der Homepage,


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'Deep Red Gore 2 – Reloaded' und meine erste Publikation


Ich möchte an dieser Stelle zugegeben etwas Eigenwerbung machen, denn heute habe ich endlich mein Exemplar von Deep Red Gore 2 – Reloaded erhalten, dem umfangreichen Kritikenband zum Splatterfilm aus der Feder des X-Rated-Chefredakteurs Matthias Bogner. Nicht ganz aus der Feder Bogners, denn auch meine Wenigkeit hat dem Band einige Kritiken beigesteuert, weshalb ich natürlich ganz besonders stolz auf diese, meine erste Publikation bin. Da die einzelnen Artikel/Kritiken keinen Namen des Autoren führen, bin ich zusätzlich in der Danksagung erwähnt. Es sei aber verraten, dass beispielsweise meine Kritik zu Martyrs den Weg ins Buch geschafft hat. Mehr Infos zum Band gibt es beim MPW-Verlag. (entschuldigt die schlechte Bildqualität, aber ich hatte gerade nur mein Mobiltelefon zur Hand)


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X-Rated: Ausgabe 51 seit 28.11. am Kiosk!


Huch, habe ich hier ja ganz vergessen zu erwähnen: die neue Ausgabe der X-Rated, die erste nach dem Jubiläum zur 50. Ausgabe, ist seit vergangenem Samstag überall am Bahnhofskiosk, auf Börsen und online zu haben. Zum Titelthema hat es dieses Mal die äußerst gelungene Zombiekomödie Zombieland geschafft, die bereits im Vorfeld für viel Aufsehen sorgte. Natürlich darf auch Saw VI nicht fehlen, ebenso wenig aktuelle DVD- und Blu-ray-Reviews zu u.a. Drag Me to Hell und Sexykiller. Zudem findet sich auch ein 'Glückwunsch' an die FSK, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Der komplette Inhalt der Ausgabe findet sich wie immer auf der Homepage, wo es auch Infos zum Abo gibt.


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X-Rated: Jubiläumsausgabe ab 28.08. am Kiosk!


Ende des Monats feiert die X-Rated Jubiläum: die 50. Ausgabe des Horrormags erscheint. Um dies gebührlich zu feiern gibt es dieses Mal den doppelten Seitenumfang, nämlich stolze 64 Seiten. Auch das Titelthema ist dieses Mal ein ganz besonderes: in zahlreichen Umfragen wurden die 50 besten Horrorfilme gesucht. Ferner wartet ein Interview mit Clive Barker auf Euch, Besprechungen zu dessen Book of Blood, The Horsemen, Lesbian Vampire Killers und natürlich auch wieder massig Blu-ray- und DVD-Reviews. Natürlich fehlen auch die beliebten Leserbriefe nicht, und auch eine Vorschau zum neuen A Nightmare on Elmstreet wird es geben. Den vollen Inhalt in der Übersicht gibt es auf der offiziellen Seite, das Jubiläumsmagazin ab 28.08. am gut sortierten Kiosk und auf Börsen.


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X-Rated: Ausgabe 49 ab 29.05. am Kiosk!


Ein neues Quartal steht bevor, das heißt auch eine neue Ausgabe der X-Rated. Dieses Mal gibt es außer einer Besprechung zwecks DVD-Erscheinung von Let the Right One In leider nichts von mir, was das Ganze jedoch nicht schmälern soll, im Gegenteil. Ausgabe 49 – die letzte vor dem großen Jubiläumsheft, das so einige Überraschungen parat halten wird – wartet unter anderem mit dem Titelthema zum Remake von The Last House on the Left auf, einem Special zu Troma und massig DVD- und Blu-ray-Reviews. Ab 29.05. dann an jedem gut sortierten Bahnhofskiosk, online und auf Börsen erhältlich.


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X-Rated: Ausgabe 48 ab 27.02. am Kiosk!


Dieses Mal findet sich zwar nicht allzu viel von mir – lediglich ein Review zum DVD- und Blu-ray-Start von Alexandre Ajas Mirrors -, aber die neue Ausgabe der X-Rated lohnt sich allein schon wegen des großen Titelthemas zum Remake von Friday the 13th. Neben einer Retrospektive zur Reihe findet sich auch ein Interview mit Darsteller Derek Mears. Außerdem: Ein Interview mit Thomas Buresch und der zweite Teil der Plauderstunde mit Tim Sullivan. Der komplette Inhalt samt der restlichen Themen von Ausgabe 48 findet sich auf der neu gestalteten MySpace-Seite des Magazins.


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X-Rated: Ausgabe 47 ab 28.11. am Kiosk!


Und schon wieder sind zwei Monate vergangen. Das heißt nicht nur, dass es mittlerweile ziemlich kalt geworden ist, sondern auch, dass schon bald der Weihnachtsmann eine neue Ausgabe der X-Rated vor der Tür steht. Genauer gesagt erscheint Ausgabe Nummer 47 am 28.11. und ist ab diesem Tag an jedem Bahnhofskiosk, auf Börsen und in diversen Onlineshops erhältlich. Dieses Mal steuere ich Reviews zum Franzosenschocker Martyrs und zum 'Anti-Kinder-Film' Eden Lake bei. Des Weiteren findet sich auch ein Kurzreview zu Eden Log von mir. Daneben bietet die 47. Ausgabe auch Interviews mit Andres Bethmann und Tim Sullivan. Der restliche Inhalt lässt sich hier nachlesen.

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FFF: Junge Frauen bis ins Jenseits gequält

Martyrs
(Pascal Laugier, Frankreich/Kanada 2008)
Kino

Und sie will einfach nicht abbrechen. Die Rede ist natürlich von der Welle französischer Genrefilme, die derzeit den Horrormarkt überfluten und so schnell auch kein Ende zu nehmen scheinen. Der neueste Coup unserer Nachbarn: Martyrs, weniger ein Film als eine Grenzerfahrung, die einer Mutprobe gleichkommt. So sehen es zumindest etliche gorehounds, die den Film schon im Vorfeld abfeierten und dessen Veröffentlichungspolitik deren Rezeption nur weiter unterstreicht. Senator hat sich mit dem Kauf des Filmes wohl wahrlich keinen Gefallen getan, denn bereits Frontière(s) zeigte jüngst, dass die FSK beziehungsweise deren Juristen alles andere als begeistert sind von dieser gigantisch großen Welle. Doch alle potentiellen Käufer, die das Ganze auf dem FFF oder anderen Festivals verpasst haben, können aufatmen, denn Senator bringt den Film im Vertrieb über Österreich auf DVD, wie gerade erst bekannt wurde. Doch warum genießt die frankokanadische Koproduktion den Ruf einer Tour de Force, eines Filmes, an dem sich die Geister scheiden? Um es mit einer Metapher gleich vorwegzunehmen: Es wird heißer gekocht als gegessen, das macht Martyrs deutlich.

Laugiers Film macht sich aktuelle Ereignisse zu nutzen und beschreitet somit schon hier den Weg der Exploitation. Junge Mädchen werden in einem Keller festgehalten, wo sie jahrelang missbraucht und gefoltert wurden. Schließlich gelingt ihnen die Flucht, Zeit vergeht und es kommt natürlich der Tag, an dem sie blutige Rache nehmen. Rache, eines der wohl geläufigsten Motive des Exploitationkinos. Diese findet ihren vorläufigen Höhepunkt natürlich auch hier in einem äußerst blutigen Beginn, der keine Rücksicht auf Opfer nimmt und an Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten ist. Alles ist schnell erledigt, man kann sich nach diesen ersten fünfzehn Minuten also zum ersten Mal zurücklehnen. Zeit für eventuelle Gewissensbisse der Protagonistin bleibt aber nicht, denn die nächste Welle des Terrors in Form eines weiteren, diesmal schmerzlich degenerierten Opfers, steht bevor. In bester Asiahorrortradition mach dieses 'Ding' dann erst einmal ordentlich Rabatz, sodass auch dem Letzten endlich klar wird, dass das anfängliche Familienidyll reine Charade war – gewisse Fälle aus Österreich lassen grüßen (und nicht vergessen: hier wird die DVD veröffentlicht …). Doch da man in letzter Zeit ja schließlich härteres gewohnt ist, ist hier noch lange nicht Schluss.

In seiner ersten Hälfte ist Martyrs feines Genrekino, das bisweilen sogar reflektiert und mit einigen Momenten aufwartet, die einen durchaus die Fingernägel anknabbern lassen. Seine Struktur der Geschichte ist dabei auch noch recht offensichtlich und der Verlauf des Ganzen scheint absehbar. Martyrs ist also ein weiteres Puzzleteil, perfekt ins ganze Bild passend, aber nichts Großes oder Besonderes neben seinen anderen Kollegen. Doch dann passiert plötzlich etwas, das ebenso wenig vorhersehbar war, wie der plötzliche Tod am Frühstückstisch einer vermeintlich normalen Durchschnittsfamilie. Martyrs beschreitet nicht nur astreine Exploitationgefilde, sondern 'verkommt' dabei sogar immer mehr zu einer Art Film, von der man dachte, sie heutzutage eigentlich nicht mehr zu sehen zu bekommen. Es waren Filme wie Hexen bis aufs Blut gequält und Konsorten. Filme, die damals schnell heruntergespult wurden, dem Zuschauer genau das gaben, was er wollte und dann schnell wieder vergessen werden sollten. Aus heutiger Sicht sind sie aber Perlen aus einer Zeit, die uns so herrlich naiv erscheint. Der Schockfaktor und die Bedenklichkeit sind zwar immer noch geblieben, aber irgendwie wollen wir den Machern doch verzeihen, nehmen wir ihre Werke doch nicht einmal im Ansatz ernst.

Genau diesen Weg geht auch Martyrs. Urplötzlich kommt der Bruch, der das bis dahin zwar gewalttätige, aber dennoch atmosphärische Coming-of-Age-Drama zu einem ebendieser Filme werden lässt, auch wenn die genannte Naivität bisweilen zu fehlen scheint. Und spätestens hier muss man die häufig genannten Superlative auch wiederholen, denn was Laugier hier in den letzten 30 Minuten vom Stapel lässt, stellt wirklich alles, ich wiederhole, alles, in den Schatten, was man aus dieser Ecke des Kinos in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Martyrs ist dabei aber buchstäblich mehr psychische als physische Folter. Den realen Hintergrund hat man jedoch längst verworfen beziehungsweise vergessen, denn dessen, was man hier Zeuge wird, kann gar kein Pendant in der Realität finden, niemals. Doch genug der Superlative, denn auch der Film lässt irgendwann von ihnen ab. Es kommen Elemente ins Spiel, der so over the top sind, dass sie – ja, trotz dieser Thematik – fast schon wieder als comic relief zu lesen sind. Und so wird man auch Zeuge ebenjener Naivität, die hier keinen jahrzehntelangen 'Reifeprozess' benötigt, sondern ob ihrer Darbietung sofort präsent ist.

Man will es dann irgendwann einfach nicht mehr glauben, was man da sieht. Einerseits wegen all dem Schmerz, dem man beiwohnt, andererseits wegen der Dreistigkeit, mit der Laugier sein Publikum fast schon vorführt. Man ist hin und her gerissen zwischen den Emotionen, und wäre es im Kinosaal nicht so ruhig wie auf einem Friedhof, man könnte zu Teilen sogar in lautstarkes Gelächter ausbrechen. Vielleicht ist dieses aber auch nur eine Reaktion auf das Geschehen auf der Leinwand, eine, die von einem Gros des Rezipienten als absolut unangebracht aufgenommen werden könnte. Vielleicht wollen aber gerade die aber nicht das sehen, was ihnen da gerade vorgesetzt wird. Das ist nämlich nichts anderes als unverschämt dreiste und reinrassige Exploitation, die nicht nur konsequenter als all jene Versuche eines Tarantino oder Rodriguez ist, sondern auch gar keinen großen Hehl darum macht. Ein flaues Gefühl im Magen bleibt ob des Gesehenen aber dennoch, keine Frage, denn dafür ist das Ganze viel zu ambivalent. Mit Martyrs haben die Franzosen ihre eigene Messlatte jedenfalls so hoch angesetzt, dass es nahezu unmöglich sein dürfte, an diese in naher Zukunft wieder heranzukommen. Ein Monster von einem Film – und das auf so vielen Ebenen! (8.5/10)

Erscheint bei X-Rated


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X-Rated: Ausgabe 46 ab 05.09. am Kiosk!

X-Rated #46
Ein neues Quartal, eine neue Ausgabe der X-Rated. Dieses Mal steuere ich Reviews zu The Machine Girl (『片腕マシンガール) und Teeth bei, weshalb man sich das Magazin auch unbedingt ab 05. September am Kiosk besorgen sollte. Doch meine beiden Reviews sind nicht der einzige Grund sich die neue Ausgabe anzuschaffen, denn neben einem Special zum kommenden Fantasy Filmfest, gibt es auch noch ein Interview mit Wolf Wolff – sein Film Virus Undead wird auf dem FFF zu sehen sein – und einen Bericht zur Berschlagnahmung von Hostel: Part II. Alle weiteren Infos zum Inhalt der 46. Ausgabe finden sich hier.

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