Green Band Trailer zur Horror Anthology 'The ABCs of Death'

Ein neuer Trailer zur Horror Anthology The ABCs of Death ist da. Und obwohl es sich dieses Mal um einen deutlich weniger blutrünstigen Green Band Trailer handelt, geht von der der ziemlich düsteren Atmosphöre (die vom Red Band Trailer ausging) kaum etwas verloren. Das sieht nach wie vor alles ziemlich geil aus und ich kann es kaum erwarten! In den Staaten erscheint The ABCs of Death am 31. Januar 2013 als Video on Demand. Für Deutschland gibt es nach wie vor keinen Starttermin.


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Red Band Trailer zur Horror Anthology 'The ABCs of Death'

26 Buchstaben hat das Alphabet. Mindestens genau so viele Wege zu Sterben präsentiert die Horror Anthology The ABCs of Death, bei der 26 verschiedene Regisseure (u.a. Ti West, Xavier Gens, Srdjan Spasojevic und Ben Wheatley) einen kurzen Beitrag zum ABC des Todes abliefern. Der Red Band Trailer gibt die Richtung dabei klar vor: Das ist nichts für Zartbesaitete und eher etwas für die Gorehounds. Ich habe aus Toronto, wo der Film im September Premiere feierte, jedenfalls viel Gutes gehört, und auch wenn das im Trailer noch alles ziemlich gory aussieht, kann man auch die eine oder andere schöne Idee im Trailer erkennen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Einen deutschen Starttermin gibt es natürlich noch nicht. Fantasy Filmfest Nights, anyone?

(Via The Playlist)


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'Frontière(s)' in Frankreich auf Blu-ray


Ein Mal die französische Schlachtplatte in HD, bitte! Kein Problem, denn bereits Ende nächsten Monats, genauer gesagt am 30.07., erscheint in Frankreich die Blu-ray zu Xavier Gens white-trash-backwood-Slasher Frontière(s), den ich ja bereits auf den FFF Nights begutachten durfte. Angaben zu etwaigen englischen Untertiteln – die bei französischen VÖs jedoch recht rar gesät sind, zumindest bei DVDs – gibt es bisher aber noch nicht, respektive macht Amazon.fr noch keine Angaben dazu. Auch bei den Narren ist man sich nocht nicht ganz sicher …


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Fantasy Filmfest Nights: »Goetz!«

Frontière(s)
(Xavier Gens, Frankreich/Schweiz 2007)
Kino

Eli Roths Hostel startete das neue Subgenre des Horrorfilms (oder brachte zumindest den Stein ins Rollen), den so genannten torture porn. Seit seinem Film sind schon wieder ein paar Jahre vergangen und somit wurden auch zahlreiche dieser 'Folterpornos' an Land gespült. Vielen missfällt diese Art von Film, was angesichts der nur allzu grafischen Gewaltdarstellungen aber nicht weiter wundert. Ja, man hat vieles gesehen seitdem, aber – und an dieser Stelle benutze ich diesen Superlativ wirklich nicht als hohle Phrase – bei weitem nicht so etwas grafisch und vor allem 'krankes' wie Xavier Gens' Frontière(s). Dass der gute ein Freund der Gewalt ist, hat er mit Hitman ja schon bewiesen, was er aber hier in die Tat umsetzt ist wirklich jenseits von Gut und Böse (ja, liebe gorehounds, Ihr werdet Eure helle Freude an diesem Vehikel haben!). Und das sogar gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen wäre da der Plot, der nur allzu deutlich an den Klassiker des Horrorfilms, The Texas Chain Saw Massacre, erinnert. Eine Gruppe von Jugendlichen gerät an eine Inzestfamilie, die sich schon bald als white trash herausstellt. Waren es in Tobe Hoopers Film hinterwäldlerische Rednecks, sind es bei Gens ein Haufen Nazis, die ihrem 'Führer', dem Vater – ein offensichtlicher Kriegsveteran, der mit der Niederlage der Nazis nie zu Recht kam und deshalb in seinem eigenen Dritten Reich lebt – auf (Stech)Schritt und Tritt folgen. Die Familie ist also das französische bzw. europäische Pendant zu den amerikanischen Rednecks.

Doch damit sind die Fronten noch nicht ganz geklärt. Französisches Hinterwäldlerpack, das es auf unschuldige Jugendliche abgesehen hat? Nicht ganz. Genau hier scheint der Film sich nämlich kurzerhand von den Genrekonventionen zu verabschieden – es sind nämlich keine Unschuldslämmer, mit denen der Zuschauer sich hier identifizieren soll (oder eben auch nicht), sondern Jugendliche aus den Banlieus, den Pariser Vorstädten, die Autos in Flammen setzen, Polizisten niederschlagen und Banken überfallen. Im Prinzip ist das also nicht Gut gegen Böse, sondern Pack schlägt sich mit Pack herum – zudem erhält die Politik somit auch Einzug in den Film, der einem Genre angehört, das schon seit Beginn politisch ist. Dennoch ist die (politische) Aussage des Filmes nie einfach zu formulieren, denn auch wenn am Ende die 'Unschuld' siegreich von dannen zieht, so weiß Gens wohl selbst nicht ganz, was er mit seinem Film auf dieser politischen Ebene bezwecken wollte. Soll uns der Film zeigen, dass es in Frankreich größere Probleme gibt als die Aufstände der Migrantenminderheit in den Vorstädten oder ist Frontière(s) eine Parabel auf das Leben, speziell das entstehende Leben. Schließlich ist die Protagonistin (toll, trägt sie doch fast den ganzen Film: Karina Testa) ja schwanger. Oder ist er ganz einfach nur ein Appell gegendie Rechte (im Film wurde gerade ein extrem rechter Präsident gewählt)?

Die zweite Ebene, auf der Xavier Gens' Film ziemlich radikal und roh daherkommt ist natürlich die der Gewalt. Da werden Köpfe zerschossen, Leute verdampft, Achillesversen durchtrennt und sogar vor der Kreissäge wird kein Halt gemacht. Höher, schneller, weiter, das trifft wohl am ehesten auf Frontière(s) zu, denn auch wenn die Gewalt in die Story manchmal nicht so recht passen will, besonders am Ende, so ist sie doch stets das primäre Anliegen, auf dem auch der Fokus des Filmes liegt, ganz klar. Der Plot von Gens' Film ist in erster Linie nichts weiter als eine riesige Plattform – fast zwei Stunden wird gefoltert und gemeuchelt -, um die genannten Szenarios abzuspulen, stets mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass der Zuschauer damit sicher nicht gerechnet hat. Und es geht bisweilen sogar auf, denn ich hatte davor weder etwas zum Film gelesen, noch den Trailer gesehen. Dementsprechend überrascht war ich dann auch, welche Richtung der Film nach seinen ersten 15 Minuten einschlägt, die mehr wie einen Thriller denn ein Horrorfilm daherkommt. Natürlich macht Frontière(s) vieles falsch, besitzt weder Sinn, noch Verstand (beispielsweise reiht sich eine Endszene an die andere). Nur ist er in seinem eigentlichen Anliegen äußerst konsequent, und es so unangebracht das jetzt auch klingen mag, aber es ist schön, dass sogar der deutsche Zuschauer bei all den hohle Phrasen, die der Nazivater so von sich gibt, lachen kann, das hat das Stuttgarter Publikum eindrucksvoll gezeigt.

Letzten Endes ist Frontière(s) also viel weniger schlimm, als es den Anschein hat. Fast in allen Belangen wird der Bogen so weit überspannt, dass es nicht gefährlich, sondern schlichtweg unterhaltsam ist, so unangenehm und schwer es einem bisweilen auch fällt, das Geschehen auf der Leinwand zu verfolgen. Dass er dennoch kein neuer Haute tension ist, das zeigt allein schon der Konkurrent À l'intérieur, der ja viel stärker als Gens' Film gehypt wird und in der Tat auch besser ist. Man mag Frontière(s) vieles vorwerfen, aber er gehört sicherlich zu den konsequentesten und ehrlichsten torture porns der letzten Jahre. Ein Film, der buchstäbliche Grenzen auslotet. (5.5/10)


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Fantasy Filmfest Nights, Tag 1: Zombies, Nazis & Wackelkamera

FFF Nights LogoAlle Jahre wieder… – naja, nicht ganz, denn heute begannen die Fantasy Filmfest Nights zum ersten Mal für mich (letztes Jahr fand sich leider niemand für dieses Art von Filmen). Das setting, das Metropol in Stuttgart, kenne ich natürlich wie meine Westentasche, und auch sonst scheint bei den Nights nicht viel anders zu sein als beim 'richtigen' FFF, zumindest in der württembergischen Hauptstadt. Richtig überrascht, und damit wären wir auch schon beim wohl größten Unterschied zum letztjährigen FFF, war das Publikum. Richtig erfreut war ich heute (bzw. gestern), war der Anteil weiblicher Besucher doch richtig hoch. Fast noch besser war jedoch die Tatsache, dass ich bisher kaum 'Nerds' ausmachen konnte, die in komischer Klamotte daherkommen und riechen, als hätten sie an Heilig Abend das letzte Mal unter der Dusche gestanden.

FFF Nights Stuttgart (1)

Auch wenn der erste Tag filmtechnisch alles andere als rosig war, so war das 'Drumherum' doch richtig fein, allen voran das Treffen auf einige Internetbekanntschaften (das klingt furchtbar anrüchig, ich weiß, ist aber viel weniger schlimm, als man meinen möchte, denn es handelte sich schlicht und ergreifend um Mitglieder bei Cinefacts). Entschuldigen möchte ich mich allerdings für die Bilder, die nicht gerade toll geworden sind (vielleicht gibt es morgen ja dann bessere), ich denke aber, dass es für einen groben Eindruck durchaus reicht. Auf dem heutigen Plan standen für mich drei Filme – Los Cronocrímenes (Timecrimes) habe ich verpasst, da meine Begleitung nicht früher konnte -, die ich im folgenden in ein paar Sätzen zusammenfassen möchte.

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Der Kalte Krieg(er)

Hitman
(Xavier Gens, USA/Frankreich 2007)
Kino

HitmanDa ich gerade nur wenig Zeit habe, aber meinen treuen Lesern dennoch ein Review zu HITMAN nicht vorenthalten will, nur so viel: Der Film ist richtig schönes Männerkino. Viel Waffen, viel Gewalt, laut, cool und schnell – und Titten gibt es auch noch reichlich. Olyphant macht dabei gar keine so schlechte Figur, seine (nicht vorhandenen) Emotionen kommen gut rüber, seine kühle Aura ebenfalls. Storytechnisch hat man das natürlich alles schon gesehen (integerer Cop jagt Kriminellen, der aber gar nicht so böse ist und eine Organisation, die einen ihrer Männer eiskalt fallen lässt), wenn auch nicht so kompakt und optisch reizvoll (wobei mit der Zeitlupe natürlich manchmal übertrieben wird). Zudem gelingt es HITMAN auch durchaus Spannung aufzubauen und sein Pulver nicht komplett auf einmal zu verschießen, sondern die Action gut aus zu balancieren. Die Besetzung in den Nebenrollen ist natürlich auch schon einen Blick wert (Ulrich Thomsen, Robert Knepper). Und erst Olga Kurylenko als Nika – ein Traum, dieser Körper Frau. (7-8/10)


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